Nachrichten rund ums Wetter

Höchster gemessener Luftdruck weltweit

Der höchste je in Deutschland gemessene Luftdruck wurde am 23. Januar 1907 in Berlin registriert und lag bei 1058 Hektopascal. Solch extrem hohe Luftdruckwerte sind in Deutschland sehr selten und nur in den Wintermonaten möglich. Deutlich stärkere Hochdruckgebiete gibt es jedoch noch über Russland. Der Rekordluftdruck weltweit wurde am 31.12.1968 über Nordwest-Sibirien registriert. Damals zeigten die Barometer in der Stadt Agata ein Luftdruck von 1084 Hektopascal an.

Nach oben

Schneekatastrophe in Deutschland zum Jahreswechsel 78/79

Vielen etwas Älteren ist sicher noch der extreme Wintereinbruch zum Jahreswechsel 1978/79 in Erinnerung geblieben. Während an Silvester die Temperaturen im Süden noch verbreitet mehr als plus 10 Grad erreichten, war es im Norden mit Temperaturen teilweise unter minus 15 Grad bereits bitterkalt. Bis zum Neujahrsmorgen erreichte die eisige Frostluft mit Temperaturen unter minus 10 Grad dann aber auch die Alpen. Vor allem in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern kam es bei extremen Schneehöhen um 60 Zentimeter und starken Winden zu teils meterhohen Schneeverwehungen, die zu chaotischen Verhältnissen führten.

Nach oben

2017 voraussichtlich drittwärmstes Jahr seit Beginn regelmäßiger Messungen im Jahre 1880

Nach Berechnungen des amerikanischen Wetterdienstes NOAA wird das Jahr 2017 das bisher drittwärmste Jahr seit Beginn regelmäßiger Messungen im Jahr 1880. Die Temperaturen werden voraussichtlich zwischen 0,82 und 0,85 Grad über der durchschnittlichen Jahresmitteltemperatur des 20. Jahrhunderts liegen. Wärmere Temperaturen wurden nur in den Jahren 2015 und 2016 registriert, wobei das Jahr 2016 das bisher wärmste Jahr war.

Globale Jahresmitteltemperatur 2017

Nach oben

Starke Schneefälle in den USA

Der sogenannte "Lake Effect" hat am Erie See im Norden der USA für rekordverdächtige Schneefälle gesorgt. Im Ort Erie im Bundesstaat Pennsylvania fielen innerhalb von nur 30 Stunden bis zu 1,35 Meter Schnee. Auch umliegende Städte meldeten über einen Meter Schnee. Beim "Lake Effect" strömt sehr kalte Luft über das noch relativ warme Wasser des Sees. Dabei gefriert der aufgenommene Wasserdampf sehr schnell und geht am Ufer des Sees als Schnee nieder. Die Schneefälle dauern meist längere Zeit an und können sehr stark sein. An den Großen Seen der USA tritt der Effekt recht häufig auf. Doch auch am Schwarzen Meer, am Bosporus und an Nord- und Ostsee kann sich unter Umständen dieser Effekt einstellen. So fielen beispielsweise am 11. März 2013 in und um Lübeck örtlich über 50 Zentimeter Schnee bedingt durch den "Lake Effect".

Nach oben

Vor 18 Jahren: Orkantief Lothar trifft West- und Mitteleuropa

Zwischen dem 25. und 27. Dezember 1999 überquerte der Orkan "Lothar" West- und Mitteleuropa. Er richtete vor allem am 2. Weihnachtsfeiertag in Nordfrankreich, Süddeutschland, der Schweiz und Österreich eine der höchsten Sturmschäden der europäischen Geschichte an. Die gemessenen Windböen auf den Bergen im Einzugsbereich (Wendelstein, Hohentwiel, Jungfraujoch und Uetliberg) erreichten Werte zwischen 240 und 270 km/h. Vom Feldberg im Schwarzwald liegen wegen eines Stromausfalls keine verlässlichen Daten vor. In den tieferen Lagen gab es noch Böen zwischen 140 und 180 km/h. Es waren etwa 110 Menschenleben zu beklagen.

Nach oben

Wechselhafter und zeitweise stürmischer Jahreswechsel

Am Mittwoch ziehen neue Regenfälle über die Westhälfte zur Mitte weiter. Auch an der Ostsee sowie in Bayern fällt bis zum Abend teils Regen, teils Schneeregen oder Schnee. Dabei treten in Böen frische bis starke Böen um Süd bis West auf. Am Donnerstag und Freitag gibt es gebietsweise Regen-, Graupel- oder Schneeschauer. Auf einigen Straßen besonders in den Mittelgebirgen und im Süden steigt die Glättegefahr an. Der Samstag fällt regelrecht ins Wasser,. Silvester fällt vor allem zwischen dem Westen und Osten mehr oder weniger Regen. Auch zu Neujahr kündigen sich über der Mitte und dem Süden zahlreiche Regen- und Schneefälle an. Zeitweise weht ein frischer bis starker, teilweise stürmischer Südwestwind. Die Sturmböen erreichen 70 bis 90 km/h.

Wetter Deutschland

Nach oben

Geburtstag von Albert Betz (25.12.1885)

Am 25.12.1885 wurde Albert Betz geboren. Der Physiker forschte an der Aerodynamischen Versuchsanstalt in Göttingen. Ab 1936 leitete er diese (Nachfolger von Ludwig Prandtl). Er formulierte die Grundlagen zur Energiegewinnung durch Windkraftanlagen. Er wies nach, dass maximal 59 Prozent der Energie des wehenden Windes in mechanische Leistung umgewandelt werden kann. Seine Forschungen fasste er in dem Werk "Windenergie und ihre Ausnutzung durch Windmühlen" zusammen.

Nach oben

Meist grüne Weihnachten und Tauwetter an den Alpen -auch dieses Jahr

Warmlufteinbrüche durch milde West- oder Südwestwetterlagen zur Weihnachtszeit sind laut Statistik zu 80% bei uns die Regel. Den Schneevorräten geht es durch die anfangs noch teilweise frostigen Nächte selbst am Alpenrand allmählich an den Kragen. Wintersportler sollten sich immer wieder über die aktuellen Schneehöhen, Loipen- und Pistenzustände bei uns informieren.

Wintersport-Hinweise Deutschland

Nach oben

Dezember 2017 gebietsweise bislang sehr trüb

Wirft man einen ersten Blick zurück auf die zurückliegenden Dezembertage stellt man vor allem fest, dass der Monat im Vergleich zum langjährigen Mittel bislang regional sehr trüb ausfällt. Vor allem im Westen Deutschlands kamen nur wenige Sonnenstunden zusammen, zum Teil noch nicht einmal eine ganze Stunde. Die Temperaturen fielen bislang eher überdurchschnittlich aus. Nur in manchen Gebieten ist noch ein Temperaturdefizit zu verzeichnen. Passend zum trüben Wetter fielen in der Westhälfte bislang auch die größten Niederschlagsmengen. Mancherorts liegen schon jetzt die Werte im Plus.

Monatsrückblick Dezember 2017

Nach oben

Wirbelsturm über Kanaren am 22. Dezember 1647

Am 22.12.1647 zog ein Wirbelsturm über die Kanarischen Inseln hinweg und brachte schwerste Schäden. Vor allem die zweitgrößte Insel der Kanaren, Fuerteventura wurde fast vollkommen verwüstet. Auch in der neueren Zeit tauchen vereinzelt Hurrikane oder Tropenstürme auf den Kanaren auf. Am bekanntesten war im November 2005 der Tropensturm DELTA. Kurz vor Erreichen der Inseln bestand die Gefahr, dass er zum Hurrikan heraufgestuft wurde.

Nach oben

Heute: Kalendarischer Winteranfang

Heute um 17:28 Uhr Mitteleuropäischer Zeit beginnt auch aus kalendarischer Sicht der Winter. Dann erreicht die Sonne den südlichen Wendekreis, und auf der Südhalbkugel beginnt jetzt der Sommer. Der 21. Dezember ist bei uns mit weniger als 8 Stunden der kürzeste Tag des Jahres. Danach macht sie die Sonne langsam wieder auf den Weg nach Norden über den Äquator zum nördlichen Wendekreis, den sie schließlich zum Sommeranfang bei uns im Juni 2018 erreicht. Der meteorologische Winterbeginn war dagegen schon am 1. Dezember.

Nach oben

Tief- und Hochdrucknamen

Seit 1954 vergibt das Institut für Meteorologie der Freien Universität Berlin die Namen für Hoch- und Tiefdruckgebiete, die das Wetter in Mitteleuropa und damit auch bei uns in Deutschland beeinflussen. Im neuen Jahr 2018 werden die Tiefdruckgebiete wieder mit weiblichen, die Hochdruckgebiete mit männlichen Vornamen versehen. So wird das erste Tief den Namen Alja, das erste Hoch des Jahres 2018 den Namen Adam tragen.

Wetterpatenschaft

Nach oben

Vor 312 Jahren: Beginn regelmäßiger Wetteraufzeichnungen in den Niederlanden

Heute vor 312 Jahren, am 19. Dezember 1705 begann der niederländische Wasserbauingenieur und Kartograf Nicolaus Samuelis Cruquius in Delft mit regelmäßigen meteorologischen Messungen. Er war damit weltweit einer der Ersten. Von nun an maß er dreimal täglich Temperatur, Luftdruck, Luftfeuchte und Niederschlag mit zum Teil einfachsten Gerätschaften, aber dennoch nach Vorgaben der englischen meteorologischen Organisation, sodass seine Daten bis zum Jahre 1706 zurück rekonstruiert und als offizielle Messdaten angesehen werden können. Die Niederlande verdanken ihm eine der längsten ununterbrochenen meteorologischen Messreihen der Welt.

Nach oben

1944: Seeunglück im Taifun "Cobra"

Aufgrund von fehlenden Wetterstationen und nur spärlichen Wetterdaten steuerte ein US-Flottenverband zusammen mit Betankungsschiffen am 18. Dezember 1944 östlich der Philippinen direkt in den Taifun "Cobra". Drei Zerstörer sanken, mindestens weitere 25 Schiffe, darunter drei leichte Flugzeugträger, wurden so stark beschädigt, dass sie zu Reparaturen ins Dock mussten. 146 Flugzeuge wurden zerstört. 790 Seeleute kamen im Sturm ums Leben. In der Folge wurden auf verschiedenen Inseln im Pazifik Wetterstationen aufgebaut, aus denen 1955 das "Joint Typhoon Warning Center" hervorging.

Nach oben

Neuschnee vor allem an den Bayerischen Alpen

Bereits in den Nachtstunden sowie am 3. Advent selbst bringen oft anhaltende Schneefälle Bayern und den bayrischen Bergen wieder Neuschnee. Teilweise fällt auch Schneeregen. Auf vielen Straßen steigt die Gefahr von Eis- und Schneeglätte. Besonders in den Regionen zwischen den Allgäuer und Berchtesgadener Alpen sowie im Bayerischen Wald wachsen die Schneehöhen für die Wintersportler tagsüber schnell an. Besonders für Langläufer werden die Wintersportmöglichkeiten wieder besser. Denn es fällt mal mehr, mal weniger Schnee. Die Straßen sind teilweise gefährlich glatt.

Aktuelle Schneehöhen in Deutschland

Nach oben

Rheinhochwasser von 1993

Zu Beginn des Dezembers 1993 gab es im Einzugsbereich des Rheins kräftigen und auch länger andauernden Regen. Erst führte der Oberrhein und der Neckar Hochwasser. Durch Main und Nahe stieg der Pegel weiter an. In Koblenz trafen dann die Spitzen des Hochwassers von Rhein und Mosel aufeinander. So wurden am 23.12.1993 in Koblenz mit 9,52 m der höchste Pegel seit 1784 erreicht. In Köln betrug der Pegel ein paar Tage später dann 10,63 m. Da Köln linksrheinisch nur bis 10 Meter gegen Hochwasser gesichert war, wurden Teile der Altstadt überflutet. Dieses sind nur ausgewählte Beispiele der Überflutungen. Insgesamt betrug der Schaden des Rheinhochwassers von 1993 400 bis 500 Millionen.

Nach oben

Weiße oder grüne Weihnachten 2017?

Fast jeder wünscht sich Schnee zum Weihnachtsfest. Die Meteorologen nennen eine Weihnacht dann weiß, wenn an Heiligabend und an den beiden Weihnachtsfeiertagen eine geschlossene Schneedecke liegt. Dies war fast flächendeckend in Deutschland zuletzt im Jahre 2010 der Fall. Dafür war es zu Weihnachten 2015 extreme mild und mit örtlich mehr als 15 Grad schon fast frühlingshaft. Grundsätzlich ist die Wahrscheinlichkeit für eine weiße Weihnacht in den Flussniederungen im Westen und Südwesten, an der Nordsee sowie im nordwestdeutschen Tiefland am geringsten. Dort gibt es nur einmal in 10 Jahren Schnee zum Weihnachtsfest. Im Osten und Nordosten ist es statistisch gesehen alle 5 Jahre weiß. In den Mittelgebirgen und in Bayern kann man sogar alle 2 bis 3 Jahre mit Schnee zu Weihnachten rechnen. Für diese Jahr sieht es leider nach allen Modellen, zumindest für die Niederungen in Deutschland, nach einer grüner Weihnacht aus. Wie mild es wirklich wird, ist aber derzeit noch offen.

Temperatur-Vorschau für die nächsten 9 Tage

Nach oben

14.12.1287: Luciaflut an der Nordseeküste

Nach alten Aufzeichnungen kam es in der Nacht vom 13. auf den 14. Dezember 1287 durch die Luciaflut an der Nordseeküste zu schwersten Verwüstungen. Etwa 50.000 Menschen starben als viele ihrer Dörfer in den Fluten versanken. Diese Überschwemmung war die Vorstufe zur Bildung des Dollart (Bucht an der Emsmündung). In den Niederlanden entstand durch die Luciaflut die Zuidersee, eine nur 4 bis 5 Meter tiefe Meeresbucht, die Jahrhunderte später durch Eindeichung zum Ijsselmeer wurde. Benannt wurde die Flut nach der Heiligen Lucia von Syrakus, die am 13. Dezember ihren Gedenktag hat.

Nach oben

Zunächst wieder kälteres Wetter

Der Donnerstag bringt immer wieder Schauer. Dabei fällt erst in höheren Lagen Schnee, in tieferen Lagen verbreitet Regen, und nur zeitweise auch Schnee. Zum Wochenende sinkt die Schneefallgrenze fast überall bis in tiefere Lagen. Zu Beginn der Woche steigen die Temperaturen allerdings dann wieder an. Ob es dann weiter mild bleibt oder vielleicht doch wieder kälter wird in Richtung Weihnachten ist noch recht unsicher.

Nach oben

Zeitgleichung

Jedes Jahr um die Wintersonnenwende tritt ein besonderer Effekt bei uns auf. Während der Tag des astronomischen Winterbeginns, in den meisten Jahren der 21. Dezember, wirklich der kürzeste Tag ist, findet der früheste Sonnenuntergang schon um den 10. Dezember statt. Dagegen tritt der späteste Sonnenaufgang erst um den 5. Januar auf. Eine Ursache für dieses Phänomen liegt in der Neigung der Erdachse, außerdem ist die Bahn der Erde um die Sonne kein exakter Kreis, sondern nur eine kreisähnliche Ellipse. Beide Effekte überlagern sich und verursachen diese Verschiebung. Die dazugehörigen Berechnungen können mit der Zeitgleichung durchgeführt werden.

Nach oben

Schwere Verkehrsunfälle durch Nebel

Am 11.12.1990 ereignete sich einer der vermutlich schwerste Verkehrsunfall im Zusammenhang mit Nebel in der US-amerikanischen Geschichte als 99 Fahrzeuge auf der Route 77 in Tennessee kollidierten. 11 Tote und 65 Verletzte waren zu beklagen. In Deutschland gab es den größten Verkehrsunfall im Nebel am 19.10.1990. Damals fuhren mindestens 121 Fahrzeuge (andere Quellen sprechen von 170 Fahrzeugen) auf der A9 in der sogenannten Münchberger Senke ineinander. 10 Personen kamen ums Leben, es gab 123 Verletzte. Also bitte Fuß vom Gas, wenn die Sicht gegen Null geht! Das gilt natürlich auch bei dichtem Schneetreiben.

Nach oben

Vorübergehend etwas milder

Die neue Woche startet recht mild. Dabei regnet es verbreitet. Nur in höchsten Lagen sowie im Nordwesten kann es noch Schnee geben. Die Temperaturen steigen auf 5 bis 11 Grad. Leicht wechselhaft geht es durch den Dienstag. Dabei fällt vor allem im Westen und Südosten Regen, und im Bergland noch Schnee. Im Nordwesten gehen meist Regenschauer nieder. In Küstennähe sind Gewitter möglich. Am Mittwoch zieht ein neues Regengebiet heran. Nur in höchsten Lagen kommt Schnee hinzu. Am Donnerstag und Freitag wird es schon etwas kälter. Am Samstag und Sonntag sollten dann die örtlichen Schauer auch im Flachland wieder als Schnee fallen.

Aussichten für Deutschland

Nach oben

Gebietsmittelwerte für Deutschland für den November 2017 und den Herbst 2017

Die Mitteltemperatur lag in Deutschland im November 2017 um 0,7 Grad über den 30jährigen Mittelwerten. Damit gab es seit 2006 nur zwei zu kalte Novembermonate, nämlich die in den Jahren 2007 und 2016. Mit einem mittleren Niederschlag von 81,5 Liter pro Quadratmeter war der letzte Herbstmonat ungewöhnlich nass, und mit nur 73% der durchschnittlichen Sonnenscheindauer für einen November auch recht trüb. Auch der Herbst 2017 zeigte sich insgesamt zu mild. Die positive Abweichung lag ebenfalls bei 0,7 Grad. Er war damit der siebte zu milde Herbst in Folge. Mit nur 257,1 Sonnenstunden war es der Sonnenscheinärmste Herbst seit 2001. Die Niederschlagssumme lag in den Monaten September, Oktober und November insgesamt etwas über den Sollwerten.

Gebietsmittelwerte für Deutschland und die deutschen Bundesländer

Nach oben

Todestag des "Wetterpfarrers" Karl Ludwig Gronau

Am 8. Dezember 1826 starb der Berliner Pfarrer und Meteorologe Karl Ludwig Gronau. Er wurde am 7. Juni 1742 geboren. Seit seinem 14. Lebensjahr arbeitete er in der Wetterforschung und gilt als Begründer der wissenschaftlichen Wetterbeobachtung in Berlin. Der sogenannte "Wetterpfarrer" zeichnete 70 Jahre lang, von 1756 bis zum 30. November 1826 regelmäßig Wetterbeobachtungen auf, die er ab 1774 auch durch Messungen mit Thermometer und Barometer ergänzte. Damit trug er einen großen Beitrag zum Zustandekommen der fast kontinuierlichen 300-jährigen Berliner Temperaturreihe bei. Er untersuchte auch Zusammenhänge zwischen den Wintern in Grönland und Deutschland.

Nach oben

7.12.2001: Start von TIMED und "Jason1"

Am 7. Dezember 2001 wurde der Satellit TIMED von der Air Force Base Vandenberg aus gestartet. TIMED (Thermosphere Ionosphere Mesosphere Energetics and Dynamics) untersucht die Dynamik in der Mesosphäre und der unteren Thermosphäre der Erdatmosphäre. Die ursprünglich nur auf 2 Jahre terminierte Mission wurde immer wieder verlängert. TIMED wurde zusammen mit "Jason 1" gestartet. Der Satellit "Jason 1" dient zur Meeresbeobachtung. U.a. können die Meeresströmungen und Wellenhöhen bestimmt werden. Man hofft auf eine Verbesserung der El Niños Vorhersage.

Nach oben

Vor 65 Jahren: Smog-Katastrophe in London

Am 5. Dezember 1952 begann die große Smog-Katastrophe in London. Über London hatte sich im Bereich einer Hochdruckzone eine Inversionswetterlage eingestellt. Zudem war es recht kalt, so dass die Londoner kräftig heizten. Zu den Emissionen aus Fabriken und Kraftwerken kamen so auch große Mengen an Kohlenrauch. Die Schadstoffe konnten aber aufgrund der Inversionswetterlage nicht entweichen. Am Abend verdichtete sich der Nebel. Die Sichtweite betrug teilweise nur noch 30 Zentimeter, die Menschen konnten also noch nicht einmal mehr die eigenen Beine sehen. Viele Menschen litten unter Atemwegsproblemen. Erst am 9. Dezember entspannte sich die Lage wieder. Nach verschiedenen Schätzungen starben im Dezember 1952 zwischen 4000 und 12000 Menschen an den Folgen des extremen Smogs.

Nach oben

Tropensturm Ockhi im Indischen Ozean bedroht den Westen Indiens

Über dem Indischen Ozean in den Seegebieten um Sri Lanka und Indien ist schon seit Tagen der kräftige tropische Wirbelsturm Ockhi unterwegs. Er entwickelte sich Ende November in der Nähe von Sri Lanka und brachte dort schwere Überschwemmungen. Nach dem sich der Wirbelsturm vorübergehend bis zu einem Wirbelsturm der Kategorie 3 von 5 verstärkt hatte, schwächt er sich nun aber immer mehr ab. Trotzdem werden bei seinem Auftreffen auf die Region Mumbai - Surat heute und am Mittwoch enorme Regenmengen und Überflutungen erwartet.

Aktuelles Satellitenbild von der Westküste Indiens

Nach oben

Herbst 2017 zu mild, häufig zu nass und in vielen Regionen mit wenig Sonnenschein

Der Herbst 2017 war fast überall zu mild. Dabei fielen die positiven Temperaturabweichungen im Norden höher aus als im Süden. In den meisten Regionen war es der fünfte zu warme Herbst in Folge. Besonders im Norden und Osten war der Herbst auch deutlich zu nass. So wurden auf Helgoland und in Schleswig-Holstein örtlich mehr als 400 Liter Niederschlag pro m² gemessen. Zu trocken war es zum Beispiel in Teilen von Mittelhessen, am Bodensee, in München oder in Teilen von Schwaben. Der Bodensee war eine der wenigen Regionen in Deutschland, in der im Herbst 2017 überdurchschnittlich viele Sonnenstunden registriert wurden. Sonst lagen die Werte für die Sonnenscheindauer teilweise deutlich unter den 30jährigen Mittelwerten.

Wetterwerte deutscher Wetterstationen aus dem Herbst 2017

Nach oben

Aktuelle Wintersportsituation

Das 1. Adventswochenende lädt noch mehr Wintersportfans ein ihrem Hobby nach zu gehen. Auch die Tatsache, dass kommende Woche milderes Tauwetter einsetzt, spornt einige an in die Berge zu fahren. In einen Regionen besteht nun sogar die Möglichkeit zum Langlaufen. Besonders an den Allgäuer und Bayrischen Alpen melden ein paar Langlaufzentren gespurte Loipen.

Wintersport-Hinweise

Nach oben

Regionale Vorhersagen von WetterKontor über einen Button auf Smartphone und Tablet

Auf vielen Smartphone und Tablets sind bereits fest installierte Wetter-Apps vorhanden. Meist stammen diese aber von Firmen außerhalb Deutschlands oder sind unkontrollierte Daten direkt aus globalen Wettermodellen. Häufig sind die Vorhersagen für Deutschland und deutsche Regionen daher ungenau, weil die Prüfung durch einen erfahrenen Meteorologen vor Ort fehlt. Deswegen können Sie die kostenlosen regionalen Wettervorhersagen der WetterKontor-Meteorologen praktisch wie bei einer App über einen Button abfragen, den sie sich ganz einfach und schnell über den Browser auf der Startseite- oder Home-Bildschirm Ihres Geräts einrichten können. Die Beschreibung finden sie auf der WetterKontor-Homepage www.wetterkontor.de unter dem Menüpunkt mehr.

Anleitung zur Einrichtung des WetterKontor-Buttons für Android und iOS

Nach oben

Heute meteorologischer Winterbeginn

Der meteorologische Winterbeginn ist bereits am heutigen 1. Dezember. Dies hat klimatologische Gründe. Zur Berechnung von klimatologischen Mittelwerten wie Mitteltemperaturen eignet sich die komplette Monatsspanne am besten. Der meteorologische Winter umfasst die Monate Dezember, Januar und Februar. Astronomisch gesehen beginnt der Winter dieses Jahr aber erst am 21. Dezember um genau 17:28 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (MEZ). Dann erreicht die Sonne den südlichen Wendekreis, und auf der Südhalbkugel beginnt der Sommer. Der 21. Dezember ist bei uns auch der kürzeste Tag des Jahres.

Nach oben

Bleiben Sie jederzeit auf dem aktuellen Stand. Unsere Wetter-Nachrichten können Sie kostenlos als RSS-Feed empfangen.

  • Niederschlagsradar
    Niederschlagsradar Deutschland
  • Wetterwarnungen
    Wetterwarnungen Deutschland

Blitze in Deutschland

©WetterKontor GmbH. Alle Rechte vorbehalten.