Nachrichten rund ums Wetter

Die Hundstage kommen - Beginnen dieses Jahr bei uns aber mit kühlem Wetter!

Der Name Hundstage leitet sich vom Sternbild des Großen Hundes ab, in dem als hellster Stern des Himmels (außer der Sonne) der Sirius leuchtet. Die Hundstage sind ein Ausdruck für die zeitliche Phase der heißesten Tage des Jahres. Diese fallen in unseren Breiten normalerweise in den Zeitraum vom 23.7. bis 23.8. Im langjährigen Mittel ist der 27.7. in Mitteleuropa der wärmste Tag. In diesem Jahr beginnen die Hundstage bei uns in Deutschland allerdings mit wechselhaftem und kühlem Wetter.

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Juni 2017 global gesehen drittwärmster Juni der letzten 138 Jahren!

Nach Berechnungen des amerikanischen Wetterdienstes NOAA war der Juni 2017 global gesehen der drittwärmste Juni der letzten 138 Jahre. Die Temperaturen lagen 0,82 Grad über dem Juni-Mittelwert des 20. Jahrhunderts. Besonders hohe positive Temperaturabweichungen gab es zum Beispiel in Zentralasien sowie in West- und Mitteleuropa. In Spanien wurde der wärmste Juni seit 1965 registriert, in Großbritannien der fünftwärmste Juni seit 1910. In der Schweiz war es der zweitwärmste Juni seit 1864, in Österreich der zweitwärmste Juni der letzten 250 Jahre. In nur wenigen Regionen Europas gab es unternormale Temperaturen, so zum Beispiel in Finnland.

Weltweite Klimahighlights aus dem Juni 2017 von NOAA

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Heute heißester Tag der Woche, im Süden und Westen örtlich bis 36 Grad!

Kurze Hitzewelle in Deutschland! Heute erreichen die Temperaturen im Süden und Westen Deutschlands bis zu 36 Grad. Aber auch im Norden und Osten lässt die Sommersonne die Temperaturen häufig auf 30 Grad und mehr ansteigen. Etwas angenehmer ist es nur an der Küste und in den Hochlagen der Mittelgebirge. Die Hitze macht dem menschlichen Organismus schwer zu schaffen. So kann es zu Kopfschmerzen oder Kreislaufbeschwerden kommen. Man sollte daher viel trinken und vor allem um die Mittagszeit die Sonne meiden. Auch die Ozonwerte steigen vor allem im Westen und Süden gebietsweise über die kritischen Marke von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft.

Vorhersage der aktuellen Wärmebelastung

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Halbzeit-Bilanz des Sommers 2017!

Die Hälfte des meteorologischen Sommers, der vom 1. Juni bis zum 31. August dauert, ist schon wieder vorbei. Die Halbzeit-Bilanz des Sommers zeigt ganz klar ein Temperaturgefälle vom Südwesten in den Nordosten. So war der Sommer bisher im Süden und Westen deutlich wärmer als im Norden und Osten. Vor allem der Juli brachte im Norden und Osten im Vergleich zu den 30jährigen Mittelwerten bisher zum Teil deutlich zu kühles Wetter. Auch beim Sonnenschein war der Süden Deutschlands bisher deutlich bevorzugt.

Monatswerte für bis zu 100 deutsche Wetterstationen

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Vor 20 Jahren: Verheerendes Hochwasser an der Oder!

Das verheerende Oderhochwasser 1997 wurde durch starke Niederschläge in Schlesien Anfang Juli ausgelöst. Schon in den ersten 7 Tagen des Juli 1997 regnet es zum Beispiel in Schlesien so viel wie sonst im ganzen Monat. Aber erst eine zweite Starkregenperiode Mitte Juli sorgte für langanhaltende hohe Pegelstände, die die Deiche auch in den deutschen Odergebieten aufweichen und vielerorts brechen ließ. Im gesamten Juli 1997 fiel im Grenzgebiet zwischen Tschechien und Polen die drei- bis fünffache Menge Regen verglichen mit dem normalen 30-jährigen Julimittel.

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Heinrichsflut / Schwarzer Freitag von Waldeck

Starke Unwettter führten am 15. und 16.7.1965 in Nordhessen, Südniedersachsen und Ostwestfalen sowie in Teilen Sachsen-Anhalts, Thüringens und Sachsens zur sogenannten Heinrichsflut. Bei der Hochwasserkatastrophe kamen 16 Menschen ums Leben. Es wurden von Schäden in dreistelliger Millionenhöhe (DM) berichtet.

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Regen zum Formel 1 GP in Silverstone sehr wahrscheinlich!

An diesem Wochenende ist die Formel 1 zu Gast im englischen Silverstone. Nicht selten gab es bei diesem Grand Prix schon Regenrennen. Auch in diesem Jahr sieht es so aus, als ob es nicht ganz trocken bleiben wird. Heute zum Qualifying ist die Regenwahrscheinlich dabei noch deutlich höher als am Sonntagnachmittag zum Rennen. Heute fällt aus einer meist dichten Wolkendecke ab und zu etwas Regen oder Nieselregen. Morgen zeigt sich dann zeitweise die Sonne, es kann aber auch kurze Regenschauer geben. Ob diese Schauer aber genau die Rennstrecke treffen und dann noch zur Zeit des Rennens, lässt sich noch nicht sagen.

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Sommer kommt nach kurzer Pause in der nächsten Woche zurück!

Nach den wechselhaften und in vielen Regionen auch recht kühlen letzten Tagen kommt in der nächsten Woche der Sommer zurück nach Deutschland. Am Samstag bleibt es aber noch meist recht kühl. So werden nur im Südwesten örtlich 23 oder 24 Grad erreicht. Am Sonntag sind es dann an Oberrhein, Bodensee, Neckar und Mosel schon örtlich 27 oder 28 Grad. Und ab Montag geht es stetig weiter aufwärts. So sorgt sommerlich heiße Luft aus Spanien zur Wochenmitte im Südwesten schon wieder für Temperaturen bis zu 35 Grad.

Aktuelle Vorhersage für Deutschland

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Riesiger Eisberg in der Antarktis

In der Antarktis hat sich in den vergangenen Tagen ein riesiger Eisberg vom Schelfeis gelöst. Der Koloss ist etwa 5800 Quadratkilometer groß und über eine Billion Tonnen schwer. Vor seiner Ablösung war er mit dem Larsen-C-Schelfeis verbunden. Über Monate und Jahre hinweg hat sich ein Riss immer weiter durch die Eismassen gefressen bis zwischen dem 10. und 12. Juli die endgültige Kalbung erfolgte. Der Eisberg treibt nun langsam Richtung Norden aufs offene Meer hinaus. In etwa zwei bis drei Jahren wird er geschmolzen sein. Das Ablösen und Schmelzen direkt hat keine Auswirkungen auf den Meeresspiegel. Jedoch droht durch den Abbruch eine Destabilisierung des Larsen-C-Schelfeises, was letztendlich dazu führen könnte, dass Gletscher, die durch das Schelfeis zurzeit noch gestützt werden, zukünftig direkt ins Meer münden und rascher abfließen würden. Dadurch könnte der Meeresspiegel um etwa zehn Zentimeter steigen.

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Vor 33 Jahren: Schweres Hagelunwetter trifft München

Am 12. Juli 1984 gab es in München eines der schwersten Hagelunwetter in Deutschland. Besonders betroffen waren damals die westlichen, südlichen und östlichen Stadtteile von München. In den Abendstunden gegen 20 Uhr brach das Unwetter nach einem schönen Sommertag herein. 20 bis 30 Minuten lang fiel Hagel mit einem Durchmesser von bis zu 10 Zentimetern. Die Schäden an Häusern, Autos und in der Landwirtschaft waren enorm. Es enstand mit etwa 3 Milliarden DM der bis dahin größte deutsche Versicherungsschaden.

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