Klima Island

Trotz der nördlichen Lage nahe des Polarkreises zeigt sich das ozeanische Klima Islands noch recht mild. Grund dafür ist vor allem der Irmingerstrom, ein Teil des Golfstroms, der relativ warmes Meerwasser an die Südküste des Landes bringt. Die Winter bleiben im Süden Islands mild, und nur selten fällt Schnee. Der Norden wird hingegen durch den kalten Grönlandstrom geprägt. Dort und im Zentrum der Insel muss mit reichlich Schnee gerechnet werden. Dennoch fallen die Temperaturen im Winter nur knapp unter den Gefrierpunkt. In den Sommermonaten liegen die durchschnittlichen Höchstwerte zwischen 11 und 15 Grad. In einigen Regionen sind aber durchaus auch Temperaturen über 20 Grad möglich. Die Niederschlagsmengen sind im ganzen Jahr regional sehr unterschiedlich verteilt. Für eine Besonderheit sorgt der Gletscher Vatnajökull, der als kalte Erhebung bei feuchten Südwestwinden kräftige Steigungsniederschläge hervorruft. An seiner Südseite können pro Jahr um die 4.000 mm Niederschlag fallen, während auf der Nordseite gebietsweise nur um die 400 mm niedergehen.

Für Wandertouren eignet sich am besten die Zeit von Ende Juni bis Anfang September. Im Herbst und Winter sind die Tage zwar kurz, aber die Wahrscheinlichkeit Polarlichter sehen zu können steigt. Wer die winterliche Landschaft genießen möchte sollte aber besser zwischen Februar und April anreisen, wenn die Tage wieder deutlich länger werden.

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