Nachrichten rund ums Wetter

Ende des meteorologischen Winters

Mit dem Februar geht bei uns der sogenannte meteorologische Winter, der die Monate Dezember, Januar und Februar umfasst, zu Ende. Diese Aufteilung hat rein statistische Gründe. Daten für komplette Monate lassen sich einfacher berechnen und vergleichen. Die Sonne wird im folgenden März immer kräftiger, und die Tage immer länger. Ende des Monats beträgt die astronomisch mögliche Sonnenscheindauer immerhin schon fast 13 Stunden. Der astronomische Frühlingsbeginn ist dieses Jahr am 20. März, und zwar genau um 22:58 MEZ.

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Orkan Vivian im Februar 1990

Am 26. Februar 1990 (damals ein Rosenmontag) überquerte der Orkan Vivian Deutschland. In Europa waren 64 Todesopfer zu beklagen. Verbreitet gab es in Deutschland Windgeschwindigkeiten von über 120 Stundenkilometern. Auf dem Großen St. Bernhard Pass in den Schweizer Alpen wurde ein Spitzenwert von 268 km/h gemessen. In Düsseldorf wurde der Rosenmontagszug auf den 19. Mai verschoben. Hamburg wurde zwischen dem 25. und 27 Februar von mehreren Sturmfluten heimgesucht. Die Schadenshöhe betrug etwa 1,11 Milliarden Euro.

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Durchschnittliche und Rekord-Neuschneehöhen

In einem durchschnittlichen Winter fallen in den Alpen 3 bis 6 Meter Neuschnee, das Dorf Damüls in Österreich bezeichnet sich mit im Mittel 9,3 Metern Schnee pro Saison als schneereichstes Dorf der Welt. Im Nordwesten der USA fallen am Mount Baker durchschnittlich 17 Meter Neuschnee, im Winter 1998/99 wurde dort die inoffiziell größte Neuschneemenge gemessen. Am Messort in etwa 1300 Meter Höhe wurden damals fast 29 Meter Neuschnee registriert.

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Adolph Bermpohl

Am 23. Februar 1967 zog ein schwerer Orkan mit bis dato nicht gemessenen Windgeschwindigkeiten über die Nordsee. Dabei gerieten mehrere Schiffe in Seenot. Nachdem der Seenotkreuzer Adolph Bermpohl bereits die Besatzung eines niederländischen Kutters gerettet hatte, fiel der Seenotkreuzer selbst dem Orkan zum Opfer. Die Besatzungsmitglieder und die bereits geretteten niederländischen Fischer fanden den Tod. Erst am Vormittag des 24. Februar wurde der schwer beschädigte Kreuzer gefunden. Insgesamt kostete der Orkan 80 Seeleuten das Leben. Auch im Binnenland verursachte der Orkan schwerste Verwüstungen.

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Februar 1999, gewaltige Lawine reißt in Galtür 31 Menschen in den Tod

Der Januar und der Februar 1999 waren sehr schneereich, und so fielen in den Nordalpen und in Tirol in den Hochlagen mehrere Meter Neuschnee. In der Region um Galtür hatten sich so kurz vor dem Unglück beispielsweise eine Schneedecke von etwa 4 Metern Höhe angesammelt. Am 23. Februar gegen Abend ging die Lawine dann ab und tötet mehr als 30 Menschen.

https://www.wetterkontor.de/de/wintersport/

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Das Wetter auf dem Mars

Für die Meisten klingt es wohl erst einmal sehr seltsam, wenn man vom Wetter von einem anderen Planeten hört. Doch die Marsmission "InSight" der NASA macht es tatsächlich möglich Wetterdaten vom Mars zu erhalten. So wurden beispielsweise am 17. Februar eine Höchsttemperatur von minus 12 Grad und ein Minimum von minus 94 Grad gemessen. Dazu wehte ein Südwestwind mit 19,4 km/h im Mittel und Böen bis 60,8 km/h. Die Messsonde befindet sich auf der Elysium Planitia, einer flachen Ebene in Nähe des Mars-Äquators und sendet in regelmäßigen Abständen Daten zur Erde.

Wetterdaten vom Mars und weitere Informationen zur "InSight"-Mission (Quelle: NASA)

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Wetterfühligkeit

Viele Menschen leiden unter der Wetterfühligkeit. Wer kennt das nicht: Bei Sonnenschein fühlt man sich fit und vital, bei nasskaltem Wetter ist die Stimmung dagegen auf dem Nullpunkt. Seit langem ist den Medizin-Meteorologen bekannt, dass das Wetter einen großen Einfluss auf den menschlichen Organismus hat. Dabei ist kein meteorologisches Element alleine für die Wirkung auf den Menschen verantwortlich, sondern immer die Gesamtheit mehrerer Elemente. Die Art und Stärke der Wirkung auf den einzelnen Menschen hängt unter anderem sehr stark vom Alter, vom Gesundheitszustand aber auch von der Leistungsfähigkeit ab. Wissenschaftliche Untersuchungen und die Auswertung medizinischer Statistiken haben zu einigen sehr wichtigen Erkenntnissen geführt. Der stärkste Einfluss tritt immer bei Wetteränderungen auf, der geringste dagegen bei ruhigen Hochdruck-Wetterlagen. Ein sehr starker Einfluss auf das menschliche Wohlbefinden wird vor dem Eintreffen eines Tiefs beobachtet. In diesen Bereichen, den so genannten warmluftadvektiven Tiefvorderseiten, kann es zu Kopfschmerzen und Migräneanfällen, zu Herz- und Kreislaufproblemen oder auch zu einer Erniedrigung des Blutdrucks kommen. Im Bereich der Kaltluft auf der Rückseite eines Tiefs können sich zum Beispiel rheumatische oder asthmatische Beschwerden verschlimmern, aber auch Kopfschmerzen können ausgelöst werden.

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Geburtstag Ludwig Boltzmann

Am 20. Februar 1844 wurde Ludwig Boltzmann geboren. Berühmt wurde seine Neufassung der Thermodynamik. Einer seiner Gegner war auch zunächst Max Planck, er griff aber bei der Aufstellung des später bekannten Planckschen Strahlungsgesetzes auf Boltzmanns Theorien zurück. Das von den Physikern Josef Stefan und Ludwig Boltzmann gefundene Stefan-Boltzmann-Gesetz ist ein Sonderfall des Planckschen Strahlungsgesetzes. Planck ließ übrigens die von Boltzmann gefundene Formel zur Entropie (fundamentale Zustandsgröße in der Thermodynamik) in dessen Grabstein einmeißeln.

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Vor 9 Jahren: Zweitniedrigste Temperatur in Europa

Mit extremen minus 56,4 Grad wurde vor neun Jahren am 19. Februar 2010 in Hoseda-Hard die zweitniedrigste bisher in Europa gemessene Temperatur erreicht. Hoseda-Hard liegt im Nordwesten Russlands in der Nähe der Barentsee. Die tiefste je in Europa errreichte Temperatur regiestrierte man mit minus 58,1 Grad am 31. Dezember 1978 in Ust-Shchugor, ebenfalls in Russland.

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Phänologie

Die Phänologie befasst sich mit den im Jahresablauf wiederkehrenden Entwicklungserscheinungen der Pflanzen. Die Eintrittszeiten spezieller Erscheinungen werden im phänologischen Kalender dokumentiert. Er unterteilt das phänologische Jahr in zehn Jahreszeiten und orientiert sich an Entwicklungsstadien bestimmter Pflanzen in Mitteleuropa. Die Haselblüte steht dabei für den Beginn des sogenannten Vorfrühlings. Die Blüte der Forsytie markiert anschließend den Beginn des Erstfrühlings, während mit der Apfelblüte der Vollfrühling Einzug hält.

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Julianenflut am 17. Februar 1164

Am 17. Februar 1164 kam es an der Nordseeküste zur sogenannten Julianenflut. Vor allem Ostfriesland, sowie das Gebiet zwischen Elbe- und Wesermündung waren betroffen. Dabei bildete sich in ersten Ansätzen der heutige Jadebusen. Ungefähr 20.000 Menschen sollen den Überlieferungen zufolge dabei ums Leben gekommen sein. Es handelt sich hierbei um die erste konkret aufgezeichnete Sturmflut in Deutschland.

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Februar 1929 und 1956 kälteste Februarmonate seit 1881

Die Februarmonate der Jahre 1929 und 1956 waren die beiden bisher kältesten seit Beginn regelmäßiger Wetteraufzeichnungen im Jahre 1881. Die negativen Abweichungen vom langjährigen Monatsmittel lagen bei 10,5 Grad. Mehr als 6 Grad zu kalt waren u. a. auch die Februarmonate 1986, 1963 und 1947. Die kältesten Monate dieses Jahrhunderts waren bisher 2003, 2012 und 2018 mit einer negativen Abweichung vom MIttelwert von etwa 3 Grad.

Gebietsmittel der einzelnen Monate für Deutschland und die Bundesländer

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Geburtstag von Galileo Galilei

Am 15. Februar 1564 wurde der italienische Mathematiker, Physiker und Astronom Galileo Galilei in Pisa geboren. Zu seinen zahlreichen wissenschaftlichen Leistungen und Entdeckungen gehörte unter anderem die Erkenntnis, dass die Dichte von Flüssigkeiten von der jeweiligen Temperatur abhängt. Nach ihm wurde das Galileo-Thermometer benannt. Dieses besteht aus einem Glasrohr, das mit einer Flüssigkeit gefüllt ist, in der sich wiederum Glaskugeln befinden, die beispielsweise Alkohol enthalten. Sie besitzen eine ähnliche Dichte wie die Flüssigkeit um sie herum. Wird das Wasser des Glasrohrs nun erwärmt oder abgekühlt, dann bewegen sich die Glaskugeln je nach ihrer Dichte und der Temperatur entsprechend unterschiedlich hinauf oder hinab.

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Die Naturkatastrophe von Holstein 1648

Am 14. Februar 1648 kam es in den Holsteinischen Elbmarschen zu einer verheerenden Naturkatastrophe. Ein Orkan zog begleitet von Gewittern mit starken Regen- und Hagelschauern über das Gebiet hinweg. Auf der Elbe sanken zahlreiche Schiffe oder wurden gegen Ufer gedrückt. Kirchtürme, Häuserdächer und Bäume fielen dem Sturm zum Opfer. Zudem wurde eine Sturmflut, die Fastelabendsflut (Fastnachtsflut) ausgelöst. Diese überschwemmte die niedrig gelegenen Elbmarschen zum Teil meterhoch. Dabei kamen unzählige Menschen und Tiere ums Leben. Das Gebiet war wochenlang überflutet und verwüstet.

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Gründung der Mawson-Station im Jahr 1954

Am 13. Februar 1954 wurde die australische Mawson-Station an einer hufeisenförmigen Bucht an der Küste von Mac-Robertson-Land als erste permanente Station südlich des Polarkreises errichtet. Anfangs bestand die Station nur aus 3 Baracken, die von der ersten zehnköpfigen Überwinterungsmannschaft um zwei weitere Hütten erweitert wurden. Bis 1966 war die Anzahl der Gebäude bereits auf 50 angewachsen. Die Forschung im Bereich "Eis, Ozean, Atmosphäre und Klima" ist einer der vier Schwerpunkte auf der Station.

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Geburtstag von George Hadley

Vor 334 Jahren, am 12. Februar 1685 wurde George Hadley in London geboren. Er war eigentlich Rechtsanwalt von Beruf, doch er interessierte sich auch für Physik und Meteorologie. Er formulierte schon 100 Jahre vor Gapard Gustave de Coriolis im Jahr 1735 als Erster die Theorie der Passatzirkulation. Im selben Jahr wurde er in die Royal Society (britische Akademie der Wissenschaften, Gelehrtengesellschaft) gewählt. Nach ihm wurde später die Hadleyzelle benannt, welche die Ursache der Passatwinde ist und die Zirkulation zwischen Äquator und dem so genannten subtropischen Hochdruckgürtel beschreibt.

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Extreme Schneemengen 1951

Bereits im Januar 1951 kam es in den Alpen zu ungewöhnlich starken Schneefällen, in deren Folge bei zahlreichen Lawinenabgängen über 200 Menschen starben. Ab 4. Februar 1951 gab es erneut extreme Schneefälle. Mit einem kräftigen Südwind stellte sich auf der Alpennordseite Föhn ein, in der Südschweiz fielen dagegen bis zum 6. Februar über 2 Meter Schnee. Dann schneite es erneut vom 8. bis 11. Februar im Süden fast ununterbrochen. Insgesamt fielen südlich des Alpenhauptkamms gebietsweise über 4 Meter Schnee. Aber auch der Norden bekam bis Mitte Februar noch über 2 Meter Neuschnee ab. Anschließend gab es wieder ungezählte spontane Lawinenabgänge. In der Schweiz und Italien waren dabei mindestens 30 Menschenleben zu beklagen.

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Der Winter 1962/63

Der Winter 1962/63 war einer der strengsten Winter in Mitteleuropa. Nicht nur Deutschland war von der Kälte betroffen, auch der Alpenraum, Frankreich und sogar die Britischen Inseln. In Benelux war es zum Beispiel der kälteste Winter seit 1789. Damals froren zum letzten Mal Rhein und Bodensee zu. Insgesamt war der Bodensee seit Beginn der Aufzeichnung 875 nur 37 Mal zugefroren, vor 1962/1963 zuletzt im Jahre 1880.

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Geburtstag Wilson Bentley

Am 9. Februar 1865 wurde in Jericho (Vermont, USA) der US-amerikanische Schneeforscher und Fotograf Wilson Bentley geboren. Von Hauptberuf eigentlich Farmer, widmete er einen Großteil seiner Zeit der Fotografie und dem Erforschen von Schneekristallen. So gelang es ihm als einem der ersten Menschen, Schneekristalle unter dem Mikroskop zu fotografieren. Das dazu benötigte Verfahren erarbeitete er selbst. Er fotografierte insgesamt mehr als 5000 Schneekristalle, im Jahre 1931 veröffentlichte er ein Buch dazu.

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2018 globale gesehen viert wärmstes Jahr seit Beginn regelmäßiger Messungen

Nach Auswertungen des amerikanischen Wetterdienstes NOAA war das Jahr 2018 das viert wärmste Jahr seit Beginn regelmäßiger Messnungen vor 139 Jahren. Platz 1 der wärmsten Jahre belegt 2016, den 2. Platz das Jahr 2015 und den 3. Platz das Jahr 2015. Die letzten vier Jahre waren also auch die vier wärmsten Jahre seit 1880. 9 der 10 wärmsten Jahre gab es seit 2005. Das Jahr 2018 war außerdem das 42. Jahr in Folge, dass gleich warm oder wärmer war als der Durchschnitt des 20. Jahrhunderts.

Originalartikel des amerikanischen Wetterdienstes NOAA (englische Sprache)

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Februar - statistisch der Monat der Hochdruckgebiete

Der Februar ist in der Statistik der Monat der Hochdruckgebiete. Häufig bestimmen sie in dieser Zeit das Wetter in unserer Region. Deshalb ist der Februar auch einer der trockensten Monate des Jahres. Die winterlichen Hochdruckgebiete bringen aber nicht immer nur Sonnenschein. Die Sonne ist auch im Februar noch immer nicht kräftig genug, um Nebel und Hochnebel komplett zu vertreiben. So bleibt es dann an manchen Tagen trübe und grau. Der Grund ist, dass sich in den Wintermonaten in den Hochdruckgebieten Temperatur-Inversionen ausbilden können. Absinkende Luftbewegungen in den Hochdruckgebieten führen zwar erst einmal zur Wolkenauflösung, aber auch zu einer Erwärmung der Luft in höheren Schichten (oberhalb etwa 700 bis 900 Metern Höhe). Am Boden kühlt sich die Luft in den klaren Nächten jedoch stark aus. Durch die Erwärmung in höheren Schichten wird die eigentliche Temperaturschichtung der unteren Atmosphäre, nämlich eine stetige Temperaturabnahme mit der Höhe um etwa 1 Grad pro hundert Meter, umgekehrt. Das heißt es kommt in einer Luftschicht von wenigen hundert Metern zu einem Temperaturanstieg. Diese relativ warme Luftschicht wirkt wie ein Deckel und schließt die unteren Luftschichten ab. Es kann kein Austausch zwischen den oberen und unteren Luftschichten stattfinden. Häufig entsteht dann an der Inversionsschicht auch eine Wolkendecke, die sich teilweise über Tage hinweg zäh hält und für trübes Wetter sorgt. Die Meteorologen nennen Sie eine Hochnebeldecke.

Zurzeit bestimmen aber kräftige Tiefdruckgebiete unser Wetter in Deutschland. Sie sorgen für wechselhaftes, stürmisches und sehr mildes Wetter. Erst im Laufe der nächsten Woche könnte wieder hoher Luftdruck überwiegen.

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Wetterstationen - Regionale Erfassung von Wetterdaten

Um das Wetter richtig vorhersagen zu können, muss man den aktuellen Zustand unserer Atmosphäre zunächst einmal exakt erfassen. Dazu nutzen die Meteorologen neben Satellitendaten und Radarbildern auch die an weltweit etwa 10000 Wetterstationen registrierten Daten. Diese Wetterstationen sind alle mit einer Vielzahl von meteorologischen Messgeräten ausgestattet, die unter anderem Daten zur Temperatur, zur Luftfeuchte, zum Luftdruck, zum Wind oder zum Niederschlag erfassen. Dabei wird sehr viel Wert auf die Genauigkeit und die Vergleichbarkeit der Instrumente gelegt, denn ein falsch bestimmter Ausgangszustand kann im Endeffekt zu fehlerhaften Wettervorhersagen führen.

Beispielhaft seien hier zwei Messgeräte etwas näher erläutert. Die Messung der Windgeschwindigkeit erfolgt in 10 Meter über den Boden mit einem sogenannten Schalenkreuz-Anemometer. Hierbei handelt es sich um ein horizontal auf einem Mast montiertes Windrad aus drei oder vier halbkugelartigen Schalen, das vom Wind angetrieben wird. Die Windrichtung kann zum Beispiel einfach durch eine Windfahne oder durch einen Windsack bestimmt werden. Bei professionellen Wetterstationen geschieht dies jedoch über elektrische Windrichtungssensoren. Die Niederschlagsmessung erfolgt über einen waagerecht installierten Niederschlagstrichter in einer Höhe von einem Meter über Grund, der eine Auffangfläche von 200 Quadratzentimeter hat. Die exakte Niederschlagsmessung erweist sich aber als schwierig. Zum einen wird bei starken Winden ein Teil des Niederschlags über den Trichter hinweg geweht, und man erhält zu geringe Mengen. Außerdem treten Probleme bei Schneefall auf, da der Schnee vor der Messung erst geschmolzen werden muss, und bei starkem Schneefall ebenfalls die Schneeflocken über den Auffangtrichter geweht werden. Meist sind jedoch schon beheizte Niederschlagsmesser im Einsatz.

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Die allergene Belastung durch Hasel- und Erlenpollen nimmt langsam zu

Trotz der noch häufig winterlichen Temperaturen der letzten Tage nimmt der Flug von Hasel- und Erlenpollen allmählich zu. Vor allem im Westen und Norden werden zurzeit bereits schwache bis mäßig hohe Konzentrationen in der Luft registriert. Durch die steigenden Temperaturen in den kommenden Tagen wird sich der Pollenflug von Hasel und Erle langsam weiter verstärken.

Vorhersage Pollenflug der Hasel

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Die Große Halligflut von 1825

Vom 3. bis 5. Februar 1825 hielt eine sehr schwere Sturmflut, auch Große Halligflut genannt, die Bewohner der deutschen, dänischen und niederländischen Küste in Atem. Auch das untere Weser- und Elbegebiet war betroffen. Grund dafür war ein kräftiges Orkantief, das die Wassermassen der Nordsee Richtung Küste drückte. Dabei brachen zahlreiche Dämme, die zum Teil noch nicht von den vorherigen Sturmfluten instand gesetzt worden waren. Es wurden neue Rekordwasserstände gemeldet. Etwa 800 Menschen ertranken in den Fluten. Die Insel Pellworm wurde vollständig überflutet. Das nördliche Jütland wurde zu einer Insel.

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1966: Wettersatellit ESSA-1 wird gestartet

Am 3. Februar 1966 wurde der amerikanische Wettersatellit ESSA-1 gestartet. Er gehörte zur ersten Generation von Satelliten des TIROS-Programmes (Television and Infrared Observation Satellite). Die Satelliten sollten Aufnahmen der Wolkenfelder übermitteln, mit deren Hilfe die Großwetterlage besser bestimmt und vorhergesagt werden konnte. Vor ESSA-1 waren seit 1960 bereits 10 Satelliten gestartet worden. Die aktuellen NOAA-Satelliten gehören zum Programm mit dem Namen Advanced TIROS-N.

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Februar bringt häufig die kältesten Temperaturen des Winters

Die kältesten Temperaturen im Winter werden bei uns häufig erst im Februar beobachtet. So wurde auch die bisher tiefste je in Deutschland gemessene Temperatur in einem Februar erreicht, und zwar am 12. Februar 1929 in Hüll (Kreis Pfaffenhofen/Ilm) in Niederbayern. Das Quecksilber ging damals auf bisher nicht wieder erreichte minus 37,8 Grad zurück. Der Februar 1929 war der eisigste Februar-Monat des 20. Jahrhunderts und der Winter insgesamt war so kalt, dass sogar der Rhein an vielen Stellen gefror.

https://www.wetterkontor.de/de/wetter/deutschland/rekorde.asp

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Der Februar

Im Februar, dem letzten Monat des meteorologischen Winters, der die Monate Dezember, Januar und Februar umfasst, zeigen zunehmende Tageslänge und größer werdende Kraft der Sonne immer mehr Wirkung. Zurzeit verlängert sich die Zeit zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang bei uns in Deutschland schon wieder jeden Tag um 3 bis 4 Minuten. So beträgt die astronomisch mögliche Sonnenscheindauer Mitte Februar bereits täglich 10 Stunden. Zum Frühlingsanfang Ende März sind es dann sogar wieder mehr als 12 Stunden. Allerdings kann sich der Winter noch immer mit Macht bemerkbar machen. Auch längere Kälteeinbrüche von Norden und Osten sind keine Seltenheit. Der Februar ist der Monat der Hochdruckgebiete. Häufig bestimmen sie in dieser Zeit das Wetter in unserer Region. Deshalb ist der Februar im langjährigen Mittel auch einer der trockensten Monate des Jahres.

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