Nachrichten rund ums Wetter

Todestag des Meteorologen Poul La Cour

Am 24. April 1908 starb der dänische Meteorologe Poul La Cour. Neben zahlreichen Erfindungen forschte er an der Verbesserung des Wirkungsgrades von Windmühlen, um diese verstärkt zur Erzeugung von elektrischer Energie zu nutzen. 1891 baute er in Askov seine erste Windkraftanlage. Des Weiteren suchte er nach neuen Wegen die gewonnene elektrische Energie zu speichern (z.B. Gewinnung von Wasserstoff durch Elektrolyse).

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Saharastaub macht sich auf den Weg nach Deutschland

In den nächsten Tagen dreht die Luftströmung über Deutschland auf südliche Richtungen. Dabei gelangt in höheren Schichten über die Alpen Saharastaub bis zu uns nach Deutschland. Durch die ab Dienstag/Mittwoch zu erwartenden Regenschauer wird der Staub dann aus der Luft ausgewaschen und am Boden abgelagert.

Staub-Vorhersage der Universität Athen

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Nebensonnengemälde aus dem Jahr 1535

Wettererscheinungen sind und waren natürlich in der Malerei immer ein beliebtes Motiv. So sind zum Beispiel auf der ältesten bekannten Darstellung der Stadt Stockholm Nebensonnen und andere Halo-Erscheinungen zu sehen. Laut Inschrift auf dem Rahmen des Bildes wurden diese Wetteranomalien am 20. April 1535 über Stockholm beobachtet. Das Original des Bildes ist zwar nicht erhalten geblieben, es gibt aber eine gut erhaltene Kopie, die etwa 100 Jahre später erstellt wurde.

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Klimaklassifikation nach Köppen

So wechselhaft das Wetter in unseren Breiten ist, so ruhig und beständig ist es in vielen anderen Regionen. Man unterscheidet auf der Erde verschiedene Klimaregionen. Dabei kann man verschiedene Kriterien zur Einteilung der Erde in Klimazonen, Klimatypen oder Klimaregionen wählen. Diese Kriterien bezeichnet man als Klimaklassifikationen. Die sogenannten "Effektiven Klimaklassifikationen" basieren dabei auf Zusammenhängen zwischen Klimaelementen (zum Beispiel Niederschlag und Temperatur). Dabei werden die Klimazonen mit Schwellenwerten voneinander abgegrenzt. Die bekannteste effektive Klimaklassifikation ist die nach Köppen. Grundlagen dieser Klimaklassifikation sind die mittleren monatlichen Werte von Lufttemperatur und Niederschlag. Der Westen Deutschlands hat nach Köppen zum Beispiel das Kürzel Cfb. Der Buchstabe "C" steht dabei für warmgemäßigte Regenklimate mit einer Mitteltemperatur des kältesten Monats zwischen plus 18 und minus 3 Grad. Das "f" steht für immerfeucht, d.h. eine ausgesprochene Trockenzeit fehlt. Das "b" hat die Bedeutung warme Sommer, die Mitteltemperatur des wärmsten Monats liegt dabei zwar unter 22 Grad, mehr als 4 Monate liegen aber über 10 Grad.

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Katastrophale Überflutungen im Iran

Nach Informationen der IFRC (International Federation of Red Cross and Red Crescent Societies) sind seit Mitte März durch das plötzliche Hochwasser mindestens 78 Menschen ums Leben gekommen und weitere Tausende verletzt. Ca. 2000 Städte und Dörfer sind von der Überflutung betroffen, vor allem in den Provinzen in Golestan, Fars (Shiraz) und Lorestan. Die IFRC bezeichnete das Hochwasser als "größte Katastrophe, die den Iran seit 15 Jahren heimgesucht hat". Bis jetzt hat der Rote Halbmond 239.000 Menschen mit einer provisorischen Unterkunft versorgt, es werden aber noch Unterkünfte für mindestens weitere 218.000 Menschen gebraucht. Insgesamt sollen 10 Millionen Menschen von dem Hochwasser betroffen sein. Der Iranische Staat gab bekannt, dass die Sachschäden bisher auf rund zwei Milliarden Euro geschätzt werden. Durch das Hochwasser wurden mehr als 14.000 Kilometer Fahrt- und Transportwege zerstört, und mehr als 700 Brücken eingerissen. Wie lange die Unwetter-Lage noch andauert und wann mit den Aufräum- und Wiederaufbau arbeiten begonnen werden kann, ist noch unklar. Eigentlich ist das Frühjahr im Iran schon recht trocken. Das Auswärtige Amt warnt aktuell vor Reisen in den Iran.

Klima im Iran

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Hochwasser im Osten Europas im April 2006

Kräftige Regenfälle und starkes Tauwetter führten im April 2006 zu einem starken Anstieg der Donau und ihrer Nebenflüsse. Vor allem die Anrainerstaaten im Osten Europas waren von dem Hochwasser betroffen. Teilweise wurden Dämme geöffnet, um unbewohnte Gebiete als Rückhaltebecken zu nutzen. An anderen Stellen gaben die aufgeweichten Dämme nach. Tausende Menschen mussten ihre Häuser in den Hochwassergebieten verlassen.

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Unglück auf dem Dachstein am 16. April 1954

Am 16. April 1954 kamen zehn Schüler und drei Lehrer aus Heilbronn in einem Schneesturm auf dem Dachstein ums Leben. Sie waren bei gutem Wetter zu einer Tageswanderung gestartet und ignorierten Warnungen vor dem wechselhaften Wetter. Später fiel innerhalb kürzester Zeit ein Meter Schnee und dichter Nebel machte jede Orientierung unmöglich. Trotz einer der größten Suchaktionen der österreichischen Geschichte wurden die ersten Opfer erst nach neun Tagen, die letzten Vermissten nach 43 Tagen gefunden.

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Geburtstag von Leonardo da Vinci 1452

Am 15.4.1452 wurde Leonardo da Vinci geboren. Er war einer der berühmtesten Universalgelehrten. Er gilt bei vielen als einer der Wegbereiter der modernen Wissenschaften, andere halten ihn für einen hervorragenden Künstler, und eher als schlechten Wissenschaftler. Auf jeden Fall brachte er durch seine Ansichten und Meinungen das damalige Weltbild zum Wanken und regte spätere Generationen zum Nachdenken und Forschen an.

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Jahrhunderthochwasser an der Saale 1994

Ab dem 14.4.1994 gab es in Teilen Sachsen-Anhalts schwere Überschwemmungen durch die Saale. Diese kamen infolge intensiver Regenfälle am 12. und 13. April im Bereich der Saale und deren Nebenflüssen und gleichzeitiger Schneeschmelze im Thüringer Wald zustande. Dabei trafen die Hochwasserwellen von Loquitz, Schwarza und Ilm in der Saale zusammen und führten dort zum Jahrhunderthochwasser. Ohne den Rückhalt der Saaletalsperren wären die Überflutungen noch größer gewesen.

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Erster Trend fürs Osterwetter

Nach den nasskalten Tagen mit Schnee bis teilweise in die Niederungen und Nachtfrösten wird es in der Karwoche langsam wieder wärmer. Ab Wochenmitte sind dann sogar wieder frühlingshaft warme Temperaturen möglich. Für das Osterwochenende sind dann vor allem in der Mitte und im Süden Deutschlands örtlich Höchstwerte um oder über 20 Grad möglich. Ob es dazu Regenschauer gibt oder Sonnenschein, steht noch nicht fest, aber insgesamt sieht es derzeit nach überwiegend freundlichen und recht warmen Ostern aus.

Temperaturvorhersage Europa

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