Nachrichten rund ums Wetter

Geostationäre Wettersatelliten

Wie die aktuelle Wolken- und Temperaturverteilung auf der Erde aussieht, lässt sich aus dem All mit den Wettersatelliten beobachten. Es gibt mehrere sogenannte geostationäre Wettersatelliten im All, die die Erde komplett abdecken, so dass man ein fast vollständiges Bild der Erdoberfläche erhält. Geostationär deshalb, weil sie sich in 36000 Kilometer Höhe mit der Erde mit drehen und daher praktisch über einem Punkt der Erde fest verankert scheinen. Der Vorteil bei diesem Satellitentyp ist, das man ständig Bilder der selben Region aufnehmen kann. Für Europa und für Afrika hat die ESA (European Space Agency) den Satelliten Meteosat entwickelt. Der Satellit rotiert ständig, und tastet die Erde Streifen für Streifen ab, bis ein komplettes Bild erstellt ist. Dieses wird dann zur Erde gefunkt, dort bearbeitet und anschließend wieder über den Satelliten zu den Nutzern weitergeleitet. Der Meteorologe kann dann die Bilder für Kurzzeitvorhersagen nutzen.

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Todestag von Roald Amundsen

Am 18. Juni 1928 starb der norwegische Polarforscher und Seemann Roald Amundsen bei einer Rettungsmission für den in Not geratenen italienischen Forscher Umberto Nobile. Amundsen zählt zu den erfolgreichsten Entdeckungsreisenden in Arktis und Antarktis. Mit vier Begleitern erreichte er am 14. Dezember 1911 als erster Mensch den Südpol. Zuvor hatte er in den Jahren 1903 bis 1906 als Erster die Nordwestpassage erkundet. Von 1918 bis 1920 durchquerte er auch die Nordostpassage, obwohl dies eigentlich nicht das Ziel seiner Expedition war.

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Public-Viewing-Wetter zum Deutschland-Spiel 2018

Sonntag gibt es tagsüber häufig einen Mix aus Sonnenschein, Hochnebel- oder Wolkenfeldern. Allerdings gehen in den Nachmittags- und Abendstunden im äußersten Nordosten, in Sachsen und in der Lausitz sowie zwischen der Donau und in den Alpen vereinzelte, kurze Schauer, kaum Gewitter nieder. Hier sollten die Fußballfans eine Regenjacke und einen Regenschirm dabei haben. Auch an etwas wärmere Kleidung wegen rasch sinkender Temperaturen sollte man denken. In den übrigen Gebieten bleibt es größtenteils trocken. Die Temperaturen bewegen sich um 18 UHR zwischen 16 Grad an der Nordsee und über den Höhen und 20 bis 23 Grad im Osten und Südosten.

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Hispaniola 1494: Erster durch Europäer beobachtete Hurrikan

Am 16.6.1494 wurde auf Hispaniola (zweitgrößte der Westindischen Inseln) wahrscheinlich der erste Hurrikan durch Europäer beobachtet und aufgeschrieben. Natürlich gab es auch schon vor diesem Termin Hurrikans. Aber Aufzeichnungen aus dieser Zeit gibt es nicht und mündliche Überlieferungen sind verloren gegangen. Untersuchungen von Sedimentablagerungen in Florida führten aber zu dem Ergebnis, dass es schon einige tausend Jahre vorher Hurrikans gegeben haben muss.

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Todestag des Physikers Rozier

Am 15. Juni 1785 kam der Physiker Jean-François Pilâtre de Rozier bei einem Ballonaufstieg mit seinem von ihm entwickelten Wasserstoff-Heißluftballon (der sogenannten Rozière) ums Leben. Beim Versuch den Ärmelkanal von Frankreich nach England zu überqueren entzündete sich der Wasserstoff und der Ballon stürzte mit ihm und einem Kollegen über dem Département Pas-de-Calais ab. Sie waren die ersten Todesopfer der Luftfahrt. Rozier forschte auf dem damals in der Physik neuem Gebiet der Gase. Ihm gelang zwei Jahre vor seinem Tod der erste historisch belegte bemannte Heißluftballonaufstieg. Nach ihm wurde der Mondkrater Pilâtre benannt und der Rozier-Gletscher in der Antarktis trägt seinen Namen.

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Wetter zum Start der Fußball-WM in Russland

Heute beginnt in Russland die Fußball-Weltmeisterschaft 2018. Um 17:00 Uhr MEZ bestreitet Gastgeber Russland in Moskau das Eröffnungsspiel gegen Saudi-Arabien. Dazu gestaltet sich das Wetter zwar zeitweise bewölkt, aber überwiegend trocken. Die Temperaturen liegen am späten Nachmittag bei 17 bis 19 Grad. Die deutsche Mannschaft wird am Sonntag zum ersten Mal auflaufen. Um 17:00 Uhr trifft sie in Moskau auf Gruppengegner Mexiko. Dabei wird freundliches Sommerwetter mit Höchstwerten um 24 Grad erwartet. Das Schauer- und Gewitterrisiko bleibt recht gering. In Deutschland gestaltet sich das Public-Viewing-Wetter leider durchwachsen. Es muss am Sonntag landesweit wieder mit zum Teil kräftigen Regengüssen und Gewittern gerechnet werden.

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Schon zweiter "Major Hurricane" über dem Ostpazifik

Nachdem sich Ende der vergangenen Woche schon Hurrikan Aletta zu einem Tropensturm der Kategorie 4 entwickelt hatte, hat sich nun ein weiterer Zyklon gebildet, der gestern ebenfalls in die zweithöchste Kategorie und somit zu einem "Major Hurrican" heraufgestuft wurde. Hurrikan Bud befindet sich etwa 300 bis 400 Kilometer vor der Küste Mexikos und zieht in nordwestliche Richtung. Er könnte in abgeschwächter Form am Freitag Niederkalifornien erreichen.

Aktueller Satellitenfilm mit Hurrikan Bud

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Vor 33 Jahren: Böen-Rekord auf der Zugspitze

Am 12. Juni 1985 wurde auf der Zugspitze in 2975 Metern ü. NN ein neuer Geschwindigkeitsrekord einer Windböe registriert. Ein dem Hang zugeneigter Staudruck-Windmesser verzeichnete ein Böenmaximum von 335 km/h. Nie zuvor wurde eine solch hohe Windgeschwindigkeit in Deutschland gemessen. Der weltweite Böen-Rekord außerhalb eines Tornados liegt übrigens bei 408 km/h, registriert auf Barrow Island, einer Insel Australiens.

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Juni bislang sehr warm

Auch der Juni scheint die Reihe der deutlich zu warmen Monate fortzusetzen. Im ersten Monat des meteorologischen Sommers, der die Monate Juni, Juli und August umfasst, liegen die Mittelwerte aktuell 3 bis 5 Grad über dem langjährigen Mittel des Gesamtmonats! Die Niederschlagsbilanz der ersten Tage fällt aufgrund der zum Teil heftigen, aber oft auch sehr engräumigen Regengüsse und Gewitter sehr ungleichmäßig aus. An manchen Orten, vor allem im Norden, kam bislang nur wenig Niederschlag zusammen, an einigen Orten ist das Monatssoll dagegen bereits fast erreicht oder sogar überschritten.

Temperaturmittel im Juni 2018

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Wärmster Herbst in Australien seit Beginn regelmäßiger Messungen

Die Monate März bis Mai 2016 waren in Australien die wärmsten Seit Beginn regelmäßiger Messungen vor mehr als 100 Jahren. Die Temperaturen lagen 1,86 Grad über den langjährigen Mittelwerten. Der bisher wärmste Herbst im Jahre 2005 lag nur 1,64 Grad über den Durchschnittswerten. Der australische Herbst war nur im Süden von Western Australia etwas zu kühl. Auch in Queensland, New South Wales, Victoria und im Northern Terrtory selber wurden jeweils neue Rekordtemperaturen für den Herbst registriert.

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