Anzeige

Nachrichten rund ums Wetter

Schneekatastrophe zum Jahreswechsel 1978/79

Vielen etwas Älteren ist noch der extreme Wintereinbruch zum Jahreswechsel 1978/79 in Erinnerung. Während an Silvester die Temperaturen im Süden noch verbreitet mehr als plus 10 Grad erreichten, war es im Norden mit Temperaturen teilweise unter minus 15 Grad bereits bitterkalt. Bis zum Neujahrsmorgen erreichte die eisige Frostluft mit Temperaturen unter minus 10 Grad dann aber auch die Alpen. Vor allem in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern kam es bei extremen Schneehöhen um 60 Zentimeter und starken Winden zu teils meterhohen Schneeverwehungen, die zu chaotischen Verhältnissen führten.

Schneehöhenwerte aus Schleswig vom Jahreswechsel 1978/79

Nach oben

Das Deutschlandwetter zum Jahreswechsel 2020/2021

Zum Jahreswechsel 2021/2021 ist es in Deutschland recht kalt. Silvester 2018 und 2019 waren die Temperaturen doch spürbar milder. Im Norden, im Osten und in Ostbayern verläuft der Jahreswechsel weitgehend trocken und häufig frostig. Im Westen und Südwesten kann es etwas schneien oder regnen. Das neue Jahr 2021 startet in vielen Regionen trocken, und auch mit etwas Sonnenschein.

Link zum Video

Nach oben

1999, Orkan Lothar fegt über den Süden Deutschlands

Am zweiten Weihnachtstag 1999 zog mit Orkan LOTHAR einer der verheerensten Stürme der letzten 100 Jahre über den Süden Deutschlands hinweg. Dabei wurden vielerorts neue Rekord-Windgeschindigkeiten registriert. In Karlsruhe wurden Windgeschwindigkeiten bis zu 150, auf dem Feldberg im Schwarzwald sogar bis zu 212 Km/h gemessen. Noch heftiger war der Wind auf dem Wendelstein, wo die Windmesser unglaubliche 260 Km/h anzeigten. Die starken Windböen führten zu extremen Verwüstungen in den Wäldern, 17 Menschen kamen durch den Sturm allein in Deutschland ums Leben. Die Schadensumme von LOTHAR in ganz Europa liegt bei fast 12 Milliarden Euro.

Windwerte Feldberg im Schwarzwald vom 26.12.1999

Nach oben

Das Video mit dem Deutschlandwetter für das Weihnachtsfest 2020

Nach den sehr milden Temperaturen wird es pünktlich zu den Weihnachtstagen deutlich kälter und winterlicher. Am 1. Weihnachtstag gibt es vor allem in den höheren Lagen eine weiße Überraschung. An den Alpen fällt Neuschnee. Glätte ist an den Weihnachtstagen auch ein Thema. Mehr Details für ihre Region gibt es unter www.wetterkontor.de.

Der Link zum Wetter-Video bei YouTube

Nach oben

1993, Jahrhundert-Hochwasser an Rhein und Mosel

Jahrhunderthochwasser zur Weihnachtszeit! 1993 gab es am Rhein und seinen Nebenflüssen ein extremes Hochwasser. Für viele Menschen an den Flüssen dort war es dass schlimmste Hochwasser des 20. Jahrhunderts. An vielen Pegeln wurden neue Rekordmarken erreicht. Das Wasser stieg sehr schnell, und viele Anwohner konnten ihr Hab und Gut nicht mehr rechtzeitig in Sicherheit bringen. Ausgelöst wurde das Hochwasser von Tauwetter und heftigen Regengüssen. Weihnachten 2020 droht uns zum Glück kein neues Hochwasser.

Aktuelle Pegelstände an deutschen Flüssen

Nach oben

Astronomischer Winterbeginn

Ab heute 11:02 Uhr Mitteleuropäischer Zeit ist auch aus astronomischer Sicht Winter. Dann erreicht die Sonne den südlichen Wendekreis, auf der Südhalbkugel beginnt jetzt der Sommer. Der 21.12. ist bei uns mit weniger als 8 Stunden der kürzeste Tag des Jahres. Danach macht sie die Sonne langsam wieder auf den Weg nach Norden über den Äquator zum nördlichen Wendekreis, den sie schließlich zum Sommeranfang bei uns im Juni 2021 erreicht.Der meteorologische Winterbeginn war dagegen schon am ersten Dezember.

Nach oben

Das Video zum Deutschlandwetter am 4. Advents-Wochenende

Ein sehr mildes und leichte wechselhaftes Advents-Wochenende erwartet uns in Deutschland. Vor allem im Südwesten, Westen und Nordwesten sind örtlich zweistellige Plusgrade zu erwarten. Auch zu Beginn der Weihnachtswoche bleibt es weiterhin sehr mild. Zu Weihnachten selber wird es dann aber von Nordwesten her deutlich kälter mit der Chance auf Schneefall fast überall. Wo es dann wirklich auch richtig weiß wird, da müssen wir aber noch genaue Entwicklung in den nächsten Tagen abwarten. Details für Ihre Region wir immer bei www.wetterkontor.de.

Der Link zum Wetter-Video

Nach oben

Deutscher Wetterdienst annulliert deutschen Temperaturrekord in Lingen

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat den am 25. Juli 2019 in Lingen im Emsland gemessenen deutschen Temperaturrekord von 42,6 Grad Celsius annulliert. In einer Pressemitteilung erläutert der DWD, dass Auswertungen von Parallelmessungen an der Wetterstation Lingen ergaben, dass es in einem sehr kleinen Bereich des Messfeldes bei bestimmten Wetterlagen insbesondere am frühen Nachmittag zu auffällig erhöhten Temperaturen kam. Seit 2017 traten am Messfeld der Station immer wieder Temperaturen auf, die für die Region nicht repräsentativ sind. Das war auch am 25. Juli 2019 so gewesen. Deshalb muss der in Lingen gemessene deutsche Rekordwert von 42,6 °C aus dem DWD Klimaarchiv gestrichen werden. Neue Rekordhalter sind nun gemeinsam die DWD-Wetterstationen Duisburg-Baerl und Tönisvorst mit am 25. Juli 2019 gemessenen 41,2 °C.

Original-Pressemiteilung des DWD

Nach oben

Weihnachtstauwetter

Das Weihnachtstauwetter ist eine typische meteorologische “Singularität", also ein Witterungsereignis, das mit einer großen statistischen Wahrscheinlichkeit aufzutreten pflegt. In durchschnittlich 4 von 5 Jahren beendet es frühwinterliche Frostperioden kurz vor oder während den Feiertagen, wobei häufig milde Südwestwinde wehen, die selbst in höheren Lagen der Alpen zur Schneeschmelze führen. In kalten Wintern kehren Frost und Schnee oft mit dem neuen Jahr zurück.

Nach oben

Das Wetter am 3. Advents-Wochenende 2020

So langsam geht der Trend Richtung Milderung. Martin Gudd erklärt, dass es schon am Wochenende allmählich mit den Temperaturen aufwärts geht. Anfang kommender Woche sind im Westen und Südwesten schon wieder zweistellige Plusgrade möglich. Und so sinkt vor allem in den Niederungen langsam die Wahrscheinlichkeit für Weiße Weihnachten.

Link zum Wettervideo

Nach oben

Frühester Sonnenuntergang

Jedes Jahr um die Wintersonnenwende tritt ein besonderer Effekt bei uns auf. Während der Tag des astronomischen Winterbeginns, in den meisten Jahren der 21. Dezember, wirklich der kürzeste Tag ist, findet der früheste Sonnenuntergang schon an den Tagen um den 10. Dezember statt. Dagegen tritt der späteste Sonnenaufgang erst an den ersten Januartagen auf. Eine Ursache für dieses Phänomen liegt in der Neigung der Erdachse. Außerdem ist die Bahn der Erde um die Sonne kein exakter Kreis, sondern nur eine kreisähnliche Ellipse. Beide Effekte überlagern sich und verursachen diese Verschiebung.

Nach oben

Todestag des "Wetterpfarrers" Karl Ludwig Gronau

Am 8. Dezember 1826 starb der Berliner Pfarrer und Meteorologe Karl Ludwig Gronau. Er wurde am 7. Juni 1742 geboren. Seit seinem 14. Lebensjahr arbeitete er in der Wetterforschung und gilt als Begründer der wissenschaftlichen Wetterbeobachtung in Berlin. Der sogenannte "Wetterpfarrer" zeichnete 70 Jahre lang, von 1756 bis zum 30. November 1826 regelmäßig Wetterbeobachtungen auf, die er ab 1774 auch durch Messungen mit Thermometer und Barometer ergänzte. Damit trug er einen großen Beitrag zum Zustandekommen der fast kontinuierlichen 300-jährigen Berliner Temperaturreihe bei. Er untersuchte auch Zusammenhänge zwischen den Wintern in Grönland und Deutschland.

Nach oben

7. Dezember 2001: Start von "TIMED" und "Jason1" ins All

Am 7. Dezember 2001 wurde der Satellit "TIMED" von der Air Force Base Vandenberg aus ins All befördert. "TIMED" (Thermosphere Ionosphere Mesosphere Energetics and Dynamics) untersucht die Dynamik in der Mesosphäre und der unteren Thermosphäre der Erdatmosphäre. Die ursprünglich nur auf zwei Jahre terminierte Mission wurde immer wieder verlängert. "TIMED" wurde zusammen mit "Jason 1" gestartet. Der Satellit "Jason 1" dient zur Meeresbeobachtung. Unter anderem können Meeresströmungen und Wellenhöhen bestimmt werden. Man hofft auf eine Verbesserung der El Niño Vorhersage.

Nach oben

Reif, Rauheis, Klareis und Glatteis - jetzt wieder ein Thema!

In der kalten Jahreszeit treten jetzt wieder die verschiedenen Formen der Eisablagerung auf. In klaren Nächten, häufig bei Windstille, bildet sich Reif. Wenn die Temperaturen an Oberflächen unter den Gefrierpunkt sinken, lagert sich dort der Wasserdampf in der Luft in Form verschiedenster Eiskristalle ab. Reif entsteht z.B. auch auf im Freien stehenden Autos, so dass in den Morgenstunden dann der Eiskratzer zum Einsatz kommen muss. Reif stellt für Pflanzen und Bauwerke wie Hochspannungsleitungen oder Funktürme allerdings meist keine starke Belastung dar. Gefährliche Lasten können sich durch das sogenannte Rauheis bilden. Rauheis entsteht, wenn vom Wind herangeführte Wolken- oder Nebeltröpfchen sich bei Frost auf der Pflanze oder dem Gegenstand als Eis ablagern. Die Rauheis-Ablagerungen können ein so hohes Gewicht erreichen, dass Bäume oder Stromleitungen unter der Last zusammenbrechen (Eisbruch). Daher müssen diese Rauheis-Lasten beim Bau von Funkmasten oder Windanlagen immer berücksichtigt werden. Das Klareis entsteht ähnlich wie das Rauheis auch bei Wetterlagen mit dichtem Nebel. Allerdings ist der Wind hier ohne Bedeutung und das Klareis lagert sich auf allen Seiten der Objekte gleichmäßig ab. Auch beim Klareis kann es bei einer längeren Nebelperiode zu hohen Eislasten kommen. Rauheis- und Klareis-Ablagerungen treten bevorzugt in den Mittelgebirgen und den Alpen auf. Glatteis tritt auf, wenn unterkühlte Regentropfen auf gefrorenen Boden treffen. Sie führen dann augenblicklich zu teils extremer Glätte. Dieses Phänomen tritt häufig nach einer längeren Kälteperiode auf, wenn vom Atlantik die ersten Wetterfronten mit milderer Luft unsere Region erreichen, der Boden aber noch gefroren ist.

Nach oben

5. Dezember 1952: Große Smog-Katastrophe in London

Am 5. Dezember 1952 begann die große Smog-Katastrophe in London. Über London hatte sich im Bereich einer Hochdruckzone eine Inversionswetterlage eingestellt. Zudem war es recht kalt, so dass die Londoner kräftig einheizten. Zu den Emissionen aus Fabriken und Kraftwerken kamen so große Mengen an Kohlenrauch. Die Schadstoffe konnten aber auf Grund der Inversionswetterlage nicht entweichen. Am Abend verdichtete sich der Nebel. Die Sichtweite betrug teilweise nur noch 30 Zentimeter, die Menschen konnten also noch nicht einmal mehr die eigenen Beine sehen. Viele Menschen litten unter Atemwegsproblemen. Erst am 9. Dezember entspannte sich die Lage wieder. Nach verschiedenen Schätzungen starben im Dezember 1952 zwischen 4000 und 12000 Menschen an den Folgen des extremen Smogs.

Nach oben

Das Wetter am ersten Wochenende des Winters 2020/2021

Dr. Martin Gudd präsentiert auch heute wieder das Wetter für das kommende 2. Advents-Wochenende. Die milden Zeiten sind vorbei, der erste richtige Wintereinbruch des Winters 2020/2021 kam ja pünktlich zum Beginn der meteorologischen Winters am 1. Dezember. Auch am Wochenende wird es in einigen Regionen recht winterlich. Insgesamt wird die Vorhersage für das Wochenende aber nicht einfach. Eine schmale Front liegt quer von Nord nach Süd über Deutschland.

Link zum Video

Nach oben

Vor 126 Jahren: Ballonrekordfahrt von Arthur Berson

Während der sogenannten Berliner wissenschaftlichen Luftfahrten (durchgeführt von 1888 bis 1899 vom Deutschen Verein zur Förderung der Luftschifffahrt zur Erforschung der freien Atmosphäre) unternahm am 4. Dezember 1894 der Meteorologe Arthur Berson seine spektakuläre Fahrt, die ihn mit einem Gasballon bis in eine Höhe von 9155 Metern führte. Die von ihm ermittelte Temperatur betrug in dieser Höhe minus 47,9 Grad Celsius. Berson überlebte die Fahrt in dieser Höhe durch die Einatmung von mitgeführtem reinem Sauerstoff.

Nach oben

1999 Orkan "Anatol" sorgt in Norddeutschland und in Dänemark für extreme Windgeschindigkeiten

Vom 03. auf den 04.12.1999 zog der Orkan ANATOL über Dänemark und Norddeutschland hinweg. In Dänemark war er der schwerste Orkan des zwanzigsten Jahrhunderts. Im Norden Deutschlands und in Dänemark wurden dabei an vielen Stationen neue Rekordwerte für die Windgeschwindigkeiten aufgestellt. Auf Sylt wurde zum Beispiel eine Rekord-Windböe von 185 Km/h registriert, auch auf Fehmarn gab es mit 145 Km/h einen neuen Rekordwert. Fast 20 Menschen kamen während des Orkans ums Leben. An der dänischen und schleswig-holsteinischen Nordseeküste sorgte der starke Wind für Sturmfluten.

Windwerte List auf Sylt Dezember 1999

Nach oben

Herbst 2020 in Deutschland zu warm, sonnig und trocken

Der Herbst 2020 war in Deutschland etwa 1,4 Grad zu warm. Dabei lag die Temperatur in allen drei Monaten mindestens 1 Grad über den 30jährigen Mittelwerten. Sehr trocken war der November. Auch der September fiel etwas zu trocken aus. Im Oktober lagen die Niederschlagsmengen dagegen über den Mittelwerten. Der September und der November brachten dazu deutlich mehr Sonnenschein.

Herbst 2020 in Deutschland

Nach oben

Meteorologischer Winterbeginn

Der meteorologische Winterbeginn ist bereits am 1. Dezember. Dass hat klimatologische Gründe. Zur Berechnung von klimatologischen Mittelwerten wie Mitteltemperaturen eignet sich die komplette Monatsspanne am besten. Der meteorologische Winter umfasst die Monate Dezember, Januar und Februar. Astronomisch gesehen beginnt der Winter dieses Jahr aber erst am 21. Dezember um genau 11:02 Mitteleuropäischer Zeit (MEZ). Dann erreicht die Sonne den südlichen Wendekreis, auf der Südhalbkugel beginnt jetzt der Sommer. Der 21.12. ist bei uns mit weniger als 8 Stunden auch der kürzeste Tag des Jahres.

Nach oben

Bleiben Sie jederzeit auf dem aktuellen Stand. Unsere Wetter-Nachrichten können Sie kostenlos als RSS-Feed empfangen.

  • Niederschlagsradar
    Niederschlagsradar Deutschland
  • Wetterwarnungen
    Wetterwarnungen Deutschland

Blitze in Deutschland

©WetterKontor GmbH. Alle Rechte vorbehalten.