Nachrichten rund ums Wetter

Julianenflut im Jahr 1164

Am 17. Februar 1164 kam es an der Nordseeküste zur sogenannten Julianenflut. Vor allem Ostfriesland, sowie das Gebiet zwischen Elbe- und Wesermündung waren betroffen. Dabei bildete sich in ersten Ansätzen der heutige Jadebusen. Ungefähr 20.000 Menschen kamen dabei ums Leben. Es handelt sich hierbei um die erste konkret aufgezeichnete Sturmflut in Deutschland.

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Zwischenbilanz des Wetters im Februar 2018 - Zu kalt, recht sonnig und zu trocken!

Nach dem deutlich zu milden und nassen Januar verlief das Wetter bei uns in den ersten 14 Tagen des Februars 2018 völlig anders. So lagen die Temperaturen im letzten Monat des meteorologischen Winters 2017/18 bisher deutlich unter den 30jährigen Mittelwerten. Die Niederschlagsmengen erreichten nur an der Küste örtlich die Sollwerte. Besonders trocken war es in der ersten Februarhälfte von Franken über Sachsen bis nach Brandenburg und Berlin. Positiv hervorzuheben sind die vielen Sonnenstunden, die bereits an den Wetterstationen registriert wurden. Im Norden und Osten Deutschlands konnte man schon verbreitet mehr als 50, örtlich sogar schon mehr als 70 Stunden Sonnenschein genießen.

Wetterdaten deutscher Wetterstationen

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Geburtstag Galileo Galilei

Am 15. Februar 1564 wurde der italienische Mathematiker, Physiker und Astronom Galileo Galilei in Pisa geboren. Zu seinen zahlreichen wissenschaftlichen Leistungen und Entdeckungen gehörte unter anderem die Erkenntnis, dass die Dichte von Flüssigkeiten von der jeweiligen Temperatur abhängt. Nach ihm wurde das Galileo-Thermometer benannt. Dieses besteht aus einem Glasrohr, das mit einer Flüssigkeit gefüllt ist, in der sich wiederum Glaskugeln befinden, die beispielsweise Alkohol enthalten. Sie besitzen eine ähnliche Dichte wie die Flüssigkeit um sie herum. Wird das Wasser des Glasrohrs nun erwärmt oder abgekühlt, dann bewegen sich die Glaskugeln je nach ihrer Dichte und der Temperatur entsprechend unterschiedlich hinauf oder hinab.

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Die Naturkatastrophe von Holstein 1648

Am 14. Februar 1648 kam es in den Holsteinischen Elbmarschen zu einer verheerenden Naturkatastrophe. Ein Orkan zog begleitet von Gewittern mit starken Regen- und Hagelschauern über das Gebiet hinweg. Auf der Elbe sanken zahlreiche Schiffe oder wurden gegen Ufer gedrückt. Zahlreiche Kirchtürme, Häuserdächer und Bäume fielen dem Sturm zum Opfer. Zudem wurde eine Sturmflut, die Fastelabendsflut (Fastnachtsflut) ausgelöst. Diese überschwemmte die niedrig gelegenen Elbmarschen zum Teil meterhoch. Dabei kamen unzählige Menschen und Tiere ums Leben. Das Gebiet war wochenlang überflutet und verwüstet.

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Wirbelsturm "Gita" wütet im Südpazifik

In den vergangenen Tagen hat sich über dem Südpazifik ein überaus starker Wirbelsturm gebildet. Zyklon "Gita" fegte gestern als Sturm der Kategorie 4 von 5 auf der Saffir-Simpson-Skala über Tonga hinweg und hinterließ große Zerstörungen. Zuvor wurde dort schon vorsorglich der Strom abgestellt und teilweise wurden Ausgangssperren verhängt. Es wird befürchtet, dass sich "Gita" heute zu einem Kategorie-5-Sturm weiter verstärkt. Dabei werden seine Ausläufer morgen auch auf den Fidschi-Inseln deutlich zu spüren sein.

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Vor 89 Jahren: Kälterekord in Deutschland

Die kältesten Temperaturen im Winter werden bei uns häufig erst im Februar beobachtet. So wurde auch die bisher tiefste je in Deutschland gemessene Temperatur in einem Februar erreicht, und zwar am 12. Februar 1929 in Hüll (Kreis Pfaffenhofen/Ilm) in Niederbayern. Das Quecksilber ging damals auf bisher nicht wieder erreichte minus 37,8 Grad zurück. Der Februar 1929 war der eisigste Februar-Monat des 20. Jahrhunderts und der Winter insgesamt war so kalt, dass sogar der Rhein an vielen Stellen gefror.

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Extreme Schneemengen 1951

Bereits im Januar 1951 kam es in den Alpen zu ungewöhnlich starken Schneefällen, in deren Folge bei zahlreichen Lawinenabgängen über 200 Menschen starben. Ab 4. Februar 1951 gab es erneut extreme Schneefälle. Mit einem kräftigen Südwind stellte sich auf der Alpennordseite Föhn ein, in der Südschweiz fielen dagegen bis zum 6. Februar über 2 Meter Schnee. Dann schneite es erneut vom 8. bis 11. Februar im Süden fast ununterbrochen. Insgesamt fielen südlich des Alpenhauptkamms gebietsweise über 4 Meter Schnee. Aber auch der Norden bekam bis Mitte Februar noch über 2 Meter Neuschnee ab. Anschließend gab es wieder ungezählte spontane Lawinenabgänge. In der Schweiz und Italien waren dabei mindestens 30 Menschenleben zu beklagen.

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Winter 1962/63

Der Winter 1962/63 war einer der strengsten Winter in Mitteleuropa. Nicht nur Deutschland war von der Kälte betroffen, auch der Alpenraum, Frankreich und sogar die Britischen Inseln. In Benelux war es zum Beispiel der kälteste Winter seit 1789. Damals froren zum letzten Mal Rhein und Bodensee zu. Insgesamt war der Bodensee seit Beginn der Aufzeichnung 875 nur 37 Mal zugefroren, vor 1962/1963 zuletzt im Jahre 1880

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Geburtstag Wilson Bentley

Am 9. Februar 1865 wurde in Jericho (Vermont, USA) der US-amerikanische Schneeforscher und Fotograf Wilson Bentley geboren. Von Hauptberuf eigentlich Farmer, widmete er einen Großteil seiner Zeit der Fotografie und dem Erforschen von Schneekristallen. So gelang es ihm als einem der ersten Menschen, Schneekristalle unter dem Mikroskop zu fotografieren. Das dazu benötigte Verfahren erarbeitete er selbst. Er fotografierte insgesamt mehr als 5000 Schneekristalle, im Jahre 1931 veröffentlichte er ein Buch dazu.

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Der Februar - der Monat der Hochdruckgebiete

Der Februar ist der Monat der Hochdruckgebiete. Häufig bestimmen sie in dieser Zeit das Wetter in unserer Region. Deshalb ist der Februar auch einer der trockensten Monate des Jahres. Die winterlichen Hochdruckgebiete bringen aber nicht immer nur Sonnenschein. Die Sonne ist auch im Februar noch immer nicht kräftig genug, um Nebel und Hochnebel komplett zu vertreiben. So bleibt es dann an manchen Tagen trübe und grau. Der Grund ist, dass sich in den Wintermonaten in den Hochdruckgebieten Temperatur-Inversionen ausbilden können. Absinkende Luftbewegungen in den Hochdruckgebieten führen zwar erst einmal zur Wolkenauflösung, aber auch zu einer Erwärmung der Luft in höheren Schichten (oberhalb etwa 700 bis 900 Metern Höhe). Am Boden kühlt sich die Luft in den klaren Nächten jedoch stark aus. Durch die Erwärmung in höheren Schichten wird die eigentliche Temperaturschichtung der unteren Atmosphäre, nämlich eine stetige Temperaturabnahme mit der Höhe um etwa 1 Grad pro hundert Meter, umgekehrt. D.h. es kommt in einer Luftschicht von wenigen hundert Metern zu einem Temperaturanstieg. Diese relativ warme Luftschicht wirkt wie ein Deckel, und schließt die unteren Luftschichten ab. Es kann daher kein Austausch zwischen den oberen und unteren Luftschichten stattfinden und daher können sich unterhalb der Inversion immer mehr Schadstoffe ansammeln, je nach dem wie lange die Inversionswetterlage andauert. Häufig entsteht dann an der Inversionsschicht auch eine Wolkendecke, die sich teilweise über Tage hinweg zäh hält und für trübes Wetter sorgt. Die Meteorologen nennen Sie eine Hochnebeldecke.

Aktuelle Wetterlage über Europa

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