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Nachrichten rund ums Wetter

Der Golfstrom

Der Golfstrom ist eine warme Meeresströmung. Sie entsteht bei tropischer Wärme im Golf von Mexiko und zieht an der nordamerikanischen Ostküste entlang, biegt dann nach Osten ab in Richtung Englischer Kanal und Golf von Biskaya und nach Nordosten in Richtung Island und Spitzbergen. Der Golfstrom mildert das Klima in Nord- und Westeuropa und spielt eine wichtige Rolle für die Tiefdruckbildung über dem Nordatlantik.

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Der Bangladesch-Zyklon

Am 29. April 1991 traf der sogenannte Bangladesch-Zyklon in dem Gebiet Chittagong (Region im Südosten von Bangladesch) auf Land. Dabei traten Windgeschwindigkeiten bis 260 km/h auf. Hinzu kam eine Flutwelle von ungefähr 6 Metern Höhe. Über 138.000 Menschen kamen ums Leben. 10 Millionen Menschen wurden obdachlos. Der Bangladesch-Zyklon zählt zu den tödlichsten, jemals registrierten Zyklonen.

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Agrarmeteorologie

Die Landwirtschaft zählt zu den am stärksten vom Wetter abhängigen Wirtschaftszweigen. Deshalb wurde der Bereich der Agrarmeteorologie eingerichtet. Gerade in den Sommermonaten sind detaillierte agrarmeteorologische Vorhersagen sehr wichtig. Es gilt Schäden durch Trockenheit, Hagel oder aber auch zu hohe Feuchtigkeit vorzubeugen, um optimale Erträge zu erzielen. Meteorologen liefern deshalb den Landwirten oder Winzern täglich spezielle Wettervorhersagen wie beispielsweise zur Bodenfeuchte, Bodentemperatur, Niederschlagsmenge oder Verdunstung. Sehr wichtig sind im Frühjahr auch Warnhinweise auf Spätfröste, um möglichen Schäden an Pflanzen entgegenwirken zu können. Zur bestmöglichen Erstellung der Vorhersagen werden spezielle agrarmeteorologische Messnetze betrieben, deren Daten als Grundlage der Vorhersagen dienen.

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Klimaklassifikation nach Köppen

So wechselhaft das Wetter in unseren Breiten ist, so ruhig und beständig ist es in vielen anderen Regionen der Erde. Man unterscheidet auf der Erde verschiedene Klimaregionen. Dabei kann man verschiedene Kriterien zur Einteilung der Erde in Klimazonen, Klimatypen oder Klimaregionen wählen. Diese Kriterien bezeichnet man als Klimaklassifikationen. Die sogenannten "Effektive Klimaklassifikationen" basieren dabei auf Zusammenhängen zwischen Klimaelementen (zum Beispiel Niederschlag oder Temperatur). Dabei werden die Klimazonen mit Schwellenwerten voneinander abgegrenzt. Die bekannteste effektive Klimaklassifikation ist die nach KÖPPEN. Grundlagen dieser Klimaklassifikation sind die mittleren monatlichen Werte von Lufttemperatur und Niederschlag. Der Westen Deutschlands hat nach KÖPPEN zum Beispiel das Kürzel Cfb. Der Buchstabe "C" steht dabei für warmgemäßigte Regenklimate mit einer Mitteltemperatur des kältesten Monats zwischen plus 18 und minus 3 Grad. Das "f" steht für immerfeucht, d.h. eine ausgesprochene Trockenzeit fehlt. Das "b" hat die Bedeutung warme Sommer, die Mitteltemperatur des wärmsten Monats liegt dabei zwar unter 22 Grad, mehr als 4 Monate liegen aber über 10 Grad.

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Vor 40 Jahren: Höchste Schneedecke auf der Zugspitze

Nicht selten wächst zum Ende des Winters oder im Frühjahr die Schneedecke in den Hochlagen noch einmal an. Am 26. April 1980 erreichte die Schneehöhe auf dem Zugspitzplatt auf 2650 Metern Höhe mit 780 cm einen neuen Rekordwert für Deutschland.

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Messung und Vorhersage des Pollenflugs

Ein vor allem für Allergiker wichtiger Teil der Biowettervorhersage beschäftigt sich mit dem Pollenflug. Bereits im Dezember und Januar können die ersten Hasel- und Erlenpollen fliegen. Dann beginnt die Messung und Vorhersage aktueller Pollenkonzentrationen in der Luft. Dazu betreibt die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) ein Messnetz von derzeit etwa 45 Stationen, die in ganz Deutschland verteilt sind. Die Pollen werden mit einer so genannten Burkard-Pollenfalle gesammelt. Dabei wird Umgebungsluft in eine Trommel gesaugt. Die Trommel ist im Inneren mit einer Klebefolie versehen, an der Bestandteile der eingesaugten Luft hängen bleiben. Die Klebefolie wird in der Regel einmal täglich unter dem Mikroskop ausgewertet. Dabei werden Art und Anzahl der Pollen bestimmt. Für die Pollenflugvorhersage wichtig sind die acht Hauptallergene Hasel, Erle, Esche, Birke, Gräser, Roggen, Ambrosia und Beifuß. Aus den Messergebnissen und dem aktuellen und zu erwartenden Wetter wird dann eine Pollenflugvorhersage erstellt. Heute erwartet uns nur ein schwacher Flug von Haselpollen. Die Konzentration von Erlenpollen ist teils schwach, teils mäßig.

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Todestag des Meteorologen Poul La Cour

Am 24. April 1908 starb der dänische Meteorologe Poul La Cour. Neben zahlreichen Erfindungen forschte er an der Verbesserung des Wirkungsgrades von Windmühlen, um diese verstärkt zur Erzeugung von elektrischer Energie zu nutzen. 1891 baute er in Askov seine erste Windkraftanlage. Des Weiteren suchte er nach neuen Wegen die gewonnene elektrische Energie zu speichern (z.B. Gewinnung von Wasserstoff durch Elektrolyse).

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Wald- und Wiesenbrandgefahr

Die teilweise schon recht warmen Tage und die anhaltende Trockenheit sorgen für eine erhöhte Gefahr von Wald- und Wiesenbränden. Dabei ist der Waldbrandgefahrenindex (kurz WBI) noch recht geläufig. Weit weniger bekannt ist der sogenannte Graslandfeuerindex (kurz GLFI). Der GLFI wird ebenso wie der WBI vom Deutschen Wetterdienst berechnet und zur Verfügung gestellt. Er beschreibt die "Feuergefährdung von offenem, nicht abgeschattetem Gelände mit abgestorbener Wildgrasauflage ohne grünen Unterwuchs", so die Definition des DWD. Zurzeit erreicht der GLFI fast deutschlandweit Stufe 4 von 5. Für Waldbrände gilt in manchen Regionen sogar die höchste Warnstufe. Man sollte offenes Feuer und beispielsweise das unachtsame Wegwerfen von Zigaretten in der Natur unterlassen.

Waldbrandgefahrenindex (Quelle: DWD)

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Earth Day 2020 - 50 Jahre Earth Day

Der Earth Day findet alljährlich am 22. April in über 190 Ländern der Erde statt. Das Earth Day-Motto, "Global denken, lokal handeln", soll deutlich machen, dass es hier nicht nur um das heutige Wohlbefinden der Menschen geht. Gesunde Erde heißt gesunde Umwelt und lebenswerter Ort für die Zukunft. Dies bedeutet eine Verwirklichung der Visionen aus der Agenda 21 des UN-Erdgipfels von Rio de Janeiro1992 in den Städten und Gemeinden, am Wohnort. In Deutschland finden rund um den Earth Day vielfältige Aktionen zum Thema: "Nachhaltig, zukunftsfähig leben, seid umweltfit- engagiert Euch lokal, wie global", statt.Eine große Zahl von Initiativen auf lokaler Ebene, u.a. in Unternehmen der Wirtschaft, in den Gemeinden, in Schulen und an Universitäten, in Vereinen und Spontangruppen engagieren sich für den Earth Day (Quelle: https://www.earthday.de/).

Newsletter zum Earth Day 2020

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Nebensonnengemälde aus dem Jahr 1535

Wettererscheinungen sind und waren natürlich in der Malerei immer ein beliebtes Motiv. So sind zum Beispiel auf der ältesten bekannten Darstellung der Stadt Stockholm Nebensonnen und andere Halo-Erscheinungen zu sehen. Laut Inschrift auf dem Rahmen des Bildes wurden diese Wetteranomalien am 20. April 1535 über Stockholm beobachtet. Das Original des Bildes ist zwar nicht erhalten geblieben, es gibt aber eine gut erhaltene Kopie, die etwa 100 Jahre später erstellt wurde.

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700 neue Wetterstationen für die Messung des 24stdg. Niederschlags in Deutschland abrufbar

700 neue Wetterstationen in Deutschland für die Messung der 24stdg. Niederschlagsmenge sind nun bei uns auf der Homepage abrufbar. Die Daten werden alle 24 Stunden aktualisiert (am aktuellen Tag sind immer die Daten bis zum Vortag 6 UTC/8 Uhr MESZ abrufbar).

Neue Wetterstationen mit Messwerte der Niederschlagsmenge

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Hochwasser im Osten Europas im April 2006

Kräftige Regenfälle und starkes Tauwetter führten im April 2006 zu einem starken Anstieg der Donau und ihrer Nebenflüsse. Vor allem die Anrainerstaaten im Osten Europas waren von dem Hochwasser betroffen. Teilweise wurden Dämme geöffnet, um unbewohnte Gebiete als Rückhaltebecken zu nutzen. An anderen Stellen gaben die aufgeweichten Dämme nach. Tausende Menschen mussten ihre Häuser in den Hochwassergebieten verlassen.

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Langfrist-Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes erwartet für Mai bis Juli zu warme Temperaturen

Die Langfrist-Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes erwarten für den 3-Monats-Zeitraum der Monate Mai bis Juli leicht übernormale Temperaturen für Mitteleuropa. Deutlich zu warme Temperaturen werden dagegen zum Beispiel für die Regionen rund um die Ostsee und für das europäische Russland erwartet. Trotz aller Rechenkapazitäten sind langfristige Vorhersagen über 10 Tage allerdings immer noch mit in vielen Fällen großen Fehlern behaftet, und entsprechend mit Vorsicht zu nutzen.

Langfristvorhersagen des Deutschen Wetterdiensts

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Temperatur und Feuchtigkeit können eventuell die Ausbreitung von COVID-19 beeinflussen

Einige Studien haben gezeigt, dass Temperatur und Feuchtigkeit sich eventuell auf die Ausbreitung von COVID-19 auswirken können. Der Copernicus Climate Change Service hat dazu eine interaktives Tool entwickelt, dass weltweite COVID-19-Daten zusammen mit Temperatur und Feuchtigkeit in weltweiten Regionen für einzelne Monate darstellt.

Tool zur Darstellung von Temperaturen, Feuchtigkeit und COVID-19 Daten (Quelle: Copernicus Climate Change Service)

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Palmsonntag-Tornado-Outbreak 1965

Am 11. Apil 1965 zogen über den mittleren Westen der USA 48 Tornados hinweg. Betroffen waren vor allem die Staaten Indiana, Ohio, Michigan, Wisconsin, Illinois und Iowa. 271 Menschenleben waren zu beklagen. Über 1500 Menschen wurden verletzt. Insgesamt 17 Tornados wurden der dritthöchsten Wirbelsturm-Kategorie (Fujita-Skala) mit Windgeschwindigkeiten von mindestens 333 km/h zugeordnet. Die Tornadoansammlung wurde später als Palmsonntag-Tornado-Outbreak bezeichnet.

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Vor 24 Jahren: neuer weltweiter Windgeschwindigkeitsrekord

Am 10. April 1996 wurde auf der westaustralischen Insel Barrow Island die höchste Windgeschwindigkeit außerhalb von Tornados gemessen. Mit einer Böengeschwindigkeit von 408 km/h löste der Messwert den vorherigen Rekordwert von 372 km/h aus den USA ab. Der neue Spitzenwert wurde erst 14 Jahre nach der eigentlichen Messung von der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) nach gründlicher Prüfung bekannt gegeben. In Deutschland liegt der Rekordwert übrigens bei 335 km/h, die am 12. Juni 1985 auf der Zugspitze gemessen wurden.

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Glazier-Higgins-Woodward Tornados 1947

Über die US-Bundesstaaten Texas, Oklahoma und Kansas zieht am 9. April 1947 ein System von mehreren Tornados und hinterlässt eine Spur der Zerstörung. Die Tornados begannen in Texas, zerstörten dort den kleinen Ort Glazier vollkommen und forderten 17 Todesopfer. Ein Großteil des Ortes Higgins, an der Grenze zwischen Texas und Oklahoma, wurde ebenfalls zerstört. Auch hier starb ein Großteil der Bevölkerung oder wurde schwer verletzt. Am stärksten aber wüteten die Tornados im Bundesstaat Oklahoma. Allein in Woodward kamen 107 Menschen ums Leben. Danach zogen die Tornados nach Kansas weiter, wo sie sich abschwächten und schließlich zerstreuten. Zeitweise hatten die Tornados bei ihrem Durchzug einen Durchmesser von 3 Kilometern. Die sogenannten Glazier-Higgins-Woodward Tornados forderten insgesamt 181 Menschenleben, 970 Menschen wurden verletzt.

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Petrichor - Der Duft des Regens

Wenn es nach einer längeren trockenen Phase wieder regnet, entfaltet sich in der Natur ein ganz spezieller Duft. Der Geruch wird Petrichor genannt. Dieses Phänomen tritt vor allem im Frühjahr und im Sommer auf. Wie sich der Geruch entwickelt, ist noch nicht exakt geklärt. Aber vor allem die Stoffwechselaktivitäten der Pflanzen, Bakterien und andere Mikroorganismen im Boden werden dafür verantwortlich gemacht. Bei Regen gelangen die sich entwickelnden Duftstoffe über die erhöhte Luftfeuchtigkeit in unsere Nase.

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Temperaturen in Europa im März 2020 - In der Ukraine und in Russland deutlich zu warm

Die Temperaturen lagen laut dem Copernicus Climate Change Service im März 2020 im größten Teil Europas über dem 30jährigen Durchschnitt der Jahre 1981-2010. In der Ukraine und in Russland waren die positiven Abweichungen besonders hoch. In den westlichsten Ländern Europas lagen die Temperaturen in etwa im Bereich der Durchschnittswerte oder etwas darunter. Insgesamt war der März europaweit etwa 2 Grad wärmer als der Durchschnitt der Jahre 1981 bis 2010, aber 0,6 Grad kühler als der bisher wärmste März 2014.

Originaltext des Copernicus Climate Change Service (in Englischer Sprache)

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Todestag von Jacques Charles

Am 7. April 1823 starb der Physiker Jacques Charles. Nachdem er Benjamin Franklins Veröffentlichungen über die Elektrizität gelesen hatte, begann Charles sich mit der Physik zu beschäftigen und entdeckte noch vor Gay-Lussac, dass es bei Gasen eine Abhängigkeit zwischen Temperatur- und Volumenänderung gab. Als er mitbekam, dass die Gebrüder Montgolfier Versuche mit Heißluftballonen durchführten, begann auch er in diesem Gebiet zu experimentieren. Er entwickelte mit seinem angesammelten Wissen über Gase aber einen abgedichteten, mit Wasserstoff gefüllten Ballon (später als Charlière bezeichnet). Am 1.12.1783 unternahm er seinen ersten bemannten Flug, zehn Tage nach dem ersten Flug der Gebrüder Montgolfier mit Ihrem Heißluftballon.

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Wolkenatlas der Weltorganisation für Meteorologie

Nach vier Druck-Ausgaben aus den Jahren 1930, 1956, 1976 und 1987 wurde nach 30 Jahren 2017 eine neue Online-Version erstellt. Dabei wurden auch neue Wolkenarten in den Atlas aufgenommen, wie beispielsweise Cavum: eine Wolke mit einem riesigen Loch, durch das der blaue Himmel zu sehen ist; oder Voltus: eine röhrenförmige Wolke, die vorwärts zu rollen scheint. Auch Wolkenwellen tragen seitdem eine eigene Bezeichnung: Fluctus, ebenso vom Menschen verursachte Wolken. Kondensstreifen, die länger als 10 Minuten am Himmel zu sehen sind, heißen Cirrus homogenitus.

Link zum Wolkenatlas des DWD

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Haloerscheinungen am Himmel

Interessante Erscheinungen am Himmel sind die optischen Erscheinungen. Ein Beispiel sind die sogenannten Halos (bitte bei der Beobachtung unbedingt den direkten Blick in die Sonne vermeiden!). Halos entstehen durch Lichtbrechung und Spiegelung an Eiskristallen. Die vielfältigen Formen der Eiskristalle rufen eine Vielzahl von Haloarten hervor. Die meisten Haloerscheinungen sind darüber hinaus noch von der Sonnenhöhe abhängig. Haloerscheinungen treten wesentlich häufiger auf als z. B. Regenbögen. Und doch sind sie vielen Menschen unbekannt. Dies hat mehrere Gründe. Zum einen sind Halos in der Regel ziemlich lichtschwache Erscheinungen und treten meist in der näheren Umgebung zur Sonne oder zum Mond auf, was eine Beobachtung erschwert. Zum anderen werden Haloerscheinungen zwar registriert, aber als solche nicht erkannt. Ein aufmerksamer Halobeobachter kann in Mitteleuropa an durchschnittlich über 100 Tagen im Jahr Halos beobachten. Um dies erfolgreich zu tun, muss man jedoch einiges beachten. Wie schon erwähnt, treten Halos an Eiskristallen auf, welche hauptsächlich in Cirruswolken vorkommen. Überzieht sich der Himmel mit diesen Schleierwolken, steigt die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Haloerscheinungen. Jede der über 50 bekannten, verschiedenen Haloarten hat ihren angestammten Platz am Himmel. Zu den häufigsten Haloarten zählen Ringe, Nebensonnen und Lichtsäulen.

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Todestag Heinrich Wilhelm Dove

Am 4. April 1879 starb der deutsche Meteorologe und Physiker Heinrich Wilhelm Dove. Er gilt als der Begründer der Meteorologie und der Wetterprognose als Wissenschaft. Er stellte, das nach ihm benannte Gesetz der Drehung der Winde auf. Lange Zeit galt es als allgemeines Gesetz der Windtheorie. Später wurde es durch das allgemeine Barische Windgesetz von C. B. Ballot abgelöst. Dove war u.a. Leiter des preußischen meteorologischen Instituts.

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Super Outbreak 1974

Der sogenannte Super Outbreak (weitere Bezeichnung Jumbo Outbreak) vom 3. und 4. April 1974 war bis zum April 2011 die größte jemals registrierte Tornadoansammlung. In 13 US-Bundesstaaten wüteten 148 Tornados sowie ein Tornado in Ontario (Kanada). Darunter waren 7 F5- und 23 F4-Tormados. Nach der Fujita-Skala erreicht ein F5-Tornado 419 bis 512 km/h und ein F4-Tornado 333 bis 418 km/h.

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Wetter im April

Der April macht was er will! So wechselhaft wie es dieser Satz ausdrückt, ist das Wetter im April bei uns in Mitteleuropa auch häufig. Und so steht in den alten Bauernregeln zum Beispiel geschrieben: "Wohl hundert mal schlägt das Wetter um, das ist des Aprils Privilegium" oder "Gehst du im April bei Sonne aus, lass nie den Regenschirm zu Haus". Doch was ist die Ursache für diese ständigen, teils raschen Wechsel zwischen Sonnenschein, Regen und Schnee, Wärme und Kälte? Die Sonne steht schon sehr hoch und wird immer kräftiger, und daher erwärmt sich die Luft über Süd- und Mitteleuropa tagsüber sehr schnell. Dagegen ist es über Nordeuropa häufig noch richtig winterlich, und so liegt genug Kaltluft bereit, jederzeit nach Mitteleuropa vorzustoßen. Dieses Wechselspiel der Luftmassen führt dazu, dass es im launischen April bei Temperaturen von knapp über 0 Grad noch schneien, es aber auch sommerliche Temperaturen bis 25 Grad und mehr geben kann.

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Start des Wettersatelliten TIROS 1 im April 1960

Am 1. April 1960 wurde TIROS 1 von den USA gestartet. Er war der erste Satellit zur Bestimmung der Wetterlage durch Übertragung von Bildern der Wolkenformationen zur Erde. Die ersten TIROS-Satelliten (TIROS 1 bis 9) waren allerdings noch mehr Erprobungssatelliten, als dass man sie zur kontinuierlichen Erdbeobachtung und Wettervorhersage hätte benutzen können. So fiel TIROS 1 bereits am 15. Juni 1960 nach ca. 15.000 Bildern aus. TIROS 2 begann dann erst am 23. November 1960 zu messen, ehe er am 22. Januar 1961 ebenfalls kaputt ging.

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