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Nachrichten rund ums Wetter

Fläche des Meereises der Antarktis im Juni mit bisher zweitniedrigster Ausdehnung

Die Fläche des Meereises der Antarktis lag nach Berechnungen dem Copernicus Erdbeobachtungsprogramms im Juni 2024 um 12 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt. Dies war damit die bisher zweitniedrigste Ausdehnung seit 1979, nach der niedrigsten im Juni 2023. Die arktische Meereisfläche lag dagegen nur 3 Prozent unter dem Durchschnitt, und damit nahe an den Werten, die in den meisten Junimonaten seit 2010 beobachtet wurden.

Originalartikel des Copernicus Erdbeobachtungsprogramms

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Petrichor - ein ganz besonderer Duft

Wenn es nach einer längeren trockenen Phase wieder regnet, entfaltet sich in der Natur ein spezieller Duft. Der Geruch wird Petrichor genannt. Dieses Phänomen tritt vor allem im Frühjahr und im Sommer auf. Wie sich der Geruch entwickelt ist noch nicht exakt geklärt. Aber vor allem die Stoffwechselaktivitäten der Pflanzen, Bakterien und andere Mikroorganismen im Boden werden dafür verantwortlich gemacht. Bei Regen gelangen die sich entwickelnden Duftstoffe über die erhöhte Luftfeuchtigkeit in unsere Nase.

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Wetter-Video, Wochenende 13./14. Juli 2024 mit wechselhaftem Samstag und freundlicherem Sonntag

Der HR-Wetterexperte Martin Gudd präsentiert wieder das Wetter am kommenden Wochenende in Deutschland.Die Details zu ihrem Wetter vorort mit Radar und Unwetter-Warnungen finden sie unter www.wetterkontor.de.

Link zum Video bei YouTube

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Zweitwärmster Juni in Europa

Laut dem Copernicus Erdbeobachtungsprogramm lag die Temperatur in Europa im Juni 2024 um 1,57 Grad Celsius über dem Mittel der Jahre 1991-2020. Es war damit der bisher zweitwärmste Juni in Europa seit Messbeginn im Jahr 1979. Deutlich übernormale Temperaturen gab es vor allem im Südosten Europas.

Originalartikel des Copernicus Erdbeobachtungsprogramms

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Juni 2024 weltweit gesehen bisher wärmster Juni und dreizehnter rekordwarmer Monat in Folge

Laut dem Copernicus Erdbeobachtungsprogramm war der Juni 2024 global gesehen um 0,67 Grad Celsius wärmer als das Mittel der Jahre 1991-2020 und damit der bisher wärmste Juni seit mindestens 1979. Der Juni 2024 lag um 0,14 Grad Celsius über dem bisher wärmsten Juni 2023. Der vergangene Juni war der dreizehnte rekordwarme Monat in Folge. Dies ist zwar ungewöhnlich, aber eine ähnliche Folge von monatlichen Temperaturrekorden gab es schon einmal in den Jahren 2015/2016.

Originalartikel des Copernicus Erdbeobachtungsprogramms

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Pforzheim-Tornado 1968

Heute vor genau 56 Jahren gab es einen der wohl stärksten in Deutschland beobachteten Tornados. Der Pforzheim-Tornado richtete am 10. Juli 1968 in einer langen Schneise von den Vogesen bis nach Baden-Württemberg große Schäden an. Dabei war unter anderem die Stadt Pforzheim direkt betroffen. Durch den Tornado kamen zwei Menschen ums Leben, über 200 Verletzte mussten in Krankenhäusern behandelt werden. Der Tornado trat in den Abendstunden in Verbindung mit starken Gewittern auf, die sich nach einem sommerlich heißen Tag entwickelt hatten. Er erreichte mit Windgeschwindigkeiten von über 330 km/h Stufe 4 der Fujita-Skala.

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Hochwasser-Katastrophe im Gottleuba-Tal im Juli 1927

Am 8. Juli 1927 sowie in der folgenden Nacht kam es zu schweren Regenfälle im Osterzgebirge (vor allem im Einzugsbereich der Flüsse Gottleuba und Müglitz). Die Folge waren verheerende Überschwemmungen mit Flutwellen bis zu 6 Metern Höhe. Die Gottleuba, normalerweise nur 3 bis 4 Meter breit, erreichte stellenweise eine Breite bis zu 100 Metern. Neben den unzählbaren Zerstörungen durch das Hochwasser selbst sowie durch mitgerissene entwurzelte Bäume und Geröll verloren rund 160 Menschen ihr Leben.

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Wetterstationen

Um das Wetter richtig vorhersagen zu können, muss man den aktuellen Zustand unserer Atmosphäre zunächst einmal exakt erfassen. Dazu nutzen die Meteorologen neben Satellitendaten und Radarbildern auch die an weltweit etwa 10.000 Wetterstation registrierten Daten. Diese Wetterstationen sind alle mit einer Vielzahl von meteorologischen Messgeräten ausgestattet, die unter anderem Daten zur Temperatur, zur Luftfeuchte, zum Luftdruck, zum Wind oder zum Niederschlag erfassen. Dabei wird sehr viel Wert auf die Genauigkeit und die Vergleichbarkeit der Instrumente gelegt, denn ein falsch bestimmter Ausgangszustand kann im Endeffekt zu fehlerhaften Wettervorhersagen führen.

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Video zum Deutschland-Wetter am ersten Juli Wochenende 2024 in Deutschland

Der HR-Wetterexperte Martin Gudd präsentiert wieder das Wetter für das kommenden erste Juli-Wochenende in Deutschland.Die Details zu ihrem Wetter vorort mit Radar und Unwetter-Warnungen finden sie unter www.wetterkontor.de.

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Wirbelsturm Freddy langlebigster Tropensturm aller Zeiten

Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) hat den tropischen Wirbelsturm Freddy mit einer Dauer von 36 Tagen (Februar bis März 2023) zum langlebigsten tropischen Wirbelsturm aller Zeiten erklärt. Freddy überquerte den Indischen Ozean von der Küste Nordwestaustraliens bis in den Südosten Afrikas. Freddy legte in den 36 Tagen eine Strecke von insgesamt 12800 Kilometern zurück.

Originalartikel der WMO

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Hurrikan Beryl setzt neue Rekordmarken

Hurrikan Beryl hat sich vorübergehend zu einem Hurrikan der Kategorie 5 mit maximalen Windgeschwindigkeiten von über 250 km/h verstärkt. Er ist damit der bisher früheste je in einem Jahr registrierte Hurrikan der Kategorie 5 im Nordatlantik. Der bisherige Rekordhalter war Hurrikan Emily am 17. Juli 2005. Beryl zieht weiter westwärts, und trifft heute auf Jamaika.

Aktuelle Vorhersagen des National Hurricane Centers der USA

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Langfristmodelle erwarten warmen Spätsommer in Mitteleuropa

Nach den aktuellen Langfristprognosen des Deutschen Wetterdienstes soll der Zeitraum Juli 2024 bis September 2024 in Mitteleuropa deutlich zu warm und zu trocken werden.

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