Anzeige

Nachrichten rund ums Wetter

Das Video mit dem Deutschlandwetter am letzten Januar-Wochenende 2021

Ein recht kaltes Wochenende erwartet uns. Auch im Süden und Südwesten setzt sich die Kaltluft wieder durch, die starken Niederschläge lassen am Sonntag auch dort nach, und in den Mittelgebirgen und den Alpen legt sich wieder eine Neuschneedecke über den festen Altschnee. Die Nächte bringen überall Frost, und auch Glätte ist am Wochenende ein Thema in Deutschland.

Link zum Video

Nach oben

Historische Kälterekorde in Europa

Heute vor genau 22 Jahren wurde eine der niedrigsten Temperaturen in Europa und gleichzeitig der niedrigste Temperaturwert Norwegens im 20. Jahrhundert gemessen. -51,2°C waren es am 28.01.1999 in Karasjok, in der Finnmark im Norden Norwegens gelegen. Während dieser Kälteperiode lag die Tiefsttemperatur in Karasjok drei Tage und in Kautokeino einen Tag unter -50°C. Doch der "ewige" norwegische Kälterekord blieb bestehen. Im 19. Jahrhundert war es am 01.01.1886 ebenfalls in Karasjok schon einmal noch 0,2 Grad kälter, an jenem Tag wurden -51,4°C gemessen. Doch gibt es in Skandinavien mitunter noch niedrigere Temperaturen. In Vuoggatjaalme, im schwedischen Lappland, wurde am 02.02.1966 eine Tiefsttemperatur von -52,6°C gemessen. Doch es geht noch kälter. Europaweit sind vermutlich jene -58,1°C vom 31.12.1978 in Ust Schugor (Russland) der niedrigste Temperaturmesswert. Ust Schugor liegt in 85 Meter Höhe im äußersten Osten Europas unweit des Urals auf etwa 64° nördlicher Breite.

Aktuelle Tiefstwerte aus Norwegen

Nach oben

Januar 1990, Orkan DARIA

Am 25./26.1.1990 zog der Orkan DARIA über Nord-, West und Mitteleuropa. Er erreichte mittlere Windgeschwindigkeiten von 120 bis 130 sowie Spitzenböen von 170 bis 180 km/h. Ungefähr 100 Todesopfer waren zu beklagen. DARIA war zum damaligen Zeitpunkt der Orkan im Europa mit dem größten angerichteten Schaden (ca. 4 bis 6 Mrd. Euro). Ihm folgten Ende Februar des gleichen Jahres noch die Orkane VIVIAN und WIEBKE.

Nach oben

23. Januar 1907, höchster je in Deutschland gemessener Luftdruck

Der höchste je in Deutschland gemessene Luftdruck wurde am 23. Januar 1907 in Berlin registriert und lag bei 1058 Hektopascal. Solch extrem hohe Luftdruckwerte sind in Deutschland sehr selten und nur in den Wintermonaten möglich. Deutlich stärkere Hochdruckgebiete gibt es jedoch noch über Russland. Der Rekordluftdruck weltweit wurde am 31.12.1968 über Nordwest-Sibirien registiert. Damals zeigten die Barometer in der Stadt Agata ein Luftdruck von 1084 Hektopascal an.

Aktuelle Luftdruckwerte in Deutschland

Nach oben

Video zum Wochenend-Wetter in Deutschland am 23./24. Januar 2021

Zurzeit ist es ein Auf und Ab bei den Temperaturen. Nach den teilweise deutlich Plusgraden der letzten Tage wird es Wochenende wieder kälter und winterlicher. Meist fällt bis in tiefe Lagen Schnee oder Graupel, und in den Mittelgebirgen und in den Alpen gibt es Neuschnee. Auch der Beginn der neuen Woche wird noch winterlich, ab Mitte der Woche soll es aber wieder spürbar milder werden.

Link zum Video

Nach oben

Extreme Kälte unter minus 30 Grad in Deutschland nur sehr selten

In Deutschland sind Messwerte von unter minus 30 Grad eher selten. So wurden in München am 21.01.1942 zum Beispiel minus 30,5 Grad gemessen. In Nürnberg waren es am 10.02.1956 minus 30,2 Grad und in Görlitz am 09.02.1956 minus 30,8 Grad. Ansonsten sind es eher die Bergstationen, die die minus 30-Grad-Marke schon einmal unterschritten haben. So wurden auf der Zugspitze minus 35,6 Grad (am 14.02.1940) gemessen, auf dem Feldberg im Schwarzwald minus 30,7 Grad (am 10.02.1956) und auf dem Fichtelberg im Erzgebirge minus 30,4 Grad (am 09.02.1956). Die bisher kälteste Temperatur wurde mit minus 37,8 Grad am 12.02.1929 in Wolnzach-Hüll in Bayern gemessen.

Aktuelle Höchst- und Tiefstwerte aus Deutschland

Nach oben

Das Wetter in Deutschland am Wochenende 16./17. Januar 2021

Das Wochenende bleibt winterlich. Vor allem im Osten und Süden auch mit Dauerfrost. Die Nächte sind kalt und frostig. Am Samstag bleibt es abgesehen von örtlichen Schneeschauern meist trocken. Am Sonntag fällt im Westen und Süden Schnee und Schneeregen mit gefährlicher Glätte. Kommende Woche wird es dann von Südwesten her immer milder, zur Wochenmitte sind es am Rhein wieder örtlich nahe 10 Grad.

Link zum Wetter-Video

Nach oben

Eröffnung der Davis Station am 12. Januar 1957

In der Antarktis wurde anlässlich des Internationalen Geophysikalischen Jahres am 12. Januar 1957 die südlichste australische Polarstation eröffnet. Die Davis Station liegt an der Ingrid-Christensen-Küste des Princess-Elizabeth-Landes. Im Sommer sind dort etwa 70 Forscher tätig, im Winter beherbergt die Station in der Regel 22 Wissenschaftler. Die Station besteht aus fast 30 Gebäuden. Forschungsschwerpunkt ist neben der Biologie von Mensch und Meer vor allem die Meteorologie.

Nach oben

Lawinenkatastrophe in Vorarlberg von 1954

Zwischen dem 10. und 12. Januar 1954 ereigneten sich im österreichischen Vorarlberg zahlreiche, zum Teil recht verheerenden Lawinenabgänge. Es gab 135 Tote zu beklagen. Am schlimmsten traf es die Gemeinden Blons, Sonntag, Fontanella und St. Gerold. Aber auch im Montafon und Bregenzerwald gab es Lawinenkatastrophen. Die Ursache der extremen Lawinenabgänge war ein zu warmer Beginn des Winters 1953/54. Erst ab dem 8. Januar 1954 setzte starker Schneefall ein. So fielen verbreitet innerhalb von 24 Stunden bis zu 2 Meter Schnee. Dieser konnte sich mit dem Untergrund nicht mehr verbinden. Bis zum 12. Januar 1954 gab es in der oben genannten Region dann ungefähr 400 Lawinen.

Nach oben

Strahlströme

Antrieb für viele Wetterphänomene in unseren Breiten sind die Strahlströme. Der Strahlstrom oder Jetstream ist ein in etwa 10 Kilometer Höhe auftretendes Starkwindband. Einen solchen Jetstream gibt es zum Beispiel an der Grenze zwischen subtropischer Warmluft und polarer Kaltluft (sogenannte Polarfront). Die Windgeschwindigkeit können in diesen Starkwindbändern bis zu 400 km/h erreichen. Der Luftstrom pendelt in Schlangenlinien von West nach Ost über die Nordhalbkugel hinweg. Dabei kann es zu starken Ausschlägen nach Süden oder Norden kommen. Der Jetstream bildet somit Wellentäler und Wellenberge aus. In einem Wellental herrscht wechselhaftes Tiefdruckwetter, in einem Wellenberg ruhiges, trockenes Hochdruckwetter. Die Strahlströmungen sind Ausdruck großräumiger Turbulenzen in der Troposphäre. Ein geübtes Auge kann sie manchmal an ausgefransten Cirruswolken (dünne Eiswolken) am Himmel erkennen. Bei der Wahl der Flugrouten nutzen Piloten den Jetstream, um Treibstoff und Flugzeit zu sparen.

Nach oben

2020 bisher wärmstes Jahr in Europa

Der Copernicus Climate Change Service hat heute bekannt gegeben, dass das Jahr 2020 das bisher wärmste Jahr in Europa seit Beginn regelmäßiger Messungen war. Es war noch einmal 0,4 Grad wärmer als das bisherige Rekordjahr 2019. Die Abweichung zum 30jährigen Mittel der Jahre 1981-2010 lag bei plus 1,6 Grad. Der Winter 2019/2020 und der Herbst 2020 waren ebenfalls die bisher wärmsten in Europa. Die bisher fünf wärmsten Jahr traten alle in den letzten 10 Jahren auf.

Link zum Original-Artikel (in Englischer Sprache)

Nach oben

Das Deutschlandwetter am Wochenende 09./10. Januar 2021

Das zweite Wochenende im neuen Jahr bringt winterlich kaltes Wetter. Am Samstag schneit es vor allem im Osten noch etwas, am Sonntag ziehen an der Küste neue Schnee- und Regenwolken heran. Sonst zeigt sich neben Wolkenfeldern auch mal die Sonne. Die Nächste sind fast überall frostig. Zu Wochenbeginn wird es dann vor allem im Norden und Westen milder.

Link zum Wetter-Video

Nach oben

Buschfeuer in Canberra im Januar 2003

Aufgrund von Blitzeinschlägen entstanden im Kosciuszko-Nationalpark im australischen Bundesstaat New South Wales am 8. Januar 2003 zahlreiche Brandherde. Zunächst beschränkten sich die Buschfeuer nur auf eine recht kleine Region westlich der Stadt Canberra. Begünstigt durch heftige Winde und hohe Temperaturen näherten sich die Brände aber schließlich am 18. Januar immer mehr der Stadt. Eindämmungslinien wurden durchbrochen, und am Nachmittag erreichten die Brände auch den Stadtrand. Insgesamt wurden Hunderte Wohnhäuser zerstört, 4 Menschen kamen ums Leben. Vorangegangen war eine seit Wochen andauernde, hochsommerlich heiße Trockenperiode.

Nach oben

Todestag Josef Stefan

Am 7. Januar 1893 starb der Physiker Josef Stefan. Er beschäftigte sich unter anderem mit der Wärmeleitung von Gasen sowie mit der Abhängigkeit der Wärmestrahlung von der Temperatur. Nach ihm und seinem Studenten Ludwig Bolzmann wurde die Stefan-Bolzmann-Kostante benannt. Stefan konnte als erster in seinen Berechnungen die Temperatur der Sonne bestimmen. Bekannt ist auch seine 1890 erschienenen Veröffentlichung über die Theorie der Eisbildung.

Nach oben

Tageslänge nimmt wieder zu

Nach dem kürzesten Tag des Jahres am 21. Dezember, geht es nun langsam wieder aufwärts mit der Tageslänge. So kann die Sonne derzeit theoretisch etwa 8,5 Stunden scheinen. Ende Januar sind es dann schon mehr als 9 Stunden, Ende Februar sogar schon 11 Stunden.

Nach oben

2020: Überdurchschnittlich warm, zu trocken und sehr sonnig!

Das Jahr 2020 brachte in Deutschland überdurchschnittlich warme Temperaturen. Laut Berechnungen des Deutschen Wetterdienstes war es das zweitwärmste Jahr seit Beginn regelmäßiger Messungen im Jahre 1881. Nur 2018 war noch geringfügig wärmer ausgefallen. Außerdem war 2020 sehr sonnig. In den meisten Regionen fiel das Jahr dagegen erneut zu trocken aus.

Das Jahr 2020 an Deutschen Wetterstationen

Nach oben

Bleiben Sie jederzeit auf dem aktuellen Stand. Unsere Wetter-Nachrichten können Sie kostenlos als RSS-Feed empfangen.

  • Niederschlagsradar
    Niederschlagsradar Deutschland
  • Wetterwarnungen
    Wetterwarnungen Deutschland

Blitze in Deutschland

©WetterKontor GmbH. Alle Rechte vorbehalten.