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Nachrichten rund ums Wetter

September 2026 einer der 10 wärmsten Septembermonate seit 1881

Nach Berechnungen des Deutschen Wetterdienstes war der vergangene September im Vergleich zum Mittel der Jahre 1991-2020 um 2,1 Grad Celsius zu warm. Damit war er einer der zehn wärmsten Septembermonate seit Messbeginn 1881. Regen fiel vor allem im Norden. Besonders trocken war es in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Im Süden war die Sonnenscheindauer außergewöhnlich hoch. Örtlich wurden mehr als 250 Sonnenstunden gemessen.

Der September 2026 an deutschen Wetterstationen

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Hitzewellen in diesem Sommer setzen den Schweizer Gletschern stark zu

Laut einem Bericht des Schweizerischen Gletschermessnetzes (GLAMOS) haben die Schweizer Gletscher durch viele Hitzewellen und einem schneearmen Winter 2025726 in diesem Jahr 5 Prozent ihrer Masse verloren. Allein in den letzten fünf Jahren haben die Gletscher in der Schweiz 20 Prozent Ihres Eisvolumens eingebüst.

Originalartikel des Schweizerischen Gletschermessnetzes (GLAMOS)

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Arktisches Meereis erreichte am 12. September sein jährliches Minimum

Laut Berechnungen der NASA (National Aeronautics and Space Administration) erreichte das Meereis der Arktis am 12. September sein Minimum für das Jahr 2026. Seitdem nimmt die Eisfläche wieder zu. Die am 12. September 2026 gemessen Eisfläche hatte die zehntniedrigste Ausdehnung seit Beginn regelmäßiger Satellitenmessungen im Jahr 1978. In den letzten 20 Jahren von 2007 bis 2026 wurden in der Arktis auch die zwanzig niedrigsten Eisausdehnungen gemessen.

Originalartikel der NASA

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Zweite Cosmas- und Damianflut 1509

Am 25. und 26. September 1509 wurde die deutsche und niederländische Nordseeküste von einer schweren Sturmflut getroffen. Sie verursachte große Schäden an den Dämmen Ostfrieslands und der Niederlande. Mehrere Ortschaften sowie ein Kloster mussten nach Überflutung komplett aufgegeben werden. Der Dollart, eine Bucht im Mündungsbereich der Ems, erreichte durch die Flut seine größte Ausdehnung. Die Flut ist übrigens nach den heiligen Zwillingsbrüdern Cosmas und Damian benannt, deren Gedenktag der 26. September ist.

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Hurrikan Rita 2005

Am 24. September 2005 erreichte der Hurrikan RITA mit einer sechs Meter hohen Flutwelle das Festland zwischen Louisiana und Texas. Dabei kamen mindestens 100 Menschen ums Leben. Der Sachschaden lag in den Milliarden. Entwickelt hatte sich der Hurrikan am 18. September 2005 westlich der Bahamas. Rita erreichte zeitweise Windgeschwindigkeiten von über 250 km/h, und wurde damit in die Kategorie 5 der Saffir-Simpson-Skala eingestuft. Glücklicherweise zog der Hurrikan an der schon von Hurrikan Katrina wenige Wochen zuvor schwer getroffenen Region um New Orleans vorbei.

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Morgen astronomischer Herbstanfang

Ab morgen 23. September um 02:05 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit ist auch aus astronomischer Sicht Herbst. Die Sonne überquerte zu diesem Zeitpunkt den Himmelsäquator südwärts. Auf der gesamten Erde dauert der Tag und die Nacht heute gleich lang. Am Südpol geht die Sonne nun wieder auf, am Nordpol verschwindet die Sonne dagegen für die nächsten Monate. Der meteorologische Herbstbeginn war dagegen schon am ersten September.

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Starke Winde und deren Entstehung

Damit ein Wind wehen kann müssen räumliche Unterschiede in der Verteilung des Luftdrucks vorliegen. Winde sind immer dazu bestrebt, diese Luftdruckunterschiede auszugleichen. Weht ein Wind, wird Luftmasse von hohem Luftdruck zum tiefen Luftdruck transportiert, um Unterschiede auszugleichen. Je größer die Differenz zwischen den Druckgebieten ist, desto stärker weht der Wind. Da kräftige Tiefdruckgebiete einen sehr niedrigen Luftdruck besitzen, verursachen sie oft starke Winde, im Herbst auch nicht selten Stürme. Die Windgeschwindigkeit wird übrigens je nach Verwendungszweck in verschiedenen Einheiten angegeben. Meist erfolgt die Angabe in Kilometern pro Stunde (km/h) oder Metern pro Sekunde (m/s). Bei der Seefahrt sowie in der Luftfahrt wird die Geschwindigkeit jedoch in Knoten (kn) gemessen. Oft wird die Windstärke auch in der Einheit Beaufort verwendet. Dafür liegt eine Skala zugrunde, die den Wind anhand seiner Geschwindigkeiten oder dessen Auswirkungen (z.B. Blätterrascheln, Bäume schwanken) in verschiedene Bereiche unterteilt.

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Meereisflächen der Arktis und Antarktis im August 2026

Die Ausdehnung des Meereises der Antarktis lag nach Berechnungen des Copernicus Erdbeobachtungsprogramms im August 2026 um 6,5 Prozent unter dem 30jährigen Mittelwert für den Monat August. Dies ist die viertniedrigste Ausdehnung für einen Augustmonat seit 1979. Die Fläche des Meereises der Arktis hatte laut dem Copernicus Erdbeobachtungsprogramm im vergangenen August 2026 die bisher zwölftniedrigste Ausdehnung in einem Augustmonat seit Beginn der Satellitenmessungen vor 48 Jahren. Die bisher niedrigste Ausdehnung der Eisfläche der Arktis in einem August wurde 2012 erreicht.

Originalartikel des Copernicus Erdbeobachtungsprogramms

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Globale Ozeantemperaturen im August weiterhin auf Rekord-Niveau

Die globale Ozeantemperatur erreichte im August 2026 laut dem Copernicus Erdbeobachtungsprogramms mit einer Mitteltemperatur von 21,07 Grad Celsius den bisher höchsten Wert für einen Augustmonat. Seit dem 19. Juni stieg die globale Ozenatemperatur an jedem Tag auf einen neuen Rekordwert. Ein Grund für die rekordwarmen Ozeane ist die rasche Entwicklung von El Niño. Am 24. und 25. August erreichte die Ozeantemperaturen mit 21,11 Grad Celisus den bisher höchsten gemessenen Werte seit 1979 überhaupt.

Originalartikel des Copernicus Erdbeobachtungsprogramms

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Sommer 2026 in Europa bisher drittwärmster Sommer

Nach aktuellen Auswertungen des Copernicus Erdbeobachtungsprogramms war der Sommer 2026 in Europa der bisher drittwärmste Sommer. Die Mitteltemperatur lag um 1,17 Grad Celsius über dem 30jährigen Mittelwert der Jahre 1991-2020. Der bisher wärmste Sommer in Europa war der des Jahres 2024. Die Temperaturunterschiede innerhalb Europas waren in diesem Sommer sehr groß. In Westeuropa gab es den bisher wärmsten Sommer seit Messbeginn. Etwas kühler als im Mittel war es dagegen in vielen Regionen Nordeuropas, in der Ukraine, in der Türkei oder auf Island.

Der Sommer 2026 an deutschen Wetterstationen

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