Nachrichten rund ums Wetter
März 2026 in Deutschland zu mild, sehr sonnig und in vielen Regionen zu trocken
Der erste Frühlingsmonat März war deutlich milder als das 30jährige Mittel der Jahre 1991-2020. Außerdem schien überdurchschnittlich häufig die Sonne. In den meisten Regionen war es trocken bis deutlich zu trocken. Nur im Westen und Nordwesten wurde das Niederschlagssoll für den März örtlich erfüllt.
Der März 2026 an deutschen WetterstationenNeues Video, leicht wechselhaftes Osterwetter 2026 in Deutschland, aber langsam wärmer.
Die kalten Tage sind erst einmal vorbei, über das Osterfest werden die Temperaturen allmählich wieder frühlingshafter. Der Wettercharakter über die Feiertage ist dabei weder ganz schlecht, noch ganz schön. Es ist insgesamt leicht wechselhaft und vor allem im Norden fällt auch mal etwas Regen. Trocken ist der Ostermontag. Die Details hat wie immer für sie unser Wetterexperte Martin Gudd bereit.
Link zum Video bei YouTubeArktisches Meereis erreicht am 15. März größte Ausdehnung des Jahres
Laut Berechnungen des amerkanischen National Snow and Ice Data Center hat das arktische Meereis am 15. März mit 14,29 Millionen Quadratkilometern seine größte Ausdehnung des Jahres erreicht. Dieser Wert lag noch einmal etwas unter dem bisherigen Rekord-Minimum aus dem Vorjahr. Der Wert vom 15. März 2026 ist die niedrigste Ausdehnung in einer Reihe von 48 Jahren Satellitenmessung.
Originalartikel des National Snow and Ice Data CenterWinter 2025/26 in Süd- und Westeuropa deutlich zu nass
Laut dem Copernicus Erdbeobachtungsprogramm war es im Winter 2025/26 im Westen und Süden Europas deutlicher nass als im langjährigen Mittel. Zu trocken blieb es dagegen beispielsweise auf Island, in Mitteleuropa oder im Baltikum.
Der vergangene Winter an deutschen WetterstationenTag der Meteorologie
Der Tag der Meteorologie findet jedes Jahr am 23. März statt. Er soll an die am 23. März 1950 erfolgte Gründung der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) erinnern, die ihren Sitz in Genf in der Schweiz hat. Die WMO gehört als Organisation seit 1951 zu den Vereinten Nationen. Inzwischen sind 193 Staaten und Territorien Mitglied der WMO.
Weltwassertag
Mit dem jährlichen Weltwassertag am 22. März will die UNESCO seit 1993 auf die Bedeutung des Wassers als Lebensgrundlage aufmerksam machen. Deutschland trägt auf internationaler Ebene durch den Betrieb mehrerer wasserbezogener Datenzentren zur Erfassung und Bewertung der globalen Wasservorräte und des Wasserkreislaufs bei. Zur Überwachung des weltweiten Niederschlags betreibt der Deutsche Wetterdienst (DWD) seit über 35 Jahren das Global Precipitation Climatology Centre (GPCC, deutsch: Weltzentrum für Niederschlagsklimatologie, WZN). Die dort gesammelten und verarbeiteten Daten ermöglichen einen Rückblick auf die weltweiten Niederschlagsmengen und deren Trends.
Heute ist astronomischer Frühlingsbeginn
Der astronomische Frühlingsbeginn ist heute am Freitag 20. März um 15:46 Mitteleuropäischer Zeit. Dann überschreitet die Sonne auf ihrer scheinbaren Bahn nach Norden den Äquator. Während am Südpol die Sonne langsam untergeht, geht sie am Nordpol wieder auf. Im Volksmund spricht man auch von der Tagundnachtgleichen. Bedingt durch den Effekt der sogenannten Refraktion, die Objekte in Horizontnähe um etwa einen Sonnendurchmesser scheinbar anhebt, dauert der Tag am 20. März aber bereits länger als 12 Stunden. Ende des Monats beträgt die astronomisch mögliche Sonnenscheindauer dann fast 13 Stunden. Die Refraktion führt zum Beispiel auch dazu, dass die Sonne, wenn sie mit ihrem unteren Rand den Horizont berührt, eigentlich schon untergegangen ist.
Globale Ozeantemperaturen auch im Februar 2026 weiterhin auf sehr hohem Niveau
Die mittlere globale Meeresoberflächentemperatur erreichte laut Copernicus im Februar 2026 den bisher zweihöchsten Wert für einen Februar seit dem Jahr 1979. In Europa wurden vor allem im Nordmeer und im Seegebiet südlich von Island Rekordwerte gemessen.
Entwicklung der globalen Ozeantemperaturen der letzten Monate und JahreMeereisflächen in Arktis und Antarktis im Februar 2026
Das Meereis der Antarktis hatte laut Berechnungen des Copernicus Erdbeobachtungsprogramms im Februar 2026 eine Ausdehnung, die nahe am langjährigen Mittel für einen Februarmonat lag. In den letzten vier Jahren wurde im Februar dagegen immer eine Ausdehnung deutlich unter den Mittelwerten registriert. Die Fläche des Meereises der Arktis hatte laut dem Copernicus Erdbeobachtungsprogramm im vergangenen Februar 2026 die bisher drittniedrigste Ausdehnung in einem Februarmonat seit 1979. Besonders viel Eis gab es allerdings in der Grönlandsee, dort wurde der höchste Wert für einen Februar seit 22 Jahren gemessen.
Originalartikel des Copernicus ErdbeobachtungsprogrammsWinter 2025/26 in Europa einer der zwei kältesten Winter der letzten 13 Jahre
Nach aktuellen Auswertungen des Copernicus Erdbeobachtungsprogramms war der Winter 2025/26 in Europa einer der zwei kältesten Winter der letzten 13 Jahre. Die Mitteltemperatur lag nur um 0,09 Grad Celsius über dem 30jährigen Mittelwert der Jahre 1991-2020. Der Zeitraum Dezember 2025 bis Februar 2026 war um 2,75 Grad Celsius kälter als der bisherige Rekord-Winter des Jahres 2020. Die Temperaturunterschiede innerhalb Europas waren jedoch sehr groß. Im Süden und Westen Europas gab es positive Temperaturabweichungen, in Nord- und Osteuropa war der Winter dagegen zu kalt.
Der Winter 2025/26 an deutschen WetterstationenAktuelles Wetter
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