Nachrichten rund ums Wetter

Weiterhin kräftige Schauer und Gewitter

Auch heute und in den kommenden Tagen muss noch deutschlandweit mit zum Teil kräftigen Schauern und Gewittern gerechnet werden. Dabei kann es örtlich auch zu Unwettern mit Hagel, Starkregen und Sturmböen kommen. So ist auch bei der Großveranstaltung Rock am Ring und anderen Open Airs wieder erhöhte Vorsicht geboten. Wo genau sich Gewitter bilden, ist leider noch immer sehr schwer vorherzusagen. So sollte man Vorabwarnungen des Deutschen Wetterdienstes beachten und ernst nehmen sowie den Himmel im Auge behalten. In den vergangenen Tagen wurden verschiedene Regionen Deutschlands von Unwettern heimgesucht, die oftmals durch ihre gewaltigen Regenmengen für immense Schäden sorgten.

Aktuelle Wetterwarnungen für Deutschland

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Hochwasser an Donau und Elbe 2013

Durch kräftige und lang anhaltende Regenfälle Ende Mai und Anfang Juni 2013 und ein bereits verregnetes Frühjahr wurde eine der schwersten Hochwasser-Katastrophen Deutschlands ausgelöst. Von der Donau bis zur Elbe waren mancherorts die Pegel seit 500 Jahren nicht mehr so hoch gestiegen. Örtlich fielen innerhalb von vier Tagen bis zu 400 Liter Regen pro Quadratmeter. In 55 Landkreisen herrschte Katastrophenalarm. Betroffen waren vor allem Bayern, Sachsen und Sachsen-Anhalt, aber auch in anderen Bundesländern sowie in unseren Nachbarländern wurden enorme Schäden verursacht. Allein in Deutschland wurden die Gesamtschäden auf etwa 6,7 Milliarden Euro geschätzt.

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Thüringer Sintflut 1613

Die so genannte Thüringer Sintflut war eine Flutkatastrophe im Jahr 1613, in deren Verlauf Teile Thüringens von einem Hochwasser betroffen waren. Am 29. Mai 1613 entluden sich über Teilen Thüringens schwere Gewitter und ließen viele Flüsse innerhalb weniger Stunden um mehrere Meter ansteigen. Betroffen war ein Gebiet von Mühlhausen, Langensalza und Artern im Norden bis nach Stadtilm und Ichtershausen im Süden, von Erfurt und Gotha im Westen bis nach Naumburg im Osten. Die Unwetterkatastrophe ist als „Thüringer Sintflut“ in den Chroniken vieler Ortschaften beschrieben: In Kahla gab es mehrere Todesopfer, in Jena wurden weite Teile der Stadt überschwemmt. In Zottelstedt bei Apolda stieg der Wasserspiegel der Ilm um 6 bis 8 m und zerstörte das Dorf im Uferbereich fast vollständig. In Apolda selbst wurden acht Häuser weggeschwemmt und 24 Tiere ertranken. In Weimar wurden bei der Flutkatastrophe 44 Häuser zerstört, in Bad Berka 23 Häuser, in Erfurt 125 Häuser. In Mattstedt stieg der Wasserspiegel der Ilm um 6 Meter an und überschwemmte das gesamte Unterdorf. Die Katastrophe hatte zur Folge, dass sich die weitere Ortsentwicklung in höher gelegenes Gelände verlagerte. In Bad Sulza fiel die nur wenige Jahre vorher an der Ilm errichtete Saline dem Hochwasser zum Opfer, wurde jedoch an derselben Stelle wieder aufgebaut. Die Gesamtzahl der Todesopfer wird mit 2.261 Menschen angegeben. Historische Hochwasserereignisse wie die Thüringer Sintflut spielen als hydrologisch-meteorologische Extremsituationen auch für die aktuelle Forschung zu diesem Thema eine wichtige Rolle.

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Todestag von Richard Adolph Aßmann

Am 28.5.1918 starb der deutsche Meteorologe Richard Adolph Aßmann. Das von ihm entwickelte Aßpirations-Psychrometer trägt heute seinen Namen. Er veröffentlichte im Dezember 1880 in der Magdeburger Zeitung die erste Zeitungswetterkarte Deutschlands. Aßmann entwickelte mit der Firma Continental Gummiballons um Messinstrumente in Höhen von über 10 km zu schicken. Er gilt als einer der Entdecker der Stratosphäre.

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Erkundung der Stratosphäre mit Hilfe von Ballons

Am 27. Mai 1931 erreichten der Schweizer Wissenschaftler Auguste Piccard und sein Assistent Paul Kipfer in einem Stratosphären-Ballon eine bis dahin unerreichte Höhe von 15.785 Meter. Bereits am 18. August 1932 übertraf Piccard seinen eigenen Rekord und stieg in Begleitung von Max Cosyns auf 16.201 Meter Höhe (Luftdruckmessung). Der Physiker Piccard interessierte sich aber nicht nur für die höhere Atmosphäre, sondern auch für die Tiefsee. Zusammen mit seinem Sohn Jacques Piccard tauchte er am 30. September 1953 im Tyrrhenischen Meer auf eine Tiefe von 3.150 Metern.

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Der Mattoon-Charleston Tornado 1917

Am 26. Mai 1917 fegte über die Städte Mattoon und Charleston im US-Bundesstaat Illinois ein Tornado der Stärke F4 nach der Fujita-Skala hinweg. F4 entspricht einer Windgeschwindigkeit von 330 bis 410 km/h.101 Menschenleben waren zu beklagen. Im Zeitraum vom 25. Mai bis 1. Juni 1917 entwickelten sich über 70 Tornados, hauptsächlich im mittleren Westen und Südosten der USA. Insgesamt kamen dabei über 380 Menschen ums Leben.

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Start der Hurrikansaison im Atlantik am 1. Juni

Die neue Hurrikansaison im Atlantik startet am 1. Juni. Seit 1953 werden die tropischen Wirbelstürme im Atlantik mit Namen versehen. Die Namenslisten wiederholen sich dabei alle 6 Jahre, das heißt die Liste aus dem Jahr 2012 wird in diesem Jahr wieder genutzt. Namen von Stürmen, die besonders viele Tote und hohen Schäden angerichtet haben, werden jedoch aus den Listen entfernt. So wurden aus der Liste für das Jahr 2023 aufgrund der Vorkommnisse im vergangenen Jahr die Namen Harvey, Irma, Maria und Nate gestrichen. Der erste tropische Wirbelsturm 2018 wird den Namen Alberto tragen, es folgen Beryl, Chris und Debby. Gibt es in einer Saison mehr als 21 Hurrikans, werden Namen aus dem griechischen Alphabet genutzt.

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Sehr hohe Waldbrandgefahr im Norden Deutschlands!

Durch die anhaltende Trockenheit im Norden Deutschlands ist die Waldbrandgefahr gebietsweise auf die Höchste von 5 Stufen angestiegen. Vor allem in Brandenburg, in der Nordosthälfte Sachsen-Anhalts, im Osten Niedersachsens und im Süden Mecklenburg-Vorpommerns ist sie sehr hoch. Auch in den übrigen Regionen Norddeutschlands herrscht mit Stufe 3 oder 4 eine erhöhte Gefahr. In der Mitte und im Süden sorgten hingegen zahlreiche Regengüsse für einen zurückgehenden Index. Neben der Waldbrandgefahr ist auch der so genannte Graslandfeuerindex in der gesamten Nordhälfte auf Stufe 4 von 5 angestiegen.

Aktueller Waldbrandgefahrenindex

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Pfingsthochwasser 1999

Über das Pfingstwochenende 1999 kam es zu einem verheerenden Hochwasser-Ereignis in Südbayern, das 5 Menschenleben forderte und durch Dammbrüche hohe Schäden verursachte. Auch in der Schweiz und in Teilen Österreichs gab es extreme Überflutungen. Bereits in den Vorwochen hatte es am Alpennordrand häufig geregnet, die Schneeschmelze war in vollem Gange. So hatten die Pegel der Flüsse schon ein hohes Niveau erreicht, als starker Regen einsetzte, der im Allgäu und rund um Garmisch-Partenkirchen in 48 Stunden mehr als 200 Liter pro Quadratmeter brachte.

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Vor 88 Jahren: erster Radiosondenaufstieg in Deutschland

Am 22.5.1930 fand in Lindenberg am Aeronautischen Observatorium der erste deutsche Radiosondenaufstieg statt. Die von Paul Duckert gebaute Sonde übertrug Temperatur, Feuchte und Druck. Sie erreichte dabei eine Höhe von über 15 Kilometern. Über ein Jahr zuvor startete bereits in Trappes (Frankreich) eine Sonde, die nur die Temperatur übertrug. Anfang 1930 gelang es einem sowjetischen Meteorologen (P. Moltschanow) mit seiner Radiosonde dann schon Temperatur und Luftdruck zu übermitteln.

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Geburtstag von Gaspard Gustave de Coriolis im Jahr 1792

Am 21.05.1792 wurde der französische Mathematiker und Physiker Gaspard Gustave de Coriolis geboren. Er untersuchte unter anderem das Verhalten von Körpern bei Drehbewegungen und auf rotierenden Flächen. Er entdeckte dabei die nach ihm benannte Corioliskraft, die auch für die Meteorologie von wichtiger Bedeutung ist. Sie bestimmt die Drehrichtung des Windfeldes und somit die Wirbelbildung von Hoch- und Tiefdruckgebieten. Auf der Nordhalbkugel der Erde drehen sich Hochs im Uhrzeigersinn und Tiefs gegen den Uhrzeigersinn. Auf der Südhalbkugel ist dies genau umgekehrt.

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Die wandernde Universität von Sven Hedin

Am 20.5.1927 brach eine chinesisch-schwedische Expedition, geleitet von Sven Hedin von Peking nach Westen auf. Diese sogenannte "Wandernde Universität" untersuchte auf ihrem Weg die geographischen Gegebenheiten und macht auch fortwährend meteorologische Messungen.

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Das weltweite Wetter im April 2018!

Der April 2018 war laut des amerikanischen Wetterdienstes NOAA global gesehen der drittwärmste Aprilmonat seit Beginn regelmäßiger Messungen im Jahre 1880. Nur die Aprilmonate der letzten beiden Jahre waren noch etwas wärmer. 9 der 10 wärmsten Aprilmonate gab es seit dem Jahr 2005. Die Temperaturen lagen im vergangenen April 0,83 Grad über dem Mittel des 20. Jahrhunderts. Besonders warm war es im April 2018 vor allem in Mitteleuropa, aber auch in Dänemark oder in Großbritannien. Ein sehr warmer April wurde unter anderem auch in Pakistan, in Australien oder in Argentinien registriert. In Nordamerika war es dagegen der kälteste April seit 2013.

Besondere Klimaereignisse im April 2018 (Quelle NOAA)

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Tornado am Niederrhein

Am frühen Mittwochabend wurde der Raum Viersen am Niederrhein von einem Tornado getroffen. Der Wirbelsturm, dessen genaue Stärke noch ermittelt wird, sorgte für schwere Verwüstungen. Er deckte auf seiner Zugbahn zahlreiche Dächer ab, brach Bäume um und wirbelte lose Objekte und Erde umher. Zwei Menschen wurden verletzt.

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Erste Maihälfte warm und meist sonnenscheinreich

Nach dem viel zu warmen April hat auch der Mai mit überdurchschnittlich warmen Temperaturen begonnen. Die erste Maihälfte fiel in fast allen Regionen Deutschlands zu warm aus. Dabei lagen die Durchschnittstemperaturen bis zu 3 Grad über dem langjährigen Mittel der Jahre 1981 bis 2010. Bedingt durch örtliche Schauer und Gewitter fielen bislang sehr unterschiedliche Niederschlagsmengen. Sie reichen beispielsweise von nur 1 Liter in Hannover (Werte bis zum 15.05.2018) bis zu fast 96 Litern in Rheinfelden am Hochrhein. Die Sonne ließ sich meist überdurchschnittlich oft blicken. Nur im Süden war es zum Teil trüber.

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Langfrist-Vorhersage für den Sommer 2018

Obwohl Vorhersagen über eine Zeitraum von mehr als 10 Tagen trotz immer weiter steigender Computer-Leistung immer noch sehr unsicher sind, werden sie von vielen staatlichen Wetterdiensten erstellt. Unter anderem haben der Deutsche Wetterdienst DWD und der Britische Wetterdienste solche Langfristmodelle entwickelt. Für den kommenden Sommer sieht das Modell des DWD eher durchschnittliche oder etwas zu kühle Temperaturen in Mitteleuropa. Nach dem Modell des Britischen Wetterdienstes soll der Sommer 2018 dagegen mit einer recht hohen Wahrscheinlichkeit wärmer ausfallen als im 30jährigen Durchschnitt.

Sommervorhersage des Deutschen Wetterdienstes

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15.5.1866 - Geburtstag von Reinhard Joachim Süring

Am 15.5.1866 wurde Reinhard Joachim Süring geboren. Nach seinem Studium arbeitete er am Preußischen Meteorologischen Institut in Berlin. Er machte die erste offizielle Wetterbeobachtung am Meteorologischen Observatorium in Potsdam. Weltweit bekannt wurde er durch eine Freiballon Rekordfahrt am 31.7.1901 zusammen mit Arthur Berson (ebenfalls bekannter dt. Meteorologe), die sie in einer offenen Gondel bis auf eine Höhe von 10,8 km führte. Er war mit Herausgeber der "Meteorologischen Zeitschrift". Nach ihm ist die Reinhard-Süring-Plakette benannt, die von der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft verliehen wird.

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Eisfläche im Beringmeer Ende April mit niedrigste Ausdehnung seit Beginn der Aufzeichnungen 1850!

Die NASA berichtet in einem Artikel, dass die Ausdehnung der Eisfläche im Beringmeer (zwischen Alaska und Sibirien gelegen) Ende April 2018 den bisher niedrigsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahre 1850 erreicht hat. Die mit Eis bedeckte Fläche betrug Ende April 2018 nur 10 Prozent des Durchschnittwertes der Jahres 1981 bis 2010. Als Ursachen für die geringe Eisfläche gibt die NASA drei Gründe an: Ein sehr milder Herbst und Frühwinter in der Region, überdurchschnittlich hohe Wassertemperaturen und einer der stürmischsten Winter der letzten 70 Jahre.

Originalartikel der NASA (in englischer Sprache)

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Ab Mittwoch vorübergehend kühler

Am Mittwoch und am Donnerstag sorgt die Zufuhr kühlerer Luft für zahlreiche Regengüsse und Gewitter. Die Temperaturen erreichen nur mäßig warme 14 bis 22, Donnerstag maximal 20 Grad. Es weht ein schwacher bis mäßiger Wind aus nordöstlichen, im Süden verschiedenen Richtungen. Erst zum Wochenende erreicht uns trockenere Luft. Die Temperaturen aber ändern sich nur wenig.

Wetter Deutschland

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Eisheilige - Zurzeit keine Gefahr für Frost oder Bodenfrost!

Die Eisheiligen Mamertus (11.05.), Pankratius (12.05.), Servatius (13.05.), Bonifatius (14.05.) und die kalte Sophie (15.05.) sind nach den Namenstagen benannt, die die katholische Kirche in dieser Zeit feiert. Heute kommt es zwar nur noch selten genau an diesen Tagen zu Nachtfrösten. Mal treten sie früher, mal etwas später auf, in immer mehr Jahren fallen sie sogar ganz aus. Trotzdem sind die Eisheiligen bei Landwirten und Hobbygärtnern immer noch gefürchtet. In den kommenden Tagen droht in Deutschland zumindest mal kein Frost oder Bodenfrost. Die Tiefsttemperaturen liegen häufig deutlich über der 5-Grad-Marke.

Aktuelle Vorhersage für Deutschland

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Die "Waco Tornado Outbreaks"

Die "Waco Tornado Outbreaks" war eine Serie von mindestens 33 Tornados, die am 9.-11. Mai 1953 in 10 verschiedenen US-Bundesstaaten auftraten. Der stärkste und tödlichste Tornado dieser Serie war ein mächtiger F5-Tornado auf der fünfteiligen Fujita-Skala. Er traf Waco, Texas, am 11. Mai und verursachte 114 der insgesamt 144 Todesfälle des Outbreaks. Es war der tödlichste Tornado in der Geschichte Texas.

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Gewitter

Gewitter sind mit Donner und Blitz einhergehende elektrische Entladung in den Wolken oder zwischen Wolken und Erde, begleitet von meist kräftigen Schauerniederschlägen. Gewitter entstehen durch rasches Aufsteigen feucht-warmer Luft und deren rasche Abkühlung. Diese Bedingungen sind bei schneller Erwärmung des Untergrundes durch Sonneneinstrahlung gegeben.

Wetterlexikon

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Das Wetter im April 2018 in Europa

Nicht nur bei uns in Deutschland war es einer der wärmsten Aprilmonate seit Beginn regelmäßiger Messungen. Auch auf dem Balkan, in den Alpenländern, in Polen oder in Rumänien lagen die Temperaturen verbreitet mehr als 5 Grad über dem 30jährigen Mittelwerten. Deutlich zu warm war es auch in Frankreich, in Italien und an der Ägäis. Dagegen war es zum Beispiel in Südspanien und in Portugal nur durchschnittlich oder etwas zu kühl. Dort hat es im April gebietsweise kräftige geregnet. Auch auf Mallorca oder an der französischen Mittelmeerküste gab es überdurchschnittlich viel Niederschlag. In Süddeutschland, in Griechenland, in Süditalien sowie an der rumänischen und bulgarischen Schwarzmeerküste wurde dagegen meist weniger als ein Viertel der sonst üblichen Regenmenge gemessen.

Klimakarten Europa der letzten Wochen und Monate von NOAA

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Pollenflug im Mai

Während die Pollensaison der Birken im Mai zu Ende geht, kommt es während dieser Zeit ganz allmählich zur Zunahme der Gräserpollen in der Luft. Über vier Monate muss anschließend mit einer mäßigen bis starken Belastung gerechnet werden. Jeder fünfte Erwachsene leidet in Deutschland am sogenannten Heuschnupfen. Die Ursache der Allergie ist dabei die Überreaktion des Immunsystems.

Informationen und Tipps zum Pollenflug

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Great Natchez Tornado 1840

Am 7. Mai 1840 zerstörte der Great Natchez Tornado einen Großteil der Stadt Natchez in Mississippi/USA. Insgesamt gab es in Mississippi und Louisiana 317 Menschenleben zu beklagen. Damit zählt er zu den schlimmsten Tornados in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Nur beim Tri-State Tornado am 18. März 1925 gab es mehr Todesopfer.

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Todestag von Anders Celsius

Am 6.5.1744 starb der schwedische Physiker, Astronom und Mathematiker Anders Celsius. Im Jahre 1742 erstellte er die nach ihm benannte Temperaturskala. Er legte allerdings den Siedepunkt des Wassers auf 0° und den Gefrierpunkt auf 100° fest. Später wurden diese beiden Punkte aber ausgetauscht. Sein Verdienst war es vor allem zu fordern, dass die Eichung der Temperaturskala bei einem festen Luftdruck von 760 mm der Quecksilbersäule (= 760 Torr = 1013,25 hPa) erfolgen muss, damit weltweit die Temperaturmessungen verglichen werden können.

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Das Wetter im Wonnemonat Mai

Der Wonnemonat Mai ist der letzte Frühlingsmonat im meteorologischen Frühling, der die Monate März, April und Mai umfasst. Das wohl bekannteste Wetterphänomen im Mai sind die Eisheiligen. Mamertus (11.05.), Pankratius (12.05.), Servatius (13.05.), Bonifatius (14.05.) und die kalte Sophie (15.05.) sind nach den Namenstagen benannt, die die katholische Kirche in dieser Zeit feiert. Heute kommt es zwar nur noch selten genau an diesen Tagen zu kalten Nachttemperaturen. Mal treten sie früher, mal etwas später auf, in immer mehr Jahren fallen sie sogar ganz aus. Trotzdem sind die Eisheiligen immer noch gefürchtet. Denn Fröste und Bodenfröste können in der Natur um diese Jahreszeit starke Schäden anrichten. Die Landwirte und Hobby-Gärtner wünschen sich den Mai nicht ganz so warm und trocken, sondern lieber etwas kühler und nass, denn „Mai kühl und nass, füllt des Bauern Scheun und Fass“.

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Forschungssatellit AQUA

Die NASA startete Anfang Mai 2002 den Forschungssatelliten AQUA. Der Satellit fliegt auf einer polaren Erdumlaufbahn und soll helfen, die komplexen Prozesse im Ökosystem unserer Erde zu erforschen. Hauptziel ist die Gewinnung von Informationen über die mit dem Wasserdampf verbundenen Prozesse, also Verdunstung, Wolken und Niederschläge. Weitere Schwerpunkte sind Informationen über die Aerosole in der Atmosphäre sowie die Beobachtung der Fläche des Meer- und Landeises. Der Satellit AQUA ist Teil eines längerfristigen Froschungsprogramms der NASA. Mit den gesammelten Informationen soll die Qualität der Klima-Prognosen verbessert werden.

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Vor 19 Jahren: Oklahoma Tornado Outbreak

Am 3. Mai 1999 kam es in Oklahoma, Texas und Kansas innerhalb von 11 Stunden zu einer Serie von über 70 Tornados. Bekannt wurde das Ereignis unter dem Namen "Oklahoma Tornado Outbreak". Dies war eine der schlimmsten Naturkatastrophen in den USA. Ein Tornado, der die Kleinstadt Bridge Creek (südwestlich von Oklahoma City) traf, erreichte mit 511 km/h die höchste je gemessene Windgeschwindigkeit. Insgesamt verloren 48 Menschen ihr Leben, 36 davon starben in Bridge Creek. Mehr als 10.500 Gebäude wurden zerstört. Die Schäden summierten sich auf rund 1,2 Milliarden US-Dollar. Nie wurde von einzelnen Tornados ein größerer Schaden verursacht.

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Wärmster April in Deutschland seit Messbeginn 1881

Nach Berechnungen des deutschen Wetterdienstes war der diesjährige April der wärmste seit Beginn kontinuierlicher Messungen im Jahre 1881. Mit einer bundesweit gemittelten Temperatur von 12,4 Grad war er noch 0,6 Grad wärmer als der bisherige Rekord-April aus dem Jahr 2009. Dafür sorgten Hochdruckgebiete, die sich immer wieder über Mitteleuropa und Skandinavien ausbreiteten und Tiefdruckgebiete fern hielten. Sie brachten zunächst frühlingshafte, zur Monatsmitte dann verbreitet sommerliche Temperaturen. Am wärmsten war es mit 30,4 Grad am 22. April in Ohlsbach bei Offenburg. Dazu gab es zahlreiche Sonnenstunden, so dass der Monat meist mit einem deutlichen Plus in der Sonnenscheinbilanz zu Ende ging. Auch unsere Nachbarn in Österreich registrierten einen Rekord-April. Es war der zweitwärmste April seit Messbeginn und der wärmste seit dem Jahr 1800.

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Das Wetter im Mai

Der Mai ist der letzte Frühlingsmonat im meteorologischen Frühling, der die Monate März, April und Mai umfasst. Das Wetter im Mai kann noch immer sehr unterschiedlich sein. So gibt es schon richtig sommerliche Perioden, mit örtlichen Nachtfrösten kann es aber auch noch einmal fast winterlich werden. Bekannt ist hier vor allem die Zeit der Eisheiligen: Mamertus (11.05.), Pankratius (12.05.), Servatius (13.05.), Bonifatius (14.05.) und die kalte Sophie (15.05.). Wie kommt es nun trotz der schon sehr starken Sonneneinstrahlung, noch zu diesen letzten Kaltlufteinbrüchen des Frühjahrs? Die Sonne heizt zwar den Kontinent sehr rasch auf, die Wassertemperaturen von Nordsee, Ostsee und Atlantik hinken aber dem Sonnenstand hinterher und haben noch sehr kühle Werte. Und so wird es bei uns bei Nord- oder Westwind rasch noch einmal für die Jahreszeit sehr kühl. Daher kommen auch jedes Jahr die ersten warmen Frühlingstage bei uns häufig bei Ost- oder Südwind zustande. Die Landwirte und Hobby-Gärtner wünschen sich den Mai übrigens nicht ganz so warm und trocken, sondern lieber etwas kühler und naß, denn "Mai kühl und nass, füllt des Bauern Scheun und Faß".

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