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Monatswerte für Deutschland

Was bedeuten die Werte?

  • Zeitraum TemperaturTemp. NiederschlagNieder-
    schlag
    SonnenscheinSonnen-
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  • Zeitraum TemperaturTemp. NiederschlagNieder-
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    • Summe
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    2024 / 03
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  • Zeitraum TemperaturTemp. NiederschlagNieder-
    schlag
    SonnenscheinSonnen-
    schein
    • Mittel
    • Abw.
    • Summe
    • Abw.
    • Summe
    • Abw.
    2024 / 03
    • 7,5
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    • 71%
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    2024 / 02
    • 6,6
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  • Zeitraum TemperaturTemp. NiederschlagNieder-
    schlag
    SonnenscheinSonnen-
    schein
    • Mittel
    • Abw.
    • Summe
    • Abw.
    • Summe
    • Abw.
    2024 / 03
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    2024 / 01
    • 1,5
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    • 135%

Was bedeuten die Werte?

Die Tabellen zeigen die Monatswerte für Temperatur, Niederschlag und Sonnenschein.

Bei der Temperatur wird unter der Spalte "Mittel" die gemessene mittlere Temperatur des Monats, unter der Spalte "Abw." die Abweichung der Temperatur zum Mittelwert der Jahre 1961 bis 1990 oder 1981 bis 2010 (rote Einfärbung für Abweichungen über und blaue Einfärbung für Abweichungen unter dem 30 jährigen Mittelwert) angegeben.

Beim Niederschlag wird in der Spalte "Summe" die gemessene Niederschlagssumme des Monats in Liter pro Quadratmeter und unter "Abw." die prozentuale Niederschlagssumme im Vergleich zum Mittelwert der Jahre 1961 bis 1990 oder 1981 bis 2010 (Mittelwert = 100 Prozent) angezeigt. Werte unter 80 Prozent werden dabei in der Farbe rosa, Werte zwischen 80 und 120 Prozent in schwarz, Werte größer als 120 Prozent in grün dargestellt.

Beim Sonnenschein wird in der Spalte "Summe" die registrierte Sonnenscheindauer des Monats in Stunden und unter "Abw." die Abweichung der Sonnenscheinstunden (in Prozent) im Vergleich zum Mittelwert der Jahre 1961 bis 1990 oder 1981 bis 2010 (100 Prozent) angezeigt. Werte unter 80 Prozent werden dabei in grau, Werte zwischen 80 und 120 Prozent in schwarz, Werte größer als 120 Prozent in rot dargestellt.

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Welche Auswirkungen hat das Wetter auf den Strompreis?

Alternative Energien sind heutzutage definitiv auf dem Vormarsch. Neben dem Mangel an fossilen Brennstoffen zur Energiegewinnung ist es auch der Aspekt der Nachhaltigkeit, der keine unwichtige Rolle spielt. Doch was hat das Wetter eigentlich mit den Strompreisen zu tun und hat es wirklich einen Einfluss auf ihre Entwicklung? Um die Beantwortung dieser Fragen soll es in folgendem Artikel gehen.

Die Strompreisentwicklung – ein Thema für die gesamte Bevölkerung

Strompreise unterliegen den Witterungsbedingungen. Bildquelle: Oimheidi via Pixabay
Heiz- sowie Stromkosten sind aktuell in aller Munde. Das verwundert nicht: Immerhin schnellen die Preise in die Höhe, sodass viele Verbraucher Vergünstigungen fordern und einige Versorger bereits nach Lösungen suchen. Auf Webseiten wie stromvergleich.de können Verbraucher Stromtarife vergleichen, wobei bei vielen vor allem der Preis im Vordergrund steht. Das ist klar – man möchte sich die Energie für den täglichen Verbrauch ja auch leisten können.

Neben Maßnahmen, die in Deutschland ergriffen wurden, um die Strompreise zu senken, ist es auch wichtig zu wissen, wie Strompreise überhaupt funktionieren. Es gibt viele Faktoren, die auf die Preisentwicklung Einfluss nehmen. Einer davon ist das Wetter.

Was hat das Wetter mit dem Strommarkt zu tun?

Nachhaltige Energien liegen im Trend. Mehr und mehr Unternehmen setzen auf umweltfreundliche Methoden, zu denen Windkraft- und Fotovoltaikanlagen gehören. Sei das eine eigene Anlage oder der nachhaltig erzeugte Strom aus dem Netzwerk – alternative Energien werden stark vom Wetter beeinflusst. Immerhin benötigen Windräder eine gewisse Windstärke und eine Solaranlage bringt nichts, wenn die Sonne nicht scheint.

Energieversorger machen sich unabhängig von fossilen Energieträgern und setzen auf einen bunten Mix an Energiequellen. So spielen auch alternative Energien eine große Rolle, wenn es um den ganz allgemeinen Strom geht, den Verbraucher und Unternehmen Tag für Tag nutzen.

Vor allem aufgrund des Kriegs zwischen Russland und der Ukraine wird nun der Ausbau alternativer Methoden forciert. Es entstehen mehr und mehr Windkraft-, Wasserkraft- und Fotovoltaikanlagen. All diese Methoden stehen in direkter Abhängigkeit zu Witterungsbedingungen.

Damit die Netze nicht zusammenbrechen, muss immer so viel Strom eingespeist werden, wie entnommen wird. Andernfalls kommt es zu einer Überlastung, da sich Strom nicht gut speichern lässt. Das stellt vor allem bei Strom aus den genannten alternativen Quellen nicht selten eine Herausforderung dar.

Netzbetreiber passen sich also an den aktuellen Verbrauch sowie an Preisschwankungen an, damit sie eine durchgehende Versorgung sicherstellen können. Befindet sich also zu viel Strom im Netz, werden Windkraft-, Wasserkraft- oder Fotovoltaikanlagen abgeschaltet. Dies geschieht häufig ganz von allein, damit das Netz nicht überlastet wird.

Die Schwierigkeit ist nun, dass erneuerbare Energien direkt den Witterungsbedingungen unterliegen. Das Wetter hat einen wichtigen Einfluss auf den Strom. Betrachten wir dies anhand von Windenergie: Bei Flaute stehen die Windräder still. Es kann kein Strom produziert werden. Stürmt es allerdings regelrecht, wird viel zu viel Strom ins Netzwerk eingespeist. In diesem Fall kann der Strompreis wegen des Überangebots stark abfallen. Das gleiche Prinzip lässt sich auf sehr sonnige Tage bei der Fotovoltaik-Anlage übertragen. Diese starken Schwankungen in Strommenge und Strompreis ist es also, was sich als so schwierig erweist.

Lösungen für die extremen Schwankungen aufgrund des Wetters

Eine Lösung, die auf der Hand liegt, ist die Nutzung einer Vielfalt an regenerativen Energiequellen. Wenn man eine gute Mischung an Windenergie, Wasserkraft und Fotovoltaik bereitstellt, können sich die Systeme gegenseitig ausgleichen. Geht der Wind nicht, aber die Sonne scheint, wird der Strom durch die Fotovoltaik-Anlage generiert. Ist der Niederschlag heftig und Sonnenschein bleibt aus, produziert die Wasserkraft-Anlage. So lässt sich das immer weiterführen, bis alle Szenarien abgedeckt sind. Dann kommt es weder zu einer Überproduktion noch zu einem Mangel, was sich auch direkt auf den Strompreis auswirkt: Er wird stabil.

Einen weiteren Lösungsansatz stellt der intensivere Netzausbau dar – sowohl national als auch international. Durch diese Vernetzung wird es möglich, Strom genau dort zu liefern, wo er gebraucht wird. Hat eine Region also Strom übrig, kann er einfach dort eingesetzt werden, wo Bedarf besteht.

Und noch ein Weg zur besseren Nutzung der Ressourcen wird vorgeschlagen: Mit überschüssigem Strom ließen sich mehr und mehr Pumpspeicherwerke aufbauen, die später bei Bedarf wieder reichlich Strom produzieren.

Fazit

Nachhaltige Energien sind die Zukunft, da ein Ausstieg aus fossilen Energieträgern geplant ist. Allerdings sind regenerative Methoden stark vom Wetter abhängig. Um solche Preisschwankungen in Zukunft verhindern zu können, gibt es jedoch schon einige funktionierende Lösungsansätze.

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