Nachrichten rund ums Wetter

Heute kalendarischer Herbstanfang 2017!

Heute um 22:02 mitteleuropäischer Sommerzeit ist auch aus kalendarischer Sicht Herbst. Die Sonne überquert zu diesem Zeitpunkt den Himmelsäquator südwärts. Auf der gesamten Erde dauert der Tag und die Nacht heute gleich lang, was wissenschaftlich als Äquinoktium beziehungsweise Tag-Nacht-Gleiche bezeichnet wird. Am Südpol geht die Sonne nun wieder auf, am Nordpol verschwindet die Sonne dagegen für die nächsten Monate. Aus Sicht der Meteorologen ist der Herbst schon länger da. Der meteorologische Herbstanfang wird aus statistischen Gründen stets auf den ersten September datiert und dauert bis zum 30. November. Die mögliche Sonnenscheindauer beträgt derzeit noch etwas mehr als 12 Stunden. Eigentlich sollten Tag und Nacht zum astronomischen Herbstanfang gleich lang sein. Bedingt durch den Effekt der sogenannten Refraktion, welche Objekte in Horizontnähe um etwa einen Sonnendurchmesser scheinbar anhebt, dauert der Tag am 22. September jedoch noch länger als 12 Stunden. Mitte Oktober beträgt die astronomisch mögliche Sonnenscheindauer dann nur noch 11, Ende Oktober sogar nur noch 10 Stunden. Trotzdem reicht die Kraft der Sonne bis Ende Oktober noch aus, um uns den einen oder anderen angenehm warmen Tag zu verschaffen.

Meteorologischer Herbst im WetterKontor-Wetterlexikon

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Auch Hurrikan Maria trifft Teile der Karibischen Inseln schwer!

Erst vor rund zwei Wochen brachte Hurrikan Irma im Bereich der Karibischen Inseln und später in Florida verheerende Schäden durch extreme Windböen, heftige Regenfälle und Überschwemmungen. Nun tobt sich nach nur kurzer Zeit mit Maria schon der nächste sehr starke Hurrikan in der Karibik aus. Erst am vergangenen Samstag bildete sich der Wirbelsturm auf dem Atlantik und verstärkte sich in kürzester Zeit zu einem Wirbelsturm der Kategorie 2. Kurz darauf setzte eine explosive Intensivierung ein, wodurch Maria auf die höchste Kategorie 5 gestuft wurde. Nur wenige Stunden nach der Hochstufung erfasste der Wirbelsturm mit Windgeschwindigkeit bis zu über 300 km/h schon die Insel Dominica. Mittlerweile ist er über Puerto Rico hinweggezogen und bedroht in den kommenden 24 Stunden die Nord- und Ostküste der Dominikanischen Republik sowie die Turks- und Caicosinseln. Kuba und Florida sollen nach den aktuellen Vorhersagen von Maria nicht getroffen werden. In wieweit die Bahamas später noch in den Einflussbereich des Hurrikans gelangen, ist derzeit noch unsicher.

Aktuelle Zugbahnvorhersage für den Hurrikan Maria

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August 2017 global gesehen drittwärmster August seit Messbeginn

Laut Aufzeichnungen des amerikanischen Wetterdienstes NOAA lagen die Temperaturen im August 2017 global gesehen 0,83 Grad über dem August-Mittel des 20. Jahrhunderts von 15,6 Grad. Der Südosten Europas, Teile Kanadas und der mittlere Osten konnten sogar Abweichungen von 1 Grad oder höher verzeichnen. Dabei erreichten die Temperaturen im mittleren Osten neue Rekordwerte. Zusätzlich war der August der drittwärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Nur die Rekordjahre 2015 und 2016 waren wärmer, wobei im August 2016 mit einem Plus von 0,9 Grad die bisher höchste Abweichung erreicht wurde. Der Sommer 2017 (Juni bis August) war der drittwärmste seit Messbeginn im Jahre 1880. Das Temperaturplus von 0,81 Grad war nur 0,08 Grad geringer als im Rekordsommer 2016. Außerdem waren die ersten acht Monate dieses Jahres bislang die zweitwärmsten in den 183 Jahren der Wetteraufzeichnung. Dabei lagen sie mit einer Abweichung von 0,88 Grad vom langjährigen Mittel nur 0,13 Grad hinter dem Rekordjahr 2016, aber noch vor 2015. Jedoch kann man aufgrund des Jahresverlaufs davon ausgehen, dass das Jahr 2017 insgesamt als das drittwärmste Jahr seit Messbeginn in die Statistik eingehen wird.

Weltweite Klima-Highlights im August 2017 (Quelle: NOAA)

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Taifune Doksuri und Talim wüten in Ostasien

Taifun Doksuri, der sich in der vergangenen Woche über dem nordwestlichen Pazifik zu einem Taifun der Kategorie 3 auf der Saffir-Simpson-Skala entwickelt hat, ist mit Windgeschwindigkeiten von über 135 km/h zuerst über die Philippinen und dann am Freitag über Vietnam und Thailand hinweggezogen. Er hat in Vietnam acht Menschenleben gefordert und schwere Schäden im Norden und in der Mitte des Landes angerichtet. Viele Häuser wurden zerstört, und es gab umfassende Stromausfälle. Betroffen war auch die Hauptstadt Hanoi. Die Behörden warnten zudem vor weiteren Sturzfluten und Erdrutschen. Doksuri war bereits der dritte Tropensturm, der Vietnam in diesem Jahr traf. Gleichzeitig wütete mit Talim ein weiterer Taifun im südöstlichen Asien. Talim zog nach Angaben des nationalen Wetterdienstes am Sonntag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 162 km/h über Kyushu, der südlichsten der vier Hauptinseln Japans hinweg. Starkregen, Erdrutsche und Überschwemmungen waren die Folge. Der Taifun bewegte sich gestern, weiter abschwächend, in Richtung Norden, so dass er auch der Hauptstadt Tokio noch schwere Regenfälle brachte.

Aktueller Satellitenfilm Ostasien

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Tropensturm MARIA auf dem in Richtung Karibik

Hurrikan IRMA hat gerade die Karibikinseln und Florida mit schwersten Verwüstungen überquert. Jetzt hat sich auf dem Atlantik der neue Tropensturm MARIA gebildet. Nach den letzten Prognosen macht er sich unter Verstärkung fast auf den gleichen Weg in Richtung Westen wie IRMA.

Zugbahn von MARIA (National Hurricane Center)

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Wetter zum Wochenstart

Bis zur Wochenmitte sorgen immer wieder Tiefdruckgebiete für ungemütlich nasses und kühles Herbstwetter. Der Nachschub von immer wieder dichten Wolken, Regenschauern und lokalen Gewittern reißt so schnell nicht ab. Dabei ändert sich an den Höchsttemperaturen zwischen 10 und knapp unter 20 Grad kaum etwas. Der Sonnenschein kommt dabei viel zu kurz.

Wetter Deutschland

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Kalt und nass zum Wiesn-Start

Am Samstag heißt es wieder „O’zapft is!“. Dann startet das 184. Oktoberfest in München. Wer am ersten Wiesn-Tag dabei sein will, sollte sich möglichst einen Platz in einem der Festzelte suchen. Denn: Das Wetter wird zum Wiesn-Start kühl und nass. Das ist die erste schlechte Nachricht. Die zweite schlechte Nachricht: Zu Beginn der ersten Oktoberfest-Woche bleibt München das herbstlich kühle Wetter erhalten. Am Wochenende hält sich die starke Bewölkung und es gibt örtlich Regenschauer. Die Temperaturen auf dem Thermometer klettern nicht über 15 Grad. Von Montag bis Mittwoch bleibt es weiterhin frisch und regnerisch. Ab Donnerstag kann jedoch laut aktueller Prognose Besserung erwartet werden. Die Temperaturen sollen etwas steigen, die Sonne zwischendurch herauskommen und es soll trockener werden.

Aktuelle Wettervorhersage für München

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Sturmtief Sebastian brachte Orkanböen und Starkregen!

Der erste Herbssturm dieses Jahres „Sebastian“ hat am vergangenen Mittwoch und in der Nacht zu Donnerstag für viel Chaos und Zerstörung gesorgt. So brachte er vielen Küstenstädten Überschwemmungen und Sturmflut. So verloren mindestens drei Menschen durch das Unwetter ihr Leben, zahlreiche wurden verletzt. Sebastian sorgte an der Nordseeküste für Sturm- und Orkanböen mit 100 bis 135 km/h. In St. Peter Ording wurden 130 km/h gemessen. Die stärksten Böen wurden auf dem Brocken im Harz mit 148 km/h ermittelt. Zusätzlich brachte das Sturmtief viel Regen mit sich. So gingen besonders in Küstennähe innerhalb von 24 Stunden starke Regengüsse nieder. Auf Sylt wurden 36 Liter Regen pro Quadratmeter gemessen. Besonders vom Starkregen betroffen war auch der Südwesten Deutschlands. Hier fielen zwischen 25 und 55 Liter Regen pro Quadratmeter, wobei in Rheinstetten bei Karlsruhe das Maximum von 62 Liter erreicht wurde. Am Wochenende ist kein neuer Herbststurm zu erwarten. Es bleibt aber bis mindestens Mitte der nächsten Woche wechselhaft und kühl.

Maximale Windböen der deutschen Wetterstationen

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Taifun Talim über dem Westpazifik

Über dem Westpazifik hat sich in den vergangenen Tagen Tropensturm Talim gebildet. Er hat sich mittlerweile zu einem Wirbelsturm der Kategorie 2 verstärkt und befindet sich über dem Ostchinesischen Meer. Zunächst wird er noch Richtung Norden ziehen, später soll er sich Richtung Nordosten bewegen. Mit Orkanböen und Starkregen ist er bereits über die Ryukyu-Inseln hinweg gefegt. Morgen soll er sich zu einem Taifun der Kategorie 3 auf der Saffir-Simpson-Skala verstärken und Windgeschwindigkeiten bis 200 km/h erreichen. Am Wochenende könnte er dann die japanische Insel Kyushu treffen.

Aktueller Satellitenfilm mit Taifun Talim

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Satellitenaufnahmen von Hurrikan Irma

Während sich Hurrikan Irma mittlerweile zu einer tropischen Störung abgeschwächt hat, zeigen Satellitenaufnahmen der letzten Tage eindrucksvoll das Ausmaß des tropischen Wirbelsturms bei seinem Zug von den kleinen Antillen über die Karibik-Inseln bis nach Florida. Der Satellit GOES-16 des amerikanischen Wetterdienstes (NOAA) lieferte hochauflösende Bilder des Hurrikans. Diese sind unter dem unten angegebenen Link zu finden.

Satellitenaufnahmen von Hurrikan Irma (Quelle: NOAA)

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