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Nachrichten rund ums Wetter

Videos von der ISS - Hurrikan Delta im Golf von Mexiko

Am 8. und 9. Oktober nahmen die Astronauten der ISS Bilder von Hurrikan Delta auf und zeigen damit die drastische Veränderung, die innerhalb eines Tages stattfand. Erst einen Tag zuvor (7. Oktober) traf der Tropische Wirbelsturm nahe der mexikanischen Stadt Cancún auf die Halbinsel Yucatán. Nachdem sich der Sturm an Land deutlich abschwächte, verstärkte er sich am 8. Oktober erneut über dem Ozean. In den Aufnahmen ist deutlich das ausgebildete Auge zu erkennen. An diesem Tag verstärkte sich der Sturm noch bis zur Kategorie 3 und erreichte am Morgen des 9. Oktober sogar Windgeschwindigkeiten bis etwa 195 km/h. Am Nachmittag zeigte sich den Astronauten jedoch ein völlig anderes Bild. Nur noch einige überschießende Spitzen der höchsten Gewitterwolken sind zu sehen, das Auge hingegen ist völlig verschwunden. Das lag daran, dass Delta sich im Laufe des Tages in einen Bereich mit kühlerem Wasser, trockenerer Luft und erhöhter Windscherung bewegte, weshalb sich der Sturm vor dem Überflug der ISS rasch abschwächte. Gut 7 Stunden später erreichte Delta die Küste Louisianas als Tropischer Wirbelsturm der Kategorie 2 mit mittleren Windgeschwindigkeiten von rund 155 km/h. (Copyright: NASA / Columbus Eye)

Link zu den ISS-Bildern

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Das Video mir dem Deutschland-Wetter am Wochenende 17./18. Oktober 2020

Das nächste kühle Herbstwochenende steht uns bevor. Martin Gudd zeigt, wo die Chancen auf Sonnenschein am Besten sind. Und wo die Regenwahrscheinlichkeit am Samstag und Sonntag am Höchsten ist. Kommt der Goldene Oktober dann endlich in der neuen Woche?

Link zum Video bei YouTube

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Wechselhaft und herbstlich kühl - Dr. Martin Gudd zum Wetter am kommenden Wochenende

Tief Esther versorgt uns in Deutschland am Wochenende mit feuchter und kühler Luft vom Nordmeer. Die 15-Grad-Marke wird kaum noch überschritten. Auf den Goldenen Oktober müssen wir also weiterhin warten.

Link zum YouTube-Video

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September 2020 sehr sonnig, zu warm und in vielen Regionen zu trocken

Der erste Monat des meteorologischen Herbstes brachte in Deutschland überdurchschnittlich viel Sonnenschein. In vielen Regionen wurden mehr als 200 Sonnenstunden registriert. Die Temperaturen lagen 0,5 bis 2,5 Grad über den 30jährigen Mittelwerten für den September. Er war damit der siebte zu warme Monat im Jahr 2020. Nur der Mai und der Juli waren bisher etwas zu kühl. Im Osten war es im vergangenen Monat in einigen Regionen etwas zu nass. Sonst lagen die Niederschlagsmengen teilweise deutlich unter den für einen normalen September zu erwartenden Werten.

Das Wetter im September in deutschen Städten

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Hurrikan Rita 2005

Am 24. September 2005 erreichte der Hurrikan RITA mit einer sechs Meter hohen Flutwelle das Festland zwischen Louisiana und Texas. Dabei kamen mindestens 100 Menschen ums Leben. Der Sachschaden lag in den Milliarden. Entwickelt hatte sich der Hurrikan am 18. September 2005 westlich der Bahamas. Rita erreichte zeitweise Windgeschwindigkeiten von über 250 km/h, und wurde damit in die Kategorie 5 der Saffir-Simpson-Skala eingestuft. Glücklicherweise zog der Hurrikan an der schon von Hurrikan Katrina wenige Wochen zuvor schwer getroffenen Region um New Orleans vorbei.

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Minus 69,6 Grad in Grönland am 22.12.1991 - Bisher kälteste Temperatur der Nordhemisphäre

Die Weltorganisation für Meteorologie hat eine Temperatur von minus 69,6 Grad Celsius (minus 93,3 Grad Fahrenheit) an einer automatischen Wetterstation in Grönland am 22. Dezember 1991 als die niedrigste jemals in der nördlichen Hemisphäre gemessene Temperatur anerkannt. Die Temperaturaufzeichnung wurde nach fast 30 Jahren in einem WMO-Archiv der Wetter- und Klimaextreme entdeckt. Sie ersetzt damit den bisherigen Tiefstwert von minus 67,8 Grad Celsius, der an den russischen Stationen in Werchojanksk (Februar 1892) und Oimjakon (Januar 1933) gemessen wurde. Den weltweiten Temperaturrekord von minus 89,2 Grad Celsius (minus 128,6 Grad Fahrenheit), gemessen am 21. Juli 1983, hält die Wostok-Wetterstation in der Antarktis.

Originalartikel der WMO (in englischer Sprache)

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Klimaklassifikation nach Köppen

So wechselhaft das Wetter in unseren Breiten sein kann, so ruhig und beständig ist es in vielen anderen Regionen der Erde. Man unterscheidet auf der Erde verschiedene Klimaregionen. Dabei kann man verschiedene Kriterien zur Einteilung der Erde in Klimazonen, Klimatypen oder Klimaregionen wählen. Diese Kriterien bezeichnet man als Klimaklassifikationen. Die sogenannten "Effektive Klimaklassifikationen" basieren dabei auf Zusammenhängen zwischen Klimaelementen (zum Beispiel Niederschlag oder Temperatur). Dabei werden die Klimazonen mit Schwellenwerten voneinander abgegrenzt. Die bekannteste effektive Klimaklassifikation ist die nach KÖPPEN. Grundlagen dieser Klimaklassifikation sind die mittleren monatlichen Werte von Lufttemperatur und Niederschlag. Der Westen Deutschlands hat nach KÖPPEN zum Beispiel das Kürzel Cfb. Der Buchstabe "C" steht dabei für warmgemäßigte Regenklimate mit einer Mitteltemperatur des kältesten Monats zwischen plus 18 und minus 3 Grad. Das "f" steht für immerfeucht, d.h. eine ausgesprochene Trockenzeit fehlt. Das "b" hat die Bedeutung warme Sommer, die Mitteltemperatur des wärmsten Monats liegt dabei zwar unter 22 Grad, mehr als 4 Monate liegen aber über 10 Grad.

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Heute kalendarischer Herbstanfang

Heute um 15:30 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit ist auch aus kalendarischer Sicht Herbst. Die Sonne überquert zu diesem Zeitpunkt den Himmelsäquator südwärts. Auf der gesamten Erde dauert der Tag und die Nacht heute theoretisch gleich lang, was wissenschaftlich als Äquinoktium beziehungsweise Tag-Nacht-Gleiche bezeichnet wird. Am Südpol geht die Sonne nun wieder auf, am Nordpol verschwindet die Sonne dagegen für die nächsten Monate. Bedingt durch den Effekt der sogenannten Refraktion, welche Objekte in Horizontnähe um etwa einen Sonnendurchmesser scheinbar anhebt, dauert der Tag am 22. September jedoch noch etwas länger als 12 Stunden. Aus Sicht der Meteorologen ist der Herbst schon länger da. Der meteorologische Herbstanfang wird aus statistischen Gründen stets auf den ersten September datiert und dauert bis zum 30. November.

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Vor 82 Jahren: Neuengland-Hurrikan

Am 21. September 1938 wurde Neuengland von einem starken Hurrikan getroffen. Der Sturm, der sich am 10. September nahe der westafrikanischen Küste bildete war der stärkste Hurrikan der atlantischen Saison 1938. Er erreicht zwischenzeitlich Kategorie 5, die höchste auf der Saffir-Simpson-Hurrikan-Skala, und fegte 11 Tage nach seiner Entstehung als Sturm der Kategorie 3 über Long Island hinweg. Dabei kamen bis zu 800 Menschen ums Leben, mehr als 57.000 Häuser wurden beschädigt oder vollkommen verwüstet. Die Schadenshöhe wurde auf über 300 Millionen US-Dollar beziffert. Bis heute ist es der stärkste und schadensreichste Hurrikan, der Neuengland getroffen hat.

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Profi-Wetterkarten

Wer sich ein eigenes Bild vom Wetter machen möchte, findet auf unsere Homepage neben den normalen Vorhersagekarten auch Profi-Wetterkarten. Sie enthalten nicht wie eine übliche Vorhersagekarte bereits das Tagessymbol sowie die Höchst-und Tiefstwerte, sondern bieten für viele einzelne Parameter eine Vorhersage. So kann man sich beispielsweise verschiedene Bewölkungs-, Niederschlags-, Temperatur- oder Windkarten anschauen. Im Winter besonders interessant sind auch die Vorhersagen der Nullgradgrenze und der zu erwartenden Schneedecke. Die auf der Webseite dargestellten Karten stammen aus Berechnungen des globalen Vorhersagemodells GFS (Global Forecast System). Dieses wird vom amerikanischen Wetterdienst NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) betrieben. Das Modell erstellt eine Vorhersage für zahlreiche Parameter in 3-Stunden-Intervallen.

Aktuelle Profi-Wetterkarten

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