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Nachrichten rund ums Wetter

Namen der Tiefdruckgebiete schon einmal durchs Alphabet seit Jahresbeginn

Die kräftige Westwetterlage hat seit Jahresbeginn schon viele Tiefdruckgebiete nach Mitteleuropa gelenkt. So ist das komplette Alphabet mit den ersten 26 Namen von Tiefdruckgebieten bereits einmal durchlaufen. Es begann am 5. Januar mit Tief Amrei, aktuell ist neben Tief Zehra auch Annelie aktiv. Als nächstes Tief folgt dann Bianca. Die Namen der Tief- und Hochdruckgebiete werden vom meteorologischen Institut der Universität Berlin vergeben (www.wetterpate.de).

Aktuelle tägliche Wetterlagenkarten für Europa

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23.02.1967: Seenotkreuzer Adolph Bermpohl gefunden, der schwerem Orkan zum Opfer fiel

Am 23. Februar 1967 zog ein schwerer Orkan über die Nordsee. Dabei gerieten mehrere Schiffe in Seenot. Nachdem der Seenotkreuzer Adolph Bermpohl bereits die Besatzung eines niederländischen Kutters gerettet hatte, fiel der Seenotkreuzer selbst dem Orkan zum Opfer. Die Besatzungsmitglieder und die bereits geretteten niederländischen Fischer fanden den Tod. Erst am Vormittag des 24. Februar wurde der schwer beschädigte Kreuzer gefunden. Insgesamt kostete der Orkan 80 Seeleuten das Leben. Auch im Binnenland verursachte der Orkan schwerste Verwüstungen.

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1999: gewaltige Lawine reißt in Galtür 31 Menschen in den Tod

Der Januar und Februar 1999 waren sehr schneereich und so fielen in den Nordalpen und in Tirol in den Hochlagen mehrere Meter Neuschnee. In der Region um Galtür hatten sich so kurz vor dem Unglück beispielsweise etwa eine Schneedecke von 4 Meter Höhe angesammelt. Am 23. Februar gegen Abend ging die Lawine dann ab und tötet mehr als 30 Menschen.

Aktuelle Wintersporthinweise

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Videos der ISS - Wetter über Europa

Am Donnerstag überquerte die ISS Europa vom Atlantik kommend in Richtung Südwesten, dabei flog die Raumstation direkt über ein Tiefdruckgebiet hinweg. Zunächst sind über Irland einige Schwerewellen in den Wolken zu sehen, wenig später kommt dann die Kaltfront mit ihren aufquellenden Wolken über Frankreich und Deutschland in Sicht. Bald darauf sind die Alpen unter einer Schicht hoher, dünner Wolken zu erkennen. Über Südosteuropa nimmt dann der Hochdruckeinfluss zu und die Sicht immer klarer, bis die Aufnahme über Griechenland endet. (Copyright: NASA/ KEPLER ISS )

Link zum aktuellen ISS-Video

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Phänologie

Die Phänologie befasst sich mit den im Jahresablauf wiederkehrenden Entwicklungserscheinungen der Pflanzen. Die Eintrittszeiten spezieller Erscheinungen werden im phänologischen Kalender dokumentiert. Er unterteilt das phänologische Jahr in zehn Jahreszeiten und orientiert sich an Entwicklungsstadien bestimmter Pflanzen in Mitteleuropa. Die Haselblüte steht dabei für den Beginn des sogenannten Vorfrühlings. Die Blüte der Forsytie markiert anschließend den Beginn des Erstfrühlings, während mit der Apfelblüte der Vollfrühling Einzug hält.

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Sturmflut in Hamburg 1962

Heute jährt sich die katastrophale Sturmflut in Hamburg aus dem Jahre 1962. Damals starben dort mehr als 300 Menschen und viele Tausende wurden obdachlos, als die Deiche rund um die Hansestadt brachen. Ein starkes Orkantief, das über Südskandinavien nach Osten zog, ließ die Fluten auf Höhen steigen, die damals nicht erwartet und falsch eingeschätzt wurden. Doch nicht nur in Hamburg richtete die Sturmflut große Schäden an. Auch an der Nordseeküste und an den gesamten Unterläufen von Elbe und Weser sowie deren Nebenflüssen kam es zu schweren Überschwemmungen. Nach der Katastrophe wurden die meisten Deiche erhöht und verstärkt. So führte eine noch höhere Sturmflut im Jahr 1976 zu weit weniger Schäden.

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Geburtstag Galileo Galilei

Am 15. Februar 1564 wurde der italienische Mathematiker, Physiker und Astronom Galileo Galilei in Pisa geboren. Zu seinen zahlreichen wissenschaftlichen Leistungen und Entdeckungen gehörte unter anderem die Erkenntnis, dass die Dichte von Flüssigkeiten von der jeweiligen Temperatur abhängt. Nach ihm wurde das Galileo-Thermometer benannt. Dieses besteht aus einem Glasrohr, das mit einer Flüssigkeit gefüllt ist, in der sich wiederum Glaskugeln befinden, die beispielsweise Alkohol enthalten. Sie besitzen eine ähnliche Dichte wie die Flüssigkeit um sie herum. Wird das Wasser des Glasrohrs nun erwärmt oder abgekühlt, dann bewegen sich die Glaskugeln je nach ihrer Dichte und der Temperatur entsprechend unterschiedlich hinauf oder hinab.

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Die Naturkatastrophe von Holstein 1648

Am 14. Februar 1648 kam es in den Holsteinischen Elbmarschen zu einer verheerenden Naturkatastrophe. Ein Orkan zog begleitet von Gewittern mit starken Regen- und Hagelschauern über das Gebiet hinweg. Auf der Elbe sanken zahlreiche Schiffe oder wurden gegen Ufer gedrückt. Zahlreiche Kirchtürme, Häuserdächer und Bäume fielen dem Sturm zum Opfer. Zudem wurde eine Sturmflut, die Fastelabendsflut (Fastnachtsflut) ausgelöst. Diese überschwemmte die niedrig gelegenen Elbmarschen zum Teil meterhoch. Dabei kamen unzählige Menschen und Tiere ums Leben. Das Gebiet war wochenlang überflutet und verwüstet.

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Starke Orkantiefs auf dem Nordatlanitk in den nächsten Tagen

Die Orkantiefs Uta und Victoria sorgen in den kommenden Tagen auf dem Nordatlantik für einigen Wirbel. Uta erreicht am Freitag 14.02. morgens bei Island einen Kerndruck von etwa 940 hPa. Sein Nachfolger Victoria soll dann sogar noch stärker werden. Für Victoria wird von den Wettermodellen am Samstagmittag 15.2. ein Kerndruck von unter 930 hPa vorhergesagt. Orkan Victoria zieht dann, ählich wie Orkan Sabine, unter Abschwächung langsam weiter nach Skandinavien, und lässt vor allem im Norden Deutschlands die Sturmgefahr am Sonntag und Montag ansteigen. Ein noch stärkeres Orkantief wurde am 10. Januar 1993 mit einem Kerndruck von 916 hPa bei Island beobachtet.

Luftdruckwerte (Isobaren) in den kommenden Tagen

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Gründung der Mawson-Station im Jahr 1954

Am 13. Februar 1954 wurde die australische Mawson-Station an einer hufeisenförmigen Bucht an der Küste von Mac-Robertson-Land als erste permanente Station südlich des Polarkreises errichtet. Anfangs bestand die Station nur aus 3 Baracken, die von der ersten zehnköpfigen Überwinterungsmannschaft um zwei weitere Hütten erweitert wurden. Bis 1966 war die Anzahl der Gebäude bereits auf 50 angewachsen. Die Forschung im Bereich "Eis, Ozean, Atmosphäre und Klima" ist einer der vier Schwerpunkte auf der Station.

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Vor 90 Jahren: Kälterekord in Deutschland

Die kältesten Temperaturen im Winter werden bei uns häufig erst im Februar beobachtet. So wurde auch die bisher tiefste je in Deutschland gemessene Temperatur in einem Februar erreicht, und zwar am 12. Februar 1929 in Hüll (Kreis Pfaffenhofen/Ilm) in Niederbayern. Das Quecksilber ging damals auf bisher nicht wieder erreichte minus 37,8 Grad zurück. Der Februar 1929 war der eisigste Februar-Monat des 20. Jahrhunderts und der Winter insgesamt war so kalt, dass sogar der Rhein an vielen Stellen gefror.

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Februar - der Monat der Hochdruckgebiete!

Der Februar ist der Monat der Hochdruckgebiete. Häufig bestimmen sie in dieser Zeit das Wetter in Deutschland. Deshalb ist der Februar auch einer der trockensten Monate des Jahres. Die winterlichen Hochdruckgebiete bringen aber nicht immer nur Sonnenschein. Die Sonne ist auch im Februar noch immer nicht kräftig genug, um Nebel und Hochnebel komplett zu vertreiben. So bleibt es dann an manchen Tagen trübe und grau. Der Grund ist, dass sich in den Wintermonaten in den Hochdruckgebieten Temperatur-Inversionen ausbilden können. Absinkende Luftbewegungen in den Hochdruckgebieten führen zwar erst einmal zur Wolkenauflösung, aber auch zu einer Erwärmung der Luft in höheren Schichten (oberhalb etwa 700 bis 900 Metern Höhe). Am Boden kühlt sich die Luft in den klaren Nächten jedoch stark aus. Durch die Erwärmung in höheren Schichten wird die eigentliche Temperaturschichtung der unteren Atmosphäre, nämlich eine stetige Temperaturabnahme mit der Höhe um etwa 1 Grad pro hundert Meter, umgekehrt. D.h. es kommt in einer Luftschicht von wenigen hundert Metern zu einem Temperaturanstieg. Diese relativ warme Luftschicht wirkt wie ein "Deckel" und schließt die unteren Luftschichten ab. Es kann daher kein Austausch zwischen den oberen und unteren Luftschichten stattfinden und daher können sich unterhalb der Inversion immer mehr Schadstoffe ansammeln, je nach dem wie lange die Inversionswetterlage andauert. Häufig entsteht dann an der Inversionsschicht auch eine Wolkendecke, die sich teilweise über Tage hinweg zäh hält und für trübes Wetter sorgt. Die Meteorologen nennen Sie eine Hochnebeldecke.

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Der Winter 1962/63

Der Winter 1962/63 war einer der strengsten Winter in Mitteleuropa. Nicht nur Deutschland war von der Kälte betroffen, auch der Alpenraum, Frankreich und sogar die Britischen Inseln. In Benelux war es zum Beispiel der kälteste Winter seit 1789. Damals froren zum letzten Mal Rhein und Bodensee zu. Insgesamt war der Bodensee seit Beginn der Aufzeichnung 875 nur 37 Mal zugefroren, vor 1962/1963 zuletzt im Jahre 1880.

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Geburtstag Wilson Bentley

Am 9. Februar 1865 wurde in Jericho (Vermont, USA) der US-amerikanische Schneeforscher und Fotograf Wilson Bentley geboren. Von Hauptberuf eigentlich Farmer, widmete er einen Großteil seiner Zeit der Fotografie und dem Erforschen von Schneekristallen. So gelang es ihm als einem der ersten Menschen, Schneekristalle unter dem Mikroskop zu fotografieren. Das dazu benötigte Verfahren erarbeitete er selbst. Er fotografierte insgesamt mehr als 5000 Schneekristalle, im Jahre 1931 veröffentlichte er ein Buch dazu.

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Februar - letzter Monat des meteorologischen Winters

Im altrömischen Kalender war der Februar der 12. Monat des Jahres, begonnen wurde das Jahr jeweils mit dem Frühling. Einer der alten Namen des Februar ist Hornung. Der Name Hornung kam daher, da sich das Vieh in diesem Monat hörnt. Mit dem Februar endet bei uns der meteorologische Winter, der die Monate Dezember, Januar und Februar umfasst. Die zunehmende Tageslänge und die immer größer werdende Kraft der Sonne zeigen bei uns jetzt immer mehr Wirkung. Allerdings ist der Winter auch mit dem Februar noch nicht vorbei. Auch längere Wintereinbrüche im März sind keine Seltenheit. Am gefährlichsten für die Natur sind jedoch starke Fröste nach schon längeren milden Episoden. Die milden Temperaturen lassen nämlich die Knospen der Bäume und Sträucher schwellen. Anschließende Kälterückfälle können dann schwere Schäden anrichten.

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Lawinen-Katastrophen in den Alpen im Jahr 1951

Im Januar 1951 kam es im Alpenraum zu ungewöhnlich starken Schneefällen. Zwischen dem 15. und 20. Januar fiel fast ununterbrochen Schnee. Gebietsweise fielen dabei bis zu 15 cm / Stunde. Zum Teil kamen über 2,5 m Schnee zusammen. Vom 19. bis 22. Januar 1951 kam es dann fortwährend zu spontanen Lawinenabgängen. In der Schweiz starben bei über 1000 Lawinen mit Sachschäden 75 Personen. In Österreich kamen bei ungezählten Lawinen 135, in Italien 23 Menschen ums Leben. Ab 4. Februar 1951 gab es erneut extreme Schneefälle. Mit einem kräftigen Südwind stellte sich auf der Alpennordseite Föhn ein, in der Südschweiz fielen dagegen bis zum 6.2. über 2 Meter Schnee. Dann schneite es erneut vom 8. bis 11. Februar im Süden fast ununterbrochen. Insgesamt fielen südlich des Alpenhauptkamms gebietsweise über 4 Meter Schnee. Aber auch der Norden bekam bis Mitte Februar noch über 2 Meter Neuschnee ab. Anschließend gab es ungezählte spontane Lawinenabgänge. In der Schweiz und Italien waren dabei mindestens 30 Menschenleben zu beklagen.

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Wetterstationen - Regionale Erfassung von Wetterdaten

Um das Wetter richtig vorhersagen zu können, muss man den aktuellen Zustand unserer Atmosphäre zunächst einmal exakt erfassen. Dazu nutzen die Meteorologen neben Satellitendaten und Radarbildern auch die an weltweit etwa 10000 Wetterstation registrierten Daten. Diese Wetterstationen sind alle mit einer Vielzahl von meteorologischen Messgeräten ausgestattet, die unter anderem Daten zur Temperatur, zur Luftfeuchte, zum Luftdruck, zum Wind oder zum Niederschlag erfassen. Dabei wird sehr viel Wert auf die Genauigkeit und die Vergleichbarkeit der Instrumente gelegt, denn ein falsch bestimmter Ausgangszustand kann im Endeffekt zu fehlerhaften Wettervorhersagen führen. Beispielhaft seien hier zwei Messgeräte etwas näher erläutert. Die Messung der Windgeschwindigkeit erfolgt in 10 Meter über den Boden mit einem sogenannten Schalenkreuz-Anemometer. Hierbei handelt es sich um ein horizontal auf einem Mast montiertes Windrad aus drei oder vier halbkugelartigen Schalen, das vom Wind angetrieben wird. Die Windrichtung kann zum Beispiel einfach durch eine Windfahne oder durch einen Windsack bestimmt werden. Bei professionellen Wetterstationen geschieht dies jedoch über elektrische Windrichtungssensoren. Die Niederschlagsmessung erfolgt über einen waagerecht installierten Niederschlagstrichter in einer Höhe von einem Meter über Grund, der eine Auffangfläche von 200 Quadratzentimeter hat. Die exakte Niederschlagsmessung erweißt sich aber als schwierig. Zum einen wird bei starken Winden ein Teil des Niederschlags über den Trichter hinweg geweht, und man erhält zu geringe Mengen. Außerdem treten Probleme bei Schneefall auf, da der Schnee vor der Messung erst geschmolzen werden muss, und bei starkem Schneefall ebenfalls die Schneeflocken über den Auffangtrichter geweht werden. Meist sind jedoch schon beheizte Niederschlagsmesser im Einsatz.

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Bilanz von Sturmtief Petra

Sturmtief Petra zog am Dienstag den 4. Februar über den Süden Deutschlands hinweg, und brachte vor allem im südlichen Baden-Württemberg und in Süd-Bayern Sturm- und Orkanböen. In vielen Regionen wurden Böen über 100 km/h gemessen. Die stärksten Windböen gab es mit 144 km/h auf dem Feldberg im Schwarzwald und auf der Zugspitze. Aber auch in Altenstadt gab es eine Orkanböe von 122 km/h. Am Bodensee wurden in Lindau 115 km/h und in Friedrichshafen 114 km/h gemessen, am Chiemsee waren es bis zu 108 km/h. In München wurden Böen bis zu 101 km/h registriert.

Windböen an deutschen Wetterstationen am 04. Februar 2020

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Kraft der Sonne nimmt langsam zu

Die Sonne wird in den nächsten Wochen immer kräftiger. Zurzeit verlängert sich die Zeit zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang bei uns in Deutschland schon wieder jeden Tag um 3 bis 4 Minuten. So beträgt die astronomisch mögliche Sonnenscheindauer Mitte Februar bereits täglich 10 Stunden. Zum Frühlingsanfang Ende März sind es dann sogar wieder mehr als 12 Stunden. Das 30jährige Gebietsmittel für die Sonnenscheindauer für Deutschland liegt im Februar bei 75 Sonnenstunden.

Gebietsmittelwerte Deutschland für einzelne Monate

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