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Nachrichten rund ums Wetter

Kalendarischer Herbstanfang

Ab heute 21:21 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit ist auch aus kalendarischer Sicht Herbst. Die Sonne überquerte zu diesem Zeitpunkt den Himmelsäquator südwärts. Auf der gesamten Erde dauert der Tag und die Nacht heute gleich lang. Am Südpol geht die Sonne nun wieder auf, am Nordpol verschwindet die Sonne dagegen für die nächsten Monate. Der meteorologische Herbstbeginn war dagegen schon am ersten September.

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Durch Hoch Jenny insgesamt recht freundliches Herbstwochenende

Am Wochenende 19./20. September 2021 erwartet uns in Deutschland insgesamt recht freundliches Herbstwetter. Am Samstag sind im Nordosten und Osten noch einige dichtere Wolkenfelder unterwegs, die auch mal einen Regenschauer bringen. Sonst scheint nach Frühnebel auch mal längere Zeit die Sonne. Am Sonntag ziehen dann im Südwesten und Süden Wolkenfelder auf. Dort steigt die Regenwahrscheinlichkeit im Laufe des Tages an. Im Norden und Osten ist der Sonntag dagegen der freundlichere Tag das Wochenendes. Die Temperaturen erreichen am Samstag 16 bis 24 Grad, der Sonntag ist allgemein etwas kühler.

Link zum Wettervideo bei YouTube

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Jahr 2020 weltweit gesehen drittwärmstes Jahr seit Beginn regelmäßiger Messungen

Ein neuer Bericht des amerikanischen Wetterdienstes NOAA über den Zustand des Klimas bestätigt, dass das Jahr 2020 zu den drei wärmsten Jahren seit Beginn regelmäßiger Aufzeichnungen Mitte des 19. Jahrhunderts gehört. Die globale Oberflächentemperatur war rekordverdächtig hoch. Sie lag mit einer Mitteltemperatur von 0,97 Grad 0,54 bis 0,62 Grad über dem Durchschnitt der Jahre 1981-2010 (je nach verwendetem Vergleichs-Datensatz). Die sieben wärmsten Jahre in den Wetteraufzeichnungen sind alle in den letzten sieben Jahren seit 2014 aufgetreten. Die globale Mitteltemperatur ist seit Beginn regelmäßiger Aufzeichnungen mit einer durchschnittlichen Rate von 0,08 Grad pro Jahrzehnt gestiegen. Seit 1981 war die Anstiegsrate sogar mehr als doppelt so hoch. Das Jahr 2020 war für Europa das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen, wobei die fünf wärmsten Jahre alle seit 2014 auftraten. (Quelle: NOAA)

Originalartikel von NOAA (in englischer Sprache)

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16. September 1736: Todestag von Daniel Gabriel Fahrenheit

Am 16. September 1736 starb der deutsche Physiker Daniel Gabriel Fahrenheit. Er befasste sich intensiv mit der Weiterentwicklung meteorologischer Messinstrumente und erfand ein verbessertes Quecksilberthermometer, welches er ab etwa 1717 gewerblich herstellte. Die nach ihm benannte Fahrenheit-Temperaturskala basiert auf drei Fixpunkten. Als Nullpunkt wählte Fahrenheit die Temperatur in einer Mischung aus Eis, Seesalz und Wasser (minus 17,8 Grad Celsius). Als weitere Fixpunkte legte er den Gefrierpunkt des reinen Wassers als 32 Grad und die Körpertemperatur eines gesunden Menschen als 96 Grad Fahrenheit fest. Diese Skala war auch in Europa lange in Gebrauch, wurde dann aber von der Celsius-Skala abgelöst. In den USA ist die Fahrenheit-Skala allerdings immer noch gebräuchlich.

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Herbstzeit ist Nebelzeit

Mit dem Herbst beginnt bei uns wieder die Nebelzeit. Der Nebel macht vor allem den Autofahrern zu schaffen, und sorgt leider häufig für schwere Unfälle. Nicht selten tauchen Nebelschwaden unverhofft auf. Nebel ist prinzipiell nichts anderes als eine Wolke in Bodennähe. Grundlage für die Entstehung des Nebels ist die physikalische Gesetzmäßigkeit, dass kalte Luft weniger Wasser aufnehmen kann als warme. Kühlt die Luftmasse also unter einen bestimmten Wert ab, so erreicht die Luftfeuchtigkeit eben die nötigen 100 % und es entsteht das Nebelgrau. Im Hinblick auf die Entstehung unterscheidet man verschiedenen Nebelarten. Am Häufigsten tritt bei uns der Strahlungsnebel auf. Die feuchte Luft kühlt sich in den schon langen Nächten stark ab. Ist der Wind schwach, so entwickeln sich vor allem in Tälern und Senken Nebelfelder. Der Strahlungsnebel tritt daher überwiegend in den Morgenstunden auf. Meist kann die Sonne den Strahlungsnebel im Herbst aber tagsüber noch vertreiben.

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NEU beim WetterKontor: Radolan - Radargestützte Analysen stündlicher Niederschlagshöhen

Das Verfahren RADOLAN liefert aus der Kombination der punktuell an 1400 Niederschlagsstationen gemessenen stündlichen Niederschlagsmengen mit der Niederschlagserfassung der 17 Wetterradare flächendeckende Niederschlagsdaten für Deutschland. Dieses Verfahren wurde in Kooperation des Deutschen Wetterdienstes mit den Wasserwirtschaftsverwaltungen der Bundesländer entwickelt. Mit dem Wetterradar kann der bodennahe Niederschlag nicht direkt gemessen werden, sondern nur die von den Hydrometeoren in der Atmosphäre reflektierten Signale. Zur quantitativ korrekten radargestützten Niederschlagsanalyse ist daher eine Aneichung mithilfe von Niederschlagsmessern am Erdboden notwendig. Angeeichte Radarniederschlagsdaten stellen eine Synthese aus den beiden Datenquellen Radar- und Bodenmessnetz dar und kombinieren die Vorteile beider Messtechniken. Das Deutschlandkomposit mit stündlichen Niederschlagshöhen liegt in einer Intensitätsauflösung von 0,1 Liter pro Quadratmeter und einer räumlichen Auflösung von einem Quadratkilometer vor.

Link zu den stündlich aktualsierten Niederschlagskarten

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Sommer 2021 in Europa wärmster Sommer seit mindestens 1850

Die mittlere Sommer-Temperatur in Europa lag 0,96 Grad über dem Durchschnitt der Jahre 1991-2020. Damit war der vergangenen Sommer der bisher wärmsten Sommer in Europa seit mindestens 1850. Er war allerdings nur 0,1 Grad wärmer als die beiden bisher wärmsten Sommer 2010 und 2018.Quelle: Copernicus Climate Change Service

Grafiken der Temperatur Europa und Welt für den Sommer 2021 (Quelle: Copernicus Climate Change Service)

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Der Sommer 2021 in Deutschland

Der Sommer 2021 war auf ganz Deutschland gesehen 0,3 Grad wärmer als das Mittel der Jahr 1991 bis 2020. Er war damit kühler als die drei Sommer vorher und ähnlich wie der Sommer 2017. Es fiel 27 Prozent mehr Niederschlag. Die Sonne schien dagegen mit 612,5 Stunden etwas weniger als im 30jährigen Mittel zu erwarten wäre.

Sommerdaten für Deutschland und die Bundesländer

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Wetter im August 2021 in Europa und weltweit

Global gesehen war der August 2021 der drittwärmste seit Beginn regelmäßiger Aufzeichnungen und 0,3 Grad wärmer als der 30jährige Durchschnitt 1991-2020. In Europa lagen die Temperaturen im August 2021 im Bereich des längjährigen Mittelwerts der Jahre 1991-2020. Es gab jedoch erhebliche Unterschiede innerhalb des Kontinents, wobei es im Süden und Osten Europas wärmer als im Durchschnitt war, während es im Norden und in der Mitte Europas meist zu kühl war. Während der Hitzewelle im Süden Europas wurde am 11. August 2021 auf Sizilien eine Temperatur von 48,8 Grad gemessen. Diese Temperatur könnte, sofern sie von der WMO bestätigt wird, einen neuen Temperaturrekord für Europa bedeuten. Die Hitzewelle betraf auch andere Länder wie beispielsweise Spanien. Sie folgte auf die extreme Hitze Anfang August in Griechenland und der Türkei, die mit zu den verheerenden Waldbränden in der Region beitrug. Quelle: Copernicus Climate Change Service

Originalartikel bei Copernicus Climate Change Service (in englischer Sprache)

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Spätsommer - Frühherbst

Noch sind die Temperaturen bei uns angenehm. Gestern gab es in vielen Regionen Deutschlands wieder spätsommerliche Werte über 25, örtlich sogar bis nahe 30 Grad. Trotzdem merkt man bereits jetzt deutlich, dass das Winterhalbjahr auf der Nordhalbkugel immer näher rückt. Derzeit werden die Tage schon täglich 3 bis 4 Minuten kürzer. Im äußersten Norden Kanadas sind die Nächte schon frostig und auch die Maxima liegen nur noch um oder wenig über 0 Grad. In manchen Regionen ist dort auch schon wieder der erste Schnee gefallen.

Link zur aktuellen Deutschlandvorhersage

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