Nachrichten rund ums Wetter

Dürre-Sommer mit längeren Hitzeperioden

Der Sommer 2018 war der zweit wärmste Sommer seit Beginn regelmäßiger Messungen im Jahre 1881. Nur der Jahrhundert-Sommer 2003 brachte noch etwas höhere Temperaturen. Außerdem war es einer der trockensten Sommer der letzten 100 Jahre. Im Juni 2018 gab es gemittelt über ganz Deutschland eine positive Temperaturabweichung von 2 Grad, die Sonne schien etwas häufiger als im Mittel, mit einer Regenmenge von nur 61% des 30jährigen Mittels blieb es deutlich zu trocken. Auch der Juli und der August waren sehr warm, trocken und überdurchschnittlich sonnig.

Der Sommer 2018 in Deutschland

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Warmer August 2018 geht zu Ende

Auf den eher durchwachsenen August 2017 folgt in diesem Jahr ein außergewöhnlich warmer August. Aktuell liegen die mittleren Temperaturen meist 2 bis 3 Grad über dem langjährigen Mittel der Jahre 1981 bis 2010. Lediglich im äußersten Nordwesten sind die Abweichungen etwas geringer, aber trotzdem deutlich positiv. Der August 2018 war zudem in vielen Regionen deutlich zu trocken. An vielen Wetterstationen ist noch nicht einmal die Hälfte des Klimamittels gefallen. Beim Sonnenschein zeichnet sich fast überall ein überdurchschnittliches Ergebnis ab.

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29. August 2005: Hurrikan Katrina trifft New Orleans

Hurrikan KATRINA war einer der stärksten tropischen Wirbelstürme, die je das amerikanische Festland erreicht haben. Über 1800 Menschen kamen ums Leben und es entstanden Schäden von mehr als 125 Milliarden US Dollar. Am 29. August 2005 erreichte KATRINA bei New Orleans die Südküste der USA als Hurrikan der Stärke 3 von 5. Zu diesem Zeitpunkt wurden noch immer Windgeschwindigkeiten bis zu 200 km/h gemessen! Durch diesen extrem starken Wind kam es an den Küsten zu Sturmfluten. In New Orleans brachen in der Folge die Dämme und überfluteten weite Teile der Stadt, die unterhalb des Meeresspiegels liegt.

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In den nächsten Tagen nach Schauern wieder trocken

Nachdem es heute noch einmal fast überall freundlich war, ziehen am Mittwoch zunächst in den Nordwesten, Westen und Süden Schauer und Gewitter. Nach einem wechselhaften Donnerstag vertreibt dann bis zum Sonntag die Sonne allmählich wieder die Schauerwolken und es geht heiter bis wolkig und trocken in die nächste Woche. Dabei erreichen die Temperaturen recht angenehme 20 bis 26 Grad.

Das Wetter zu Beginn der kommenden Woche

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Schwere Unwetter im August 1955

Am 27. August 1955 wurde Deutschland von schweren Unwettern heimgesucht. Vorausgegangen war eine mehrwöchige trockene Hochdruckperiode, an deren Ende ein Gewittertief von Frankreich nach Norddeutschland zog. Durch die großen Unterschiede der Luftmassen bildeten sich ab dem Mittag des 27. August extrem kräftige und sehr blitzintensive Gewitter. Besonders betroffen waren dabei die nördlichen Bundesländer. Dort wurden 11 Menschen vom Blitz erschlagen, ebenso über 100 Tiere auf den Weiden Schleswig-Holsteins. Zahlreiche Bauernhöfe gerieten durch Blitzeinschläge in Brand. Schwerpunkt von Starkregen und Hagel war die Region rund um den Harz. Dort gab es durch die großen Niederschlagsmengen unzählige Überflutungen.

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Tage werden rasch kürzer

Die Tage werden nun Ende August rasch kürzer. Die mögliche Sonnenscheindauer beträgt derzeit noch 14 Stunden und 10 Minuten im Norden und 13 Stunden und 42 Minuten im äußersten Süden Deutschlands. Pro Tag nimmt die Tageslänge aber 3 bis 4 Minuten ab. So beträgt die astronomisch mögliche Sonnenscheindauer zum Herbstanfang Ende September noch 12, Mitte Oktober dann nur noch 11, Ende Oktober sogar nur noch 10 Stunden. Trotzdem reicht die Kraft der Sonne im September und Oktober noch aus, um uns einige angenehm warme Tag zu verschaffen.

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Rekord-Sommer 2018 in Deutschland

Der Sommer 2018 wird wahrscheinlich insgesamt nicht ganz die extremen Werte des Jahrhundertsommers 2003 erreichen, trotzdem brachte er in vielen Regionen neue Hitzerekorde. Neue Maximum-Rekorde für den August gab es zum Beispiel in Emden (35,2 Grad am 7.8.), in Konstanz (36,5 Grad am 1.8.) oder in Münster (37,5 Grad am 7.8.). Im Juli wurden neue Rekorde für die Höchsttemperatur zum Beispiel in Emden (34,6 Grad am 26.7.), auf Sylt (32,8 Grad am 26.7) oder in Schwerin (36,1 Grad am 31.7) registriert. Die ganz große Hitze ist für diesen Sommer vorbei, aber spätsommerliche Werte über 25 oder um 30 Grad sind schon für die kommende Woche in Sicht.

Rekordwerte für deutsche Wetterstationen

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Hurrikan Andrew

Hurrikan Andrew war einer der schlimmsten Wirbelstürme, die je die USA getroffen haben. Am 24. August 1992 zog er mit seinem Zentrum und Windgeschwindigkeiten über 250 km/h als Hurrikan der höchsten Kategorie 5 direkt über den Süden Floridas hinweg und sorgte dort für schwerste Verwüstungen. Neben Schäden von mehr als 25 Milliarden Dollar gab es auch 23 Menschenleben zu beklagen. Andrew entstand an der Westküste Afrikas und entwickelte sich zunächst nur zu einem schwachen tropischen Sturm. Erst östlich der Bahamas und Floridas entfaltete er seine ganze Kraft.

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Tief Thekla beendet den Hochsommer in Mitteleuropa

Der Sommer 2018 war bei uns in Mitteleuropa einer der wärmsten und trockensten Sommer der letzten 100 Jahre. Nun deutet sich allerdings das Ende des Hochsommers in Mitteleuropa an. Vorher steigen die Temperaturen aber heute noch einmal in den meisten Regionen Deutschlands über 30, örtlich sogar bis 35 Grad. Ab Freitag lenkt Tief Thekla dann aber von Nordwesteuropa deutlich kühlere Luft heran. So gibt es am Wochenende zum Teil kräftige Regengüsse und Gewitter. Die Temperaturen sind dann mit Werten um oder unter 20 Grad schon eher herbstlich als sommerlich. Doch schon im Laufe der kommenden Woche bringt uns ein neues Hoch freundliches und warmes Spätsommerwetter.

Aktuelle Wetterlage über Europa

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Global gesehen viert wärmster Juli seit 1880

Der Juli 2018 war laut des amerikanischen Wetterdienstes NOAA mit einer Mitteltemperatur von 15,8 Grad der viert wärmste Juli seit Beginn regelmäßiger Messungen im Jahr 1880. Er war 0,75 Grad wärmer als das Juli-Mittel des 20. Jahrhunderts. Neun der 10 wärmsten Julimonate wurden dabei seit 2005 registiert, die letzten 4 Julimonate seit 2015 waren auch die vier wärmsten überhaupt, wobei der Juli 2016 der bisher wärmste war. In Europa war es der zweit wärmste Juli seit 1910. Dabei war es vor allem in Skandinavien extrem warm. In Norwegen lagen die Tempersaturen 4,3 Grad über dem langjährigen Mittelwert. In Bardufoss wurde am 17. Juli mit 33,5 Grad ein neuer Rekord für die Höchsttemperaturen in Norwegen gemessen.

Besondere Klimaereignisse im Juli 2018 (Quelle: NOAA)

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Todestag Graf Rumford Benjamin Thompson

Am 21.8.1814 starb der Experimentalphysiker Graf Rumford Benjamin Thompson. Bei Versuchen zum Bohren von Kanonen stellte er fest, dass sich dabei Wärme entwickelte. Er schloss nach einigen weiteren Experimenten, dass die Wärme kein Stoff ist, sondern eine Art von Bewegung sein müsste. Damit schuf er die Grundlage der modernen Wärmetheorie und im Prinzip den Ersten Hauptsatz der Thermodynamik.

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Projekt Stormfury

Projekt Stormfury des amerikanischen Wetterdienstes: Am 20. August 1969 wurde mit dem Hurrikan "Debbie" der vorletzte Hurrikan einer langen Versuchsreihe massiv mit Silberjodid geimpft. Im ersten Moment sah es aus, als würde er an Gewalt verlieren. Die Impfungen früherer Hurrikane hatte nur geringe Wirkungen erzeugt. Im Jahre 1971 folgte noch ein letzter Impfversuch mit Hurrikan "Ginger" ohne messbares Ergebnis. Spätere Analysen von "Debbie" ergaben, dass der Sturm sich vermutlich auch ohne Impfung abgeschwächt hätte. Kürzungen des Budgets führten zur Einstellung der bereits 1961 begonnenen Versuchsreihe. Schlussfolgerung war: Man muss erst die komplexen Prozesse in einem Hurrikan verstehen lernen, ehe man weitere Experimente durchführt.

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19. August 1889: Blitzeinschlag auf dem Eiffelturm liefert neue Erkenntnisse

Pünktlich zur Weltausstellung in Paris konnte am 31. März 1889 der Eiffelturm eröffnet werden. Bis 1930 war der Eiffelturrm das höchste Gebäude der Welt. Auch für die Meteorologie war der Turm interessant, bot er doch die Möglichkeit, in verschiedenen Höhen meteorologische Daten zu gewinnen. Gleich im Eröffnungsjahr wurde daher in 300 Metern Höhe ein Thermograph aufgestellt. Am 19. August 1889 wurde der Turm während eines unerwartet herangezogenen Gewitters von einem Blitz getroffen. Glücklicherweise waren kurz zuvor Blitzableiter installiert worden, so dass die auf der Plattform anwesenden Personen kaum etwas merkten. Die Geräte auf dem Turm lieferten der Wissenschaft aber neue Erkenntnisse.

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Wassertemperaturen in den beliebten Urlaubszielen

Die Nord- und Ostsee-Urlauber müssen sich mit Temperaturen um 20 bis 21 Grad zufrieden geben. Am Bodensee werden zurzeit immerhin noch bis zu 24 Grad gemessen. In den österreichischen Badeseen herrschen größtenteils Höchstwerte zwischen 24 bis 26, vereinzelt bis 27 Grad. Die Schweizer Seen bieten 22 bis 25 Grad. An den Oberitalienischen Seen, sowie am Plattensee und Schwarzen Meer liegen die Wassertemperaturen bei 24 bis 26 Grad. Wasserfreuden bei 24 bis 28 Grad genießt man im west- und östlichen Mittelmeer. Nicht ganz so warm ist das Atlantikwasser und das der Kanarischen Inseln mit 19 bis 24 Grad.

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Vor 46 Jahren: Hurrikan Camille richtet am Golf von Mexiko enorme Schäden an

Am 17.8.1969 erreichte der Hurrikan Camille die Küstenregionen der US-amerikanischen Staaten Alabama, Mississippi und Louisiana und richtet schlimmste Verwüstungen an. Nach Schätzungen erreichte er Spitzenböen von etwa 330 km/h. Bis zum Hurrikan Katrina (2005) war er der Wirbelsturm mit der höchsten Flutwelle von 7,3 Metern. Über dem Festland drehte Camille langsam Richtung Osten ab und sorgte bis in den Süden Virginias noch für enorme Regenmengen von bis zu 790 Litern pro Quadratmeter. Insgesamt verloren in den vier Bundesstaaten 259 Menschen ihr Leben. Viele davon waren Küstenbewohner, die sich weigerten ihre Häuser zu verlassen.

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Halbzeit-Bilanz August: Bislang deutlich zu warm und sehr sonnig

Der August brachte in den meisten Regionen Deutschlands bislang viel Sonnenschein. Oft wurden bis zur Monatsmitte schon rund zwei Drittel des Monatsdurchschnitts erreicht. Passend dazu lagen die Temperaturmittel deutlich über dem langjährigen Mittelwert der Jahre 1981 bis 2010. In einigen Gebieten vor allem in der Osthälfte Deutschlands wurde ein Temperaturplus um oder über 5 Grad verzeichnet. Die geringsten Abweichungen wurden mit Werten zwischen 2 und 3 Grad an der Nordsee registriert. Regen ging erneut in sehr unterschiedlichen Mengen nieder. In einigen Regionen herrscht noch immer große Trockenheit mit kaum nennenswerten Regenmengen im August, in anderen Gegenden liegen die Niederschlagswerte im Soll oder sogar darüber.

Rückblick auf den bisherigen August 2018

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Geburtstag des Meteorologen Tor Bergeron

Am 15. August 1891 wurde Tor Bergeron geboren. Der schwedische Meteorologe entwickelte in seiner Promotionsarbeit zunächst theoretisch die Entstehung großer Tropfen in Wolken. Dabei halten sich bei Temperaturen von minus 10 bis minus 35 Grad zunächst unterkühlte Wassertropfen und Eiskristalle gleichzeitig in der Wolke auf. Nach Verdunsten der unterkühlten Wassertropfen schlägt sich der Wasserdampf an den Eisteilchen nieder. Diese wachsen an, "verkleben" mit weiteren Eisteilchen und werden schließlich so schwer, dass der Aufwind in der Wolke sie nicht mehr halten kann und sie zu Boden fallen. Liegt die Temperatur der Luft auf dem Weg zum Boden über 0 Grad, schmelzen die Eiskristalle und es fallen große Regentropfen. Wenn im Winter die 0-Grad-Marke nicht erreicht wird, schneit es. Walter Findeisen bestätigte Bergerons Ausführung später experimentell. Dieser ganze Vorgang ist als Bergeron-Findeisen-Prozess bekannt.

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NASA schickt neue Weltraumsonde zur Sonne

Am vergangenen Sonntag hat die amerikanische Weltraumbehörde NASA eine neue Weltraumsonde auf den Weg zur Sonne geschickt. Die "Parker Solar Probe" startete von Cape Canaveral in Florida. Sie soll die Atmosphäre der Sonne näher erkunden. Dabei wird sie sich unserem wichtigsten Himmelkörper bis auf 6 Millionen Kilometer nähern und muss einer Temperatur von mehr als 1300 Grad standhalten. Bislang war solch eine Nähe technisch nicht möglich. Die Forscher erhoffen sich auch neue Erkenntnisse über die sogenannten Sonnenwinde, um diese in Zukunft besser vorhersagen zu können. Kräftige Sonnenwinde können die Kommunikation mit Satelliten beeinträchtigen und sogar elektronischen Geräten auf der Erde schaden.

Weitere Informationen zur Parker Solar Probe in englischer Sprache (Quelle: NASA)

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Vor 49 Jahren: Driftfahrt im Golfstrom von Jacques Piccard

Im Jahr 1969 unternahm Jacques Piccard mit dem Forschungs-Tauchboot Ben Franklin eine Driftfahrt im Golfstrom. Mit an Bord waren mehrere wissenschaftliche Mitarbeiter. Ziel der Fahrt war vor allem die Erforschung der Tiefenströmung des Golfstroms, aber auch das Zusammenleben der Mannschaft auf engem Raum über mehrere Wochen hinweg wurde untersucht. An dieser Frage war vor allem die NASA interessiert. Die Expedition begann am 14. Juli in West Palm Beach, Florida und endete am 14. August 1969 etwa 500 Kilometer südlich von Nova Scotia, Kanada. Das Tauchboot hatte mit dem Golfstrom eine Strecke von 2400 Kilometern zurückgelegt. Die Ben Franklin ist seit 2002 als Museumsschiff im Vancouver Maritime Museum zu besichtigen.

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Höchste je in Deutschland registrierte 24-stündige Regenmenge

Am 12. August 2002 wurde in Zinnwald im Osterzgebirge mit 312 Litern Regen pro Quadratmeter die höchste je in Deutschland registrierte 24-stündige Regenmenge beobachtet. Die Ursache für die extremen Regenmengen war sehr feuchte Luft vom Mittelmeer, die sich über Sachsen abregnete. Zusätzlich kam es durch nördliche Winde zu Staueffekten am Erzgebirge. Die hohen Niederschlagsmengen in der gesamten Region führten im Anschluss zu dem verheerenden Elbehochwasser 2002. Die Elbepegel erreichten neue Rekordmarken, und die Schäden beliefen sich alleine in Deutschland auf fast 10 Milliarden Euro.

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Elbehochwasser 2002

Das verheerende Elbehochwasser 2002 wurde durch heftige Regengüsse in Tschechien Anfang August sowie im Erzgebirge und in Sachsen Mitte August ausgelöst. Dabei fiel im Erzgebirge in 48 Stunden verbreitet mehr als 200, örtlich sogar mehr als 400 Liter Regen pro Quadratmeter. Durch bereits im Juni und Juli in der Region gefallene hohe Regenmengen waren die Böden nass und konnten kaum noch Wasser aufnehmen. Die Elbepegel erreichten daraufhin neue Rekordmarken und die Schäden beliefen sich alleine in Deutschland auf fast 10 Milliarden Euro.

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Last Island Hurricane 1856

Am 10. August 1856 zieht ein Hurrikan über Lousiana hinweg. Dabei werden 400 Menschen getötet. Er war damit einer der tödlichsten Hurrikane in Lousiana. Das erste Mal wurde er am 8. August westlich von Florida beobachtet. Zu dem Zeitpunkt war er allerdings bereits ein Hurrikan. Damit dürfte seine eigentliche Entstehung weiter zurückliegen. Die Windgeschwindigkeit konnte nicht gemessen werden, man schätzt aber, dass Windgeschwindigkeiten um 240 km/h erreicht wurden. Damit war er mindestens ein Hurrikan der Kategorie 4, wenn nicht sogar Kategorie 5. Der Hurrikan teilte die vor der Küste Louisianas gelegene Barriereinsel "Last Island", ein beliebter Erholungsort, in mehrere Teile.

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August hat sehr warm begonnen

Durch die Hitze ist der August bislang im Vergleich zum langjährigen Mittel des gesamten Monats 5 bis 7 Grad zu warm, teilweise beträgt die Abweichung sogar mehr als 7 Grad. Die Niederschlagsbilanz fällt sehr unterschiedlich aus, vielerorts ist es bislang überwiegend trocken geblieben, in manchen Orten, so zum Beispiel in Neuruppin und Erfurt, haben Schauer und Gewitter allerdings auch bereits mehr als die Hälfte des Monatssolls an Regen gebracht. Die Sonnenscheindauer liegt meist leicht über dem Durchschnitt.

Aktuelle Monatswerte im August 2018

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Waldbrände in der Lüneburger Heide 1975

Im August 1975 brachen in der Lüneburger Heide die bisher größten Waldbrände in Deutschland aus. 7 Menschen kamen dabei ums Leben und fast 8000 ha Waldfläche wurden vernichtet. Erst nach 10 Tagen (Erster Brandtag 8. August, letzter Brandtag 17. August 1975) waren die letzten Brandherde gelöscht. Der Jahrhundert-Waldbrand wurde durch eine lange sommerliche Periode mit Hitze und großer Trockenheit begünstigt. Seit Mai hatte es in der Region kaum noch geregnet, und die dort vorhandenen Kiefernwälder waren stark ausgetrocknet. Außerdem gab es noch viel Reste des Sturmholzes des Orkans vom 13. November 1972 in den Wäldern.

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Hurrikan Hector über dem Pazifik

Über dem Ostpazifik hat sich in den letzten Tagen der Tropensturm Hector gebildet. Er hat sich mittlerweile zu einem Hurrikan der Kategorie 4 entwickelt und sorgt für Windgeschwindigkeiten bis 225 km/h. Er befindet sich über offenem Meer und zieht mittlerweile auf dem Zentralpazifik in westliche Richtung. Auf seiner weiteren Zugbahn könnte er morgen die Inseln Hawaiis treffen oder streifen.

Aktueller Satellitenfilm Nordamerika mit Hurrikan Hector

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Wärmster Zeitraum April bis Juli in Deutschland seit Messbeginn 1881!

Nach Auswertungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) war es im Zeitraum April bis Juli seit Beginn der Messaufzeichnungen im Jahre 1881 in Deutschland noch nie so warm wie in diesem Jahr. Die Temperaturabweichung betrug 3,6 Grad gegenüber der Referenzperiode 1961 bis 1990. Die lang anhaltend warme bis heiße und trockene Witterung wurde durch eine stabile Wetterlage mit blockierenden Hochdruckgebieten über Skandinavien herbeigeführt. So wurden überdurchschnittlich viele Sonnenstunden und hohe Temperaturen verzeichnet, die seit Mitte Juli in einer noch anhaltenden Hitzewelle gipfeln. In Bernburg an der Saale wurde mit 39,5 Grad die bislang höchste Temperatur dieses Sommers gemessen. Der deutsche Allzeit-Rekord liegt bei 40,3 Grad und wurde am 5. Juli und 7. August 2015 in Kitzingen, Bayern gemessen.

Ausführlicher Bericht zum bisherigen Rückblick auf den Sommer 2018 (Quelle: DWD)

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Sternschnuppen

Noch bis Mitte August kann man am Nachthimmel den Meteoritenschwarm der Perseiden beobachten. Das Phänomen kommt durch einen Kometen zustande, der hinter sich eine lange Spur aus Staub und Körnchen herzieht. Im August ist die Bahn des Kometen der Erde so nahe, dass Teilchen in die Atmosphäre eindringen, verglühen und für uns als Sternschnuppen sichtbar werden. Das Maximum wird um den 12. August erwartet. Geübte Beobachter könnten dann bei idealen Bedingungen auf um die 100 Sternschnuppen in der Stunde kommen.

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Schifffahrt immer häufiger eingeschränkt

Die vielerorts ausbleibenden Regenfälle sorgen an immer mehr Flüssen für eine starke Einschränkung der Schifffahrt. Die Pegel sind teilweise so niedrig, dass Frachtschiffe nur noch die Hälfte ihrer Ladung oder sogar weniger transportieren können. Noch liegen die Pegel des Rheins aber meist einen halben Meter über den Tiefstwerten des Rekordsommers 2003. In Dresden musste an der Elbe die Personenschifffahrt vorerst komplett eingestellt werden. Den niedrigsten Wert erreichte dort die Elbe mit nur 45 cm Höhe am 1. August. An Mosel, Neckar und Main beispielsweise helfen die vorhandenen Schleusen den Wasserstand so zu regulieren, dass die Schifffahrt noch weitestgehend normal betrieben werden kann.

Aktuelle Flusspegel in Deutschland

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Überschwemmungen in Pakistan im Sommer 2010

Im Sommer 2010 wurden weite Teile Pakistans in Folge eines außergewöhnlich starken Monsuns überschwemmt. Mehrere Millionen Menschen waren vom Hochwasser betroffen, enorme Verluste an landwirtschaftlichen Erzeugnissen waren zu beklagen. Normalerweise sorgt der Monsun in den Sommermonaten dafür, dass die Landwirtschaft in Indien und Pakistan mit dem dringend benötigten Wasser versorgt wird. An den Hängen der Berge kommt es dabei auch regelmäßig zu Überschwemmungen. Das Ausmaß der Überflutungen im Jahr 2010 war aber extrem. Gleichzeitig litt der europäische Teil Russlands unter extremer Hitze, wodurch umfangreiche Wald- und Torfbrände ausgelöst wurden.

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Pollenflug im August

Auch im August kommt es örtlich zu hohen Pollenkonzentrationen. Gräserpollen sind zwar immer weniger in der Luft unterwegs, dafür muss mit Beifuss- und auch Ambrosiapollen gerechnet werden. Die Ambrosien oder auch Traubenkräuter gehören zur Pflanzengattung der Korbblütler und können sich leicht ausbreiten. Die Ambrosien sind über das Jahr gesehen die letzten Pflanzen, die bei Allergikern zu tränenden Augen und Fließschnupfen führen.

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Wärmste Nacht in Berlin seit Beginn der Wetteraufzeichnungen!

Nach Statistiken des Deutschen Wetterdienstes wurden vergangene Nacht in Berlin die wärmsten Nachttemperaturen seit Beginn regelmäßiger Messungen verzeichnet. An den Wetterstationen Berlin-Tempelhof und -Tegel sanken die Temperaturen nicht unter 24,4 Grad. Damit wurde der alte Rekord von 23,8 Grad vom 2. Juli 1905 übertroffen.

Tiefstwerte der vergangenen Nacht an den Wetterstationen Berlins

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Hitzewelle Anfang August 2003

In der ersten Augusthälfte des Jahres 2003 brachte das Hoch Michaela eine extreme Hitzewelle in Europa. Besonders betroffen waren Spanien, Portugal, Italien und Frankreich, aber auch der Süden Großbritanniens, der Südwesten Deutschlands und die Schweiz, wo zum ersten Mal Temperaturen über 40 Grad gemessen wurden. An vielen Orten gab es neue Rekordtemperaturen. Einige 10.000 Todesopfer waren zu beklagen. Da es verbreitet schon in der ersten Jahreshälfte zu trocken gewesen war, kam es volkswirtschaftlich zu einem erheblichen Schaden. Vor allem Frankreich litt unter Wassermangel. Inwiefern die aktuell anhaltende Hitzeperiode der von 2003 Konkurrenz machen wird, wird sich in den nächsten Tagen und Wochen herausstellen. Noch immer ist keine grundlegende Änderung der Wetterlage in Sicht.

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