WetterKontor: Nachrichten rund ums Wetter https://www.wetterkontor.de/ Wetter-Nachrichten von WetterKontor Mon, 9 Dec 2019 01:00:00 +0000 WetterKontor: Nachrichten rund ums Wetter https://www.wetterkontor.de/images/WKlogo_120.png https://www.wetterkontor.de/ Sommer zurzeit am Südpol https://www.wetterkontor.de/de/wetternews.asp Am Südpol ist zurzeit Sommer. Die mittleren Temperaturen liegen an der Wetterstation am Südpol im Dezember bei minus 28 Grad, im Winter im Juli bei minus 60 Grad. Die tiefste bisher dort gemessene Temperatur liegt bei minus 82,8 Grad Celsius. Am wärmsten war es dort bisher mit einem Maximum von minus 13,6 Grad im Dezember 1978. In den letzten Tagen lagen die Höchsttemperaturen an der 2800 Meter hoch gelegenen Amundsen-Scott-Station zwischen minus 27 und minus 22 Grad. Noch kälter ist es normalerweise an der russischen Forschungsstation Wostok, die in 3400 Meter Höhe liegt und an einem Punkt in der Antarktis, der am weitesten von der Küste entfernt ist. Mon, 9 Dec 2019 01:00:00 +0000 Todestag des "Wetterpfarrers" Karl Ludwig Gronau https://www.wetterkontor.de/de/wetternews.asp Am 8. Dezember 1826 starb der Berliner Pfarrer und Meteorologe Karl Ludwig Gronau. Er wurde am 7. Juni 1742 geboren. Seit seinem 14. Lebensjahr arbeitete er in der Wetterforschung und gilt als Begründer der wissenschaftlichen Wetterbeobachtung in Berlin. Der sogenannte "Wetterpfarrer" zeichnete 70 Jahre lang, von 1756 bis zum 30. November 1826 regelmäßig Wetterbeobachtungen auf, die er ab 1774 auch durch Messungen mit Thermometer und Barometer ergänzte. Damit trug er einen großen Beitrag zum Zustandekommen der fast kontinuierlichen 300-jährigen Berliner Temperaturreihe bei. Er untersuchte auch Zusammenhänge zwischen den Wintern in Grönland und Deutschland. Sun, 8 Dec 2019 01:00:00 +0000 7. Dezember 2001: Start von "TIMED" und "Jason1" ins All https://www.wetterkontor.de/de/wetternews.asp Am 7. Dezember 2001 wurde der Satellit "TIMED" von der Air Force Base Vandenberg aus ins All befördert. "TIMED" (Thermosphere Ionosphere Mesosphere Energetics and Dynamics) untersucht die Dynamik in der Mesosphäre und der unteren Thermosphäre der Erdatmosphäre. Die ursprünglich nur auf zwei Jahre terminierte Mission wurde immer wieder verlängert. "TIMED" wurde zusammen mit "Jason 1" gestartet. Der Satellit "Jason 1" dient zur Meeresbeobachtung. Unter anderem können Meeresströmungen und Wellenhöhen bestimmt werden. Man hofft auf eine Verbesserung der El Niño Vorhersage. Sat, 7 Dec 2019 01:00:00 +0000 Verschiedene Formen der Eisablagerung https://www.wetterkontor.de/de/wetternews.asp In der kalten Jahreszeit treten jetzt wieder die verschiedenen Formen der Eisablagerung auf. In klaren Nächten, häufig bei Windstille, bildet sich Reif. Wenn die Temperaturen an Oberflächen unter den Gefrierpunkt sinken, lagert sich dort der Wasserdampf in der Luft in Form verschiedenster Eiskristalle ab. Reif entsteht zum Beispiel auch auf im Freien stehenden Autos, so dass in den Morgenstunden dann der Eiskratzer zum Einsatz kommen muss. Reif stellt für Pflanzen und Bauwerke wie Hochspannungsleitungen oder Funktürme allerdings meist keine starke Belastung dar. Gefährliche Lasten können sich durch das sogenannte Rauheis bilden. Rauheis entsteht, wenn vom Wind herangeführte Wolken- oder Nebeltröpfchen sich bei Frost auf der Pflanze oder dem Gegenstand als Eis ablagern. Die Rauheis-Ablagerungen können ein so hohes Gewicht erreichen, dass Bäume oder Stromleitungen unter der Last zusammenbrechen (Eisbruch). Daher müssen diese Rauheis-Lasten beim Bau von Funkmasten oder Windanlagen immer berücksichtigt werden. Das Klareis entsteht ähnlich wie das Rauheis auch bei Wetterlagen mit dichtem Nebel. Allerdings ist der Wind hier ohne Bedeutung und das Klareis lagert sich auf allen Seiten der Objekte gleichmäßig ab. Auch beim Klareis kann es bei einer längeren Nebelperiode zu hohen Eislasten kommen. Rauheis- und Klareis-Ablagerungen treten bevorzugt in den Mittelgebirgen und den Alpen auf. Glatteis tritt auf, wenn unterkühlte Regentropfen auf gefrorenen Boden treffen. Sie führen dann augenblicklich zu teils extremer Glätte. Dieses Phänomen tritt häufig nach einer längeren Kälteperiode auf, wenn vom Atlantik die ersten Wetterfronten mit milderer Luft unsere Region erreichen, der Boden aber noch gefroren ist. Fri, 6 Dec 2019 01:00:00 +0000 5. Dezember 1952: Große Smog-Katastrophe in London https://www.wetterkontor.de/de/wetternews.asp Am 5. Dezember 1952 begann die große Smog-Katastrophe in London. Über London hatte sich im Bereich einer Hochdruckzone eine Inversionswetterlage (Temperaturumkehr in der unteren Atmosphäre) eingestellt. Zudem war es recht kalt, so dass die Londoner kräftig einheizten. Zu den Emissionen aus Fabriken und Kraftwerken kamen so große Mengen an Kohlenrauch. Die Schadstoffe konnten aber auf Grund der Inversionswetterlage nicht entweichen. Am Abend verdichtete sich der Nebel. Die Sichtweite betrug teilweise nur noch 30 Zentimeter, die Menschen konnten also noch nicht einmal mehr die eigenen Beine sehen. Viele Menschen litten unter Atemwegsproblemen. Erst am 9. Dezember entspannte sich die Lage wieder. Nach verschiedenen Schätzungen starben im Dezember 1952 zwischen 4000 und 12000 Menschen an den Folgen des extremen Smogs. Thu, 5 Dec 2019 01:00:00 +0000 Der Herbst 2019 in Deutschland: Etwas zu mild, Niederschlag und Sonnenschein durchschnittlich https://www.wetterkontor.de/de/wetternews.asp Der meteorologische Herbst 2019, der die Monate September, Oktober und November umfasst, war in Deutschland gegenüber dem 30jährigen Mittel 1981-2010 etwa 1 Grad zu warm. Die Niederschlagsmenge und die Sonnenscheindauer lagen dagegen in etwa im Bereich der langjährigen Mittelwerte. Wed, 4 Dec 2019 01:00:00 +0000 3.12. auf den 4.12.1999: Orkan "Anatol" sorgt in Norddeutschland und Dänemark für extreme Windböen https://www.wetterkontor.de/de/wetternews.asp Vom 03. auf den 04.12.1999 zog der Orkan ANATOL über Dänemark und Norddeutschland hinweg. In Dänemark war er der schwerste Orkan des zwanzigsten Jahrhunderts. Im Norden Deutschlands und in Dänemark wurden dabei an vielen Stationen neue Rekordwerte für die Windgeschwindigkeiten aufgestellt. Auf Sylt wurde zum Beispiel eine Rekord-Windböe von 184 Km/h registriert, auch auf Fehmarn gab es mit 145 Km/h einen neuen Rekordwert. Fast 20 Menschen kamen während des Orkans ums Leben. An der dänischen und schleswig-holsteinischen Nordseeküste sorgte der starke Wind für Sturmfluten. Tue, 3 Dec 2019 01:00:00 +0000