WetterKontor: Nachrichten rund ums Wetter https://www.wetterkontor.de/ Wetter-Nachrichten von WetterKontor Mon, 21 Sep 2020 01:00:00 +0000 WetterKontor: Nachrichten rund ums Wetter https://www.wetterkontor.de/images/WKlogo_120.png https://www.wetterkontor.de/ Vor 82 Jahren: Neuengland-Hurrikan https://www.wetterkontor.de/de/wetternews.asp Am 21. September 1938 wurde Neuengland von einem starken Hurrikan getroffen. Der Sturm, der sich am 10. September nahe der westafrikanischen Küste bildete war der stärkste Hurrikan der atlantischen Saison 1938. Er erreicht zwischenzeitlich Kategorie 5, die höchste auf der Saffir-Simpson-Hurrikan-Skala, und fegte 11 Tage nach seiner Entstehung als Sturm der Kategorie 3 über Long Island hinweg. Dabei kamen bis zu 800 Menschen ums Leben, mehr als 57.000 Häuser wurden beschädigt oder vollkommen verwüstet. Die Schadenshöhe wurde auf über 300 Millionen US-Dollar beziffert. Bis heute ist es der stärkste und schadensreichste Hurrikan, der Neuengland getroffen hat. Mon, 21 Sep 2020 01:00:00 +0000 Profi-Wetterkarten https://www.wetterkontor.de/de/wetternews.asp Wer sich ein eigenes Bild vom Wetter machen möchte, findet auf unsere Homepage neben den normalen Vorhersagekarten auch Profi-Wetterkarten. Sie enthalten nicht wie eine übliche Vorhersagekarte bereits das Tagessymbol sowie die Höchst-und Tiefstwerte, sondern bieten für viele einzelne Parameter eine Vorhersage. So kann man sich beispielsweise verschiedene Bewölkungs-, Niederschlags-, Temperatur- oder Windkarten anschauen. Im Winter besonders interessant sind auch die Vorhersagen der Nullgradgrenze und der zu erwartenden Schneedecke. Die auf der Webseite dargestellten Karten stammen aus Berechnungen des globalen Vorhersagemodells GFS (Global Forecast System). Dieses wird vom amerikanischen Wetterdienst NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) betrieben. Das Modell erstellt eine Vorhersage für zahlreiche Parameter in 3-Stunden-Intervallen. Sun, 20 Sep 2020 01:00:00 +0000 Starke Winde und deren Entstehung https://www.wetterkontor.de/de/wetternews.asp Damit ein Wind wehen kann müssen räumliche Unterschiede in der Verteilung des Luftdrucks vorliegen. Winde sind immer dazu bestrebt, diese Luftdruckunterschiede auszugleichen. Weht ein Wind, wird Luftmasse von hohem Luftdruck zum tiefen Luftdruck transportiert, um Unterschiede auszugleichen. Je größer die Differenz zwischen den Druckgebieten ist, desto stärker weht der Wind. Da kräftige Tiefdruckgebiete einen sehr niedrigen Luftdruck besitzen, verursachen sie oft starke Winde, im Herbst auch nicht selten Stürme. Die Windgeschwindigkeit wird übrigens je nach Verwendungszweck in verschiedenen Einheiten angegeben. Meist erfolgt die Angabe in Kilometern pro Stunde (km/h) oder Metern pro Sekunde (m/s). Bei der Seefahrt sowie in der Luftfahrt wird die Geschwindigkeit jedoch in Knoten (kn) gemessen. Oft wird die Windstärke auch in der Einheit Beaufort verwendet. Dafür liegt eine Skala zugrunde, die den Wind anhand seiner Geschwindigkeiten oder dessen Auswirkungen (z.B. Blätterrascheln, Bäume schwanken) in verschiedene Bereiche unterteilt. Sat, 19 Sep 2020 01:00:00 +0000 Das Biowetter https://www.wetterkontor.de/de/wetternews.asp Die Wetterkapriolen mit Schauern sowie Gewittern auf der einen Seite, als auch recht freundliche Abschnitte auf der anderen Seite hinterlassen bei dem ein oder anderen von uns unterschiedliche "Spuren". Auf relativ starke Temperaturschwankungen reagiert der Mensch mit seinem Wärmehaushalt im Extremfall mit z.B. starkem Schwitzen ( oder Frieren) und Herz- bzw. Kreislaufstörungen. Durch die Luftdruckschwankungen treten mehr oder weniger starke Kopfschmerzen (auch Migräneanfälle) auf, und viele klagen über erhöhte Müdig- oder Abgeschlagenheit. Die Konzentrationsfähigkeit läßt bei einigen stark nach, und man ist eventuell schneller gereizt. Zum Glück lindert dann der Sonnenschein diese "Symptome" oft schnell wieder und macht uns motivierter und besser gelaunt. Fri, 18 Sep 2020 01:00:00 +0000 Das WetterKontor Wochenend-Wetter mit Dr. Martin Gudd https://www.wetterkontor.de/de/wetternews.asp Hoch Manfred bringt uns sonniges, aber vor allem im Osten und Norden Deutschlands auch relativ kühles Herbstwetter. Thu, 17 Sep 2020 01:00:00 +0000 Tagundnachtgleiche und Refraktion https://www.wetterkontor.de/de/wetternews.asp Die mögliche Sonnenscheindauer beträgt derzeit noch etwas mehr als 12 Stunden. Eigentlich sollten Tag und Nacht aber zum astronomischen Herbstanfang am kommenden Dienstag, 22. September gleich lang sein. Bedingt durch den Effekt der sogenannten Refraktion, die - als Folge der Lichtbrechung in der Atmosphäre - Objekte in Horizontnähe um etwa einen Sonnendurchmesser scheinbar anhebt, dauert der Tag am 23. September jedoch noch länger als 12 Stunden. Mitte Oktober beträgt die astronomisch mögliche Sonnenscheindauer dann nur noch 11, Ende Oktober sogar nur noch 10 Stunden. Trotzdem reicht die Kraft der Sonne bis Ende Oktober noch aus, um uns den einen oder anderen angenehm warmen Tag zu verschaffen. Thu, 17 Sep 2020 01:00:00 +0000 Todestag von Daniel Gabriel Fahrenheit https://www.wetterkontor.de/de/wetternews.asp Am 16. September 1736 starb der deutsche Physiker Daniel Gabriel Fahrenheit. Er befasste sich intensiv mit der Weiterentwicklung meteorologischer Messinstrumente und erfand ein verbessertes Quecksilberthermometer, welches er ab etwa 1717 gewerblich herstellte. Die nach ihm benannte Fahrenheit-Temperaturskala basiert auf drei Fixpunkten. Als Nullpunkt wählte Fahrenheit die Temperatur in einer Mischung aus Eis, Seesalz und Wasser (minus 17,8 Grad Celsius). Als weitere Fixpunkte legte er den Gefrierpunkt des reinen Wassers als 32 Grad und die Körpertemperatur eines gesunden Menschen als 96 Grad Fahrenheit fest. Diese Skala war auch in Europa lange in Gebrauch, wurde dann aber von der Celsius-Skala abgelöst. In den USA ist die Fahrenheit-Skala allerdings immer noch gebräuchlich. Wed, 16 Sep 2020 01:00:00 +0000