Nachrichten rund ums Wetter

Hochwasser an der Donau 2006

Im April 2006 führten kräftige Regenfälle und starkes Tauwetter zu einem starken Anstieg der Donau und ihrer Nebenflüsse. Vor allem die Anrainerstaaten im Osten Europas waren von dem Hochwasser betroffen. Teilweise wurden Dämme geöffnet, um unbewohnte Gebiete als Rückhaltebecken zu nutzen. An anderen Stellen gaben die aufgeweichten Dämme nach. Tausende Menschen mussten ihre Häuser in den Hochwassergebieten verlassen.

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März 2017 global zweitwärmster März seit Messbeginn

Der März 2017 war laut des amerikanischen Wetterdienstes NOAA global gesehen der zweitwärmste März seit Messbeginn 1880. Gemittelt über alle Land- und Meeresflächen lag die Temperatur 1,05 Grad über dem Mittel des 20. Jahrhunderts. Nur der März 2016 war mit einer Abweichung von plus 1,23 Grad noch wärmer. Damit liegt seit April 2016 die Abweichung zum ersten Mal wieder über 1 Grad. Auf allen Kontinenten wurden im vergangenen Monat zu warme Temperaturen gemessen. Nur in Alaska und Kanada lagen die Temperaturen unter dem Klimamittel. In Deutschland, Frankreich und Österreich wurde sogar der wärmste März seit Messbeginn verzeichnet. An den Polen sorgten die überdurchschnittlich warmen Temperaturen für einen starken Rückgang der Eisflächen. Sowohl in der Arktis also auch in der Antarktis war die März-Ausdehnung des Meereises noch nie so gering wie in diesem Jahr.

Globale Klimahighlights im März 2017 (Quelle: NOAA)

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Agrarmeteorologie

Die Landwirtschaft zählt zu den am stärksten vom Wetter abhängigen Wirtschaftszweigen. Deshalb wurde der Bereich der Agrarmeteorologie eingerichtet. Gerade in den Frühjahrs- und Sommermonaten sind detaillierte agrarmeteorologische Vorhersagen sehr wichtig. Es gilt den passenden Zeitpunkt für die Aussaat zu finden und Schäden durch Trockenheit, Hagel oder aber auch zu hohe Feuchtigkeit vorzubeugen, um optimale Erträge zu erzielen. Meteorologen liefern deshalb den Landwirten oder Winzern täglich spezielle Wettervorhersagen wie beispielsweise zur Bodenfeuchte, Bodentemperatur, Niederschlagsmenge oder Verdunstung. Sehr wichtig sind im Frühjahr auch Warnhinweise auf Spätfröste, um möglichen Schäden an Pflanzen entgegenwirken zu können. Zur bestmöglichen Erstellung der Vorhersagen werden spezielle agrarmeteorologische Messnetze betrieben, deren Daten als Grundlage der Vorhersagen dienen.

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Fröste Ende April

Verbreitet Frost- und Bodenfrost heute Morgen und zum Teil auch schon gestern Früh in Deutschland, ist das normal für Ende April? Frostige Temperaturen auch Ende April sind absolut nichts Ungewöhnliches. In Hamburg wurden 1938 sogar mal minus 7 Grad gemessen, in Nürnberg 1997 immerhin noch minus 6 Grad. Aber auch in Stuttgart waren es schon einmal minus 6 Grad. Die Eisheiligen kommen ja sogar erst Mitte Mai, und selbst zur Schafskälte Anfang Juni kann es noch einmal kalte Nächte geben. In der kommenden Nacht droht im Süden noch Frost, dann setzt sich aber wieder etwas wärmere Luft in Deutschland durch.

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In Südspanien bereits sehr warm!

Während vor allem in den Mittelgebirgsregionen und im Süden Deutschlands zurzeit viele feststellen mussten, dass der Winter wohl doch noch nicht so endgültig vorbei ist, klettern im Süden Europas die Temperaturen bereits bis auf 30 Grad. Wer aktuell Wärme sucht, findet sie vor allem im Süden Spaniens. Dort liegen die Höchstwerte meist um 30 Grad bei zum Teil strahlendem Sonnenschein. Auf den Balearen erreichen die Temperaturen angenehme Werte zwischen 20 und 23 Grad. Etwas wärmer ist es auf den Kanaren bei 22 bis 27 Grad.

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Klimaklassifikation nach Köppen

So wechselhaft das Wetter in unseren Breiten ist, so ruhig und beständig ist es in vielen anderen Regionen. Man unterscheidet auf der Erde verschiedene Klimaregionen. Dabei kann man verschiedene Kriterien zur Einteilung der Erde in Klimazonen, Klimatypen oder Klimaregionen wählen. Diese Kriterien bezeichnet man als Klimaklassifikationen. Die sogenannten "Effektiven Klimaklassifikationen" basieren dabei auf Zusammenhängen zwischen Klimaelementen (zum Beispiel Niederschlag und Temperatur). Dabei werden die Klimazonen mit Schwellenwerten voneinander abgegrenzt. Die bekannteste effektive Klimaklassifikation ist die nach Köppen. Grundlagen dieser Klimaklassifikation sind die mittleren monatlichen Werte von Lufttemperatur und Niederschlag. Der Westen Deutschlands hat nach Köppen zum Beispiel das Kürzel Cfb. Der Buchstabe "C" steht dabei für warmgemäßigte Regenklimate mit einer Mitteltemperatur des kältesten Monats zwischen plus 18 und minus 3 Grad. Das "f" steht für immerfeucht, d.h. eine ausgesprochene Trockenzeit fehlt. Das "b" hat die Bedeutung warme Sommer, die Mitteltemperatur des wärmsten Monats liegt dabei zwar unter 22 Grad, mehr als 4 Monate liegen aber über 10 Grad.

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Frostgefahr in den kommenden Nächten!

Nach schon fast Sommerwärme noch vor einer Woche nun Frostgefahr! In den kommenden Nächten wird es vor allem im Norden und Osten sowie in Bayern richtig ungemütlich. Kalte Luft aus Skandinavien lässt die Temperaturen schnell in den Keller fallen, örtlich ist sogar wieder Frost bis minus 5 Grad möglich. Aber auch im Westen und Südwesten ist häufig leichter Frost oder Bodenfrost zu erwarten. Empfindliche Pflanzen sollte man also vorübergehend noch einmal an einen sicheren Ort stellen.

Aktuelle Vorhersage für Deutschland

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Wie geht es ab Ostermontag weiter?

Am Ostermontag sorgt die Zufuhr von kalter Meeresluft für weitere, kräftige Regen- und Graupelschauer. Auf den Höhen der Mittelgebirge sowie an und in den Alpen kommen Schneeschauer hinzu. Gewitter entladen sich am ehesten im Nordosten. Im äußersten Süden halten die Regengüsse häufig an. Die Temperaturen erreichen 4 bis 13 Grad. Der Wind aus vorwiegend nordwestlichen Richtungen lässt von Norden her vorübergehend nach, morgens treten im äußersten Südosten starke bis stürmische Böen auf. Am Dienstag wird es noch einen Tick kühler. Die meisten zum Teil kräftigsten Regen-, Graupel- und Schneeregenschauer ziehen über die Mittelgebirge und den Süden weiter. Lokale Gewitter entladen sich vor allem im Westen. Bis zum Abend wird es nur im Norden freundlicher. Am Mittwoch klingen die Schauer außer am Erzgebirge und an den bayerischen Alpen größtenteils ab, und die Sonne kommt wieder häufiger zum Vorschein.

Wetter Deutschland

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Osterwetter: Kühl und nass

Das Wetter über Ostern gestaltet sich in diesem Jahr sehr wechselhaft, kühl und windig. Heute ziehen die stärksten Regenfälle vom Norden über die Mittelgebirge in Richtung Süden. Im Norden lassen die Schauer im Tagesverlauf gebietsweise nach, und hier und da kommt die Sonne zum Vorschein. Die Höchstwerte liegen zwischen 7 und 15 Grad. Am Ostersonntag zeigt sich der Himmel wechselnd bis stark bewölkt. Morgens hält sich die Zahl der Schauer noch in Grenzen, im Tagesverlauf gehen aber immer häufiger Regengüsse, örtlich auch Gewitter nieder. In den höheren Lagen der Mittelgebirge und Alpen gibt es zudem Graupelschauer. Die Temperaturen erreichen Werte zwischen 5 und 14 Grad. Am Ostermontag sorgt die Zufuhr von kalter und feuchter Luft für weitere, zum Teil kräftige Regen- und Graupelschauer. Auf den Höhen der Mittelgebirge und in den Alpen kommen Schneeschauer hinzu. Örtlich entladen sich auch Gewitter. Mit Höchsttemperaturen von 4 bis 14 Grad bleibt es unangenehm kühl.

Wetterkarten für Deutschland

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Das vermutlich schwerste Hagelkorn

Am 14. April 1986 sind nach einem Hagelschauer in der Provinz Gopalganj (Bangladesch) über 90 Menschenleben zu beklagen. Während dieses Unwetters fällt auch das schwerste jemals gewogene Hagelkorn. Es hatte ein Gewicht von 1,02 kg.

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