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Nachrichten rund ums Wetter

Bilder von der ISS, Dürre und Hitzewellen in Europa

Am 8. August wurden Bilder von der ISS aufgenommen, als sich die Raumstation über Italien befand. Statt sommerlich grüner Vegetation zeigt der Blick in Richtung Alpen und darüber hinaus nach Norden gelblich-braunen Boden. Seit Monaten regnet es insbesondere in Süd-, West- und Mitteleuropa zu wenig. Hinzu kommen Hitzewellen und extrem wenig Bewölkung. Beispielhaft zeigen die Bilder, wie wenig Bewölkung überhaupt auftritt. Auch die Nahaufnahmen der Alpen zeigen die Trockenheit. Hier kommt erschwerend hinzu, dass Permafrostböden schmelzen, was Felsstürze und Gletscherabbrüche auslöst. Ein solcher Gletscherabbruch hat im Juli an der Marmolata elf Menschenleben gefordert. Es wird erwartet, dass bis zum Herbst so viel Eis in einem Jahr schmilzt, wie noch nie zuvor beobachtet wurde. Aufgrund der erhöhten Steinschlaggefahr sind bereits viele Touren gesperrt. Auch in Deutschland und Frankreich ist in den Bildern die vertrocknete Vegetation zu sehen. (Copyright: NASA / Columbus Eye)

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Neues Wetter-Video: Hitze am Wochenende 13./14. August 2022 - Trockenheit bleibt

Am Samstag wechseln sich im Osten und Südosten Sonne und Wolken ab, und vor allem über dem Erzgebirge, Bayerischen Wald und an den Alpen kommt es zu vereinzelten Regenschauer oder Gewittern. Sonst gibt es erneut viel Sonnenschein bei meist nur wenigen Wolken. Die Höchstwerte bewegen sich zwischen 25 und 35 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nordost bis Ost. Auch am Sonntag setzt sich das verbreitet sonnige oder nur gering bewölkte Wetter zunächst fort. Im Tagesverlauf werden die Wolken zum Teil aber zahlreicher. Die Schauer- und Gewitterwahrscheinlichkeit steigt im Breisgau, am Hochrhein und im Hochschwarzwald etwas an. Mit Höchsttemperaturen zwischen 26 und 36 Grad wird es besonders im Westen sehr heiß.

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Juli 2022 sechswärmstes Juli in Europa und drittwärmster Juli weltweit

Weltweit war der Juli 2022 einer der drei wärmsten Julimonate seit Beginn regelmäßiger Messungen. Er lag 0,4 Grad Celsius über dem 30jährigen Mittel 1991-2020. In Europa war es mit einer positiven Abweichungen von 0,72 Grad über dem Mittel der Jahre 1991-2020 der sechstwärmste Juli. Eine Hitzewelle brachte in den westlichen und nördlichen Teilen von Europa regionale und nationale Rekorde.

Link zum Originalartikel bei Copernicus

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Wetter-Video: Am ersten August-Wochenende meist freundlich bei angenehmeren Temperaturen

Am Samstag setzt sich wieder überwiegend freundliches Sommerwetter durch. Sonnenschein und ein paar Wolkenfelder wechseln sich ab, und in den meisten Regionen bleibt es trocken. Lediglich im Süden halten sich noch dichtere Wolken, und örtlich gibt es Regenschauer oder Gewitter. Die Temperaturen erreichen Werte zwischen 19 Grad an der Nordsee und 28 Grad am Oberrhein. Es weht ein schwacher bis mäßiger, an der Küste auch frischer Wind aus nördlichen Richtungen. Am Sonntag ist es teils heiter, teils wolkig. Dabei bleibt es den ganzen Tag über weitgehend trocken. Lediglich an den Alpen ziehen zeitweise noch dichtere Wolkenfelder vorüber, und die Schauer- und Gewitterwahrscheinlichkeit ist erhöht. Die Höchsttemperaturen bewegen sich am Nachmittag zwischen 20 und 30 Grad. Der Wind weht teilweise schwach, teilweise mäßig aus unterschiedlichen Richtungen.

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Juli 2022 sehr trocken, sehr sonnig und vor allem im Süden zu warm

Der Juli 2022 war in Deutschland deutlich zu trocken. Vor allem im Südwesten fiel sehr wenig Regen, in Trier zum Beispiel nicht einmal 1 Liter pro Quadratmeter. Bis auf die Regionen rund um die Nordsee gab es zudem viel Sonnenschein. Im Südwesten wurden örtlich mehr als 350 Sonnenstunden registriert. Die Temperaturen waren im Vergleich zum 30jährigen Mittel der Jahre 1991-2020 vor allem im Süden Deutschlands überdurchschnittlich warm.

Link zu den Juliwerten an deutschen Wetterstationen

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