Wetterlage in Europa
Dienstag, 19.05.2026 (13 Uhr)
Die Luftdruckgegensätze über Mitteleuropa sind gering. Ein Tief über dem Atlantik macht sich allerdings im Westen Mitteleuropas mit einigen Regengüssen und auch einzelnen Gewittern bemerkbar. Im östlichen Mitteleuropa entwickeln sich nur örtlich Schauer. Vom Norden der Iberischen Halbinsel bis zur Adria ist es wechselhaft mit lokalen Schauern. Im Süden Spaniens, auf den Balearen und im Süden Italiens ist es dagegen meist freundlich und trocken. Auch in der Ägäis scheint häufig die Sonne.
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Wetterlage Vorhersage
Was bedeuten die Symbole auf den Karten?
Eine blaue Linie mit Dreiecken stellt eine Kaltfront dar, d. h. kalte Luft dringt gegen warme Luft vor. Dazu gibt es noch die Warmfront als rote Linie mit Halbkreisen, bei der sich die warme Luft gegen vorgelagerte kalte Luft in Bewegung setzt. Da die warme Luft leichter ist als die kalte Luft, gleitet sie langsam auf die kalte Luft auf. Die dritte meteorologische Front ist die Okklusion, praktisch ein Zusammenschluss aus Kalt- und Warmfront. Die Kaltfront ist schneller als die Warmfront und holt diese im Laufe der Entwicklung des Tiefdruckgebietes ein. Die Okklusion wird in der Farbe lila durch eine Kombination von Dreiecken und Halbkreisen markiert. Zusätzlich erscheinen in den Bodenwetterkarten vor allem in den Sommermonaten noch mit Federn gekennzeichnete gelbe Linien. Sie markieren sogenannte Konvergenzlinien, an der in den unteren Schichten Luft aus verschiedenen Richtungen zusammenströmt und aufsteigt. So können sich im Bereich dieser Konvergenzlinien bevorzugt kräftige Schauer und Gewitter entwickeln. Üblicherweise entstehen Konvergenzlinie im Warmluftbereich vor einer Kaltfront.
In der Europa-Bodenkarte sind zudem rote Warm- und blaue Kaltluftpfeile eingetragen, die die Bewegung von warmer und kalter Luft kennzeichnen. Bei den dünnen schwarzen Linien handelt es sich um Isobaren, Linien gleichen Luftdrucks. Je dichter die Isobaren beisammen liegen, desto stärker weht der Wind in dieser Region. Aus der Lage der Hoch- und Tiefdruckgebiete kann man zudem die Windrichtung ermitteln, im Tief weht der Wind gegen den Uhrzeigersinn, im Hoch mit dem Uhrzeigersinn. Beispielsweise können Segler aus dieser Karte die zu erwartende Windrichtung und -geschwindigkeit ablesen.


