Klima Japan

Aufgrund seiner recht großen Nord-Süd-Ausdehnung und vorherrschenden Winden findet man in Japan sechs verschiedene Klimazonen vom kühl-gemäßigten Norden bis zum feuchten, subtropischen Süden. Dabei fällt in allen Regionen relativ viel Niederschlag. Im Norden liegen die Jahresniederschlagssummen um 1100 mm pro Quadratmeter, im Süden teilweise über 2000 mm. Der überwiegende Teil davon geht in den Sommermonaten nieder, wenn die Temperaturen fast überall bei warmen 25 bis 35 Grad liegen. In der nördlichsten Präfektur Hokkaido ist es am trockensten. Die Winter sind kalt und lang und die Sommer eher kurz, aber warm. An der Westküste Japans gehen im Winter oft starke Schneefälle nieder. Die Sommermonate sind etwas kühler als an der östlichen Pazifikküste. Im zentralen Hochland Japans herrschen starke Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sowie zwischen Sommer und Winter. Die Niederschläge fallen verhältnismäßig gering aus. Ein spezielles Klima findet man rund um den Seto-Inlandsee. Diese Region verfügt über ein ganzjährig mildes Klima. Am Pazifik sind die Sommer heiß und sehr feucht und die Winter kühl bei nur wenigen Schneefällen. Auf den Ryukyu-Inseln im Süden des Landes herrscht subtropisches Klima mit heißen, schwülen Sommern und warmen Wintern. Sie sind besonders durch Taifune und Starkniederschläge gefährdet.

Für Reisen auf die Insel Hokkaido empfehlen sich aufgrund des kühleren Klimas die Monate Mai bis September. Bereist man die übrigen Regionen sollte man aufgrund der heißen und teils schwülen Sommermonate eher den Frühling oder Herbst wählen. Von Dezember bis März kann im Norden bei eisigen Temperaturen Wintersport betrieben werden.

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