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Blitze in Deutschland

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Legende Blitzortung

Quelle: Blitz Informationsdienst von Siemens


Wie das Wetter Ihre Internetverbindung beeinflusst

Jeder von uns kennt die schlechte Internetqualität, die uns innerlich zur Weißglut bringt. Wir schalten den Computer aus und wieder ein, ziehen die Kabel am Router oder positionieren ihn gar um – und das alles nur in der Hoffnung, eine schnellere Verbindung zu erhalten. Dabei sind oftmals weder Computer noch Router oder Internetanbieter Schuld an der langsamen Verbindung. Tatsächlich kann fehlendes Internet am Wetter liegen.

Schlechte Internetqualität durch Regen

Wetter und vor allem Niederschlag können tatsächlich ein Grund für langsames Internet sein. Besonders, wenn Sie eine kabellose Verbindung haben, werden Sie schnell den Unterschied merken, ob draußen die Sonne scheint oder Schnee fällt. Selbst leichter Nieselregen kann bereits die wichtigsten Funkfrequenzen absorbieren. Aus dem Radio kennen wir das z. B. als Rauschen. Regentropfen blockieren teilweise die Frequenzen. So empfangen Sie schlechter Internet. Im Gegenzug aber werden Sie nach dem Regen eine deutlich schnellere Internetverbindung bemerken. Dies hat damit zu tun, dass alle Schadstoffe und Staubpartikel aus der Luft gewaschen worden sind. So kann die Internetverbindung leichter vom Sendemast zu Ihrem Router gelangen. Auch starke Winde können zu Problemen führen. Meist liegt es daran, dass die Antenne auf dem Dach minimal schwankt und sich daher ständig neu mit dem Sendemast verbinden muss.

Foto von iStockPhotos by Pixabay.
Temperaturen nur in wenigen Fällen Grund für eine schlechte Verbindung

Wer gerne Netflix guckt, über die Playstation live mit Freunden spielt oder an Spielautomaten online zockt, ist auf eine schnelle und sekundengenaue Internetübertragung angewiesen. Die Zocker werden bereits bemerkt haben, dass im Sommer häufig eine schlechtere Verbindung zustande gekommen ist, als im Winter. Sehr heiße Temperaturen beeinflussen nachteilig die Breitbandkabel. Deren Ummantelung kann weich werden und sich verformen, wodurch die Geschwindigkeiten abnehmen können. Bei sehr kalten Temperaturen können wiederum Oberleitungen einfrieren. Sobald die Kabel mit Eis bedeckt sind, wird auch die Leitung in den elektrischen Kabeln drinnen beeinträchtigt. Bei unterirdisch verlegten Kabeln kann durch Bodenfrost das Kabel reißen und das Internet sogar ganz ausfallen.

Was kann getan werden, wenn das Wetter das Internet beeinflusst?

Wie eingangs erwähnt, versuchen Sie doch Ihren Router neu zu starten. Denn oft liegt das Problem am technischen Gerät selbst und nicht an der Internetverbindung. Warten Sie am besten einen Moment, bevor Sie den Router wieder an den Stromkreis anschließen. So kann er sich komplett ausschalten und eventuelle negative Kontakte im System entkoppeln.

Umso besser, wenn Sie ein Smartphone, Tablet oder einen Laptop besitzen. Denn der Internetverbindung hilft es deutlich, je dichter Sie am Router sitzen.

Überprüfen Sie, ob auch andere Geräte eine schlechte Verbindung haben. So können Sie ausschließen, dass das Problem am Netzwerk liegt.

Wetterunabhängige Gründe für eine schlechte Internetverbindung

Bringen alle vorherigen Tipps nichts, sollten Sie sich nach einem neuen Anbieter umsehen. Gerade Satelliten-Internet es besonders wetteranfällig. Glasfaser und im Boden verlegte Leitungen sind am ehesten zu empfehlen, da sie vor allen Umwelteinflüssen weitestgehend sicher sind. Nichtsdestotrotz empfehlen wir Ihnen, regelmäßig einen Speedtest durchzuführen. Nach einem neuen deutschen Gesetz sind nämlich Anbieter verpflichtet, dem Endabnehmer zumindest zwei Drittel der versprochenen Geschwindigkeit tatsächlich zu liefern. Eventuell können Sie hier so eine Rückzahlung geltend machen.

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