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Nachrichten rund ums Wetter

Kältewelle in den USA

In den vergangenen Tagen und auch heute herrschen im Mittleren Westen der USA Höchsttemperaturen im zweistelligen Minusbereich. Tiefstwerte unter minus 20 Grad waren keine Seltenheit, gebietsweise wurden sogar tagsüber nur Werte um oder unter minus 30 Grad erreicht. Zusammen mit einem eisigen Wind lagen die gefühlten Temperaturen noch einmal 10 Grad darunter. In vielen Regionen blieben Schulen und Universitäten geschlossen, tausende Flüge wurden gestrichen. Grund für solch eine extreme Kälte ist Polarluft, die bei passender Wetterlage ungehindert aus dem Norden in Richtung Süden vordringen kann. Im Gegensatz zu Europa besitzt Nordamerika keine Gebirge mit Ost-West-Ausrichtung, die die Luft bremsen können. Hinzu kommt eine weite Entfernung zum wärmenden Meer.

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Vor 89 Jahren: Erster Aufstieg einer Radiosonde

Um die Schichtung der Atmosphäre zu untersuchen, wurden seit Ende des 19. Jahrhunderts Wetterballons mit Messinstrumenten eingesetzt. Allerdings hatte diese Methode einen großen Nachteil: Die Werte konnten erst ausgelesen werden, wenn das Gerät später gefunden wurde. In den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts gab es schließlich erste Versuche mit Radiosonden. Der sowjetische Meteorologe Pawel Moltschanow startete am 30. Januar 1930 eine Radiosonde, die zum Standard für die zukünftige Entwicklung der Radiosonden werden sollte. Somit wird Moltschanow häufig als Erfinder der Radiosonde angesehen.

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Rückblick Januar 2019

Der erste Monat des Jahres zeigt sich teilweise recht durchschnittlich. Die Temperaturen waren im Norden und Osten bislang etwas zu warm, im Rest des Landes lagen sie meist recht nahe am örtlichen Durchschnittswert. Der meiste Niederschlag fiel bislang vor allem in den Mittelgebirgen und im Süden. Dort liegt die Menge zum Teil schon 40 bis 60 Prozent im Plus. Die Sonne ließ sich im Süden am seltensten blicken. Insgesamt bleiben wohl viele Regionen Deutschlands unter ihrem Sollwert. Hier und da wird der Mittelwert aber noch erreicht oder übertroffen werden.

Monatsrückblick Januar 2019

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Heute vor 20 Jahren: Extreme Kälte in der norwegischen Finnmark

Heute vor genau 20 Jahren wurde eine der niedrigsten Temperaturen in Europa und gleichzeitig der niedrigste Temperaturwert Norwegens im 20. Jahrhundert gemessen. Minus 51,2 Grad Celsius waren es am 28. Januar 1999 in Karasjok, in der Finnmark im Norden Norwegens gelegen. Während dieser Kälteperiode lag die Tiefsttemperatur in Karasjok drei Tage und in Kautokeino einen Tag unter minus 50 Grad. Doch der "ewige" norwegische Kälterekord blieb bestehen. Im 19. Jahrhundert war es am 01. Januar 1886 ebenfalls in Karasjok schon einmal noch 0,2 Grad kälter, an jenem Tag wurden minus 51,4 Grad gemessen. Doch gibt es in Skandinavien mitunter noch niedrigere Temperaturen. In Vuoggatjaalme, im schwedischen Lappland, wurde am 02. Februar 1966 eine Tiefsttemperatur von minus 52,6 Grad gemessen. Europaweit sind vermutlich jene minus 58,1 Grad vom 31. Dezember 1978 in Ust Schugor (Russland) der niedrigste Temperaturmesswert. Ust Schugor liegt in 85 Meter Höhe im äußersten Osten Europas unweit des Urals auf etwa 64° nördlicher Breite.

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Die Tage werden wieder länger

Die Sonne wird bei uns in den nächsten Wochen immer kräftiger. Zurzeit verlängert sich die Zeit zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang in Deutschland schon wieder jeden Tag um 2 bis 3 Minuten. So beträgt die astronomisch mögliche Sonnenscheindauer Ende Januar im Süden bereits täglich 9,5 und im Norden etwa 9 Stunden. Ende Februar sind die Tage dann bereits 90 bis 120 Minuten länger als zurzeit.

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Wetterlage stellt sich am Wochenende um - Winter macht kurze Pause

Das Wetter stellt sich am Wochenende vorübergehend um. Die Tiefs Laszlo und Martin vertreiben die kalte Schneeluft aus Deutschland, und lenken deutlich mildere Luft von Westen heran. So steigen die Temperaturen vor allem im Westen am Wochenende deutlich über die 5-Grad-Marke. Besonders im Osten und Süden sowie in höheren Lagen geht die Wetterumstellung heute mit zum Teil gefährlicher Glätte einher. Zu Beginn der neuen Woche kommt der Winter dann aber schon wieder zurück nach Deutschland.

Aktuelle Wetterlage über Europa

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Vor 29 Jahren: Orkan Daria zieht über Nord-, West- und Mitteleuropa

Am 25. und 26. Januar 1990 zog der Orkan Daria über Nord-, West und Mitteleuropa. Er erreichte mittlere Windgeschwindigkeiten zwischen 120 und 130 sowie Spitzenböen von 170 bis 180 km/h. Um die 100 Todesopfer waren zu beklagen. Daria war zum damaligen Zeitpunkt der Orkan in Europa mit dem größten angerichteten Schaden (ca. 4 bis 6 Milliarden Euro). Ihm folgten Ende Februar des gleichen Jahres noch die Orkane Vivian und Wiebke.

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Wird es im kommenden Sommer viele Mücken geben?

Viel diskutiert ist die Frage, wie sich das Wetter im Winter auf die Anzahl der Stechmücken im nächsten Sommer auswirkt. Hier sind sich die Experten nicht einig. Einige gehen davon aus, das milde Temperaturen den Eiern und Larven der Mücken eher schaden, da sich Schimmelpilze breit machen können. Andere gehen davon aus, das ein milder Winter den Stechmücken eher entgegen kommt. Eine dritte Meinung ist, dass nicht ein milder oder kalter Winter, sondern ein trockener oder feuchter Frühling und Frühsommer für eine Mückenplage entscheidend ist. Um einer Mückenplage im Sommer zu entgehen, ist ein sehr trockenes Frühjahr wichtig. Ob wir uns das allerdings wünschen sollten, bleibt die Frage, schließlich profitieren nicht nur Mücken, sondern auch sämtliche Pflanzen und somit letzten Endes wir vom Regen im Frühjahr.

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Heute vor 112 Jahren: Höchster je in Deutschland gemessener Luftdruck

Der höchste je in Deutschland gemessene Luftdruck wurde am 23. Januar 1907 in Berlin registriert und lag bei 1058 Hektopascal. Solch extrem hohe Luftdruckwerte sind in Deutschland sehr selten und nur in den Wintermonaten möglich. Deutlich stärkere Hochdruckgebiete gibt es jedoch noch über Russland. Der Rekordluftdruck weltweit wurde am 31. Dezember 1968 über Nordwest-Sibirien registiert. Damals zeigten die Barometer in der Stadt Agata einen Luftdruck von 1084 Hektopascal an.

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Der Lostag St. Vinzenz (22. Januar)

Die sogenannten Lostage sollen dem alten Brauchtum entsprechend für das Wetter der nächsten Wochen und Monate verantwortlich sein und sind häufig mit Heiligen verknüpft. Die Lostage basieren meist auf bäuerlichen Aufzeichnungen und Erfahrungen. Für heute (St. Vinzenz) gibt es unter anderem folgenden Spruch: "Wenn Agnes und St. Vinzenz kommen, wird neuer Saft im Baum vernommen." Dies bedeutete für die Holzfäller, dass sie an diesem Tag mit dem Holzeinschlag fertig sein müssen, da man früher nur Holz schlug, wenn es nicht im Saft stand. Zwei weitere Sprüche lauten: "Kommt Sankt Vinzenz tief im Schnee, bringt das Jahr viel Heu und Klee." "Hat der Vinzenz Wasserflut, ist es für den Wein nicht gut."

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Vor 43 Jahren: schwere Sturmflut trifft Nordsee-Küste

Nach der Jahrhundertflut am 3. Januar 1976 kam es am 21. Januar desselben Jahres erneut zu einer schweren Sturmflut. Die meisten Seedeiche an der Nordsee-Küste hielten den Wassermassen stand, auf der Insel Sylt gab es allerdings starke Abbrüche an den Dünen. Sylt ist nach vorherrschender Meinung der Wissenschaftler seit der Zweiten Marcellusflut von 1362 eine Insel und hat seitdem immer wieder Land verloren. Um die Insel zu schützen, wird seit Anfang der 70er Jahre Sand vor die Küsten der Insel gespült. Trotzdem befürchten Experten, dass Sylt weiterhin in Gefahr ist, auseinanderzubrechen.

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Hochwinter

Die Zeit zwischen Anfang Januar und Mitte Februar wird als Hochwinter bezeichnet und gilt als kälteste Zeit des Jahres. Bei den Witterungsregelfällen sind es speziell die Hochdruckwetterlagen der zweiten Januarhälfte, die oft die tiefsten Temperaturen des gesamten Winters bringen. Die nächsten Tage scheint sich nun zunächst wirklich ein Hoch im Osten bzw. Nordosten zu halten und damit weht auch immer kältere Luft zu uns heran. Wie lange diese Wetterlage allerdings anhält und ob noch Schnee hinzukommt, ist allerdings noch recht ungewiss.

Wetteraussichten der kommenden Tage

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Orkan Kyrill im Jahr 2007

Vom 18. auf den 19. Januar 2007 zog der Orkan Kyrill über Mitteleuropa hinweg. Es war einer der stärksten Stürme der letzten 30 Jahre. Die höchste Spitzenwindböe wurde auf dem Aletschgletscher mit 225 km/h gemessen. Aber auch in den Niederungen gab es häufig Orkanböen von 120 bis 140 km/h. Neben enormen Sachschäden forderte der Orkan auch 47 Menschenleben, 13 davon in Deutschland. Die Wälder wurden stark geschädigt und erstmals wurde in ganz Deutschland der Bahnverkehr eingestellt.

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Wetterlage stellt sich um - Winter nächste Woche auch in den Niederungen wahrscheinlich

Die Wetterlage stellt sich bei uns in Mitteleuropa komplett um. Die trübe und wechselhafte Nordwestlage endet heute mit Hoch Brigida. Am Wochenende setzt sich dann weitgehend trockenes aber auch recht kaltes Winterwetter durch. Kommende Woche soll dann der Wind auf Ost drehen, dann würde es auch in den Niederungen im Norden und Westen Deutschlands winterlich. Ob es neben der Kälte auch Schnee geben wird, ist derzeit aber noch offen.

Temperatur-Animation für Europa

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Januar 1951: Heftige Schneefälle im Alpenraum

Ab dem Abend des 15. Januar 1951 begann es in den Alpen fast ununterbrochen zu schneien. Der Schneefall dauerte auf der Alpennordseite fast fünf Tage. Dabei fielen gebietsweise bis zu 15 Zentimeter pro Stunde. Zum Teil kamen über 2,5 Meter Schnee zusammen. Vom 19. bis 22. Januar 1951 kam es dann fortwährend zu spontanen Lawinenabgängen. In der Schweiz starben bei über 1000 Lawinen mit Sachschäden 75 Personen. In Österreich kamen bei ungezählten Lawinen 135, in Italien 23 Menschen ums Leben.

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Erste Marcellusflut

Gestern hatten wir die zweite Marcellusflut erwähnt, es gab leider auch eine erste Marcellusflut. Sie ereignete sich am 16.1.1219 ebenfalls entlang der gesamten Nordseeküste. Es gab nach groben Schätzungen 36.000 Opfer. Am schwersten betroffen war Westfriesland. Dort entstand die Zuidersee, das heutige Ijsselmeer.

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Zweite Marcellusflut von 1362

Die zweite Marcellusflut vom 15. bis 17. Januar 1362 ist als verheerendste Sturmflutkatastrophe des Mittelalters in die Geschichte eingegangen. An der gesamten Nordseeküste sollen bei der auch als Grote Mandränke bezeichneten Sturmflut mehrere Zehntausend Menschen ums Leben gekommen sein. Am 15. Januar lief das Wasser bereits höher als normalerweise auf, am 16. erreichte die Flut ihren Höhepunkt. Überall brachen die Deiche, und die Wassermassen rissen alles mit, was ihnen im Weg stand. Neben zahlreichen Dörfern ging auch der sagenumwobene Ort Rungholt unter. Erst zwischen den Jahren 1921 bis 1938 wurden durch Ebbe und Flut südlich der Hallig Südfall (zwischen Nordstrand und Pellworm) Überreste von Rungholt vorübergehend freigespült und systematisch untersucht. Eine der Legenden, die sich übrigens immer noch halten, besagt, dass bei ruhigem Wetter die Glocken Rungholts unter der Wasseroberfläche zu hören seien.

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Trüber Start ins neue Jahr 2019!

Nach dem so sonnigen Jahr 2018 fiel der Start in das neue Jahr 2019 bisher recht trübe aus. Durch die anhaltende Nordwestlage kommt immer wieder feuchte Luft von der Nordsee nach Deutschland. So wurden an den ersten 12 Januartagen in vielen Regionen nicht einmal 10 Sonnenstunden registiert. Besaonders trübe war es in Sachsen und im Allgäu. So wurden in Dresden bisher nur 0,9 und in Kempten 2,3 Stunden Sonnenschein gemessen. Auch in Köln waren es bisher nur 3,3 Sonnenstunden. Über 20 Sonnenstunden gab es dagagen schon auf Rügen und in Schleswig-Holstein.

Sonnenscheindauer an deutschen Wetterstationen seit 01.01.2019

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Voralpen- und Alpenwetter am Sonntag

Das neue, langgestreckte Tief "Florenz" mit Zentrum über Südschweden zieht am Sonntag über Mittel- und Nordwesteuropa. Dabei liegt in der Nacht zum Sonntag die Schneefallgrenze bei 700 bis 1000 Metern Höhe. Es fällt teils Schnee oder Schneeregen, teils Regen. Auf den Straßen herrscht verbreitet Schnee- und Eisglätte. Tagsüber steigt in den Alpen die Schneefallgrenze vorübergehend auf 800 bis 1100, teilweise bis 1200 Metern Höhe. In den Bergen kommt dabei zu den bestehenden Schneemassen viele Zentimeter Neuschnee in relativ nasser und schwerer Form hinzu. In Tallagen fällt häufig Regen, teilweise Schneeregen. Die Lawinen- und Schneebruchgefahr steigt extrem. Dazu kommen noch starke Windböen, stellenweise auch Sturmböen um 70 bis 80 km/h. Auf den Höhen treten Sturm- und Orkanböen zwischen 80 und 120 km/h.

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Vor 61 Jahren: Eröffnung der australischen Davis-Polarstation

In der Antarktis wurde am 12. Januar 1957 die südlichste australische Polarstation eröffnet. Die Davis Station liegt an der Ingrid-Christensen-Küste des Princess-Elizabeth-Landes. Benannt ist sie nach dem australischen Forscher und Entdecker John King Davis. Im Sommer sind dort etwa 70 Forscher tätig, im Winter beherbergt die Station in der Regel 22 Wissenschaftler. Die Station besteht aus fast 30 Gebäuden. Forschungsschwerpunkt ist neben der Biologie von Mensch und Meer vor allem die Meteorologie.

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Lawinenkatastrophe im Januar 1954 in Vorarlberg

Zwischen dem 10. und 12. Januar 1954 ereigneten sich im österreichischen Vorarlberg zahlreiche, zum Teil recht verheerenden Lawinenabgänge. Es gab 135 Tote zu beklagen. Am schlimmsten traf es die Gemeinden Blons, Sonntag, Fontanella und St. Gerold. Aber auch im Montafon und Bregenzerwald gab es Lawinenkatastrophen. Die Ursache der extremen Lawinenabgänge war ein zu warmer Beginn des Winters 1953/54. Erst ab dem 8. Januar 1954 setzte starker Schneefall ein. So fielen verbreitet innerhalb von 24 Stunden bis zu 2 Meter Schnee. Dieser konnte sich mit dem Untergrund nicht mehr verbinden. Bis zum 12. Januar 54 gab es in der obengenannten Region dann ungefähr 400 Lawinen.

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2018 viertes zu warmes Jahr in Folge

Nach Auswertungen des europäischen Observationprogramms "Copernicus" (ECMWF) war das Jahr 2018 das vierte zu warme Jahr in Folge. Es lag 0,4 Grad über dem Mittel der Jahre 1981 bis 2010 und war das Viertwärmste überhaupt. Die Mitteltemperatur der letzten fünf Jahre lag 1,1 Grad über dem vorindustriellen Durchschnittswert. In Europa endete das Jahr 2018 weniger als 0,1 Grad hinter den Rekordjahren 2014 und 2015. Abgesehen von den Monaten Februar und März war es in allen übrigen Monaten zu warm. Zudem wurde durch Satellitenmessungen der CO2-Gehalt beobachtet. Er ist 2018 weiter gestiegen und setzt den Trend der letzten Jahre fort.

Kompletter Bericht dazu in englischer Sprache (Quelle: Copernicus, C3S, ECMWF)

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Schneechaos in den Alpen

Die heftigen Schneefälle des vergangenen Tage haben in den Alpen und im Alpenvorland vielerorts für chaotische Zustände gesorgt. Aufgrund der hohen Lawinengefahr mussten zeitweise Straßen komplett gesperrt werden. Dadurch waren Einheimische und Touristen vorübergehend in einigen Orten Tirols von der Außenwelt abgeschnitten. Es herrscht weiterhin Lawinenstufe 4 von 5. Da heute und in den kommenden Tagen weitere kräftige Schneefälle drohen, ist bislang keine Entspannung in Sicht. Örtlich kann die Lawinengefahr sogar auf Stufe 5 ansteigen. Schulen und öffentliche Einrichtungen bleiben gebietsweise bis einschließlich Freitag geschlossen. In Teilen Südbayerns musste der Bahnverkehr eingestellt werden nachdem durch Schneebruch Bäume auf Oberleitungen und Schienen fielen.

Aktuelle Hinweise zur Lawinengefahr und zum Wintersport

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8. Januar 2003: Beginn schwerer Buschbrände in Australien

Aufgrund von Blitzeinschlägen entstanden im Kosciuszko-Nationalpark im australischen Bundesstaat New South Wales am 8. Januar 2003 zahlreiche Brandherde. Zunächst beschränkten sich die Buschfeuer nur auf eine recht kleine Region westlich der Stadt Canberra. Begünstigt durch heftige Winde und hohe Temperaturen näherten sich die Brände aber schließlich am 18. Januar immer mehr der Stadt. Eindämmungslinien wurden durchbrochen, und am Nachmittag erreichten die Brände auch den Stadtrand. Insgesamt wurden hunderte Wohnhäuser zerstört, 4 Menschen kamen ums Leben. Vorangegangen war eine seit Wochen andauernde, hochsommerlich heiße Trockenperiode.

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Todestag des Physikers Josef Stefan

Am 7. Januar 1893 starb der Physiker Josef Stefan. Er beschäftigte sich unter anderem mit der Wärmeleitung von Gasen sowie mit der Abhängigkeit der Wärmestrahlung von der Temperatur. Nach ihm und seinem Studenten Ludwig Bolzmann wurde die Stefan-Bolzmann-Konstante benannt. Stefan konnte mit seinen Berechnungen als Erster die Temperatur der Sonne bestimmen. Bekannt ist auch seine 1890 erschienene Veröffentlichung über die Theorie der Eisbildung.

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Todestag von Henri Buisson

Am 6. Januar 1944 starb der französische Physiker Henri Buisson. Er gilt zusammen mit Charles Fabry als Entdecker der Ozonschicht. Beide konnten mit UV-spektometrischen Messungen im Jahr 1913 zum ersten Mal in den höheren Schichten der Atmosphäre Ozon nachweisen. In Höhen von 40 bis 50 Kilometern absorbiert Sauerstoff unter Bildung von Ozon den größten Teil der (für uns schädlichen) ultravioletten Sonnenstrahlung (Ozonschicht).

Wetterlexikon: Ozon

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Extremtemperaturen im Winter in Deutschland

In Deutschland sind Messwerte von unter minus 30 Grad eher selten. So wurden in München am 21. Januar 1942 zum Beispiel minus 30,5 Grad gemessen. In Nürnberg waren es am 10. Februar 1956 minus 30,2 Grad und in Görlitz am 09. Februar 1956 minus 30,8 Grad. Ansonsten sind es eher die Bergstationen, die die minus 30-Grad-Marke schon einmal unterschritten haben. So wurden auf der Zugspitze minus 35,6 Grad (14. Februar 1940) verzeichnet, auf dem Feldberg im Schwarzwald minus 30,7 Grad (10. Februar 1956) und auf dem Fichtelberg im Erzgebirge minus 30,4 Grad (09. Februar 1956). Die bisher kälteste Temperatur wurde mit minus 37,8 Grad am 12. Februar 1929 in Wolnzach-Hüll in Bayern erreicht.

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Jahr 2018 in Deutschland wärmstes und sonnigstes Jahr seit Messbeginn 1881

Laut Berechnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) war 2018 das wärmste und sonnenscheinreichste Jahr seit Beginn regelmäßiger Messungen 1881. Mit einer Durchschnittstemperatur von 10,4 Grad wurde das bisherige Rekordjahr 2014 um 0,1 Grad übertroffen. Die höchste Tagestemperatur wurde am 31. Juli 2018 mit 39,5 Grad in Bernburg an der Saale gemessen. Am kältesten war es mit minus 22,1 Grad in der Nacht auf den 28. Februar in Reit im Winkl. Zu hohen Temperaturen und viel Sonnenschein kam von Februar bis November in vielen Regionen auch eine extreme Trockenheit hinzu. Die geringsten Niederschlagsmengen fielen mit rund 250 Litern pro Quadratmeter in einigen Orten Sachsen-Anhalts und Thüringens. Im Oberallgäu und im Südschwarzwald wurden hingegen bis zu 1800 Liter gemessen. Das deutschlandweite Klimamittel liegt bei 789 Litern. In Mauth-Finsterau im Bayerischen Wald ging am 12. Juni mit 166,5 Litern die größte Tagesniederschlagsmenge des Jahres nieder.

Ausführlicher Bericht des DWD zum Rekordjahr 2018 (Quelle: DWD)

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Sturmflut vom 3. Januar 1976

Nach der Jahrhundert-Sturmflut in Hamburg 1962 mit mehr als 300 Toten kam es am 3. Januar 1976 erneut zu einer schweren Sturmflut. Obwohl die Flut sogar etwa einen Meter höher auflief als die von 1962 und die höchsten bisher gemessenen Pegelstände in Hamburg erreicht wurden, hielten die nach 1962 erhöhten und befestigten Deiche stand und schützten die Hansestadt diesmal.

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Tage werden langsam wieder länger!

Nach dem kürzesten Tag des Jahres am 22. Dezember, geht es nun langsam wieder aufwärts mit der Tageslänge. So kann die Sonne derzeit im Norden etwa 7,5 Stunden, im Süden maximal etwa 8,5 Stunden scheinen. Ende Januar sind es dann schon mehr als 9 Stunden, Ende Februar sogar schon 11 Stunden. So wird auch die Sonne bei uns allmählich wieder kräftiger. Daher sind die kältesten Tage im langjährigen Mittel in Deutschland in etwa Mitte Januar zu erwarten.

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Jahresbeginn 2019

Am Neujahrstag lenkt das kräftige Tief "Zeetje" über Mitteleuropa Regen-, in Nord- und Osteuropa auch Schneeregen- und Schneefälle. In Deutschland beginnt der Tag über dem Norden und der Mitte häufig mit Regen oder Sprühregen. Der Regen zieht im Tagesverlauf nach Süden weiter, denn von Norden folgen weitere Regen-, örtlich auch Graupel- oder Schneeregenschauer. Die Schneefallgrenze sinkt bis zum Abend auf etwa 600 Metern Höhe. Zuvor erreichen die Temperaturen Höchstwerte zwischen 4 und 10 Grad. Es weht ein in Böen frischer bis starker West- bis Nordwestwind. Er hat im Norden, Nordosten und auf den Höhen Sturmböen von 70 bis 90 km/h auf Lager. Im Nordosten und auf dem Brocken treten mitunter schwere Sturm- oder Orkanböen von 100 bis120 km/h auf.

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