Klima Kamerun

Kamerun ist klimatisch dreigeteilt. Im Norden des Landes ist es mit einer Durchschnittstemperatur von über 30 Grad heiß und trocken. Der gesamte Jahresniederschlag von etwa 500 bis 700 mm pro Quadratmeter fällt während der Regenzeit. In der von Oktober bis April andauernden Trockenzeit besteht hingegen regelmäßig Dürregefahr. Das südlich daran anschließende Hochland weist topographiebedingt kühlere Jahresmitteltemperaturen um 22 Grad und während der Regenzeit von April bis November auch höhere Niederschlagssummen (beispielsweise 1500 mm in Ngaounderé) auf. Das Westkameruner Bergland zählt mit Jahresniederschlägen bis 11.000 mm sogar zu den niederschlagsreichsten Regionen der Erde. Das Klima der Küstenebene im Süden des Landes ist mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von etwa 25 Grad tropisch-feucht. Die Regenzeit dauert von März bis November, allerdings bleiben auch die restlichen Monate nicht vollständig trocken. Im Badeort Kribi fallen im Schnitt circa 3000 mm Niederschlag im Jahr.

Wegen seiner klimatischen und landschaftlichen Vielfalt gilt Kamerun als „ganz Afrika in einem Land“. Die Trockenzeit eignet sich trotz der höheren Temperaturen besser zum Reisen, da während der Regenzeit mit sturzbachartigen Regengüssen und überschwemmten Straßen gerechnet werden muss.

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