Nachrichten rund ums Wetter

Das Wetter an den Karnevalstagen

Am Samstag zieht Regen zunächst in den Nordwesten und Norden, bis zum Abend erreichen die Regenwolken eine Linie Westfalen bis zum nördlichen Brandenburg. Es weht ein mäßiger bis frischer, an der Küste starker, in Böen stürmischer Südwestwind. Sonst bleibt es meist freundlich. Am Sonntag ist es im Norden und Osten bewölkt mit etwas Regen bei einem mäßigen bis frischen, in Böen auch starkem Südwestwind. In der Mitte besteht nur eine leicht erhöhte Schauerneigung, sonst kommt zeitweise die Sonne durch und es bleibt trocken und es gibt nur einen schwachen bis mäßigen Wind. Der Rosenmontag startet trocken, dann gibt es erst im Nordwesten, später im Norden und Westen Regen. Dort weht dann ein mäßiger bis frischer, in Böen auch starker Süd- bis Südwestwind.

Wetterkarte Deutschland

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Vor 18 Jahren: Lawinenunglück in Galtür

Im Januar und Februar 1999 fiel in den Nordalpen und in Tirol überdurchschnittlich viel Schnee. Grund dafür waren kräftige Tiefdruckgebiete über dem Nordatlantik, die immer wieder Niederschlagsfronten zu den Alpen schickten. In der Region um Galtür hatte sich vor dem Unglück eine Schneehöhe von etwa vier Metern aufgetürmt. Damit fiel fast sechsmal so viel Schnee wie üblich. Am späten Nachmittag des 23. Februar 1999 löste sich dann oberhalb des Ortes Galtür eine Lawine mit etwa 400 Metern Breite. Die Lawine zerstörte zahlreich Häuser und verschüttete über 50 Menschen. 31 davon konnten nur noch tot geborgen werden. Zum Zeitpunkt des Lawinenabgangs herrschte die höchste Lawinenwarnstufe. Auch aktuell ist in vielen Regionen der Alpen die Lawinengefahr wieder erhöht.

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Gestern Todestag des Meteorologen Gustav Hellmann

Gestern vor 78 Jahren, am 21.02.1939, starb der Meteorologe und Klimatologe Gustav Johannes Georg Hellmann. Er war von 1907 bis 1922 Direktor des Preußischen Meteorologischen Instituts in Berlin, in das er 1879 als Assistent eintrat. 1886 wurde er Professor an der Universität Berlin. Im selben Jahr entwickelte er ein Niederschlagsmessgerät, das bis heute in der Meteorologie Verwendung findet. Das Messgerät besteht aus Edelstahl oder Zinkblech und hat eine Auffangfläche von 200 cm², die von einem Messingring begrenzt wird. Durch einen Trichter gelangt der aufgefangene Niederschlag in einen Behälter, in dem er weitestgehend vor Verdunstung geschützt ist. Um die Niederschlagsmenge zu bestimmen, wird das gesammelte Niederschlagswasser in einen Messzylinder gefüllt. Das Messen der gefallenen Niederschlagsmenge ist so bis auf 0,05 mm genau möglich.

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Wetterfühligkeit

Viele Menschen leiden unter der Wetterfühligkeit. Wer kennt das nicht: Bei Sonnenschein fühlt man sich fit und vital, bei nasskaltem Wetter ist die Stimmung dagegen auf dem Nullpunkt. Seit langem ist den Medizin-Meteorologen bekannt, dass das Wetter einen großen Einfluss auf den menschlichen Organismus hat. Dabei ist kein meteorologisches Element alleine für die Wirkung auf den Menschen verantwortlich, sondern immer die Gesamtheit mehrerer Elemente. Die Art und Stärke der Wirkung auf den einzelnen Menschen hängt unter anderem sehr stark vom Alter, vom Gesundheitszustand aber auch von der Leistungsfähigkeit ab. Wissenschaftliche Untersuchungen und die Auswertung medizinischer Statistiken haben zu einigen sehr wichtigen Erkenntnissen geführt. Der stärkste Einfluss tritt immer bei Wetteränderungen auf, der geringste dagegen bei ruhigen Hochdruck-Wetterlagen. Ein sehr starker Einfluss auf das menschliche Wohlbefinden wird vor dem Eintreffen eines Tiefs beobachtet. In diesen Bereichen, den so genannten warmluftadvektiven Tiefvorderseiten, kann es zu Kopfschmerzen und Migräneanfällen, zu Herz- und Kreislaufproblemen oder auch zu einer Erniedrigung des Blutdrucks kommen. Im Bereich der Kaltluft auf der Rückseite eines Tiefs können sich zum Beispiel rheumatische oder asthmatische Beschwerden verschlimmern, aber auch Kopfschmerzen können ausgelöst werden.

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Ludwig Boltzmann

Am 20.2.1844 wurde Ludwig Boltzmann geboren. Berühmt wurde seine Neufassung der Thermodynamik. Einer seiner Gegner war auch zunächst Max Planck, er griff aber bei der Aufstellung des später bekannten Planckschen Strahlungsgesetzes auf Boltzmanns Theorien zurück. Das von den Physikern Josef Stefan und Ludwig Boltzmann gefundene Stefan-Boltzmann-Gesetz ist ein Sonderfall des Planckschen Strahlungsgesetzes. Planck ließ übrigens die von Boltzmann gefundene Formel zur Entropie (fundamentale Zustandsgröße in der Thermodynamik) in dessen Grabstein einmeißeln.

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Der Januar 2017 - Rekordmonat in vielen Regionen der Welt!

Der Januar 2017 war laut des amerikanischen Wetterdienstes NOAA global gesehen der drittwärmste Januar seit 1880. Die Temperaturen lagen 0,88 Grad über dem Mittel des 20. Jahrhunderts. Besonders hohe positive Abweichungen gab es im Osten der USA, in Ostasien sowie in Kanada. Deutlich zu kalt war beispielsweise es in vielen Regionen Europas und auch im Nordwesten der USA. In Hong Kong war es der bisher wärmste Januar seit Beginn regelmäßiger Aufzeichnungen. In Österreich war es dagegen der kälteste Januar seit 1987.

Globale Klimahighlights aus dem Januar 2017 (Quelle NOAA)

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Wetterstationen

Um das Wetter richtig vorhersagen zu können, muss man den aktuellen Zustand unserer Atmosphäre zunächst einmal exakt erfassen. Dazu nutzen die Meteorologen neben Satellitendaten und Radarbildern auch die an weltweit etwa 10000 Wetterstation registrierten Daten. Diese Wetterstationen sind alle mit einer Vielzahl von meteorologischen Messgeräten ausgestattet, die unter anderem Daten zur Temperatur, zur Luftfeuchte, zum Luftdruck, zum Wind oder zum Niederschlag erfassen. Dabei wird sehr viel Wert auf die Genauigkeit und die Vergleichbarkeit der Instrumente gelegt, denn ein falsch bestimmter Ausgangszustand kann im Endeffekt zu fehlerhaften Wettervorhersagen führen.

Aktuelle Wetterdaten für Deutschland

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Januar 2017 global gesehen dritt wärmster Januar der letzten 137 Jahre!

Laut der NASA war der Januar 2017 global gesehen der dritt wärmste seit Beginn regelmäßiger Messungen vor 137 Jahren. Der bisher wärmste Januar seit 1880 war der Januar vor einem Jahr, den zweiten Platz hält noch der Januar 2007. Deutlich übernormale Temperaturen wurden dabei vor allem in Nordamerika und in weiten Teilen Sibiriens registriert. Etwas zu kalt war es dagegen in Mitteleuropa, in vielen Regionen rund um das Mittelmeer und in Teilen von Nordafrika.

Originalartikel der NASA

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Sturmflut in Hamburg 1962

Heute jährt sich zum 55. Mal die katastrophale Sturmflut in Hamburg aus dem Jahre 1962. Damals starben dort mehr als 300 Menschen und viele Tausende wurden obdachlos, als die Deiche rund um die Hansestadt brachen. Ein starkes Orkantief, das über Südskandinavien nach Osten zog, ließ die Fluten auf Höhen steigen, die damals nicht erwartet und falsch eingeschätzt wurden. Doch nicht nur in Hamburg richtete die Sturmflut große Schäden an. Auch an der Nordseeküste und an den gesamten Unterläufen von Elbe und Weser sowie deren Nebenflüssen kam es zu schweren Überschwemmungen. Nach der Katastrophe wurden die meisten Deiche erhöht und verstärkt. So führte eine noch höhere Sturmflut im Jahr 1976 zu weit weniger Schäden.

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Geburtstag von Galileo Galilei

Am 15.2.1564 wurde der italienische Mathematiker, Physiker und Astronom Galileo Galilei in Pisa geboren. Neben seinen zahlreichen wissenschaftlichen Leistungen und Entdeckungen gehörte unter anderem die Erkenntnis, dass die Dichte von Flüssigkeiten abhängig von der jeweiligen Temperatur ist. Nach ihm wurde das Galileo-Thermometer benannt. Das Galileo-Thermometer besteht aus einem Glasrohr, das mit einer Flüssigkeit gefüllt ist, in der sich Glaskugeln befinden, die zum Beispiel mit Alkohol gefüllt sind. Diese besitzen eine ähnliche Dichte wie die Flüssigkeit. Wird das Wasser des Glasrohrs nun erwärmt oder abgekühlt, dann bewegen sich die Glaskugeln je nach ihrer Dichte unterschiedlich hinauf oder hinab.

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