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Wetterprognosen für die Land- und Forstwirtschaft

WetterKontor stellt umfangreiche agrarmeteorologische Informationen für die Land- und Forstwirtschaft bereit. Gerade diese beiden Wirtschaftsbereiche sind ganz besonders von Wetter und Klima abhängig. Pflanzenwachstum und Ertrag hängen ganz entscheidend von den meteorologischen Parametern wie Sonnenschein, Niederschlag und Temperaturen ab.

WetterKontor erstellt für die Land- und Forstwirtschaft mehrmals täglich aktualisierte hochpräzise lokale Vorhersagen unter anderem für folgende Daten: (Vorhersagezeitraum bis zu 10 Tage):

  • Stündliche Temperaturen, Tagesmittelwerte und Mitteltemperaturen bestimmter Zeitbereiche (Vorhersage und Messwerte)
  • Stündliche Werte der gefühlte Temperatur
  • Bodentemperaturen in 5, 10, 20, 50 und 100 Zentimeter Tiefe
  • Bodenfrostgefahr und Temperatur in 5 Zentimeter üder dem Boden
  • Niederschlagsmengen: Tagessummen des Niederschlags, Summen für bestimmte Tagesbereiche oder stündliche Werte (Vorhersage und Messwerte)
  • Niederschlagswahrscheinlichkeit
  • Dauer des Niederschlags in Stunden
  • Sonnenscheindauer in Stunden (Vorhersage und Messwerte)
  • Windrichtung, Windmittel und max. Windböen (Vorhersage und Messwerte)
  • Verdunstung in Liter pro Quadratmeter
  • Stündliche Daten zur relativen Feuchte und Tagesmittel
  • Bodenfeuchte
  • Daten zur Globalstrahlung
  • UV-Index
  • Astronomische Daten wie Sonnenaufgangs- und Sonnenuntergangszeiten, Dämmerungsbeginn und Dämmerungsende, Mondaufgang und Monduntergang
  • Unwetterwarnungen, Aktualisierung rund um die Uhr
  • Historische Daten der letzten Tage, Monate, Jahre und Jahrzehnte (von bis zu 1000 Wetterstationen in Deutschland)

Ein MOSMIX-Wettervorhersage-System optimiert und interpretiert die vorhandenen Berechnungen numerischer Wettermodellen und liefert so zu jeder Tageszeit die optimalen Wettervorhersagen. Um aktuelle statistisch optimierte Vorhersagen zu erzeugen, werden diese Zeitreihen aus der Vergangenheit analysiert und damit die aktuellen Vorhersagen angepasst. MOS-Systeme sind in der Lage, systematische Fehler der numerischen Modelle herauszufiltern.

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Notstrom per Schlepper: So funktionieren Zapfwellengeneratoren in der Praxis

Stromausfälle können in landwirtschaftlichen Betrieben, auf entlegenen Höfen oder bei Arbeiten fernab einer festen Stromversorgung erhebliche Probleme verursachen. Melkanlagen, Lüftungssysteme, Kühltechnik oder Werkstattgeräte sind in der Regel auf eine zuverlässige und störungsfreie Energieversorgung angewiesen. Eine bewährte Möglichkeit, elektrische Energie bei Bedarf unabhängig vom öffentlichen Netz bereitzustellen, ist durch den Einsatz eines Zapfwellengenerators möglich.

Dabei wird die mechanische Leistung eines Schleppers genutzt, um über die Zapfwelle einen Generator anzutreiben. Das System stellt dadurch eine flexible Stromerzeugung am benötigten Einsatzbereich sicher und eignet sich sowohl für geplante Einsätze als auch für nicht vorhersehbare Notfälle.

Die Funktionsweise - Vom Motor zur Steckdose

Ein Zapfwellengenerator setzt sich primär aus einem Generator, einem Getriebe und den Anschlüssen für die Stromabnahme zusammen. Er wird über die Zapfwelle des Schleppers angetrieben. Die etwa von einem Traktormotor erzeugte mechanische Energie wird dabei auf den Generator übertragen und in elektrische Energie umgewandelt.

Damit die erzeugte Spannung und Frequenz jeweils stabil bleiben, muss die Zapfwelle mit einer festen Drehzahl betrieben werden. Viele Geräte sind etwa auf Zapfwellendrehzahlen von 540 oder 1.000 Umdrehungen pro Minute ausgelegt. Die Zahl wird über ein internes Übersetzungsgetriebe jeweils so angepasst, dass der Generator die erforderliche Frequenz von 50 Hertz erzeugen kann.

Je nach Ausführung können entweder Wechselstrom- oder auch Drehstromanschlüsse genutzt werden. Dadurch lassen sich sowohl kleinere Verbraucher als auch leistungsstarke Maschinen ideal versorgen. Heutige moderne Ausführungen sind zudem mit Schutzfunktionen gegen Überlastung, Kurzschluss und Spannungsschwankungen ausgestattet.

Die Planung von Leistung und Einsatz

Vor dem Einsatz sollte grundsätzlich geklärt werden, welche Verbraucher mit Strom versorgt werden müssen. Dabei ist nicht nur die Nennleistung von Bedeutung, sondern auch der Anlaufstrom. Kühlanlagen oder auch Elektromotoren in Pumpen brauchen gerade beim Start für einen kurzfristigen Zeitraum deutlich mehr Leistung. Dabei gilt es in jedem Fall, mögliche Überlastungen zu vermeiden.

Bei der Nutzung von Zapfwellengeneratoren werden Leistung, Ausstattung und Anschlussmöglichkeiten voneinander unterschieden. Zudem muss auch der verwendete Schlepper geeignet sein. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Motorleistung und die Zapfwellendrehzahl den Herstellerangaben entsprechen.

Für den Notfall ist das Erstellen einer Prioritätenliste hilfreich. Sie legt die Reihenfolge fest, in der die entsprechenden Geräte eingeschaltet werden, und welche Verbraucher gegebenenfalls vorübergehend warten können.

Wartung, Probelauf und Grenzen von Zapfwellengeneratoren

Für einen sicheren Betrieb kommt es entscheidend auf die Durchführung regelmäßiger Sichtprüfungen an. Dabei werden Kabel, Steckverbindungen, Gelenkwelle und Schutzeinrichtungen kontrolliert und auf eventuelle Beschädigungen überprüft. Eine sichere Wartung der jeweiligen elektrischen Schutzmaßnahmen wird immer genau nach den Angaben des Herstellers umgesetzt. Werden ungewöhnliche Geräusche oder schwankende Betriebswerte festgestellt, ist eine fachkundige Analyse Pflicht.

Ein kontrollierter Probelauf simuliert den Ernstfall und zeigt, ob Schlepper und Generator perfekt harmonieren. Eine schrittweise Lasterhöhung zeigt mögliche Probleme mit Drehzahl oder Lastverteilung direkt an.

Auch systembedingte Grenzen und das Binden von Ressourcen müssen berücksichtigt werden. Während der Stromerzeugung ist ein Traktor dauerhaft im Einsatz und verbraucht Kraftstoff.

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