WetterKontor: Nachrichten rund ums Wetter https://www.wetterkontor.de/ Wetter-Nachrichten von WetterKontor Fri, 23 Feb 2018 01:00:00 +0000 WetterKontor: Nachrichten rund ums Wetter https://www.wetterkontor.de/images/WKlogo_120.png https://www.wetterkontor.de/ Jahrestag Lawinenunglück von Galtür https://www.wetterkontor.de/de/wetternews.asp Im Januar und Februar 1999 fiel in den Nordalpen und in Tirol überdurchschnittlich viel Schnee. Grund dafür waren kräftige Tiefdruckgebiete über dem Nordatlantik, die immer wieder Niederschlagsfronten zu den Alpen schickten. In der Region um Galtür hatte sich vor dem Unglück eine Schneehöhe von etwa vier Metern aufgetürmt. Damit fiel fast sechsmal so viel Schnee wie üblich. Am späten Nachmittag des 23. Februar 1999 löste sich dann oberhalb des Ortes Galtür eine Lawine mit etwa 400 Metern Breite. Die Lawine zerstörte zahlreich Häuser und verschüttete über 50 Menschen. 31 davon konnten nur noch tot geborgen werden. Zum Zeitpunkt des Lawinenabgangs herrschte die höchste Lawinenwarnstufe. Fri, 23 Feb 2018 01:00:00 +0000 Januar 2018 global gesehen fünftwärmster Januar seit Messbeginn 1880 https://www.wetterkontor.de/de/wetternews.asp Nach den Auswertungen des amerikanischen Wetterdienstes NOAA war der Januar 2018 der fünftwärmste Januar seit Messbeginn im Jahre 1880. Die über alle Land- und Meeresflächen gemittelte Temperatur lag 0,71 Grad über dem Januar-Mittel des 20. Jahrhunderts. Es war damit der 42. Januar und der 397. Monat infolge, in dem die Globaltemperatur zumindest etwas über dem Mittel des 20. Jahrhunderts lag. Damit wurden vier der fünf wärmsten Januarmonate zwischen 2015 und 2018 registriert. Vor allem in Europa, in der Westhälfte der USA, in Südamerika sowie in Australien und Neuseeland war es im Januar zu warm. Frankreich verzeichnete mit einem Temperaturplus von 3,4 Grad sogar den wärmsten Januar seit Messbeginn vor 118 Jahren. Auch in Deutschland und Österreich war es deutlich zu warm. Die Ausdehnung des arktischen Meereises fiel im Januar noch nie so gering aus wie in diesem Jahr. In der Antarktis wurde die zweitgeringste Ausdehnung hinter dem Vorjahr gemessen. Thu, 22 Feb 2018 01:00:00 +0000 Todestag des Meteorologen Gustav Hellmann https://www.wetterkontor.de/de/wetternews.asp Heute vor 79 Jahren, am 21. Februar 1939, starb der Meteorologe und Klimatologe Gustav Johannes Georg Hellmann. Er war von 1907 bis 1922 Direktor des Preußischen Meteorologischen Instituts in Berlin, in das er 1879 als Assistent eintrat. 1886 wurde er Professor an der Universität Berlin. Im selben Jahr entwickelte er ein Niederschlagsmessgerät, das bis heute in der Meteorologie Verwendung findet. Das Messgerät besteht aus Edelstahl oder Zinkblech und hat eine Auffangfläche von 200 cm², die von einem Messingring begrenzt wird. Durch einen Trichter gelangt der aufgefangene Niederschlag in einen Behälter, in dem er weitestgehend vor Verdunstung geschützt ist. Um die Niederschlagsmenge zu bestimmen, wird das gesammelte Niederschlagswasser in einen Messzylinder gefüllt. Das Messen der gefallenen Niederschlagsmenge ist so bis auf 0,05 mm genau möglich. Wed, 21 Feb 2018 01:00:00 +0000 Geburtstag Ludwig Boltzmann https://www.wetterkontor.de/de/wetternews.asp Am 20. Februar 1844 wurde Ludwig Boltzmann geboren. Berühmt wurde seine Neufassung der Thermodynamik. Einer seiner Gegner war auch zunächst Max Planck, er griff aber bei der Aufstellung des später bekannten Planckschen Strahlungsgesetzes auf Boltzmanns Theorien zurück. Das von den Physikern Josef Stefan und Ludwig Boltzmann gefundene Stefan-Boltzmann-Gesetz ist ein Sonderfall des Planckschen Strahlungsgesetzes. Planck ließ übrigens die von Boltzmann gefundene Formel zur Entropie (fundamentale Zustandsgröße in der Thermodynamik) in dessen Grabstein einmeißeln. Tue, 20 Feb 2018 01:00:00 +0000 Wetterfühligkeit und Biowetter https://www.wetterkontor.de/de/wetternews.asp Viele Deutsche leiden unter der Wetterfühligkeit. Wer kennt das nicht: Bei Sonnenschein fühlt man sich fit und vital, bei nasskaltem Wetter ist die Stimmung dagegen auf dem Nullpunkt. Seit langem ist den Medizin-Meteorologen bekannt, dass das Wetter einen großen Einfluss auf den menschlichen Organismus hat. Dabei ist kein meteorologisches Element alleine für die Wirkung auf den Menschen verantwortlich, sondern immer die Gesamtheit mehrerer Elemente. Die Art und Stärke der Wirkung auf den einzelnen Menschen hängt unter anderem sehr stark vom Alter, vom Gesundheitszustand aber auch von der Leistungsfähigkeit ab. Wissenschaftliche Untersuchungen und die Auswertung medizinischer Statistiken haben zu einigen sehr wichtigen Erkenntnissen geführt. Der stärkste Einfluss tritt immer bei Wetteränderungen auf, der geringste dagegen bei ruhigen Hochdruck-Wetterlagen. Ein sehr starker Einfluss auf das menschliche Wohlbefinden wird vor dem Eintreffen eines Tiefs beobachtet. In diesen Bereichen, den so genannten warmluftadvektiven Tiefvorderseiten, kann es zu Kopfschmerzen und Migräneanfällen, zu Herz- und Kreislaufproblemen oder auch zu einer Erniedrigung des Blutdrucks kommen. Im Bereich der Kaltluft auf der Rückseite eines Tiefs können sich zum Beispiel rheumatische oder asthmatische Beschwerden verschlimmern, aber auch Kopfschmerzen können ausgelöst werden. Mon, 19 Feb 2018 01:00:00 +0000 Wetterstationen https://www.wetterkontor.de/de/wetternews.asp Um das Wetter richtig vorhersagen zu können, muss man den aktuellen Zustand unserer Atmosphäre zunächst einmal exakt erfassen. Dazu nutzen die Meteorologen neben Satellitendaten und Radarbildern auch die an weltweit etwa 10000 Wetterstation registrierten Daten. Diese Wetterstationen sind alle mit einer Vielzahl von meteorologischen Messgeräten ausgestattet, die unter anderem Daten zur Temperatur, zur Luftfeuchte, zum Luftdruck, zum Wind oder zum Niederschlag erfassen. Dabei wird sehr viel Wert auf die Genauigkeit und die Vergleichbarkeit der Instrumente gelegt, denn ein falsch bestimmter Ausgangszustand kann im Endeffekt zu fehlerhaften Wettervorhersagen führen. Sun, 18 Feb 2018 01:00:00 +0000 Julianenflut im Jahr 1164 https://www.wetterkontor.de/de/wetternews.asp Am 17. Februar 1164 kam es an der Nordseeküste zur sogenannten Julianenflut. Vor allem Ostfriesland, sowie das Gebiet zwischen Elbe- und Wesermündung waren betroffen. Dabei bildete sich in ersten Ansätzen der heutige Jadebusen. Ungefähr 20.000 Menschen kamen dabei ums Leben. Es handelt sich hierbei um die erste konkret aufgezeichnete Sturmflut in Deutschland. Sat, 17 Feb 2018 01:00:00 +0000