Nachrichten rund ums Wetter

Sehr warmer April - geht es jetzt auch in den nächsten Monaten so weiter?

Der April 2018 war ja in vielen Regionen Deutschlands sehr warm. Vor allem in der Mitte und im Süden lagen der Mitteltemperaturen häufig 4 Grad über den 30jährigen Mittelwerten. Geht es denn jetzt in den nächsten Monaten mit überdurchschnittlichen Temperaturen weiter? Die Langfristmodelle des Deutschen Wetterdienstes, des Amerikanischen Wetterdienstes und des Europäischen Wetterdienstes gehen für den Zeitraum Mai bis Juli aktuell eher von durchschnittlichen oder leicht zu warmen Temperaturen aus. Aber, Monats- oder Jahreszeiten-Vorhersagen sind trotz neuester Computertechnik noch immer sehr unsicher und mit Fehlern behaftet.

Langzeitprognose des Deutschen Wetterdienstes für die kommenden drei Monate

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Wetter zum 1.Mai

Zum Start in die neue Woche kündigen sich in einigen Regionen zum Teil kräftige Regengüsse, örtlich auch Gewitter an. Sonst wechseln sich Sonne und Wolken ab. Die Temperaturen erreichen 14 bis 24 Grad. Es weht ein in Böen oft frischer bis starker Wind aus teils Südwest, teils verschiedenen Richtungen. Auf den Höhen und im Westen treten örtlich Sturmböen zwischen 70 und 90 km/h auf. Am 1. Mai herrscht wechselhaftes Schauerwetter, im Nordosten gibt es auch Gewitter. Zwischen Rheinland-Pfalz und der Landesmitte zeigt sich häufiger die Sonne. Die Temperaturen erreichen 10 bis 20 Grad. Es weht ein in Böen teilweise frischer bis starker, im Nordwesten örtlich stürmischer Wind aus Südwest bis Nordwest.

Wetter Deutschland

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April 2018 in Deutschland überdurchschnittlich warm und sonnig!

Nach dem kalten April 2017 mit kräftigen Spätfrösten und vielen Schäden in der Landwirtschaft war der April 2018 deutlich zu warm. Die Temperaturen lagen 1 bis 4 Grad über den 30jährigen Mittelwerten der Jahre 1981 bis 2010. Der diesjährige April war damit der wärmste April in Deutschland seit 2014. Vor allem im Osten und Süden gab es außerdem deutlich mehr Sonnenschein als in einem durchschnittlichen Aprilmonat. Dort wurden meist mehr als 200, örtlich sogar mehr als 250 Sonnenstunden registriert.

Messwerte deutscher Wetterstationen

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Große Temperaturunterschiede in Europa

Typisch für das Frühjahr sind die großen Temperaturunterschiede zwischen Nordeuropa und der Mittelmeerregion. So liegen im Norden Finnlands derzeit immer noch teilweise 50 Zentimeter Schnee, und die Temperaturen steigen tagsüber nur wenig über den Gefrierpunkt. Dagegen ist es am Mittelmeer bei Temperaturen über 20 Grad schon angenehm warm, teilweise werden schon sommerliche Werte über 25 Grad, örtlich sogar über 30 Grad erreicht.

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Vor 38 Jahren: Höchste Schneedecke auf der Zugspitze

Nicht selten wächst zum Ende des Winters oder im Frühjahr die Schneedecke in den Hochlagen noch einmal an. Am 26. April 1980 erreichte die Schneehöhe auf dem Zugspitzplatt auf 2650 Metern Höhe mit 780 cm einen neuen Rekordwert für Deutschland. Auch zurzeit liegt mit einer Höhe von gut 360 cm noch eine beachtliche Schneemenge. In den Mittelgebirgen sind aber selbst auf den höchsten Bergen nur noch vereinzelt Schneereste zu finden.

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März 2018 global gesehen fünftwärmster März seit Messbeginn 1880

Nach den Auswertungen des amerikanischen Wetterdienstes NOAA war der März 2018 der fünftwärmste März seit Messbeginn im Jahre 1880. Die über alle Land- und Meeresflächen gemittelte Temperatur lag 0,83 Grad über dem März-Mittel des 20. Jahrhunderts. Es war damit der 42. März und der 399. Monat infolge, in dem die Globaltemperatur zumindest etwas über dem Mittel des 20. Jahrhunderts lag. Vor allem in Alaska, Nord- und Ostkanada, Südamerika, Afrika, Australien und in weiten Teilen Asiens war es im März zu warm. In sieben Ländern Asiens wurden neue Tagestemperaturrekorde für März aufgestellt. In Bahrain war der März seit 1902 noch nie so warm wie in diesem Jahr. In Europa war es hingegen überwiegend zu kalt. Die Ausdehnung des arktischen Meereises ging im März auf den zweitniedrigsten Stand nach 2017 zurück. In der Antarktis wurde die siebtgeringste Ausdehnung gemessen.

Weltweite Klima-Highlights im März 2018

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Todestag des Meteorologen Poul La Cour

Am 24. April 1908 starb der dänische Meteorologe Poul La Cour. Neben zahlreichen Erfindungen forschte er an der Verbesserung des Wirkungsgrades von Windmühlen, um diese verstärkt zur Erzeugung von elektrischer Energie zu nutzen. 1891 baute er in Askov seine erste Windkraftanlage. Des Weiteren suchte er nach neuen Wegen die gewonnene elektrische Energie zu speichern (z.B. Gewinnung von Wasserstoff durch Elektrolyse).

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Biowetter

Die Wetterkapriolen mit Schauern sowie Gewittern auf der einen Seite, als auch recht freundliche Abschnitte auf der anderen Seite hinterlassen bei dem ein oder anderen von uns unterschiedliche "Spuren". Auf relativ starke Temperaturschwankungen reagiert der Mensch mit seinem Wärmehaushalt im Extremfall mit z.B. starkem Schwitzen (oder Frieren) und Herz- bzw. Kreislaufstörungen. Durch die Luftdruckschwankungen treten mehr oder weniger starke Kopfschmerzen (auch Migräneanfälle) auf, und viele klagen über erhöhte Müdigkeit oder Abgeschlagenheit. Die Konzentrationsfähigkeit läßt bei einigen stark nach, und man ist eventuell schneller gereizt. Zum Glück lindert dann der Sonnenschein diese "Symptome" oft schnell wieder, macht uns motivierter und und verbessert die Laune.

Aktuelles Biowetter

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Hochwasser an der Donau im April 2006

Im April 2006 führten kräftige Regenfälle und starkes Tauwetter zu einem starken Anstieg der Donau und ihrer Nebenflüsse. Vor allem die Länder im Osten Europas waren von dem Hochwasser betroffen. Teilweise wurden Dämme geöffnet, um unbewohnte Gebiete als Rückhaltebecken zu nutzen. An anderen Stellen gaben die aufgeweichten Dämme nach. Tausende Menschen mussten ihre Häuser in den Hochwassergebieten verlassen.

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Nächste Woche Ende des recht sommerlichen Wetters

Nachdem es heute noch einmal recht sommerlich wird mit viel Sonnenschein, steigt am Sonntag das Schauer- und Gewitterrisiko an. In der neuen Woche gehen die Temperaturen dann immer mehr zurück, und es wird wechselhaft. So werden von Montag bis Mittwoch bei einigen Regengüssen und Gewittern noch 17 bis 24 Grad erreicht. An den Küsten bleibt es kühler. In der zweiten Wochenhälfte sind es dann nur noch 14 bis 20 Grad. In Küstennähe verharren die Werte bei 10 bis 13 Grad. Dabei lässt die Schauerneigung allerdings etwas nach.

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Sommerliche Temperaturen im April – nichts Ungewöhnliches?

Gestern wurden in weiten Teilen Deutschlands hohe Temperaturen örtlich bis zu 30 Grad erreicht. Doch diese sommerlichen Temperaturen sind für den April in den letzten Jahren nichts Ungewöhnliches geworden. Vor allem im letzten Jahrzehnt war der Monat April häufig deutlich wärmer als der 30 jährige Mittelwert. Mehr als zwei Grad zu warm waren zum Beispiel die Aprilmonate 2009, 2011 und 2014. Die Temperaturrekorde für den April liegen in vielen Regionen bei Werten über 30 Grad. In Frankfurt am Main wurde zum Beispiel am 18. April 1949 ein Temperaturrekord von 30,3 Grad verzeichnet, in Berlin Tempelhof am 22.04.1968 ein Maximum von 31,3 Grad. Neue Temperaturrekorde sind auch heute wieder für einige Regionen zu erwarten. Lange warme Phasen sind im April eigentlich eher ungewöhnlich. Gerade in diesem Monat gibt es normalerweise häufig rasche Wetterwechsel zwischen Sonne, Regen und Schnee sowie Wärme und Kälte.

Rekordwerte an deutschen Wetterstationen für einen 20. April

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Wald- und Wiesenbrandgefahr steigt!

Das warme Wetter und die noch anhaltende Trockenheit sorgen für eine erhöhte Gefahr von Wald- und Wiesenbränden. Dabei ist der Waldbrandgefahrenindex (kurz WBI) noch recht geläufig. Weit weniger bekannt ist der sogenannte Graslandfeuerindex (kurz GLFI). Der GLFI wird ebenso wie der WBI vom Deutschen Wetterdienst berechnet und zur Verfügung gestellt. Er beschreibt die "Feuergefährdung von offenem, nicht abgeschattetem Gelände mit abgestorbener Wildgrasauflage ohne grünen Unterwuchs", so die Definition des DWD. Zurzeit erreicht der GLFI in vielen Regionen Deutschlands bereits Stufe 4 von 5. Für Waldbrände gilt in in den meisten Regionen Warnstufe 3. Man sollte offenes Feuer und beispielsweise das unachtsame Wegwerfen von Zigaretten in der Natur unterlassen.

Aktueller Graslandfeuerindex des DWD

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Hohe UV-Intensität in den nächsten Tagen - Sonnenbrandgefahr steigt!

In den kommenden Tagen wird das Wetter in Deutschland sonnig mit nur vereinzelten Wolken. Doch mit dem schönen Wetter steigt der UV-Index und somit die Gefahr für einen Sonnenbrand deutlich an. Der UV-Index hängt im Wesentlichen von der geographischen Breite, dem Sonnenstand, der Bewölkung, der Höhe über dem Meer und der Reflexion des Bodens und der Umgebung ab. Zudem verträgt jeder Hauttyp eine unterschiedliche Menge an UV-Bestrahlung. Der UV-Index erreicht diese Woche im Norden Deutschlands einen Wert von 4 bis 5 und im Süden Werte zwischen 5 bis 7. Laut WHO zählen UV-Werte von 6 und 7 zu einer hohen UV-Intensität. Daher werden Schutzmaßnahmen erforderlich. Es wird empfohlen, mittags schattige Plätze zu suchen und in der Sonne Kleidung, Sonnenbrille und eine Kopfbedeckung zu tragen sowie Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor zu verwenden.

Aktuelle UV-Vorhersage

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Schneechaos in den USA

Im Mittleren Westen der USA ist gebietsweise der Winter zurückgekehrt und hat mitten im Frühling für Chaos und Behinderungen gesorgt. Am Flughafen in Minnesota mussten aufgrund der Schneefälle rund 400 Flüge ausfallen. Es wurden in dieser Region über 30 Zentimeter Schnee gemeldet. Der Flughafen in South Dakota wurde zwei Tage lang aufgrund der Schneestürme geschlossen. Neben den Schneefällen kam es gebietsweise zu kräftigen Stürmen. Im Westen Michigans wurden vom Nationalen Wetterdienst Windböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 80 Kilometern pro Stunde gemessen. Es stürzten Bäume um, und ungefähr tausende Haushalte waren zeitweise ohne Strom. Insgesamt kamen drei Menschen bei wetterbedingten Unfällen ums Leben.

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Sonniges und frühsommerlich warmes Wetter naht!

Nachdem heute gebietsweise noch dichte Wolken mit Regenfällen und einzelnen Gewittern unterwegs sind, erwartet uns in den kommenden Tagen nahezu deutschlandweit überwiegend sonniges und frühsommerlich warmes Wetter. Bei zahlreichen Sonnenstunden liegen die Höchsttemperaturen in den Nachmittagsstunden verbreitet bei Werten zwischen 20 und 25 Grad. Nur an den Küsten bleibt es noch kühler. Im Westen werden zunehmend auch Maximaltemperaturen über 25 Grad erreicht. Dabei bilden sich nur ganz vereinzelt im Tagesverlauf Hitzegewitter. Ob das sommerliche Wetter auch am kommenden Wochenende durchhält, ist zwar noch ein wenig unsicher, die Chancen stehen aber gut.

Deutschland-Wettervorhersage für die kommenden Tage

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Geburtstag von Leonardo da Vinci 1452

Am 15.4.1452 wurde Leonardo da Vinci geboren. Er war einer der berühmtesten Universalgelehrten. Er gilt bei vielen als einer der Wegbereiter der modernen Wissenschaften, andere halten ihn für einen hervorragenden Künstler, und eher als schlechten Wissenschaftler. Auf jeden Fall brachte er durch seine Ansichten und Meinungen das damalige Weltbild zum Wanken und regte spätere Generationen zum Nachdenken und Forschen an.

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„Blutregen“ in Deutschland

Wenn man heute Morgen auf die Autos schaut, kann man möglicherweise rötlichen gelben Staub entdecken. Doch was ist dieser Staub und wie kommt dieser dorthin? Der abgelagerte Staub ist die Folge des Wetterphänomens „Blutregen“. Vorraussetzung für das Phänomen ist, dass sich Saharastaub in höheren Luftschichten über Deutschalnd befindet. Dieser Staub wird durch südliche Winde in großen Höhen nach Europa transportiert. Wenn es nun wie hier in Deutschland regnet, werden die Staubpartikel teilweise aus der Atmosphäre ausgewaschen. Jedoch ist die Färbung im Regen nicht gut zu erkennen. Erst wenn die Partikel des Saharastaubes sich auf der Erde absetzen, erkennt man den gelb-rötlichen Staub zum Beispiel auf Autos oder Gartenmöbeln. Der Begriff „Blutregen“ stammt aus dem Mittelalter. Er wurde damals mit dem Bösen in Verbindung gebracht, da die Menschen sich nicht die Verfärbung des Regens erklären konnten. Gefährlich für den Menschen ist er jedoch nicht. Verwechseln sollte man den „Blutregen“ jedoch nicht mit Pollen in der Luft, die den Regen auch gelb-rötlich färben und sich auf Autos mit einem gelblich bis bräunlichen Staubfilm absetzen.

Aktuelle Saharastaub-Vorhersage der Universität Athen

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Forscher weisen Abschwächung des Golfstroms nach!

Der Golfstrom ist eine schnell fließende Meeresströmung im Atlantik und gehört zu den wichtigsten Wärmetransportsystemen der Welt. Er transportiert warmes Wasser von der Karibik nach Europa und sorgt dafür, dass bei uns trotz der nördlichen Breite ein recht mildes Klima herrscht. Nun haben Forscher des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung herausgefunden, dass sich die Strömung seit Mitte des 20. Jahrhunderts um etwa 15 Prozent verlangsamt hat. Ursache hierfür soll der Klimawandel sein. Auf dem Weg in die Arktis kühlt sich das Wasser des Golfstroms ab und der Salzgehalt steigt durch Verdunstung. Das Wasser wird dichter und schwerer und sinkt in die Tiefsee ab. In Folge des Absinkens entsteht eine Sogwirkung, die verantwortlich für den Golfstrom nach Europa ist. Durch die Erderwärmung, die verstärkten Regenfälle und Schmelzwasser wird nun das Wasser im Nordatlantik verdünnt. Der Salzgehalt verringert sich und das Wasser gelangt nicht mehr so leicht in die Tiefsee. Der Golfstrom verlangsamt sich. Die Abschwächung des Golfstromes hat zur Folge, dass weniger Wärme aus der Karibik nach Norden transportiert wird. Dadurch kühlt sich der Nordatlantik ab. Welche Effekte die Abschwächung des Golfsstroms für das Wetter in Mitteleuropa hat, ist zurzeit allerdings noch unsicher.

Originalartikel des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung

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Vorgestern Unwetter in Teilen Deutschlands

Am Dienstagabend zogen zum Teil kräftige Gewitter mit Blitzen, Starkregen und Hagel über den Westen und die Mitte Deutschlands hinweg. Betroffen waren vor allem Gebiete im Siegerland und im Bergischen Land. In Mitteleuropa konnten insgesamt rund 70.000 Blitze registriert werden. Vielerorts mussten die Feuerwehren ausrücken, um vollgelaufene Keller auszupumpen. Auch Brände durch Blitzschlag und überflutete Straßen wurden gemeldet. Verletzte waren aber nicht zu beklagen. Grund für die kräftigen Schauer und Gewitter war eine Luftmassengrenze über Deutschland. Das Aufeinandertreffen von kalten und warmen Luftmassen begünstigt dort die Bildung von Schauer- und Gewitterwolken. Auch in den nächsten Tagen muss in so einigen Regionen Deutschlands mit kräftigen Schauern und Gewittern gerechnet werden.

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Palmsonntag-Tornado-Outbreak 1965

Am 11. Apil 1965 zogen über den mittleren Westen der USA 48 Tornados hinweg. Betroffen waren vor allem die Staaten Indiana, Ohio, Michigan, Wisconsin, Illinois und Iowa. 271 Menschenleben waren zu beklagen. Über 1500 Menschen wurden verletzt. Insgesamt 17 Tornados wurden der dritthöchsten Wirbelsturm-Kategorie (Fujita-Skala) mit Windgeschwindigkeiten von mindestens 333 km/h zugeordnet. Die Tornadoansammlung wurde später als Palmsonntag-Tornado-Outbreak bezeichnet.

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Neue Dekadenrekorde für Anfang April!

Hoch "Leo" sorgte in den vergangenen Tagen nicht nur für freundliches Frühlingswetter, sondern auch für neue Rekordtemperaturen in der ersten April-Dekade. Mit einem Höchstwert von 24,8 Grad am Sonntag war es beispielsweise in Bremen seit Messbeginn noch nie so warm in den ersten zehn Apriltagen. Auch auf dem Brocken, dem Feldberg im Schwarzwald, auf dem Kahlen Asten, in Köln, auf Sylt, in Münster, Nürburg/Eifel, Saarbrücken, Schleswig und in Trier wurden neue Dekadenrekorde gemessen. Spitzenreiter war am vergangenen Sonntag Ohlsbach in der Ortenau mit einem Maximum von 27 Grad. Vor allem im Westen und Südwesten gab es vielerorts schon den ersten Sommertag des Jahres mit Höchstwerten über 25,0 Grad.

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Glazier-Higgins-Woodward Tornados 1947

Über die US-Bundesstaaten Texas, Oklahoma und Kansas zieht am 9. April 1947 ein System von mehreren Tornados und hinterlässt eine Spur der Zerstörung. Die Tornados begannen in Texas, zerstörten dort den kleinen Ort Glazier vollkommen und forderten 17 Todesopfer. Ein Großteil des Ortes Higgins, an der Grenze zwischen Texas und Oklahoma, wurde ebenfalls zerstört. Auch hier starb ein Großteil der Bevölkerung oder wurde schwer verletzt. Am stärksten aber wüteten die Tornados im Bundesstaat Oklahoma. Allein in Woodward kamen 107 Menschen ums Leben. Danach zogen die Tornados nach Kansas weiter, wo sie sich abschwächten und schließlich zerstreuten. Zeitweise hatten die Tornados bei ihrem Durchzug einen Durchmesser von 3 Kilometern. Die sogenannten Glazier-Higgins-Woodward Tornados forderten insgesamt 181 Menschenleben, 970 Menschen wurden verletzt.

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Birkenpollen: In einigen Regionen schon mäßig bis stark

Die Blüte der Birke hat mittlerweile in einigen Regionen Deutschlands eingesetzt. So steigt die Konzentration von Birkenpollen in der Luft in den nächsten Tagen immer mehr an. Im Südwesten kommt es zurzeit schon gebietsweise zu einem mäßigen bis starken Flug von Birkenpollen. Im Norden, im Osten und in Bayern ist die allergene Belastung dagegen noch meist gering. Im äußersten Nordosten hat sie zum Teil noch gar nicht begonnen. Erlenpollen fliegen dagegen noch schwach bis mäßig. Haselpollen sind nur noch in geringen Konzentrationen anzutreffen.

Belastung durch Birkenpollen

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Todestag von Jacques Charles

Am 7. April 1823 starb der Physiker Jacques Charles. Nachdem er Benjamin Franklins Veröffentlichungen über die Elektrizität gelesen hatte, begann Charles sich mit der Physik zu beschäftigen und entdeckte noch vor Gay-Lussac, dass es bei Gasen eine Abhängigkeit zwischen Temperatur- und Volumenänderung gab. Als er mitbekam, dass die Gebrüder Montgolfier Versuche mit Heißluftballonen durchführten, begann auch er in diesem Gebiet zu experimentieren. Er entwickelte mit seinem angesammelten Wissen über Gase aber einen abgedichteten, mit Wasserstoff gefüllten Ballon (später als Charlière bezeichnet). Am 1.12.1783 unternahm er seinen ersten bemannten Flug, zehn Tage nach dem ersten Flug der Gebrüder Montgolfier mit Ihrem Heißluftballon.

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Das Wetter im April

Kein anderer Monat zeigt die Palette der unterschiedlichen Wettererscheinungen so stark wie der April. Schnee bis in die Niederungen und kräftiger Nachtfrost sind ebenso möglich wie Sonnenschein und sommerliche Temperaturen. So werden am Wochenende in den meisten Regionen Deutschlands die Temperaturen über die 20-Grad-Marke klettern. Dabei fiel am vergangenen Osterwochenende doch selbst in Norddeutschland noch Schnee. Grund für dieses mal warmes, mal kaltes Wetter sind die im Frühjahr besonders großen Temperaturgefälle zwischen dem Norden und Süden Europas. Über der Mitte Europas treffen die unterschiedlichen Luftmassen aufeinander.

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Hoch Leo bringt am Wochenende ganz Deutschland den Frühling!

Nach den kalten Monaten Februar und März freut sich nun fast jeder auf den Frühling. Und Hoch Leo bringt uns dann auch am Wochenende endlich die erhofften angenehm warmen Temperaturen. Verbreitet werden am Samstag und Sonntag Höchstwerte um oder über 20 Grad erreicht. Nur in den Hochlagen der Mittelgebirge und bei Seewind an der Küste bleibt es kühler. Dazu scheint vor allem am Samstag häufig die Sonne. Es gibt aber nicht nur positive Aspekte des sonnigen und warmen Frühlingswetters. Die Belastung durch Erlen-, Gräser- und Birkenpollen steigt an. Außerdem ist die Sonnenbrand-Gefahr bereits recht hoch. Die Sonne ist schon sehr kräftig, daher sollte man unbedingt auf einen ausreichenden Sonnenschutz achten. Bereits nach 20 bis 30 Minuten kann es auf ungeschützter Haut zu einem Sonnenbrand kommen. Außerdem spielt die im Frühjahr noch geringe Lichtgewöhnung der Haut eine wichtige Rolle.

Vorhersage Deutschland für die kommenden Tage

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Todestag Heinrich Wilhelm Dove

Am 4.4.1879 starb der deutsche Meteorologe und Physiker Heinrich Wilhelm Dove. Er gilt als der Begründer der Meteorologie und der Wetterprognose als Wissenschaft. Er stellte, das nach ihm benannte Gesetz der Drehung der Winde auf. Lange Zeit galt es als allgemeines Gesetz der Windtheorie. Später wurde es durch das allgemeine Barische Windgesetz von C.B.Ballot abgelöst. Dove war u.a. Leiter des preußischen meteorologischen Instituts.

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Kirschblüte in Japan

In den letzten Tagen und Wochen begann in Japan die Kirschblüte. Sie läutet den Frühling ein. Der Zeitraum der Kirschblüte ist eines der herausragenden Ereignisse im japanischen Kalender. Die ersten Blüten öffneten sich z.B. schon in Tokyo, Osaka und in Kyoto. Dort ging gerade die stärkste Blüte-Phase zu Ende. In den folgenden Wochen wandert die Kirschblüte immer weiter nach Nordosten und sollte Sapporo Ende April erreichen. In der Zeit der vollen Blüte wird das Hanami (jap. = "Blüten betrachten") gefeiert. Dabei wird vor allem am Wochenende schon Stunden vorher ein Platz unter einem Kirschbaum reserviert, um später mit Familie und Freunden bei einem Picknick zu feiern.

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Für viele die letzte Osterferienwoche

Dienstag fällt vor allem über dem Norden und der Mitte Regen oder Sprühregen. Im Südwesten besteht bei einem Sonne-Wolken-Mix nur eine geringe Schauerneiung. In Bayern sorgt der Föhn für trockene Luft und bis zu 21 Grad im Voralpenland. Auf Rügen dagegen werden nur 10 Grad erwartet. Mittwoch und Donnerstag gehen verbeitet mal mehr, mal weniger starke Regengüsse nieder, zur Wochenmitte entladen sich örtlich auch Gewitter. Die Temperaturen erreichen zunächst 14 bis 21 Grad. Donnerstag gehen die Höchstwerte auf 9 bis 15 Grad etwas zurück. Auch Freitag schauert es gebietsweise bei 10 bis 18 Grad.

Wetter Deutschland

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Nach dem sehr warmen März 2017 erster Frühlingsmonat diesmal meist deutlich zu kalt!

Der erste Monat des meteorologischen Frühlings war in vielen Regionen deutlich zu kalt, ganz im Gegensatz zum sehr warmen März vor einem Jahr. Im Norden und Osten Deutschlands lagen die Temperaturen 2 bis 3 Grad unter den 30jährigen Mittelwerten. Nicht ganz so hoch waren die negativen Temperaturabweichungen am Bodensee oder im Allgäu. Besonders nass war es in einigen Region an der Ostsee, recht trocken war es dagegen zum Beispiel in Niedersachsen und an der Nordsee. Überdurchschnittlich viel Sonnenschein wurde von Niedersachsen über Sachsen-Anhalt bis nach Brandenburg, Berlin und Sachsen registriert.

Wetter im März 2018 an deutschen Wetterstationen

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