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Nachrichten rund ums Wetter

Pfingsthochwasser 1999 in Bayern!

1999 kam es über das Pfingstwochenende zu einem verheerenden Hochwasser-Ereignis in Südbayern, dass 5 Menschenleben forderte und durch Dammbrüche hohe Schäden verursachte. Auch in der Schweiz und in Teilen Österreichs gab es extreme Überflutungen. Bereits in den Vorwochen hatte es am Alpennordrand häufig geregnet, die Schneeschmelze war in vollem Gange. So hatten die Pegel der Flüsse schon ein hohes Niveau erreicht, als starker Regen einsetzte, der im Allgäu und rund um Garmisch-Partenkirchen in 48 Stunden mehr als 200 Liter pro Quadratmeter brachte.

Niederschlagsmengen in Deutschland im Mai 1999

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Mai 2020 erster zu kalter Monat in Deutschland seit Mai 2019

Der Mai 2020 war der erst zu kalte Monat seit dem Mai 2020. Davor waren deutschlandweit gesehen alle Monate zumindest etwas wärmer als das langjährige Mittel der Jahre 1981 bis 2010. Außerdem war der Wonnemonat fast überall zu trocken. So brachte das Frühjahr 2020 ingesamt deutlich zu wenig Niederschlag, vor allem der April 2020 war extrem trocken.

Wetterwerte deutscher Wetterstationen im Mai 2020

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Moore-Tornado am 20. Mai 2013

Am 20. Mai 2013 ereignete sich in Moore, Newcastle, Southern Oklahoma City und in angrenzenden Gebieten der USA eine schwere Tornado-Katastrophe. Ein etwa 2 Kilometer breiter Tornado richtete innerhalb von 40 Minuten eine 27 Kilometer lange Schneise der Verwüstung an. Er war Teil eines großen Wettersystems, das auch Tage zuvor und danach noch weitere Tornados hervorbrachte. Durch den Moore-Tornado verloren 24 Menschen ihr Leben, 377 wurden verletzt. Die Stadt Moore, nach der der Tornado benannt wurde, liegt innerhalb der Tornado Alley. In diesem Gebiet im Mittleren Westen treten besonders häufig starke Tornados auf. Moore wurde bereits 1999, 2003 und 2010 von Tornados getroffen.

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Bangladesh-Zyklon im Mai 1997

Ein schwerer Wirbelsturm, der über dem Golf von Bengalen an Intensität gewonnen hatte, traf am 19. Mai 1997 auf die südöstliche Küste von Bangladesh. Der Zyklon führte zu verheerenden Verwüstungen und Überschwemmungen. Insgesamt wurden 2,5 Millionen Menschen von dieser Naturkatastrophe in Mitleidenschaft gezogen, 1,5 Millionen wurden obdachlos. Allerdings fanden nur 500 Menschen den Tod, Zyklon-Schutzanlagen hatten viele Menschenleben gerettet. 1970 kamen etwa eine halbe Million Menschen durch einen Zyklon ums Leben, 1991 starben 138.000 Menschen durch eine Flutwelle. Das teilweise unter dem Meeresspiegel liegende Land wird regelmäßig von vernichtenden Stürmen und Überschwemmungen heimgesucht.

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Globalstrahlung

Die Globalstrahlung ist die Summe aus direkter Sonnenstrahlung und diffuser Himmelsstrahlung, die auf eine bestimmte Fläche trifft. Die diffuse Himmelsstrahlung entsteht durch Streuung der solaren Strahlung an Wolken, Wasser- und Staubteilchen. Seit der Industrialisierung hat die Globalstrahlung in Mitteleuropa um etwa 5 Prozent, lokal um über 10 Prozent abgenommen. Mittlere Tagessummen bei mittlerer Bewölkung sind beispielsweise für Hamburg im Juni 1872 Joule, im Dezember 146 Joule pro Quadratzentimeter, für Wien im Juni 1947 Joule, im Dezember 230 Joule pro Quadratzentimeter. Die Jahressumme der Globalstrahlung wird meist in kWh pro Quadratmeter angegeben. Sie liegt in Deutschland zwischen 900 und 1200 kWh pro m² und Jahr, in der Sahara bei etwa 2500 kWh pro m² und Jahr.

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Biometeorologische Vorhersagen

Viele Deutsche leiden unter Wetterfühligkeit. Wer kennt das nicht: Bei Sonnenschein fühlt man sich fit und vital, bei nasskaltem Wetter ist die Stimmung dagegen auf dem Nullpunkt. Seit langem ist den Medizin-Meteorologen bekannt, dass das Wetter einen großen Einfluss auf den menschlichen Organismus hat. Dabei ist kein meteorlogisches Element alleine für die Wirkung auf den Menschen verantwortlich, sondern immer die Gesamtheit mehrerer Elemente. Die Art und Stärke der Wirkung auf den einzelnen Menschen hängt unter anderem sehr stark vom Alter, vom Gesundheitszustand aber auch von der Leistungsfähigkeit ab. Wissenschaftliche Untersuchungen und die Auswertung medizinischer Statistiken haben zu einigen sehr wichtigen Hinweisen geführt. Der stärkste Einfluss tritt nämlich immer bei Wetteränderungen auf, der geringste dagegen bei ruhigen Wetterlagen, also in Hochdruckgebieten. Ein sehr starker Einfluss auf das menschliche Wohlbefinden wird vor dem Eintreffen eines Tief beobachtet. In diesen Bereichen, den sogenannten „warmluftadvektiven Tiefvorderseiten“, kann es zu Kopfschmerzen und Migräneanfällen, zu Herz- und Kreislaufproblemen oder auch zu einer Erniedrigung des Blutdrucks kommen. Im Bereich der Kaltluft auf der Rückseite eines Tiefs können sich zum Beispiel rheumatische oder asthmatische Beschwerden verschlimmern, aber auch Kopfschmerzen können ausgelöst werden.

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Geburtstag Reinhard Süring

Am 15. Mai 1866 wurde Reinhard Süring geboren. Ab 1893 nahm er an Ballonfahrten in großer Höhe des Meteorologen Berson teil. Seit 1907 gab er mit Hann (Begründer der modernen Meteorologie) die Zeitschrift für Meteorologie und einige Jahre später das Standardwerk Lehrbuch der Meteorologie heraus. 1909 wurde Süring erst Vorsteher der Meteorologischen Abteilung, später Direktor des Meteorologisch-Magnetischen Observatoriums Potsdam bis zu seiner Pensionierung 1932. Von 1945 bis zum März 1950 leitete er auf Wunsch der sowjetischen Besatzungsmacht noch einmal das Observatorium.

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Erster Wetterbericht in einer Zeitung im Jahr 1692

Am 14. Mai 1692 wurde zum ersten Mal ein Wetterbericht in einer Zeitung abgedruckt. Er erschien im Londoner Wochenblatt "Sammlung für den Fortschritt von Landwirtschaft und Handel" und bestand aus einer Tabelle von Luftdruckwerten und Windstärken, die genau ein Jahr zuvor an verschiedenen Standorten in England gemessen wurden. Eine Vorhersage für die nächsten Tage gab es damals aber nicht. Es war dem Leser selbst überlassen aus den zurückliegenden Messwerten Schlüsse auf das zu erwartende Wetter zu ziehen.

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Abendrot und Morgenrot

Die optischen Wettererscheinungen gehören auch im Mai mit zu den eindrucksvollsten Erscheinungen in unserer Atmosphäre. Himmelsfärbungen wie das Abend- oder das Morgenrot entstehen dabei durch die Streuung des Sonnenlichts in der Atmosphäre. Zur Mittagszeit, wenn das Sonnenlicht einen relativ kurzen Weg durch die Erdatmosphäre zurücklegt, wird nur ein geringer Teil des kurzwelligen Spektrums des Lichtes (blau, grün) gestreut und der Himmel erscheint blau. In den Morgen- und Abendstunden, wenn die Sonne tief steht, durchläuft das Sonnenlicht dagegen einen viel längeren Weg durch die Atmosphäre. Da der kurzwellige Wellenlängenbereich stärker durch Streuung an Luftmolekülen und Staubteilchen herausgefiltert wird, bleibt zuletzt nur noch der rote, langwellige Anteil übrig. Kann man denn nun von einem Abendrot oder Morgenrot auf das kommende Wetter schließen? Leider nicht ganz so einfach. Aber ein Abendrot ist doch häufiger ein Zeichen für freundliches Wetter am kommenden Tag, aber eben doch nicht in jedem Falle. Auch etliche Bauernregeln beschäftigen sich mit dem Thema Abendrot und Morgenrot, wie zum Beispiel: Der Morgen grau, der Abend rot, ist ein guter Wetterbot oder Abendrot, Schönwetterbot - Morgenrot, schlecht Wetter droht.

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Interessanter Staubteufel bei Antwerpen beobachtet

Nach Berichten des Portals www.noodweer.be wurden am vergangenen Sonntag entlang einer kleinen Konvergenzlinie über den Provinzen Antwerpen (Belgien) und Noord-Brabant (Niederlande) einige auch größere Staubteufel beobachtet. Diese Region lag an diesem Tag genau an der Grenze zwischen nördlichen und südlichen Winden. Staubteufel entstehen durch eine rotierende Luftbewegung am Boden, zum Beispiel als Folge von Thermik oder einer starken Windrichtungsänderung in den unteren 10-200 Metern. Sie verursachen in der Regel wenig Schäden, und sind meist auch nur von kurzer Dauer.

Originalartikel auf www.noodweer.be mit Videos der Staubteufel

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Todestag Edme Mariotte

Am 12. Mai 1684 starb der französische Physiker Edme Mariotte. Er arbeitete seit 1666 in der Pariser Akademie der Wissenschaften und erforschte Probleme der Flüssigkeiten und Gase. Bekannt wurde er vor allem durch das Boyle-Mariotte-Gesetz und durch die Mariottesche Flasche. Neben den physikalischen Arbeiten interessierte sich Mariotte auch für den Aufbau und das Verständnis der Erdatmosphäre. Dazu untersuchte er den Wasserkreislauf, die Entstehung von Regentropfen und den Verlauf des Luftdruckes mit der Höhe.

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Eisheilige

Die Eisheiligen Mamertus (11.05.), Pankratius (12.05.), Servatius (13.05.), Bonifatius (14.05.) und die kalte Sophie (15.05.) sind nach den Namenstagen benannt, die die katholische Kirche in dieser Zeit feiert. Heute kommt es zwar nur noch selten genau an diesen Tagen zu Nachtfrösten. Mal treten sie früher, mal etwas später auf, in immer mehr Jahren fallen sie sogar ganz aus. Trotzdem sind die Eisheiligen bei Landwirten und Hobbygärtnern immer noch gefürchtet. Denn Fröste können in der Natur um diese Jahreszeit starke Schäden anrichten.

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Die Gewitterzeit

Spätestens mit dem Mai beginnt wieder die Zeit der sommerlichen Gewitter. Sie können auch bei uns mit starken Regengüssen, Hagel und Sturmböen verbunden sein und schwere Schäden anrichten. Inzwischen kommt es in Mitteleuropa auch immer mal wieder zu Tornados, die aber meist nicht die Ausmaße der amerikanischen kleinräumigen Wirbelstürme erreichen. Die Meteorologen unterscheiden zwischen verschiedenen Arten von Gewittern. Zum einen gibt es die sogenannten Frontgewitter. Sie entstehen an Wetterfronten (meist an Kaltfronten). Die kalte Luft schiebt sich dabei wie ein Keil unter die warme Luft, die aufsteigt und große Wolkentürme entstehen lässt. Die Gewitter sind bei diesem Gewittertyp häufig in einer Linie entlang der Kaltfront angeordnet und führen anschließend zu einer deutlichen Abkühlung. Ein andere Typ sind die Wärme- oder Hitzegewitter. Sie entstehen am Tage durch die Sonneneinstrahlung. Die Sonne erwärmt die Luft, und sie steigt auf. Enthält die Luft genügend Feuchtigkeit, so können sich Wolken und auch einzelne Gewitter entwickeln. Diese Gewitter treten meist nur sehr eng begrenzt auf, bevorzugt über dem Bergland. Bei den Wärmegewittern bleibt es warm, die Abkühlung ist nur auf die Dauer des Gewitters begrenzt. Während die Wärmegewitter bevorzugt nachmittags und abends auftreten und anschließend aufgrund mangelnder Sonneneinstrahlung wieder zusammenfallen, können Frontgewitter zu jeder Tageszeit auftreten. Das Gewitterminimum, d.h. die Tageszeit mit den wenigstens Gewitterschauern, ist der späte Vormittag. Wird man mit einem Gewitter konfrontiert bieten Häuser mit Blitzableiter und Autos mit Metallkarosserie den besten Schutz. Besteht keine Möglichkeit eines Unterschlupfs, sollte man nach dem tiefsten Punkt im Gelände suchen und sich mit zusammengezogenen Füßen hinhocken. Bäume auf jeden Fall meiden, egal welcher Sorte. Der Spruch "Eichen sollst du weichen, Buchen musst du suchen" ist absolut falsch!

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Wolkenarten in der Meteorologie

Man unterscheidet in der Meteorologie zwischen verschiedenen Wolkenarten, und zwar je nach der Höhe über dem Erdboden, in der sie vorkommen. Dabei nimmt man jeweils die Untergrenze der Wolken als Anhaltspunkt. Unterschieden wird zwischen tiefen, mittelhohen und hohen Wolken. Im Sommer haben wir es am häufigsten mit sogenannten Haufenwolken zu tun. Der Cumulus ist dabei die typische sommerliche Schönwetterwolke. Sie bildet sich im Laufe des Tages durch von der Sonne erwärmte und aufsteigende Luftpakete. Aus einem Cumulus können sich bei entsprechender Wetterlage aber auch kräftige Schauer- und Gewitterwolken entwickeln. Man nennt diese Wolke dann Cumulonimbus. Sie hat häufig das Aussehen eines Ambosses und ist in ihrem oberen Teil vereist. Im Winter treten solche hochreichenden Gewitterwolken nur selten auf. Meist findet man tiefe Wolken am Himmel, die wir mit trüben Nebel- und Hochnebellagen in Verbindung bringen. Am häufigsten treten dann der Stratus (Schichtwolke) und der Stratocumulus (Haufenschichtwolke) auf. Beide bestehen überwiegend aus Wassertröpfchen, können aber auch kleine Schneekörner oder Eiskristalle enthalten. Niederschlag fällt aus ihnen aber kaum.

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Einer der schwersten Staubstürme der USA

Am 9. Mai 1934 kam es in der sogenannten Dust Bowl (USA) zu einem der schwersten Staubstürme des Landes. Der Staubsturm dauerte zwei Tage und zog über Chicago bis zur Ostküste. In Chicago fielen einige Millionen Tonnen Staub. Im darauf folgenden Winter gab es in New England roten Schnee. Die Region "Dust Bowl" entstand im Bereich der "Great Plains" als das dort heimische Präriegras zur Urbarmachung entfernt und durch Weizen ersetzt wurde. Jahrelange Dürren führten zur Erosion, da das tiefwurzelnde Präriegras nun fehlte um die Erde und den Sand zu bändigen.

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Pollenflug im Mai

Während die Pollensaison der Birken im Mai zu Ende geht, kommt es während dieser Zeit zur Zunahme der Gräserpollen in der Luft. Über vier Monate muss anschließend mit einer mäßigen bis starken Belastung gerechnet werden. Jeder fünfte Erwachsene leidet in Deutschland am sogenannten Heuschnupfen. Die Ursache der Allergie ist dabei die Überreaktion des Immunsystems.

Weitere Infos zum Pollenflug

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Great Natchez Tornado 1840

Am 7. Mai 1840 zerstörte der Great Natchez Tornado einen Großteil der Stadt Natchez in Mississippi/USA. Insgesamt gab es in Mississippi und Louisiana 317 Menschenleben zu beklagen. Damit zählt er zu den schlimmsten Tornados in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Nur beim Tri-State Tornado am 18. März 1925 gab es mehr Todesopfer.

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Übernormale Temperaturen im April 2020 in Europa vor allem in Westeuropa

Laut dem Copernicus Programme war der April 2020 in Europa vor allem in Westeuropa deutlich zu warm. In der Schweiz lagen die Temperaturen zum Beispiel etwa 3 Grad über den langjährigen Mittelwerten. Nur der April 2007 war dort noch wärmer. Frankreich meldet den drittwärmsten April seit 1900. Etwas zu kalt war der April in Nordskandinavien und in weiten Teilen Osteuropas.

Temperatur-Abweichung im April 2020, in Europa und weltweit (Quelle: The Copernicus Programme)

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Todestag von Anders Celsius

Am 6. Mai 1744 starb der schwedische Physiker, Astronom und Mathematiker Anders Celsius. Im Jahre 1742 erstellte er die nach ihm benannte Temperaturskala. Er legte allerdings den Siedepunkt des Wassers auf 0° und den Gefrierpunkt auf 100° fest. Später wurden diese beiden Punkte aber ausgetauscht. Sein Verdienst war es vor allem zu fordern, dass die Eichung der Temperaturskala bei einem festen Luftdruck von 760 mm der Quecksilbersäule (= 760 Torr = 1013,25 hPa) erfolgen muss, damit weltweit die Temperaturmessungen verglichen werden können.

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Das Wetter im Wonnemonat Mai

Der Wonnemonat Mai ist der letzte Frühlingsmonat im meteorologischen Frühling, der die Monate März, April und Mai umfasst. Das wohl bekannteste Wetterphänomen im Mai sind die Eisheiligen. Mamertus (11.05.), Pankratius (12.05.), Servatius (13.05.), Bonifatius (14.05.) und die kalte Sophie (15.05.) sind nach den Namenstagen benannt, die die katholische Kirche in dieser Zeit feiert. Heute kommt es nur noch selten genau an diesen Tagen zu kalten Nachttemperaturen. Mal treten sie früher, mal etwas später auf, in immer mehr Jahren fallen sie sogar ganz aus. Trotzdem sind die Eisheiligen immer noch gefürchtet. Denn Fröste und Bodenfröste können in der Natur um diese Jahreszeit starke Schäden anrichten. Die Landwirte und Hobby-Gärtner wünschen sich den Mai nicht ganz so warm und trocken, sondern lieber etwas kühler und nass, denn „Mai kühl und nass, füllt des Bauern Scheun und Fass“.

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Forschungssatellit AQUA

Die NASA startete Anfang Mai 2002 den Forschungssatelliten AQUA. Der Satellit fliegt auf einer polaren Erdumlaufbahn und soll helfen, die komplexen Prozesse im Ökosystem unserer Erde zu erforschen. Hauptziel ist die Gewinnung von Informationen über die mit dem Wasserdampf verbundenen Prozesse, also Verdunstung, Wolken und Niederschläge. Weitere Schwerpunkte sind Informationen über die Aerosole in der Atmosphäre sowie die Beobachtung der Fläche des Meer- und Landeises. Der Satellit AQUA ist Teil eines längerfristigen Froschungsprogramms der NASA. Mit den gesammelten Informationen soll die Qualität der Klima-Prognosen verbessert werden.

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Vor 21 Jahren: Oklahoma Tornado Outbreak

Am 3. Mai 1999 kam es in Oklahoma, Texas und Kansas innerhalb von 11 Stunden zu einer Serie von über 70 Tornados. Bekannt wurde das Ereignis unter dem Namen "Oklahoma Tornado Outbreak". Dies war eine der schlimmsten Naturkatastrophen in den USA. Ein Tornado, der die Kleinstadt Bridge Creek (südwestlich von Oklahoma City) traf, erreichte mit 511 km/h die höchste je gemessene Windgeschwindigkeit. Insgesamt verloren 48 Menschen ihr Leben, 36 davon starben in Bridge Creek. Mehr als 10.500 Gebäude wurden zerstört. Die Schäden summierten sich auf rund 1,2 Milliarden US-Dollar. Nie wurde von einzelnen Tornados ein größerer Schaden verursacht.

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April 2020 zu warm und deutlich zu trocken, sonnigster April seit 1951

Wie der März 2020 war auch der April 2020 in ganz Deutschland zu warm. Im Südwesten erreichten die positive Abweichungen in vielen Regionen mehr als 3 Grad. Durch die vielen Hochdrucklagen wurden sehr viele Sonnenstunden registriert, und in der Summe war der April 2020 der sonnigste April seit mindestens 1951. Im Süden und Südwesten wurden an vielen Stationen sogar mehr als 300 Sonnenstunden gemessen. Leider war der April auch wieder deutlich zu trocken. Nennenswerter Niederschlag fiel in den meisten Regionen Deutschands erst an den letzten Apriltagen.

Monatswerte April 2020 deutscher Wetterstationen

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Tropischer Zyklon Nargis im Jahr 2008

Als erster tropischer Zyklon der Wirbelsturm-Saison 2008 im nördlichen Indischen Ozean bildete sich Nargis am 27. April über dem Golf von Bengalen und zog im weiteren Verlauf Richtung Myanmar. Dort traf er am 2. Mai als Tropensturm der zweithöchsten Kategorie auf Land und wütete unter anderem über der Millionenstadt Rangun. Nargis erreichte Windspitzen bis zu 215 km/h. Er zerstörte tausende Gebäude. Die Anzahl der Todesopfer wird auf 84.000 bis 100.000 geschätzt. Nargis gilt als einer der folgenschwersten Wirbelstürme seit Messbeginn. Auch in Sri Lanka und Thailand richteten mit ihm verbundene Starkniederschläge große Schäden an.

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Lostag 1. Mai: Philippus und Jakobus

Zahlreiche Wettersprüche beschäftigen sich mit dem 1. Mai, da die Bauern hofften mit diesem Termin schon eine Ausblick auf die Ernte des Jahres zu bekommen. Gleichzeitig sollte der Tag zeigen, wie man bis zur Ernte mit seinen Vorräten haushalten muss. Einige Wettersprüche lauten: - Wenn die Sonne gut ist am 1. Mai, gibt es viel Korn und ein gutes Heu. - Regnet es am ersten Maientag, viele Früchte man erwarten mag. - Sind Philippus und Jakobus nass, hat der Bauer großen Spaß. - Fällt am 1. Mai Reif, so hofft man auf ein gutes Jahr.

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