Nachrichten rund ums Wetter

Nächste Woche Ende des recht sommerlichen Wetters

Nachdem es heute noch einmal recht sommerlich wird mit viel Sonnenschein, steigt am Sonntag das Schauer- und Gewitterrisiko an. In der neuen Woche gehen die Temperaturen dann immer mehr zurück, und es wird wechselhaft. So werden von Montag bis Mittwoch bei einigen Regengüssen und Gewittern noch 17 bis 24 Grad erreicht. An den Küsten bleibt es kühler. In der zweiten Wochenhälfte sind es dann nur noch 14 bis 20 Grad. In Küstennähe verharren die Werte bei 10 bis 13 Grad. Dabei lässt die Schauerneigung allerdings etwas nach.

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Sommerliche Temperaturen im April – nichts Ungewöhnliches?

Gestern wurden in weiten Teilen Deutschlands hohe Temperaturen örtlich bis zu 30 Grad erreicht. Doch diese sommerlichen Temperaturen sind für den April in den letzten Jahren nichts Ungewöhnliches geworden. Vor allem im letzten Jahrzehnt war der Monat April häufig deutlich wärmer als der 30 jährige Mittelwert. Mehr als zwei Grad zu warm waren zum Beispiel die Aprilmonate 2009, 2011 und 2014. Die Temperaturrekorde für den April liegen in vielen Regionen bei Werten über 30 Grad. In Frankfurt am Main wurde zum Beispiel am 18. April 1949 ein Temperaturrekord von 30,3 Grad verzeichnet, in Berlin Tempelhof am 22.04.1968 ein Maximum von 31,3 Grad. Neue Temperaturrekorde sind auch heute wieder für einige Regionen zu erwarten. Lange warme Phasen sind im April eigentlich eher ungewöhnlich. Gerade in diesem Monat gibt es normalerweise häufig rasche Wetterwechsel zwischen Sonne, Regen und Schnee sowie Wärme und Kälte.

Rekordwerte an deutschen Wetterstationen für einen 20. April

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Wald- und Wiesenbrandgefahr steigt!

Das warme Wetter und die noch anhaltende Trockenheit sorgen für eine erhöhte Gefahr von Wald- und Wiesenbränden. Dabei ist der Waldbrandgefahrenindex (kurz WBI) noch recht geläufig. Weit weniger bekannt ist der sogenannte Graslandfeuerindex (kurz GLFI). Der GLFI wird ebenso wie der WBI vom Deutschen Wetterdienst berechnet und zur Verfügung gestellt. Er beschreibt die "Feuergefährdung von offenem, nicht abgeschattetem Gelände mit abgestorbener Wildgrasauflage ohne grünen Unterwuchs", so die Definition des DWD. Zurzeit erreicht der GLFI in vielen Regionen Deutschlands bereits Stufe 4 von 5. Für Waldbrände gilt in in den meisten Regionen Warnstufe 3. Man sollte offenes Feuer und beispielsweise das unachtsame Wegwerfen von Zigaretten in der Natur unterlassen.

Aktueller Graslandfeuerindex des DWD

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Hohe UV-Intensität in den nächsten Tagen - Sonnenbrandgefahr steigt!

In den kommenden Tagen wird das Wetter in Deutschland sonnig mit nur vereinzelten Wolken. Doch mit dem schönen Wetter steigt der UV-Index und somit die Gefahr für einen Sonnenbrand deutlich an. Der UV-Index hängt im Wesentlichen von der geographischen Breite, dem Sonnenstand, der Bewölkung, der Höhe über dem Meer und der Reflexion des Bodens und der Umgebung ab. Zudem verträgt jeder Hauttyp eine unterschiedliche Menge an UV-Bestrahlung. Der UV-Index erreicht diese Woche im Norden Deutschlands einen Wert von 4 bis 5 und im Süden Werte zwischen 5 bis 7. Laut WHO zählen UV-Werte von 6 und 7 zu einer hohen UV-Intensität. Daher werden Schutzmaßnahmen erforderlich. Es wird empfohlen, mittags schattige Plätze zu suchen und in der Sonne Kleidung, Sonnenbrille und eine Kopfbedeckung zu tragen sowie Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor zu verwenden.

Aktuelle UV-Vorhersage

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Schneechaos in den USA

Im Mittleren Westen der USA ist gebietsweise der Winter zurückgekehrt und hat mitten im Frühling für Chaos und Behinderungen gesorgt. Am Flughafen in Minnesota mussten aufgrund der Schneefälle rund 400 Flüge ausfallen. Es wurden in dieser Region über 30 Zentimeter Schnee gemeldet. Der Flughafen in South Dakota wurde zwei Tage lang aufgrund der Schneestürme geschlossen. Neben den Schneefällen kam es gebietsweise zu kräftigen Stürmen. Im Westen Michigans wurden vom Nationalen Wetterdienst Windböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 80 Kilometern pro Stunde gemessen. Es stürzten Bäume um, und ungefähr tausende Haushalte waren zeitweise ohne Strom. Insgesamt kamen drei Menschen bei wetterbedingten Unfällen ums Leben.

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Sonniges und frühsommerlich warmes Wetter naht!

Nachdem heute gebietsweise noch dichte Wolken mit Regenfällen und einzelnen Gewittern unterwegs sind, erwartet uns in den kommenden Tagen nahezu deutschlandweit überwiegend sonniges und frühsommerlich warmes Wetter. Bei zahlreichen Sonnenstunden liegen die Höchsttemperaturen in den Nachmittagsstunden verbreitet bei Werten zwischen 20 und 25 Grad. Nur an den Küsten bleibt es noch kühler. Im Westen werden zunehmend auch Maximaltemperaturen über 25 Grad erreicht. Dabei bilden sich nur ganz vereinzelt im Tagesverlauf Hitzegewitter. Ob das sommerliche Wetter auch am kommenden Wochenende durchhält, ist zwar noch ein wenig unsicher, die Chancen stehen aber gut.

Deutschland-Wettervorhersage für die kommenden Tage

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Geburtstag von Leonardo da Vinci 1452

Am 15.4.1452 wurde Leonardo da Vinci geboren. Er war einer der berühmtesten Universalgelehrten. Er gilt bei vielen als einer der Wegbereiter der modernen Wissenschaften, andere halten ihn für einen hervorragenden Künstler, und eher als schlechten Wissenschaftler. Auf jeden Fall brachte er durch seine Ansichten und Meinungen das damalige Weltbild zum Wanken und regte spätere Generationen zum Nachdenken und Forschen an.

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„Blutregen“ in Deutschland

Wenn man heute Morgen auf die Autos schaut, kann man möglicherweise rötlichen gelben Staub entdecken. Doch was ist dieser Staub und wie kommt dieser dorthin? Der abgelagerte Staub ist die Folge des Wetterphänomens „Blutregen“. Vorraussetzung für das Phänomen ist, dass sich Saharastaub in höheren Luftschichten über Deutschalnd befindet. Dieser Staub wird durch südliche Winde in großen Höhen nach Europa transportiert. Wenn es nun wie hier in Deutschland regnet, werden die Staubpartikel teilweise aus der Atmosphäre ausgewaschen. Jedoch ist die Färbung im Regen nicht gut zu erkennen. Erst wenn die Partikel des Saharastaubes sich auf der Erde absetzen, erkennt man den gelb-rötlichen Staub zum Beispiel auf Autos oder Gartenmöbeln. Der Begriff „Blutregen“ stammt aus dem Mittelalter. Er wurde damals mit dem Bösen in Verbindung gebracht, da die Menschen sich nicht die Verfärbung des Regens erklären konnten. Gefährlich für den Menschen ist er jedoch nicht. Verwechseln sollte man den „Blutregen“ jedoch nicht mit Pollen in der Luft, die den Regen auch gelb-rötlich färben und sich auf Autos mit einem gelblich bis bräunlichen Staubfilm absetzen.

Aktuelle Saharastaub-Vorhersage der Universität Athen

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Forscher weisen Abschwächung des Golfstroms nach!

Der Golfstrom ist eine schnell fließende Meeresströmung im Atlantik und gehört zu den wichtigsten Wärmetransportsystemen der Welt. Er transportiert warmes Wasser von der Karibik nach Europa und sorgt dafür, dass bei uns trotz der nördlichen Breite ein recht mildes Klima herrscht. Nun haben Forscher des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung herausgefunden, dass sich die Strömung seit Mitte des 20. Jahrhunderts um etwa 15 Prozent verlangsamt hat. Ursache hierfür soll der Klimawandel sein. Auf dem Weg in die Arktis kühlt sich das Wasser des Golfstroms ab und der Salzgehalt steigt durch Verdunstung. Das Wasser wird dichter und schwerer und sinkt in die Tiefsee ab. In Folge des Absinkens entsteht eine Sogwirkung, die verantwortlich für den Golfstrom nach Europa ist. Durch die Erderwärmung, die verstärkten Regenfälle und Schmelzwasser wird nun das Wasser im Nordatlantik verdünnt. Der Salzgehalt verringert sich und das Wasser gelangt nicht mehr so leicht in die Tiefsee. Der Golfstrom verlangsamt sich. Die Abschwächung des Golfstromes hat zur Folge, dass weniger Wärme aus der Karibik nach Norden transportiert wird. Dadurch kühlt sich der Nordatlantik ab. Welche Effekte die Abschwächung des Golfsstroms für das Wetter in Mitteleuropa hat, ist zurzeit allerdings noch unsicher.

Originalartikel des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung

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Vorgestern Unwetter in Teilen Deutschlands

Am Dienstagabend zogen zum Teil kräftige Gewitter mit Blitzen, Starkregen und Hagel über den Westen und die Mitte Deutschlands hinweg. Betroffen waren vor allem Gebiete im Siegerland und im Bergischen Land. In Mitteleuropa konnten insgesamt rund 70.000 Blitze registriert werden. Vielerorts mussten die Feuerwehren ausrücken, um vollgelaufene Keller auszupumpen. Auch Brände durch Blitzschlag und überflutete Straßen wurden gemeldet. Verletzte waren aber nicht zu beklagen. Grund für die kräftigen Schauer und Gewitter war eine Luftmassengrenze über Deutschland. Das Aufeinandertreffen von kalten und warmen Luftmassen begünstigt dort die Bildung von Schauer- und Gewitterwolken. Auch in den nächsten Tagen muss in so einigen Regionen Deutschlands mit kräftigen Schauern und Gewittern gerechnet werden.

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