Anzeige

Nachrichten rund ums Wetter

Starker Hurrikan Lorenzo bedroht die Azoren

Über dem Nordatlantik hat sich der Hurrikan Lorenzo mittlerweile zu einem Hurrikan der höchsten Kategorie 5 verstärkt. Der Wind erreicht dabei in der Nähe des Zentrums von Lorzenzo zurzeit Geschwindigkeiten von mehr als 300 km/h. Aktuell befindet sich Lorenzo noch über dem offenen Ozean. Am Dienstag könnte er, zwar leicht abgeschwächt, aber immer noch als Hurrikan, die zu Portugal gehördenen Azoren erreichen.

Zugbahn-Vorhersage des amerikanischen Wetterdienstes

Nach oben

Zahl der Sommertage über 25 Grad und Heißer Tage über 30 Grad 2019 deutlich niedriger als 2018

Die Zahl der Sommertag (Höchstwert über 25 Grad) und der Heißen Tage (Höchstwert über 30 Grad) war in diesem Jahr deutlich niedriger als noch in 2018. Die bisher höchste Zahl von Sommertagen gab es in diesem Jahr in Waghäusel im Landkreis Karlsruhe mit 85. Im Jahr 2018 wurden in vielen Regionen dagegen mehr als 100 Sommertage, örtlich sogar 114 Sommertage erreicht. Bei den Heißen Tagen sind es mit bisher maximal 36 Tagen (örtlich am Oberrhein) in 2019 auch weniger als noch 2018 (maximal 51 Tage in Darmstadt und Kitzingen).

Jahreswerte Deutscher Wetterstationen

Nach oben

Hurrikan Rita 2005

Am 24. September 2005 erreichte der Hurrikan RITA mit einer sechs Meter hohen Flutwelle das Festland zwischen Louisiana und Texas. Dabei kamen mindestens 100 Menschen ums Leben. Der Sachschaden lag in den Milliarden. Entwickelt hatte sich der Hurrikan am 18. September 2005 westlich der Bahamas. Rita erreichte zeitweise Windgeschwindigkeiten von über 250 km/h, und wurde damit in die Kategorie 5 der Saffir-Simpson-Skala eingestuft. Glücklicherweise zog der Hurrikan an der schon von Hurrikan Katrina wenige Wochen zuvor schwer getroffenen Region um New Orleans vorbei.

Nach oben

Astronomischer Herbstanfang

Seit heute 09:50 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit ist auch aus astronomischer Sicht Herbst. Die Sonne überquerte zu diesem Zeitpunkt den Himmelsäquator südwärts. Auf der gesamten Erde dauert der Tag und die Nacht heute gleich lang. Am Südpol geht die Sonne nun wieder auf, am Nordpol verschwindet die Sonne dagegen für die nächsten Monate. Der meteorologische Herbstbeginn war dagegen schon am ersten September.

Nach oben

Geburtstag Michael Faraday

Am 22.9.1791 wurde Michael Faraday geboren. Er wurde einer der bedeutendsten Experimentalphysiker und chemischen Analytiker. Obwohl er auf zahlreichen Gebieten unzählige Experimente durchgeführt und Entdeckungen gemacht hat, dürfte die bekannteste der später nach ihm benannte „Faradayscher Käfig“ sein. Es handelt sich dabei um eine allseitig mit einem elektrischen Leiter umschlossenen Raum. Durch diese Abschirmung bleibt das innere dieses Raums von äußeren elektrischen Feldern unbeeinflusst. Bekanntes Beispiel ist der Blitzschlag in ein Auto oder Flugzeug bei dem die Insassen keinen Schaden erleiden.

Nach oben

Neuengland-Hurrikan

Am 21. September 1938 wurde Neuengland von einem starken Hurrikan getroffen. Der Sturm, der sich am 10. September nahe der westafrikanischen Küste bildete war der stärkste Hurrikan der atlantischen Saison 1938. Er erreicht zwischenzeitlich Kategorie 5, die höchste auf der Saffir-Simpson-Hurrikan-Skala, und fegte 11 Tage nach seiner Entstehung als Sturm der Kategorie 3 über Long Island hinweg. Dabei kamen bis zu 800 Menschen ums Leben, mehr als 57.000 Häuser wurden beschädigt oder vollkommen verwüstet. Die Schadenshöhe wurde auf über 300 Millionen US-Dollar beziffert. Bis heute ist es der stärkste und schadensreichste Hurrikan, der Neuengland getroffen hat.

Nach oben

Global gesehen zweit wärmster Sommer der letzten 140 Jahre

Laut des amerikanischen Wetterdienstes NOAA war der Sommer 2019 weltweit gesehen der zweit wärmste der letzten 140 Jahre. Die Temperaturen lagen 0,93 Grad über dem Mittel des 20. Jahrhunderts. 9 der 10 wärmsten Sommer seit Beginn regelmäßiger Messungen 1881 fielen in den Zeitraum seit dem Jahre 2009. In Frankreich war es der bisher drittwärmste Sommer, in Österreich sogar der zweit wärmste Somme seit 253 Jahren.

Abweichungen der globalen Sommertemperaturen vom 30jährigen Mittel (Quelle: NOAA)

Nach oben

Weltweit gesehen zweit wärmster August seit 1880

Der August 2019 war laut des amerikanischen Wetterdienstes NOAA zusammen mit den Augustmonaten 2015 und 2017 der zweit wärmste August seit Beginn regelmäßiger Messungen im Jahre 1880. Die Temperaturen lagen 0,92 Grad über dem Mittelwert des 20. Jahrhunderts. 9 der 10 wärmsten Augustmonate gab es in den Jahren seit 2009.

Besondere Ereignisse im August in englischer Sprache (Quelle: NOAA)

Nach oben

Tagundnachtgleiche und Refraktion

Die mögliche Sonnenscheindauer beträgt derzeit noch etwas mehr als 12 Stunden. Eigentlich sollten Tag und Nacht aber zum astronomischen Herbstanfang am 23. September gleich lang sein. Bedingt durch den Effekt der sogenannten Refraktion, die - als Folge der Lichtbrechung in der Atmosphäre - Objekte in Horizontnähe um etwa einen Sonnendurchmesser scheinbar anhebt, dauert der Tag am 23. September jedoch noch länger als 12 Stunden. Mitte Oktober beträgt die astronomisch mögliche Sonnenscheindauer dann nur noch 11, Ende Oktober sogar nur noch 10 Stunden. Trotzdem reicht die Kraft der Sonne bis Ende Oktober noch aus, um uns den einen oder anderen angenehm warmen Tag zu verschaffen.

Nach oben

Todestag Daniel Gabriel Fahrenheit

Am 16. September 1736 starb der deutsche Physiker Daniel Gabriel Fahrenheit. Er befasste sich intensiv mit der Weiterentwicklung meteorologischer Messinstrumente und erfand ein verbessertes Quecksilberthermometer, welches er ab etwa 1717 gewerblich herstellte. Die nach ihm benannte Fahrenheit-Temperaturskala basiert auf drei Fixpunkten. Als Nullpunkt wählte Fahrenheit die Temperatur in einer Mischung aus Eis, Seesalz und Wasser (minus 17,8 Grad Celsius). Als weitere Fixpunkte legte er den Gefrierpunkt des reinen Wassers als 32 Grad und die Körpertemperatur eines gesunden Menschen als 96 Grad Fahrenheit fest. Diese Skala war auch in Europa lange in Gebrauch, wurde dann aber von der Celsius-Skala abgelöst. In den USA ist die Fahrenheit-Skala allerdings immer noch gebräuchlich.

Nach oben

September 1988: Hurrikan Gilbert zieht über die Karibik

Am 14.9.1988 erreicht der Hurrikan GILBERT mit Windböen von 295 km/h die mexikanische Küste. Dort waren über 200 Tote zu beklagen. Auch in den Nachbarländern sterben zahlreiche Menschen durch GILBERT. Insgesamt war er in der Karibik und im Golf von Mexiko 9 Tage aktiv. Sein niedrigster erreichter Kerndruck betrug 888 hPa.

Nach oben

Okeechobee-Hurrikan von 1928

Am 12. September 1928 traf ein schwerer Hurrikan Guadeloupe und forderte dort über 1200 Menschenleben. Einen Tag später zog er über Puerto Rico. Dort wurden Windspitzen von über 200 km/h registriert. Dies wäre heute ein Kategorie 5 Hurrikan nach der 1972 eingeführten Saffir-Simpson-Hurrikan-Skala. Am 17. September traf der Hurrikan Florida. Die schwersten Schäden gab es am Lake Okeechobee. Insgesamt gab es in Florida über 2500 Tote. Der Okeechobee-Hurrikan war der schwerste Wirbelsturm des Atlantiks in der Saison 1928.

Nach oben

Herbst ist Nebelzeit

Mit dem Herbst beginnt bei uns wieder die Nebelzeit. Der Nebel macht vor allem den Autofahrern zu schaffen, und sorgt leider häufig für schwere Unfälle. Nicht selten tauchen Nebelschwaden unverhofft auf. Nebel ist prinzipiell nichts anderes als eine Wolke in Bodennähe. Grundlage für die Entstehung des Nebels ist die physikalische Gesetzmäßigkeit, dass kalte Luft weniger Wasser aufnehmen kann als warme. Kühlt die Luftmasse also unter einen bestimmten Wert ab, so erreicht die Luftfeuchtigkeit eben die nötigen 100 % und es entsteht das Nebelgrau. Im Hinblick auf die Entstehung unterscheidet man verschiedenen Nebelarten. Am Häufigsten tritt bei uns der Strahlungsnebel auf. Die feuchte Luft kühlt sich in den schon langen Nächten stark ab. Ist der Wind schwach, so entwickeln sich vor allem in Tälern und Senken Nebelfelder. Der Strahlungsnebel tritt daher überwiegend in den Morgenstunden auf. Meist kann die Sonne den Strahlungsnebel im Herbst aber tagsüber noch vertreiben.

Nach oben

Der September

Früher wurde der September Scheiding genannt, der Abschiedsmonat. Sommer und Hitze gehen, der Herbst kommt. Viele Tiere und Pflanzen bereiten sich allmählich auf den Winter vor. Der Name September selber stammt aber aus dem Römischen, er war der siebte Monat des altrömischen Kalenders, der mit dem März begann. Der September ist für viele Menschen einer der schönsten Monate des Jahres. Die ganz große Hitze ist vorbei, die Sonne ist aber immer noch stark genug, die Luft tagsüber kräftig zu erwärmen. In den klaren, schon merklich längeren Nächten kühlt es sich aber auch schon stark ab. Erste morgentliche Nebelfelder machen den Autofahrern zu schaffen. Die Schönwetterlagen Ende September nennt man auch den Altweibersommer. Der Name "Altweibersommer" kommt von den um diese Jahreszeit verbreitet auftretenden Spinnfäden der Wolfspinnen. Die Hochdrucklagen sind sehr stabil, daher hält der richtige Altweibersommer oft auch sehr lange (manchmal mehrere Wochen) an. Zeitgleich gibt es den Altweibersommer auch in Nordamerika, dort nennt man in den "Indian Summer". Einige Bauernregeln beschäftigen sich mit der weiteren Wetterentwicklung nach dem September: "Ist der September lind, wird der Winter ein Kind" oder "Bleiben die Schwalbe lange, so sei vor dem Winter nicht bange". Ein milder September deutet also eher auf einen zu milden Winter.

Nach oben

Neufundland Hurrikan 1775

Am 9. September 1775 wurde die Ostküste von Neufundland von einem Hurrikan heimgesucht. Es war der schlimmste Hurrikan in der Geschichte Kanadas. Durch ihn fanden mehr als 4.000 Menschen den Tod. Darunter waren viele britische Seemänner, die auf ihren Schiffen vor der kanadischen Küste in den Sturm gerieten. Der Hurrikan brachte nicht nur enorme Regenmengen mit sich, er verursachte auch eine Sturmflut von bis zu 9 Metern Höhe.

Nach oben

Ballonaufstiege von James Glaisher und Henry Coxwell

Zwischen 1862 und 1866 unternahm der Meteorologe James Glaisher gemeinsam mit dem Ballonfahrer Henry Coxwell insgesamt 28 Ballonaufstiege, um die höhere Atmosphäre zu untersuchen. Am 5. September 1862 stiegen sie dabei auf eine bis dahin noch von keinem Menschen erreichte Höhe von etwa 8800 Metern. Dieser Aufstieg im offenen Korb hätte die beiden Ballonfahrer beinahe das Leben gekostet. Glaisher wurde aufgrund der dünnen Luft ohnmächtig, und Coxwell konnte nur noch mit größter Mühe mit den Zähnen ein Ventil öffnen, das den Abstieg einleitete. Erst 32 Jahre später wurde die Höhe vom Meteorologen Arthur Berson unter Zuhilfenahme eines Sauerstoffgerätes übertroffen.

Nach oben

Pollenflug im Herbst

Im September sind jahreszeitlich bedingt kaum noch Pollen in der Luft unterwegs. Die Pollenkonzentrationen schwanken je nach Uhrzeit und Umgebung sowie der jeweiligen Witterung. Im September und Oktober belasten nur noch wenige Gräser- und Beifusspollen die Allergiker. Örtlich treten noch schwache Konzentrationen von Wegerich- und Ambrosiapollen auf. Bald können gefährdete Personen also kräftig durchatmen. Mit den ersten Hasel- und Erlenpollen muss aber schon im Januar wieder gerechnet werden.

Nach oben

Labor Day-Hurrikan 1935

Am 2. September 1935 wurde die Inselkette der Florida Keys sowie Florida selbst von einem sehr starken Hurrikan heimgesucht. Der sogenannte "Labor Day-Hurrikan" zählt zu insgesamt drei Wirbelstürmen, die im 20. Jahrhundert als Kategorie 5 Hurrikan die Küste der USA erreichten. Bei seinem Landgang forderte er mindestens 423 Menschenleben, darunter auch viele Veteranen, die auf den Florida Keys lebten. Der Hurrikan war sehr intensiv und kompakt. Sein Auge hatte einen Durchmesser von knapp 13 km. Die stärksten Winde wurden nur 24 km vom Zentrum entfernt gemessen. Auch in Georgia richtete der Hurrikan auf seiner weiteren Zugbahn noch Schäden durch Wind und Starkregen an. Seinen Namen erhielt er, weil er am ersten Montag im September auftrat, der in den USA als Tag der Arbeit (amerik. Labor Day) gefeiert wird.

Nach oben

Meteorologischer Herbstanfang

Der meteorologische Herbst beginnt bereits am 1. September. Das hat klimatologische Gründe. Zur Berechnung von klimatologischen Mittelwerten wie Mitteltemperaturen eignet sich die komplette Monatsspanne am besten. Der meteorologische Herbst umfasst die Monate September, Oktober und November. Der astronomische Herbstbeginn ist in diesem Jahr dagegen erst am 23. September um genau 09:50 Mitteleuropäischer Zeit.

Nach oben

Bleiben Sie jederzeit auf dem aktuellen Stand. Unsere Wetter-Nachrichten können Sie kostenlos als RSS-Feed empfangen.

  • Niederschlagsradar
    Niederschlagsradar Deutschland
  • Wetterwarnungen
    Wetterwarnungen Deutschland

Blitze in Deutschland

©WetterKontor GmbH. Alle Rechte vorbehalten.