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Nachrichten rund ums Wetter

Geburtstag des Physikers Amontons

Am 31. August 1663 wurde der französische Physiker Guillaume Amontons geboren. Obwohl er keine Ausbildung an einer Universität absolvierte, war er ein herausragender Forscher auf den Gebieten der Mathematik, Naturwissenschaften und in der Astronomie. Zu seinen wichtigsten Entdeckungen zählt die Proportionalität von Druck und Temperatur bei idealen Gasen, wenn das Volumen konstant gehalten wird. Dies führte zu Verbesserungen von Thermometern, Hygrometern und Barometern. Er stellte auch die Vermutung auf, dass es einen absoluten Nullpunkt der Temperatur geben muss. Dies wurde jedoch erst viele Jahre später durch William Thomson, 1. Baron Kelvin belegt, nachdem auch die Kelvin-Temperaturskala benannt ist.

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Tageslänge jeden Tag 3 bis 4 Minuten kürzer

Die mögliche Sonnenscheindauer beträgt derzeit noch knapp 14 Stunden im Norden und 13,5 Stunden im äußersten Süden Deutschlands. Pro Tag nimmt die Tageslänge aber 3 bis 4 Minuten ab. So beträgt die astronomisch mögliche Sonnenscheindauer zum Herbstanfang Ende September noch 12, Mitte Oktober dann nur noch 11, Ende Oktober sogar nur noch 10 Stunden. Trotzdem reicht die Kraft der Sonne im September und Oktober noch aus, um uns einige angenehm warmen Tag zu verschaffen.

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Vor 5 Jahre - Hurrikan KATRINA

Hurrikan KATRINA war einer der stärksten tropischen Wirbelstürme, die je das amerikanische Festland erreicht haben. Über 1800 Menschen kamen ums Leben und es entstanden Schäden von mehr als 125 Milliarden US Dollar. Am 29. August 2005 erreichte KATRINA bei New Orleans die Südküste der USA als Hurrikan der Stärke 3 von 5. Zu diesem Zeitpunkt wurden noch immer Windgeschwindigkeiten bis zu 200 km/h gemessen! Durch diesen extrem starken Wind kam es an den Küsten zu Sturmfluten. In New Orleans brachen in der Folge die Dämme und überfluteten weite Teile der Stadt, die unterhalb des Meeresspiegels liegt.

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Schwere Unwetter im August 1955

Am 27. August 1955 wurde Deutschland von schweren Unwettern heimgesucht. Vorausgegangen war eine mehrwöchige trockene Hochdruckperiode, an deren Ende ein Gewittertief von Frankreich nach Norddeutschland zog. Durch die großen Unterschiede der Luftmassen bildeten sich ab dem Mittag des 27. August extrem kräftige und sehr blitzintensive Gewitter. Besonders betroffen waren dabei die nördlichen Bundesländer. Dort wurden 11 Menschen vom Blitz erschlagen, ebenso über 100 Tiere auf den Weiden Schleswig-Holsteins. Zahlreiche Bauernhöfe gerieten durch Blitzeinschläge in Brand. Schwerpunkt von Starkregen und Hagel war die Region rund um den Harz. Dort gab es durch die großen Niederschlagsmengen unzählige Überflutungen.

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1883: Ausbruch des Krakatau

Ende August 1883 kam es zu einem heftigen Ausbruch des Vulkans Krakatau in der Sundastraße zwischen den beiden Inseln Sumatra und Java. In einer finalen gewaltigen Eruption am 27. August zerstörte sich der Vulkan selbst. Ein Tsunami kostete auf den Nachbarinseln zehntausende Menschenleben und richtete verheerende Schäden an. Bei den Ausbrüchen, die sich über mehrere Tage ab dem 22. August ereigneten, wurden etwa 20 Kubikkilometer Asche und Gestein in die Atmosphäre geschleudert. Die feine Vulkanasche stieg bis in die obere Atmosphäre und verteilte sich dort über die gesamte Nordhalbkugel. Zwar sorgten die Partikel für spektakuläres Abendrot, gravierender war allerdings die Reduzierung der Sonneneinstrahlung. Die Folge waren niedrigere Durchschnittstemperaturen und Ernteausfälle auf der Nordhalbkugel. Es dauert mehrere Jahre, bis die feinen Partikel wieder aus der Atmosphäre verschwunden sind.

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Der Augustorkan 1956

Am 25.8.1956 fegte ein Orkan über Mitteleuropa hinweg. Alleine über Westdeutschland gab es 24 Menschenleben zu beklagen. Es gab 160 Verletzte und immense Schäden. Die Windgeschwindigkeit betrug ca. 120 km/h. Eine kleine Geschichte dazu am Rande: Im Nordosten von Hannover gab es eine Straßenbahnlinie nach Großburgwedel. Seit langem wurde über eine Stillegung diskutiert. Zunächst wurde 1953 der Güterverkehr auf der Strecke eingestellt, dann wurde 1955 beschlossen in naher Zukunft die Straßenbahn einzustellen. Am 25.8.56 kam dann den Befürwortern der Stillegung der Orkan zu Hilfe. Zwischen Großburgwedel und Iserhagen zerstörten insgesamt 45 umgefallene Bäume die Oberleitung. Die Strecke wurde nicht wieder in Betrieb genommen. Somit fuhr einen Tag vor dem Orkan am 24.8.1956 das letzte Mal eine Straßenbahn nach Großburgwedel.

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Hurrikan Andrew

Hurrikan Andrew war einer der schlimmsten Wirbelstürme, die je die USA getroffen haben. Am 24. August 1992 zog er mit seinem Zentrum und Windgeschwindigkeiten über 250 km/h als Hurrikan der höchsten Kategorie 5 direkt über den Süden Floridas hinweg und sorgte dort für schwerste Verwüstungen. Neben Schäden von mehr als 25 Milliarden Dollar gab es auch 23 Menschenleben zu beklagen. Andrew entstand an der Westküste Afrikas und entwickelte sich zunächst nur zu einem schwachen tropischen Sturm. Erst östlich der Bahamas und Floridas entfaltete er seine ganze Kraft.

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Alpenhochwasser 2005

Im Bereich der Alpen führten heftige Regenfälle zwischen dem 20. und 23. August 2005 zu schwerem Hochwasser. Schuld war ein Tief über der Adria, das sehr feuchte Luft zu den Alpen strömen ließ, die dort abregnete. In den Bergregionen wurden durch Erdrutsche ganze Ortschaften von der Außenwelt abgeschnitten. In den Tälern traten Flüsse und Seen über ihre Ufer. Der Verkehr wurde in den betroffenen Gebieten zeitweise komplett lahmgelegt. Wasserversorgung, Kommunikations- und Stromleitungen wurden ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Auch an der unteren Donau, dabei vor allem in Rumänien und Bulgarien kam es zu schweren Überschwemmungen. Insgesamt verloren 30 Menschen ihr Leben. Der Gesamtschaden wurde auf etwa 3,7 Milliarden Euro geschätzt.

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Todestag Graf Rumford Benjamin Thompson

Am 21.8.1814 starb der Experimentalphysiker Graf Rumford Benjamin Thompson. Bei Versuchen zum Bohren von Kanonen stellte er fest, dass sich dabei Wärme entwickelte. Er schloss nach einigen weiteren Experimenten, dass die Wärme kein Stoff ist, sondern eine Art von Bewegung sein müsste. Damit schuf er die Grundlage der modernen Wärmetheorie und im Prinzip den Ersten Hauptsatz der Thermodynamik.

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Projekt Stormfury

Projekt Stormfury des amerikanischen Wetterdienstes: Am 20. August 1969 wurde mit dem Hurrikan "Debbie" der vorletzte Hurrikan einer langen Versuchsreihe massiv mit Silberjodid geimpft. Im ersten Moment sah es aus, als würde er an Gewalt verlieren. Die Impfungen früherer Hurrikane hatte nur geringe Wirkungen erzeugt. Im Jahre 1971 folgte noch ein letzter Impfversuch mit Hurrikan "Ginger" ohne messbares Ergebnis. Spätere Analysen von "Debbie" ergaben, dass der Sturm sich vermutlich auch ohne Impfung abgeschwächt hätte. Kürzungen des Budgets führten zur Einstellung der bereits 1961 begonnenen Versuchsreihe. Schlussfolgerung war: Man muss erst die komplexen Prozesse in einem Hurrikan verstehen lernen, ehe man weitere Experimente durchführt.

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19. August 1889: Blitzeinschlag auf dem Eiffelturm liefert neue Erkenntnisse

Pünktlich zur Weltausstellung in Paris konnte am 31. März 1889 der Eiffelturm eröffnet werden. Bis 1930 war der Eiffelturrm das höchste Gebäude der Welt. Auch für die Meteorologie war der Turm interessant, bot er doch die Möglichkeit, in verschiedenen Höhen meteorologische Daten zu gewinnen. Gleich im Eröffnungsjahr wurde daher in 300 Metern Höhe ein Thermograph aufgestellt. Am 19. August 1889 wurde der Turm während eines unerwartet herangezogenen Gewitters von einem Blitz getroffen. Glücklicherweise waren kurz zuvor Blitzableiter installiert worden, so dass die auf der Plattform anwesenden Personen kaum etwas merkten. Die Geräte auf dem Turm lieferten der Wissenschaft aber neue Erkenntnisse.

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Vor 50 Jahren: Hurrikan Camille richtet am Golf von Mexiko enorme Schäden an

Am 17.8.1969 erreichte der Hurrikan Camille die Küstenregionen der US-amerikanischen Staaten Alabama, Mississippi und Louisiana und richtet schlimmste Verwüstungen an. Nach Schätzungen erreichte er Spitzenböen von etwa 330 km/h. Bis zum Hurrikan Katrina (2005) war er der Wirbelsturm mit der höchsten Flutwelle von 7,3 Metern. Über dem Festland drehte Camille langsam Richtung Osten ab und sorgte bis in den Süden Virginias noch für enorme Regenmengen von bis zu 790 Litern pro Quadratmeter. Insgesamt verloren in den vier Bundesstaaten 259 Menschen ihr Leben. Viele davon waren Küstenbewohner, die sich weigerten ihre Häuser zu verlassen.

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Geburtstag des Meteorologen Tor Bergeron

Am 15. August 1891 wurde Tor Bergeron geboren. Der schwedische Meteorologe entwickelte in seiner Promotionsarbeit zunächst theoretisch die Entstehung großer Tropfen in Wolken. Dabei halten sich bei Temperaturen von minus 10 bis minus 35 Grad zunächst unterkühlte Wassertropfen und Eiskristalle gleichzeitig in der Wolke auf. Nach Verdunsten der unterkühlten Wassertropfen schlägt sich der Wasserdampf an den Eisteilchen nieder. Diese wachsen an, "verkleben" mit weiteren Eisteilchen und werden schließlich so schwer, dass der Aufwind in der Wolke sie nicht mehr halten kann und sie zu Boden fallen. Liegt die Temperatur der Luft auf dem Weg zum Boden über 0 Grad, schmelzen die Eiskristalle und es fallen große Regentropfen. Wenn im Winter die 0-Grad-Marke nicht erreicht wird, schneit es. Walter Findeisen bestätigte Bergerons Ausführung später experimentell. Dieser ganze Vorgang ist als Bergeron-Findeisen-Prozess bekannt.

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Vor 50 Jahren: Driftfahrt im Golfstrom von Jacques Piccard

Im Jahr 1969 unternahm Jacques Piccard mit dem Forschungs-Tauchboot Ben Franklin eine Driftfahrt im Golfstrom. Mit an Bord waren mehrere wissenschaftliche Mitarbeiter. Ziel der Fahrt war vor allem die Erforschung der Tiefenströmung des Golfstroms, aber auch das Zusammenleben der Mannschaft auf engem Raum über mehrere Wochen hinweg wurde untersucht. An dieser Frage war vor allem die NASA interessiert. Die Expedition begann am 14. Juli in West Palm Beach, Florida und endete am 14. August 1969 etwa 500 Kilometer südlich von Nova Scotia, Kanada. Das Tauchboot hatte mit dem Golfstrom eine Strecke von 2400 Kilometern zurückgelegt. Die Ben Franklin ist seit 2002 als Museumsschiff im Vancouver Maritime Museum zu besichtigen.

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Höchste je in Deutschland registrierte 24-stündige Regenmenge

Am 12. August 2002 wurde in Zinnwald im Osterzgebirge mit 312 Litern Regen pro Quadratmeter die höchste je in Deutschland registrierte 24-stündige Regenmenge beobachtet. Die Ursache für die extremen Regenmengen war sehr feuchte Luft vom Mittelmeer, die sich über Sachsen abregnete. Zusätzlich kam es durch nördliche Winde zu Staueffekten am Erzgebirge. Die hohen Niederschlagsmengen in der gesamten Region führten im Anschluss zu dem verheerenden Elbehochwasser 2002. Die Elbepegel erreichten neue Rekordmarken, und die Schäden beliefen sich alleine in Deutschland auf fast 10 Milliarden Euro.

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Elbehochwasser 2002

Das verheerende Elbehochwasser 2002 wurde durch heftige Regengüsse in Tschechien Anfang August sowie im Erzgebirge und in Sachsen Mitte August ausgelöst. Dabei fiel im Erzgebirge in 48 Stunden verbreitet mehr als 200, örtlich sogar mehr als 400 Liter Regen pro Quadratmeter. Durch bereits im Juni und Juli in der Region gefallene hohe Regenmengen waren die Böden nass und konnten kaum noch Wasser aufnehmen. Die Elbepegel erreichten daraufhin neue Rekordmarken und die Schäden beliefen sich alleine in Deutschland auf fast 10 Milliarden Euro.

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Last Island Hurricane 1856

Am 10. August 1856 zieht ein Hurrikan über Lousiana hinweg. Dabei werden 400 Menschen getötet. Er war damit einer der tödlichsten Hurrikane in Lousiana. Das erste Mal wurde er am 8. August westlich von Florida beobachtet. Zu dem Zeitpunkt war er allerdings bereits ein Hurrikan. Damit dürfte seine eigentliche Entstehung weiter zurückliegen. Die Windgeschwindigkeit konnte nicht gemessen werden, man schätzt aber, dass Windgeschwindigkeiten um 240 km/h erreicht wurden. Damit war er mindestens ein Hurrikan der Kategorie 4, wenn nicht sogar Kategorie 5. Der Hurrikan teilte die vor der Küste Louisianas gelegene Barriereinsel "Last Island", ein beliebter Erholungsort, in mehrere Teile.

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Waldbrände in der Lüneburger Heide 1975

Im August 1975 brachen in der Lüneburger Heide die bisher größten Waldbrände in Deutschland aus. 7 Menschen kamen dabei ums Leben und fast 8000 ha Waldfläche wurden vernichtet. Erst nach 10 Tagen (Erster Brandtag 8. August, letzter Brandtag 17. August 1975) waren die letzten Brandherde gelöscht. Der Jahrhundert-Waldbrand wurde durch eine lange sommerliche Periode mit Hitze und großer Trockenheit begünstigt. Seit Mai hatte es in der Region kaum noch geregnet, und die dort vorhandenen Kiefernwälder waren stark ausgetrocknet. Außerdem gab es noch viel Reste des Sturmholzes des Orkans vom 13. November 1972 in den Wäldern.

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Meteoritenschwarm der Perseiden

Noch bis Mitte August kann man am Nachthimmel den Meteoritenschwarm der Perseiden beobachten. Das Phänomen kommt durch einen Kometen zustande, der hinter sich eine lange Spur aus Staub und Körnchen herzieht. Im August ist die Bahn des Kometen der Erde so nahe, dass Teilchen in die Atmosphäre eindringen, verglühen und für uns als Sternschnuppen sichtbar werden. Das Maximum wird in der Nacht vom 12. auf den 13. August erwartet, allerdings wird selbst bei guten Wetterverhältnissen der helle Mond die Sicht erschweren.

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Geburtstag von Arthur Berson

Am 6. August 1859 wurde der deutsche Meteorologe Arthur Berson geboren. Bekannt wurde er durch seine Ballonfahrten. So hielt er von 1894 bis 1931 den Höhenweltrekord für Ballonfahrer. Anfang 1901 gelang ihm zusammen mit A. Hildebrandt als erster die Überquerung der Ostsee nach Schweden (er war dabei in Berlin gestartet). Mit R. Süring entdeckte er bei einer Ballonfahrt im Sommer 1901 die Stratosphäre.

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Pollenflug im August

Auch im August kommt es örtlich zu hohen Pollenkonzentrationen. Gräserpollen sind zwar immer weniger in der Luft unterwegs, dafür muss mit Beifuss- und auch ersten Ambrosiapollen gerechnet werden. Die Ambrosien oder auch Traubenkräuter gehören zur Pflanzengattung der Korbblütler und können sich leicht ausbreiten. Die Ambrosien sind über das Jahr gesehen die letzten Pflanzen die bei Allergikern zu tränenden Augen und Fließschnupfen führen.

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Überschwemmungen in Pakistan im Sommer 2010

Im Sommer 2010 wurden weite Teile Pakistans in Folge eines außergewöhnlich starken Monsuns überschwemmt. Mehrere Millionen Menschen waren vom Hochwasser betroffen, enorme Verluste an landwirtschaftlichen Erzeugnissen waren zu beklagen. Normalerweise sorgt der Monsun in den Sommermonaten dafür, dass die Landwirtschaft in Indien und Pakistan mit dem dringend benötigten Wasser versorgt wird. An den Hängen der Berge kommt es dabei auch regelmäßig zu Überschwemmungen. Das Ausmaß der Überflutungen im Jahr 2010 war aber extrem. Gleichzeitig litt der europäische Teil Russlands unter extremer Hitze, wodurch umfangreiche Wald- und Torfbrände ausgelöst wurden.

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Hitzewelle Anfang August 2003

In der ersten Augusthälfte des Jahres 2003 brachte das Hoch Michaela eine extreme Hitzewelle in Europa. Besonders betroffen waren Spanien, Portugal, Italien und Frankreich, aber auch der Süden Großbritanniens, der Südwesten Deutschlands und die Schweiz, wo zum ersten Mal Temperaturen über 40 Grad gemessen wurden. An vielen Orten gab es neue Rekordtemperaturen. Einige 10.000 Todesopfer waren zu beklagen. Da es verbreitet schon in der ersten Jahreshälfte zu trocken gewesen war, kam es volkswirtschaftlich zu einem erheblichen Schaden. Vor allem Frankreich litt unter Wassermangel.

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