WetterKontor: Nachrichten rund ums Wetter http://www.wetterkontor.de/ Wetter-Nachrichten von WetterKontor Tue, 17 Jan 2017 01:00:00 +0000 WetterKontor: Nachrichten rund ums Wetter http://www.wetterkontor.de/images/WKlogo_120.png http://www.wetterkontor.de/ Januar 1951: Heftige Schneefälle im Alpenraum http://www.wetterkontor.de/de/wetternews.asp Ab dem Abend des 15. Januar 1951 begann es in den Alpen fast ununterbrochen zu schneien. Der Schneefall dauerte auf der Alpennordseite fast fünf Tage. Dabei fielen gebietsweise bis zu 15 Zentimeter pro Stunde. Zum Teil kamen über 2,5 Meter Schnee zusammen. Vom 19. bis 22. Januar 1951 kam es dann fortwährend zu spontanen Lawinenabgängen. In der Schweiz starben bei über 1000 Lawinen mit Sachschäden 75 Personen. In Österreich kamen bei ungezählten Lawinen 135, in Italien 23 Menschen ums Leben. Tue, 17 Jan 2017 01:00:00 +0000 Wintersportbedingungen und Lawinengefahr http://www.wetterkontor.de/de/wetternews.asp Der in den letzten Tagen gefallene Neuschnee hat die Wintersportverhältnisse in den deutschen Mittelgebirgen und in den Alpen fast überall deutlich verbessert. Gebietsweise sind in den letzten Tagen bis zu 30 Zentimeter Neuschnee gefallen. Leider steigt mit dem Neuschnee auch wieder die Lawinengefahr an. Besonders in höheren Berglagen können sich Triebschneeablagerungen ansammeln und schon von wenigen Urlaubern ausgelöst werden. Man sollte die Gefahr nicht unterschätzen und sich nur auf den ausgeschilderten Pisten bewegen. Einmal unter den Schneemassen begraben, wird man von der enormen Kraft meist stark verletzt und schafft es nicht, sich aus eigener kraft zu befreien. Mon, 16 Jan 2017 01:00:00 +0000 Zweite Marcellusflut von 1362 http://www.wetterkontor.de/de/wetternews.asp Die zweite Marcellusflut vom 15. bis 17. Januar 1362 ist als verheerendste Sturmflutkatastrophe des Mittelalters in die Geschichte eingegangen. An der gesamten Nordseeküste sollen bei der auch als Grote Mandränke bezeichneten Sturmflut mehrere Zehntausend Menschen ums Leben gekommen sein. Am 15. Januar lief das Wasser bereits höher als normalerweise auf, am 16. erreichte die Flut ihren Höhepunkt. Überall brachen die Deiche, und die Wassermassen rissen alles mit, was ihnen im Weg stand. Neben zahlreichen Dörfern ging auch der sagenumwobene Ort Rungholt unter. Erst zwischen den Jahren 1921 bis 1938 wurden durch Ebbe und Flut südlich der Hallig Südfall (zwischen Nordstrand und Pellworm) Überreste von Rungholt vorübergehend freigespült und systematisch untersucht. Eine der Legenden, die sich übrigens immer noch halten, besagt, dass bei ruhigem Wetter die Glocken Rungholts unter der Wasseroberfläche zu hören seien. Sun, 15 Jan 2017 01:00:00 +0000 2016 in Alaska wärmstes Jahr seit Beginn regelmäßiger Wetteraufzeichnungen! http://www.wetterkontor.de/de/wetternews.asp Das Jahr 2016 war an vielen Wetterstationen in Alaska das bisher wärmste seit Beginn regelmäßiger Messungen vor mehr als 100 Jahren. Sehr interessant ist dabei die Tatsache, dass es über eine sehr lange Zeit überdurchschnittlich mild war, und nur an etwa 30 Tagen des Jahres Temperaturen unterhalb der langjährigen Mittelwerte beobachtet wurden. Fast alle zu kalten Tage wurden dabei im Zeitraum Mitte November bis Mitte Dezember registriert. Die Ursachen für die hohen Temperaturen in Alaska liegen zum einen im Phänomen El Nino, aber zum Beispiel auch in den überdurchschnittlichen Meerestemperaturen rund um Alaska im vergangenen Jahr. Dass extrem milde Wetter führt zu einer raschen Schneeschmelze im Frühjahr 2016. Auch das Eis auf den Flüssen schmolz sehr früh. Sat, 14 Jan 2017 01:00:00 +0000 Todestag Wolfgang Weischet http://www.wetterkontor.de/de/wetternews.asp Am 13.1.1998 starb der Meteorologe Wolfgang Weischet. Im Jahre 1974 stellte er erste Grundlegende Untersuchung zum Stadtklima von Freiburg an. Sein Werk - Die Einführung in die allgemeine Klimatologie - ist heute noch ein Standardwerk in der Geographie. Fri, 13 Jan 2017 01:00:00 +0000 Australische Polarstation Davis feiert 60. Geburtstag! http://www.wetterkontor.de/de/wetternews.asp In der Antarktis wurde am 12. Januar 1957 die südlichste australische Polarstation eröffnet. Die Davis Station liegt an der Ingrid-Christensen-Küste des Princess-Elizabeth-Landes. Benannt ist sie nach dem australischen Forscher und Entdecker John King Davis. Im Sommer sind dort etwa 70 Forscher tätig, im Winter beherbergt die Station in der Regel 22 Wissenschaftler. Die Station besteht aus fast 30 Gebäuden. Forschungsschwerpunkt ist neben der Biologie von Mensch und Meer vor allem die Meteorologie. Thu, 12 Jan 2017 01:00:00 +0000 Nur kurze Zeit milder http://www.wetterkontor.de/de/wetternews.asp Nur vorübergehend weht etwas mildere Luft heran. Nach milden 3 bis 8 Grad am Donnerstag gehen ab Freitag, anfangs begleitet von starken bis stürmischen Wind, die Temperaturen wieder zurück. Die folgenden Tag ziehen dann fast über all immer wieder mal zum Teil recht kräftgie Schneeschauer durch. Wed, 11 Jan 2017 01:00:00 +0000