Nachrichten rund ums Wetter

Siebenschläfertag

Zunächst einmal ist der heutige Siebenschläfertag ein Gedenktag für die Sieben Schläfer von Ephesus. Der Legende nach wurden sieben Christen von Kaiser Decius verfolgt und suchten Zuflucht in einer Höhle. Der Kaiser ließ die Höhle zumauern, woraufhin die Eingemauerten aber nicht starben, sondern 195 Jahre lang schliefen. Der Siebenschläfer gilt aber auch als meteorologischer Lostag. Eine Bauernregel besagt, dass sich das Wetter an diesem Tag auch in den folgenden sieben Wochen hält. Die Bauernregel gibt es in zahlreichen Varianten, eine ist zum Beispiel: "Wie das Wetter am Siebenschläfer sich verhält, ist es sieben Wochen lang bestellt". Meteorologisch gesehen ist es natürlich grundsätzlich nicht sinnvoll, das Wetter eines Tages auf die kommenden sieben Wochen "hochzurechnen". Zudem hat sich der Tag durch die Kalenderreform von Papst Gregor auch noch verschoben und wäre eigentlich am 7. Juli. Betrachtet man stattdessen den gesamten Zeitraum Ende Juni/Anfang Juli, kann man tatsächlich eine Regelmäßigkeit ableiten. In diesem Zeitraum stabilisieren sich üblicherweise die atmosphärischen Strömungsmuster, z.B. der Verlauf der Strahlströme in größerer Höhe. Die Jetstreams steuern maßgeblich die Entstehung und Verlagerung der Hoch- und Tiefdruckgebiete, welche unser Wetter bestimmen.

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Geburtstag von Lord Kelvin

Am 26. Juni 1824 wurde der Physiker William Thompson, 1. Baron Kelvin geboren. Er war Professor für theoretische Physik. Eines seiner Hauptforschungsbereiche war die Thermodynamik. Er führte u.a. die später nach ihm benannte Kelvin- (Temperatur-) Skala ein. Heute ist sie die gesetzliche Temperatureinheit. Dabei entspricht 0°C gleich 273,15 K bzw. - 273,15 °C sind 0 K. (0 K sind der absolute Nullpunkt)

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Hitzewelle über Mitteleuropa!

Zwischen Hoch Ulla und Tief Otto über Westeuropa kommt aus Süden die Saharaluft zu uns. Im Westen (NRW/Niedersachsen) erwarten wir den heute den heißesten Tag, im Süden und Osten morgen am Mittwoch. Am Donnerstag wird es im Norden und Osten spürbar kühler und angenehmer, im Süden und Westen bleibt ist mit Werten um 30 Grad weiterhin heiß, aber nur noch örtlich werden 35 Grad erreicht. Der Freitag ist allgemein etwas kühler. Im Norden und Osten sehr angenehm. Wahrscheinlich werden nur noch im Süden und Südwesten um oder über 30 Grad erreicht, aber keine 35 Grad mehr. Am Wochenende kehrt die Hitze dann aber zurück mit einem weiteren Höhepunkt am Sonntag. Im Laufe der kommenden Woche dann aber wahrscheinlich spürbar kühler.

Juni-Rekorde an deutschen Wetterstationen

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Sommeranfang

Ab heute 17:54 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit ist auch aus kalendarischer Sicht Sommer. Dann erreicht die Sonne den nördlichen Wendekreis, auf der Südhalbkugel beginnt jetzt der Winter. Heute scheint die Sonne bei uns fast 16 Stunden lang und es ist damit der längste Tag des Jahres. Danach macht sie die Sonne langsam wieder auf den Weg nach Süden über den Äquator zum südlichen Wendekreis, den sie schließlich zum Winteranfang bei uns im Dezember 2019 erreicht. Der meteorologische Sommerbeginn war dagegen schon am ersten Juni.

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Geburtstag Ulf Merbold

Am 20. Juni 1941 wurde Ulf Merbold in Greiz geboren. Er studierte Physik und promovierte 1976 an der Stuttgarter Universität. Er wurde 1983 nach Sigmund Jähn der zweite Deutsche im All. Merbold war der einzige Deutsche der dreimal im All war. (Zweimal war er an Bord einer US-amerikanischen Raumfähre mit dem Spacelab und einmal war er auf der russischen Raumstation Mir).

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Roald Amundsen

Am 18. Juni 1928 starb der norwegische Polarforscher Roald Amundsen bei einer Rettungsmission für den in Not geratenen italienischen Forscher Umberto Nobile. Amundsen zählt zu den erfolgreichsten Entdeckungsreisenden in Arktis und Antarktis. Mit vier Begleitern erreichte er am 14. Dezember 1911 als erster Mensch den Südpol. Zuvor hatte er in den Jahren 1903 bis 1906 als Erster die Nordwestpassage erkundet. Von 1918 bis 1920 durchquerte er auch die Nordostpassage, obwohl dies eigentlich nicht das Ziel seiner Expedition war.

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Hispaniola 1494: Erster durch Europäer beobachtete Hurrikan

Am 16.6.1494 wurde auf Hispaniola (zweitgrößte der Westindischen Inseln) wahrscheinlich der erste Hurrikan durch Europäer beobachtet und aufgeschrieben. Natürlich gab es auch schon vor diesem Termin Hurrikans. Aber Aufzeichnungen aus dieser Zeit gibt es nicht und mündliche Überlieferungen sind verloren gegangen. Untersuchungen von Sedimentablagerungen in Florida führten aber zu dem Ergebnis, dass es schon einige tausend Jahre vorher Hurrikans gegeben haben muss.

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Todestag des Physikers Rozier

Am 15. Juni 1785 kam der Physiker Jean-François Pilâtre de Rozier bei einem Ballonaufstieg mit seinem von ihm entwickelten Wasserstoff-Heißluftballon (der sogenannten Rozière) ums Leben. Beim Versuch den Ärmelkanal von Frankreich nach England zu überqueren entzündete sich der Wasserstoff und der Ballon stürzte mit ihm und einem Kollegen über dem Département Pas-de-Calais ab. Sie waren die ersten Todesopfer der Luftfahrt. Rozier forschte auf dem damals in der Physik neuem Gebiet der Gase. Ihm gelang zwei Jahre vor seinem Tod der erste historisch belegte bemannte Heißluftballonaufstieg. Nach ihm wurde der Mondkrater Pilâtre benannt und der Rozier-Gletscher in der Antarktis trägt seinen Namen.

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Ozonbelastung im Sommer

Ein wichtiges Thema in den Sommermonaten ist die Ozonbelastung. Das sogenannte bodennahe Ozon hat nur indirekt etwas mit dem Ozon in unserer Ozonschicht zu tun hat, die sich in Luftschichten oberhalb etwa 10 Kilometer Höhe befindet. Ozon kann bei entsprechenden Konzentrationen in der Luft zu Gesundheits- und Umweltschäden führen. Das bodennahe Ozon entsteht unter dem Einfluss von Sonnenlicht. Daher kommt es insbesondere bei einer längeren Perioden sonniger Tage in den Sommermonaten zu erhöhten Ozonwerten in den Nachmittagsstunden, die erst abends und nachts wieder zurückgehen. Das Ozon entwickelt sich u.a. aus Stickstoffoxiden, die bei uns überwiegend durch den Autoverkehr freigesetzt werden. Deshalb wurde in den letzten Jahren auch immer wieder über Fahrverbote bei hohen Ozonwerten diskutiert. Das Ozon greift in hohen Konzentrationen besonders die Lunge an. Allerdings reagieren nur etwa 10 bis 15 Prozent der Bevölkerung besonders empfindlich auf Ozon. Als eine Risikogruppe gelten Kleinkinder und Säuglinge. Körperliche Anstrengungen oder Aktivitäten steigern die Atmungsaktivität und damit die Ozonaufnahme. Daher sollten bei erhöhten Ozonwerten längere anstrengende körperliche Aktivitäten vor allem in den Mittags- und Nachmittagsstunden vermieden werden. Neben dem Menschen hat das Ozon auch eine schädigende Wirkung auf Tiere und auf Pflanzen. Bei Pflanzen kann es u.a. zur Schädigung von Blättern, zur Wachstumshemmung oder zu Ertragsverlusten kommen. Die Bevölkerung wird ab einem Grenzwert von 180 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft informiert und eine Empfehlung ausgesprochen, ab 360 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft wird gewarnt.

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Geburtstag Meteorologe Johann Jakob Hemmer

Am 13. Juni 1733 wurde in Horbach (Rheinland-Pfalz) der Meteorologe und katholische Geistliche Johann Jakob Hemmer geboren. Er sorgte als Sekretär der Pfälzischen Meteorologischen Gesellschaft ab 1780 dafür, dass ein Messnetz von 39 Messstationen aufgebaut wurde. Dieses erstreckte sich von Neuengland über Grönland und Deutschland bis zum Ural. Schon damals machte er sich Gedanken über die Vergleichbarkeit von Messdaten und lies in allen Stationen dieselben Messinstrumente verbauen. Er entwarf eine Beobachter-Anleitung und führte die sogenannten "Mannheimer Stunden" ein, sodass an allen Messorten zur selben Zeit Daten erhoben wurden. Nach Hemmers Tod im Jahre 1790 verfiel das Beobachtungsnetz schrittweise, doch noch heute gelten seine Beobachtungsrichtlinien als Grundlage für moderne Messprinzipien.

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Tageslänge nimmt immer noch zu

Noch werden die Tage bei uns etwas länger, und zwar um etwa eine halbe bis eine Minute täglich. Heute beträgt die maximal mögliche Sonnenscheindauer im Norden Deutschlands 17 Stunden und 15 Minuten, im Süden etwa 16 Stunden. Ab dem astronomischen Sommeranfang am 21. Juni geht es dann aber langsam wieder abwärts. So sind es Mitte August im Norden noch 15 Stunden und 15 Minuten, im Süden noch 14 Stunden und 30 Minuten.

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Pfingstwetter 2019

Zunächst scheint häufig die Sonne. Spätnachmittags und abends ziehen über dem Westen und Süden regional zwar mitunter sehr begrenzt zum Teil kräftige Regengüsse und Gewitter auf. Im Süden steigt stellenweise die Unwettergefahr durch Starkregen, Hagel und Sturmböen. Die Höchstwerte liegen zwischen 17 Grad auf Sylt und 27 Grad rund um Regensburg. Abgesehen von starken bis stürmischen Schaue- oder Gewitterböen weht der Wind weht schwach bis mäßig, an der Küste anfangs frisch aus verschiedenen Richtungen. Pfingstmontag verschwindet die Sonne immer häufiger hinter dichten Wolken. Dabei gibt es im Tagesverlauf gebietsweise kräftige Regengüsse und Gewitter. Die Gefahr von lokalen Unwettern durch Starkregen, Hagel und Sturmböen ist besonders groß im Osten und Südosten. Stellenweise kann es Überflutungen, Hagelschäden oder Windbruch geben. Die Temperaturen erreichen 16 Grad auf Helgoland und 30 Grad in Niederbayern.

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Todestag von Franz Ferdiand Greiner

Am 9. Juni 1855 starb Franz Ferdinand Greiner. Um seinen Lebensunterhalt, in der von seinem Vater übernommen Wassermühle aufzubessern, versuchte Greiner sich in der Glasbläserei und stellte Glasperlen und sonstiges Zierwerk aus Glas her. Versuche ein Thermometer herzustellen scheiterten zunächst. Erst als er den Glasbläsergesellen Wilhelm Berkes einstellte, gelang das Glasthermometer. Als er dann noch als Füllung Quecksilber verwendete kam der wirtschaftliche Durchbruch. Greiner und Berkes ist damit das erste in Deutschland industriell gefertigte Thermometer zu zuschreiben.

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Flint-Beecher Tornado 1953

Heute vor 66 Jahren wurde Michigan (USA) von einem schweren Tornado heimgesucht. Der Flint-Beecher Tornado zählt zu den F5-Tornados der Fujita-Skala und hinterließ eine 43 Kilometer lange Schneise der Verwüstung. Dabei kamen 116 Menschen ums Leben, über 800 wurden verletzt. Der Tornado richtete mit maximalen Windgeschwindigkeiten zwischen 400 und 500 km/h Schäden im Wert von 19 Millionen US-Dollar an. Benannt wurde er nach der Stadt Flint und deren Vorort Beecher, die am stärksten betroffen waren. Auch bei uns in Deutschland können Tornados auftreten. In der Regel sind sie aber bei weitem nicht so stark wie beispielsweise in den USA.

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Geburtstag von Karl Ludwig Gronau

Am 7. Juni 1742 wurde der Berliner Pfarrer und Meteorologe Karl Ludwig Gronau geboren. Seit seinem 14. Lebensjahr arbeitete er in der Wetterforschung und gilt als Begründer der wissenschaftlichen Wetterbeobachtung in Berlin. Der sogenannte "Wetterpfarrer" zeichnete 70 Jahre lang, von 1756 bis zum 30. November 1826 regelmäßig Wetterbeobachtungen auf, die er ab 1774 auch durch Messungen mit Thermometer und Barometer ergänzte. Damit trug er einen großen Beitrag zum Zustandekommen der fast kontinuierlichen 300-jährigen Berliner Temperaturreihe bei. Er untersuchte auch Zusammenhänge zwischen den Wintern in Grönland und Deutschland. Er starb am 8. Dezember 1826 in Berlin.

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Wirbelsturm verwüstet im Jahr 1882 Bombay

Am 6. Juni 1882 traf ein Wirbelsturm, der über dem Arabischen Meer entstanden war, auf die Küste Indiens. Dabei wurden riesige Wellen in das Hafenbecken der schon damals sehr großen Stadt Bombay gedrückt. In der Folge starben mindestens 100.000 Menschen.

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Höchster je gemessener Taupunktswert

Die saudi-arabische Stadt Dhahran, am Persischen Golf gelegen, hält mit 35 Grad den offiziellen Rekord für den höchste je gemessenen Taupunktswert. Der Taupunkt ist diejenige Temperatur, auf die sich die Luft abkühlen muss, damit der in ihr enthaltene Wasserdampf zu kondensieren beginnt. So beträgt zum Beispiel bei 15 Grad Celsius und 50 Prozent relativer Feuchte der Taupunkt 4,6 Grad Celsius. Bei einer Feuchte von 100 Prozent entspricht der Taupunkt der aktuellen Temperatur von 15 Grad Celsius. Das Klima am Persischen Golf ist durch extrem heiße und feuchte Sommer charakterisiert, wobei die Temperaturen bis auf 50 Grad steigen können.

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Mai 2019 deutschlandweit zu kühl

Der diesjährige Mai fiel als erster Monat seit dem März 2018 deutschlandweit zu kühl aus. Die Monatstemperaturen lagen meist zwischen 1 und 3 Grad unter dem Klimamittel der Jahre 1981 bis 2010. Vor allem in der ersten Monatshälfte gelangte von Nordwesten und Norden immer wieder kühle Luft polaren Ursprungs zu uns. In der zweiten Monatshälfte wurde es wärmer, sie konnte allerdings die kühlere erste Hälfte nicht ausgleichen. Das Wetter wurde im Mai häufig von Tiefdruckgebieten bestimmt. Vor allem im Süden und in der Mitte Deutschlands gingen teilweise sehr ergiebige Regenfälle nieder. Dort wurden deutlich größere Niederschlagsmengen als im Mai üblich registriert. Die Sonnenscheindauer blieb aufgrund des häufigen Tiefdruckeinflusses meist hinter ihrem Sollwert zurück.

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Hagel - auch bei hochsommerlichen Temperaturen

Eine ungewöhnliche Wettererscheinung in der warmen Jahreszeit ist der Hagel. Selbst bei Temperaturen über 30 Grad am Boden können sich in mächtigen Gewitterwolken noch Hagelkörner entwickeln. Der Grund liegt darin, dass die Temperatur mit der Höhe im Durchschnitt etwa 1 Grad pro 100 Metern abnimmt. Das heißt auch im Sommer sinkt die Temperatur mit zunehmender Höhe allmählich unter die Nullgradgrenze. Diese Grenze wird im Sommer bei 30 Grad Bodentemperatur etwa in 3500 bis 4000 Metern Höhe erreicht. Da Gewitterwolken im Sommer bei uns bis in Höhen von etwa 12 Kilometer quellen, werden die für die Hagelentstehung nötigen tiefen Temperaturen leicht erreicht. Neben den niedrigen Temperaturen sind starke Aufwinde zur Entstehung von Hagelkörnern (auch Hagelsteine genannt) nötig. Kleine Eispartikel lagern sich dabei mit Wassertropfen zusammen und wachsen dabei immer weiter. Dass geschieht so lange, wie das Hagelkorn durch die Aufwinde in der Wolken gehalten werden kann. Je stärker also die Aufwinde in der Wolke sind und damit je kräftiger das Gewitter ist, desto größer kann der Hagel werden. Dabei kann durchaus Tennisball-Größe erreicht werden, wie beim berühmten Hagelunwetter in München im Juli 1984.

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Auch 2012 trockener und warmer Frühling

Auf das sehr sonnige, warme und extrem trockene Frühjahr 2011 folgte erneut ein überdurchschnittlich warmer Frühling. Alle drei Frühlingsmonate 2012 waren wärmer als der 30-jährige Durchschnitt, die größte positive Temperaturabweichung brachte dabei der März. Auf den sehr trockenen März folgten zwar etwas feuchtere Monate April und Mai, insgesamt blieb die Niederschlagsmenge im Frühling 2012 aber deutlich hinter dem Sollwert zurück. Während der April bei der Sonnenscheindauer etwas unter den Erwartung zurück blieb, brachten März und Mai fast überall überdurchschnittlich viele Sonnenstunden.

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Richtiges Verhalten bei einem Gewitter im Freien

Wird man im Freien von einem Gewitter überrascht, sollte nach einer Senke oder einem Graben (ohne Wasseransammlung) gesucht werden. Dort dann hinhocken und die Beine mit den Armen umschließen. Für den Blitz bildet man dann den kleinsten Angriffspunkt. Auf keinen Fall unter Bäume stellen oder flach auf den Boden legen. Sollte man sich im oder auf dem Wasser befinden sofort an Land Schutz suchen. Sehr guten Schutz bietet das Innere eines Autos. Die äußere Metallhülle leitet die Energie des Blitzes in die Erde ab (Faradayscher Käfig).

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Beginn des meteorologischen Sommers

Der Juni ist der erste Sommermonat im sogenannten meteorologischen Sommer, der die Monate Juni, Juli und August umfasst. Diese Einteilung in meteorologische Jahreszeiten hat Ihre Begründung in der klimatologischen Verarbeitung von Wetterdaten, wobei sich die Daten einfacher für komplette Monate berechnen lassen. Während der meteorologische Sommer schon heute am 1. Juni beginnt, ist der astronomische Sommeranfang erst am 21. Juni. Dann erreicht die Sonne ihren höchsten Stand über dem Horizont und uns erwartet der längste Tag und die kürzeste Nacht des Jahres.

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