Nachrichten rund ums Wetter

Juli 2004 - Tornados in NRW

Am 18.7.2004 zogen ein oder zwei Tornados mit der Stärke F2/F3 von Viersen/Krefeld über Duisburg und Oberhausen bis nach Essen. Die angerichteten Schäden lagen bei über 100 Millionen Euro. Unter anderem wurden im Duisburger Hafen zwei Ladekräne umgeworfen. Einer stürzte auf ein Frachtschiff. Container wurden ins Hafenbecken geschleudert. Zahlreiche Häuser wurden abgedeckt, Stromleitungen zerstört, Bäume entwurzelt und Keller unter Wasser gesetzt. Bahnstrecken blieben tagelang gesperrt. Tornados treten bei uns im Vergleich zum mittleren Westen der USA nur selten auf. Etwa 30 dieser kleinräumigen Wirbelstürme werden jedes Jahr in Deutschland beobachtet. Ungefähr 300 sind es in ganz Europa. Tornados entwickeln sich immer nur im Zusammenhang mit kräftigen Gewitterwolken. Ihr Lebensdauer ist auf wenige Minuten bis zu einigen Stunden begrenzt. Der Durchmesser von Tornados beträgt meist nur wenige hundert Meter, so dass die Schäden auf einen engen Raum begrenzt sind. Die Stärke der Tornados wird über die Fujita-Skala angegeben. So werden in einem F0-Tornado Windgeschwindigkeiten bis zu 120, in den extremen F5-Tornados dagegen sehr starke Windböen bis zu 500 km/h erreicht.

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Insel Rügen bisher sonnigste Region in Deutschland im Jahre 2019

Bisher sonnigste Region 2019 in Deutschland war etwa zur Jahresmitte mit 1217 Sonnenstunden die Insel Rügen, Platz 2 belegt Nürnberg mit 1214 Stunden Sonnenschein und den Bronze-Platz hat Rheinfelden am Hochrhein mit 1213 Stunden inne.

Jahreswerte 2019 Deutschland

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Hochwasser-Katastrophe im Gottleuba-Tal im Juli 1927

Am 8. Juli 1927, sowie in der folgenden Nacht kam es zu schweren Regenfälle im Osterzgebirge (vor allem im Einzugsbereich der Flüsse Gottleuba und Müglitz). Die Folge waren verheerende Überschwemmungen mit Flutwellen bis zu 6 Metern Höhe. Die Gottleuba, normalerweise nur 3 bis 4 Meter breit, erreichte stellenweise eine Breite bis zu 100 Metern. Neben den unzählbaren Zerstörungen durch das Hochwasser selbst sowie durch mitgerissene entwurzelte Bäume und Geröll verloren rund 160 Menschen ihr Leben.

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Der Blick aufs Niederschlagsradar

Die Radarmeteorologie bezeichnet ein Teilgebiet der Meteorologie, dass sich zur Untersuchung und Ortung von Wolken und Niederschlägen des Radars bedient. Das Niederschlagsradar zeigt dabei die Regenintensität in verschiedenen Farben an. Gemessen wird das Reflexionssignal von Wolken und Regentropfen zur Sendestation. Vor allem bei wechselhaften Wetterlagen lohnt sich der Blick aufs Radar, denn rasch lassen sich Zuggeschwindigkeiten und Intensitäten von regenreichen Wolkenfeldern ablesen.

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Wärmster Juni in Deutschland seit Messbeginn 1881

Der Juni war mit einer Mitteltemperatur von 19,8 Grad und einer positiven Abweichgun von 4,1 Grad der wärmste Junimonat in Deutschland seit Beginn regelmäßiger Messungen im Jahre 1881 und damit noch etwas wärmer als der Juni im Jahrhundertsommer 2003. Mit 55,6 Liter Regen pro Quadratmeter fiel nur 72 Prozent des 30jährigen Mittels für den Niederschlag. Dafür schien mit 308 Stunden überdurchschnittlich häufig die Sonne.

Gebietsmittelwerte für Deutschland und die Bundesländer

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Juni 2019 in Deutschland: Trocken, deutlich zu warm uns sehr sonnig

Der Juni 2019 war in Deutschland einer der wärmsten Juni-Monate seit Beginn regelmäßiger Messungen im Jahre 1881. Dazu schien häufig die Sonne, und in den meisten Regionen war es trocken oder auch deutlich zu trocken.

Monatswerte deutscher Wetterstationen

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Rekord-Monat Juni 2019

Die letzte Juni-Hälfte brachte bei uns eine extreme Hitzewelle. In der Saharaluft stiegen die Temperaturen auf bis dahin im Juni noch nicht erreichte Werte. Einen Höhepunkt gab es am Mittwoch 26 Juni, noch heißer war es aber gestern am 30. Juni mit Höchstwerten bis zu 39,6 Grad in Bernburg an der Saale und 39,3 Grad am Flughafen in Frankfurt. Vor allem am 30. Juni wurden an vielen Wetterstationen neue Hitzerekorde für den Monat Juni seit Beginn regelmäßiger Messungen aufgestellt.

Rekordwerte für den Juni an deutschen Wetterstationen

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