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* Die Minimum-Temperaturen beziehen sich auf die jeweils folgende Nacht.


Ein stürmisches Jahr für Mexiko

Vergangene Woche suchte Sturm Delta die Halbinsel Yucatáns heim. Mehr als 40.000 Touristen mussten evakuiert werden. Ursprünglich war der Sturm auf Kategorie 4 vorausgesagt worden und schwachte jedoch glücklicherweise über Nacht auf Kategorie 2 ab.

Glück im Unglück

Schon am Freitag vorher wurde ein Tropensturm angekündigt. Über das Wochenende verdichteten sich dann die Gerüchte, dass Sturm Delta am Dienstagabend auf die Küste vor Cancún und Playa del Carmen treffen sollte. Pünktlich um 19 Uhr war es dann soweit. Mit Windstärken von bis zu 210 Kilometern traf der Hurricane auf die Touristenstädte. Das National Hurricane Center (NHC) bezeichnete Sturmtief Delta als einen kompakten und sehr symmetrischen Hurricane. Er besaß nur eine geringe vertikale Windscherung; aber das warme Wasser, das sich in den Gewässern vor Cancún befindet, ließ aufgrund der hohen Feuchtigkeit den Sturm schnell wachsen.

Foto von Hurricane Delta nach dem Eintreffen auf Yucatán. Foto von der Tagesschau.

Die Bevölkerung weiß sich vorzubereiten

In den Touristenhochburgen musste Strom, Internet und Wasser abgeschaltet werden. Teilweise gab es in den schlechteren Hotels nicht einmal mehr Trinkwasser oder Nahrung für die Touristen. Die Toilette konnte nur derjenige besuchen, der einen Eimer Wasser dabei hatte, um nachzuspülen. Die Einheimischen hingegen kennen bereits dieses Wetter und bereiteten Taschenlampen vor, luden Netflix-Filme herunter und mobilisierten sowohl Brettspiele für zu Hause also Spiele auf dem Telefon, wie Actionspiele, Simulationsspiele oder Mobile Online Casino für die lange Nacht. Am nächsten Vormittag kehrte der Strom dann zurück. Er war sicherheitshalber abgestellt worden, da die meisten Stromleitungen in Mexiko oberhalb der Erde verlaufen. Zurück blieb ein Bild der Verwüstung. Vom Wind eingedrückte und zersplitterte Fensterscheiben, umgefallene Bäume und zerstörte Dächer, die nur noch mit einem Zipfel am Haus hingen. In den nächsten Wochen hat Mexikos Bevölkerung in den Touristengebieten viel zu tun, die einstmals schönen Städte wieder auf Vordermann zu bringen.

Wie erfolgt die Einteilung von Stürmen?

Hierzulande kennen wir höchstens Windgeschwindigkeiten von bis zu 50 km/h, und das auch meistens nur an der Ost- und Nordsee, vor. Tropische Stürme, die Windgeschwindigkeiten von bis zu 118 km/h aufweisen, werden als normale Stürme betitelt. Ab Windgeschwindigkeiten von 119 Kilometern pro Stunde werden sie in verschiedene Kategorien eingeteilt. Diese Kategorien geben an, ob der Sturm verhältnismäßig leicht, stark oder verheerend ausfallen wird. Die Saffir-Simpson-Hurricane-Skala teilt diese Stürme in die fünf Kategorien ein. Der schlimmste Hurricane hat Kategorie 5, wenn er sich mit mehr als 250 Stundenkilometern fortbewegt. Damit ist er in der Lage jegliche Bäume zu entwurzeln, Dächer abzudecken, Häuser zum Einsturz zu bringen und sogar Autos mit sich zu reißen. Kurz gesagt: Der Hurricane richtet die totale Zerstörung an.

Woher kommen die Namen der Stürme?

21 Namen werden jährlich von der Wetterorganisation für Meteorologie für den Raum im Atlantischen Ozean freigegeben. Erstmals seit 2005 traten jedoch derart viele Hurricanes über dem Atlantik auf, dass die Liste mit den 21 Namen mitten in der Saison plötzlich nicht mehr ausreichte. Daher entschied man sich, die folgenden Stürme mit den Buchstaben des griechischen Alphabets zu betiteln. Und so kommt es, dass Sturm Delta mittlerweile der 25 Hurricane der diesjährigen Saison ist. Sie hält noch bis etwa November an. Das dieses Jahr wettertechnisch eindeutig schwierig für Mexiko ist, zeigt ein weiterer Vergleich mit 2005. Der damalige Sturm Delta traf erst Mitte November ein, also ganze fünf Wochen später. Wir dürfen also gespannt sein, was Mexikos beliebtestes Reiseziel bis dahin noch Schlimmes zu erleben hat.

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