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Nachrichten rund ums Wetter

Das Wochenend-Wetter von WetterKontor

Die Hitze aus Spanien und Südfrankreich kommt am Freitag und Samstag vorübergehend zu uns nach Deutschland und sorgt für die bisher heißesten Temperaturen des Jahres 2020, Tief Ellen bringt dann am Sonntag wieder Abkühlung. Mehr Information wie immer unter www.wetterkontor.de.

Aktuelles Video im WetterKontor-YouTube Kanal

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Juli 2020 an der Küste kühl, nass und mit wenig Sonnenschein

Nach dem sonnigen und warmen Start in den Sommer 2020 war es an der Küste im zweiten Sommermonat Juli kühl und nass. Die Sonne schien deutlich weniger als in einem durchschnittlichen Juli. Im Süden war es dagegen ein überdurchschnittlich sonniger Juli. Dort lagen die Temperaturen etwa im Bereich des langjährigen Mittels oder etwas darüber, in der Mitte, im norddeutschen Tiefland und im Osten im Bereich des Mittels oder etwas darunter. Deutlich zu trocken blieb der zweite Sommermonat vor allem in der Mitte und im Westen Deutschlands.

Wetterwerte Juli 2020 an deutschen Wetterstationen

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Juli 2020 endet in vielen Regionen mit bisher heißestem Tag des Sommers

Nachdem der Juli 2020 vor allem im Norden zu kühl und häufig auch nass war, wird es zum Ende des zweiten Monats des meteorologischen Sommers vor allem im Westen und Südwesten noch einmal richtig heiß. Verbreitet werden dort am Freitag mehr als 35, örtlich sogar 37 oder 38 Grad erreicht. Im Osten werden die höchsten Temperaturen erst für den Samstag erwartet. Allerdings wird es dort nicht ganz so heiß wie am Freitag im Westen und Südwesten. Insgesamt ist es aber nur eine kurze Hitze-Episode, schon am Sonntag bringt Tief Ellen Abkühlung, und zu Beginn der neuen Woche wird es wieder wechselhaft und nur mäßig warm.

Bisherige Rekordwerte des Jahres 2020

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Die Hundstage

Der Name Hundstage leitet sich vom Sternbild des Großen Hundes ab, in dem als hellster Stern des Himmels (außer der Sonne) der Sirius leuchtet. Im Hochsommer steht die Sonne in seiner Nähe, so daß er unsichtbar bleibt. Ab etwa dem 23.7. aber ist er erstmals wieder am Morgenhimmel zu sehen. Die Eigenbewegung des Sternbildes Canis Major und die Präzession der Erde sind dafür verantwortlich, dass sich die Zeit der Hundstage um etwa vier Wochen verlagert hat. In Deutschland kann der heliakische Aufgang des Sirius erst frühestens ab dem 30. August beobachtet werden und ist damit ein Zeichen für den nahenden Herbstanfang. Entsprechend der alten Tradition werden aber immer noch die heißesten Wochen des Jahres als „Hundstage“ bezeichnet.

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Vom 22.07. bis 26.7., zweite große Hitzewelle des Sommers 2019.

Im letzten Sommer 2019 gab es nach einer ersten Hitzewelle Ende Juni im Zeitraum vom 22. Juli bis 26. Juli eine zweite, noch stärkere, Hitzewelle. Am heißesten war es am 25. Juli. Im Westen wurde dabei an vielen Wetterstationen erstmals die 40-Grad-Marke überschritten. An einigen Wetterstationen wurden neue Allzeit-Rekorde beobachtet, so zum Beispiel in Frankfurt am Flughafen mit 40,1 Grad, Köln/Bonn-Flughafen und Koblenz mit 40,3 Grad, Trier mit 40,6 Grad und Düsseldorf mit 40,7 Grad.

Höchsttemperaturen in Deutschland am 25. Juli 2019

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Tornados im Ruhrgebiet am 18. Juli 2004

Am 18. Juli 2004 zogen ein oder zwei Tornados mit der Stärke F2/F3 von Viersen/Krefeld über Duisburg und Oberhausen bis nach Essen. Die angerichteten Schäden lagen bei über 100 Millionen Euro. Unter anderem wurden im Duisburger Hafen zwei Ladekräne umgeworfen. Einer stürzte auf ein Frachtschiff. Container wurden ins Hafenbecken geschleudert. Zahlreiche Häuser wurden abgedeckt, Stromleitungen zerstört, Bäume entwurzelt und Keller unter Wasser gesetzt. Bahnstrecken blieben tagelang gesperrt.

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Verheerendes Hochwasser an der Oder im Jahr 1997

Das verheerende Oderhochwasser 1997 wurde durch starke Niederschläge in Schlesien Anfang Juli ausgelöst. Schon in den ersten 7 Tagen des Juli 1997 regnet es zum Beispiel in Schlesien so viel wie sonst im ganzen Monat. Aber erst eine zweite Starkregenperiode Mitte Juli sorgte für langanhaltende hohe Pegelstände, die die Deiche auch in den deutschen Odergebieten aufweichen und vielerorts brechen ließ. Im gesamten Juli 1997 fiel im Grenzgebiet zwischen Tschechien und Polen die drei- bis fünffache Menge Regen verglichen mit dem normalen 30-jährigen Julimittel.

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Pforzheim-Tornado 1968

Heute vor genau 52 Jahren gab es einen der wohl stärksten in Deutschland beobachteten Tornados. Der Pforzheim-Tornado richtete am 10. Juli 1968 in einer langen Schneise von den Vogesen bis nach Baden-Württemberg große Schäden an. Dabei war unter anderem die Stadt Pforzheim direkt betroffen. Durch den Tornado kamen zwei Menschen ums Leben, über 200 Verletzte mussten in Krankenhäusern behandelt werden. Der Tornado trat in den Abendstunden in Verbindung mit starken Gewittern auf, die sich nach einem sommerlich heißen Tag entwickelt hatten. Er erreichte mit Windgeschwindigkeiten von über 330 km/h Stufe 4 der Fujita-Skala.

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Hochwasser-Katastrophe im Gottleuba-Tal im Juli 1927

Am 8. Juli 1927, sowie in der folgenden Nacht kam es zu schweren Regenfälle im Osterzgebirge (vor allem im Einzugsbereich der Flüsse Gottleuba und Müglitz). Die Folge waren verheerende Überschwemmungen mit Flutwellen bis zu 6 Metern Höhe. Die Gottleuba, normalerweise nur 3 bis 4 Meter breit, erreichte stellenweise eine Breite bis zu 100 Metern. Neben den unzählbaren Zerstörungen durch das Hochwasser selbst sowie durch mitgerissene entwurzelte Bäume und Geröll verloren rund 160 Menschen ihr Leben.

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Der Blick aufs Niederschlagsradar

Die Radarmeteorologie bezeichnet ein Teilgebiet der Meteorologie, dass sich zur Untersuchung und Ortung von Wolken und Niederschlägen des Radars bedient. Das Niederschlagsradar zeigt dabei die Regenintensität in verschiedenen Farben an. Gemessen wird das Reflexionssignal von Wolken und Regentropfen zur Sendestation. Vor allem bei wechselhaften Wetterlagen lohnt sich der Blick aufs Radar, denn rasch lassen sich Zuggeschwindigkeiten und Intensitäten von regenreichen Wolkenfeldern ablesen.

Aktuelles Niederschlagsradar Deutschland

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Wetterstationen

Um das Wetter richtig vorhersagen zu können, muss man den aktuellen Zustand unserer Atmosphäre zunächst einmal exakt erfassen. Dazu nutzen die Meteorologen neben Satellitendaten und Radarbildern auch die an weltweit etwa 10.000 Wetterstation registrierten Daten. Diese Wetterstationen sind alle mit einer Vielzahl von meteorologischen Messgeräten ausgestattet, die unter anderem Daten zur Temperatur, zur Luftfeuchte, zum Luftdruck, zum Wind oder zum Niederschlag erfassen. Dabei wird sehr viel Wert auf die Genauigkeit und die Vergleichbarkeit der Instrumente gelegt, denn ein falsch bestimmter Ausgangszustand kann im Endeffekt zu fehlerhaften Wettervorhersagen führen.

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Beeinflusst der Mond unser Wetter?

Viele Menschen sind der Meinung, dass der Mond auch das Wetter beeinflusst. Doch wissenschaftlich betrachtet hat er keinen direkten Einfluss auf unsere Wettersysteme. Während er durch seine Anziehung die Pegel der Weltmeere um etwa einen Meter ansteigen lässt und sogar die Erdkruste zweimal täglich um 30 bis 40 cm anhebt, hat die Atmosphäre einfach zu wenig Masse, um solchen Schwankungen zu unterliegen. Die Dichte der Luft ist etwa 800-mal geringer als die von Wasser, somit ist der Einfluss des Mondes auch 800-mal schwächer. Die bewirkte Luftdruckschwankung ist beispielsweise viel kleiner als diejenige, die allein durch das Aufheizen der Luft im Tagesgang durch die Sonne verursacht wird. Auch wenn kein direkter Einfluss des Mondes auf unser Wetter nachweisbar ist, kann er es zumindest indirekt kurzzeitig beeinflussen. Bei einer Sonnenfinsternis durch den Mond kommt es zu einer vorübergehenden Temperaturabsenkung im Kernschatten. Zudem sorgen die Gezeitenkräfte des Mondes auch für ein Abbremsen der Drehbewegung der Erde. Ohne diese würde sich die Erde 3 bis 4-mal schneller drehen, und ein Tag würde nur 6 bis 8 Stunden dauern. Infolgedessen gäbe es stärkere Stürme und extreme Temperaturunterschiede zwischen den Jahreszeiten. Auch wenn der Mond also keinen direkten Auswirkungen auf unser Wetter hat, sorgt er dafür, dass klimatisch ein angenehmes Leben auf der Erde möglich ist.

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Geburtstag von Vincent Joseph Schaefer

Am 4. Juli 1906 wurde Vincent Joseph Schaefer geboren. Am 13. November 1946 gelang es dem Meteorologen durch Ausstreuen von Trockeneis in unterkühlten Wolken künstlich Schneefall zu erzeugen. Schaefer machte weitere Testflüge mit Trockeneis, dabei impfte er im Dezember 1946 Wolken über dem Ort Schenectady im Staate New York. Später gab es in der Region die heftigsten Schneefälle des Winters. Obwohl sich Schaefer sicher war, dass er nicht der Auslöser dafür sein konnte, verbot die Rechtsabteilung seines Arbeitgebebers "General Electric" alle weiteren Versuche. Seinem Chef, dem Chemie-Nobelpreisträger Langmuir, gelang es allerdings, dass US-Militär zu interessieren. Wenige Monate später wurden die Experimente dann mit Siberjodid fortgeführt. Schaefer starb 1993 übrigens in Schenectady, dem Ort der von "seinen" Schneefällen damals am stärksten betroffen war.

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Globalstrahlung

Die Globalstrahlung ist die Summe aus direkter Sonnenstrahlung und diffuser Himmelsstrahlung, die auf eine bestimmte Fläche trifft. Die diffuse Himmelsstrahlung entsteht durch Streuung der solaren Strahlung an Wolken, Wasser- und Staubteilchen. Seit der Industrialisierung hat die Globalstrahlung in Mitteleuropa um etwa 5 Prozent, lokal um über 10 Prozent abgenommen. Mittlere Tagessummen bei mittlerer Bewölkung sind beispielsweise für Hamburg im Juni 1872 Joule, im Dezember 146 Joule pro Quadratzentimeter, für Wien im Juni 1947 Joule, im Dezember 230 Joule pro Quadratzentimeter. Die Jahressumme der Globalstrahlung wird meist in kWh pro Quadratmeter angegeben. Sie liegt in Deutschland zwischen 900 und 1200 kWh pro m² und Jahr, in der Sahara bei etwa 2500 kWh pro m² und Jahr.

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