Nachrichten rund ums Wetter

Rekordkälte kommt in den nächsten Tagen aus Russland!

In den kommenden Tagen weht von Osteuropa immer kältere Luft nach Deutschland. So erwarten wir für die letzten Februartage die bisher kältesten Tage des Winters. Die kältesten Temperaturen im Winter werden auch häufig erst im Februar erreicht. So wurde auch die bisher tiefste je in Deutschland gemessene Temperatur mit minus 37,8 Grad in einem Februar gemessen, und zwar am 12. Februar 1929 in Hüll (Kreis Pfaffenhofen/Ilm) in Niederbayern. Aber auch sonst liegen die tiefsten bisher gemessen Temperaturen in der letzten Februar-Dekade örtlich unter minus 20 Grad. So zum Beispiel in Augsburg mit minus 24 Grad (25.02.1986), in Hamburg mit minus 22,4 Grad (25.02.1956) oder am Flughafen in München mit minus 23,3 Grad (28.02.2005).

Rekordwerte deutscher Stationen für Tage, Monate und Dekaden

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Jahrestag Lawinenunglück von Galtür

Im Januar und Februar 1999 fiel in den Nordalpen und in Tirol überdurchschnittlich viel Schnee. Grund dafür waren kräftige Tiefdruckgebiete über dem Nordatlantik, die immer wieder Niederschlagsfronten zu den Alpen schickten. In der Region um Galtür hatte sich vor dem Unglück eine Schneehöhe von etwa vier Metern aufgetürmt. Damit fiel fast sechsmal so viel Schnee wie üblich. Am späten Nachmittag des 23. Februar 1999 löste sich dann oberhalb des Ortes Galtür eine Lawine mit etwa 400 Metern Breite. Die Lawine zerstörte zahlreich Häuser und verschüttete über 50 Menschen. 31 davon konnten nur noch tot geborgen werden. Zum Zeitpunkt des Lawinenabgangs herrschte die höchste Lawinenwarnstufe.

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Januar 2018 global gesehen fünftwärmster Januar seit Messbeginn 1880

Nach den Auswertungen des amerikanischen Wetterdienstes NOAA war der Januar 2018 der fünftwärmste Januar seit Messbeginn im Jahre 1880. Die über alle Land- und Meeresflächen gemittelte Temperatur lag 0,71 Grad über dem Januar-Mittel des 20. Jahrhunderts. Es war damit der 42. Januar und der 397. Monat infolge, in dem die Globaltemperatur zumindest etwas über dem Mittel des 20. Jahrhunderts lag. Damit wurden vier der fünf wärmsten Januarmonate zwischen 2015 und 2018 registriert. Vor allem in Europa, in der Westhälfte der USA, in Südamerika sowie in Australien und Neuseeland war es im Januar zu warm. Frankreich verzeichnete mit einem Temperaturplus von 3,4 Grad sogar den wärmsten Januar seit Messbeginn vor 118 Jahren. Auch in Deutschland und Österreich war es deutlich zu warm. Die Ausdehnung des arktischen Meereises fiel im Januar noch nie so gering aus wie in diesem Jahr. In der Antarktis wurde die zweitgeringste Ausdehnung hinter dem Vorjahr gemessen.

Weltweite Klima-Highlights im Januar 2018

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Todestag des Meteorologen Gustav Hellmann

Heute vor 79 Jahren, am 21. Februar 1939, starb der Meteorologe und Klimatologe Gustav Johannes Georg Hellmann. Er war von 1907 bis 1922 Direktor des Preußischen Meteorologischen Instituts in Berlin, in das er 1879 als Assistent eintrat. 1886 wurde er Professor an der Universität Berlin. Im selben Jahr entwickelte er ein Niederschlagsmessgerät, das bis heute in der Meteorologie Verwendung findet. Das Messgerät besteht aus Edelstahl oder Zinkblech und hat eine Auffangfläche von 200 cm², die von einem Messingring begrenzt wird. Durch einen Trichter gelangt der aufgefangene Niederschlag in einen Behälter, in dem er weitestgehend vor Verdunstung geschützt ist. Um die Niederschlagsmenge zu bestimmen, wird das gesammelte Niederschlagswasser in einen Messzylinder gefüllt. Das Messen der gefallenen Niederschlagsmenge ist so bis auf 0,05 mm genau möglich.

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Geburtstag Ludwig Boltzmann

Am 20. Februar 1844 wurde Ludwig Boltzmann geboren. Berühmt wurde seine Neufassung der Thermodynamik. Einer seiner Gegner war auch zunächst Max Planck, er griff aber bei der Aufstellung des später bekannten Planckschen Strahlungsgesetzes auf Boltzmanns Theorien zurück. Das von den Physikern Josef Stefan und Ludwig Boltzmann gefundene Stefan-Boltzmann-Gesetz ist ein Sonderfall des Planckschen Strahlungsgesetzes. Planck ließ übrigens die von Boltzmann gefundene Formel zur Entropie (fundamentale Zustandsgröße in der Thermodynamik) in dessen Grabstein einmeißeln.

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Wetterfühligkeit und Biowetter

Viele Deutsche leiden unter der Wetterfühligkeit. Wer kennt das nicht: Bei Sonnenschein fühlt man sich fit und vital, bei nasskaltem Wetter ist die Stimmung dagegen auf dem Nullpunkt. Seit langem ist den Medizin-Meteorologen bekannt, dass das Wetter einen großen Einfluss auf den menschlichen Organismus hat. Dabei ist kein meteorologisches Element alleine für die Wirkung auf den Menschen verantwortlich, sondern immer die Gesamtheit mehrerer Elemente. Die Art und Stärke der Wirkung auf den einzelnen Menschen hängt unter anderem sehr stark vom Alter, vom Gesundheitszustand aber auch von der Leistungsfähigkeit ab. Wissenschaftliche Untersuchungen und die Auswertung medizinischer Statistiken haben zu einigen sehr wichtigen Erkenntnissen geführt. Der stärkste Einfluss tritt immer bei Wetteränderungen auf, der geringste dagegen bei ruhigen Hochdruck-Wetterlagen. Ein sehr starker Einfluss auf das menschliche Wohlbefinden wird vor dem Eintreffen eines Tiefs beobachtet. In diesen Bereichen, den so genannten warmluftadvektiven Tiefvorderseiten, kann es zu Kopfschmerzen und Migräneanfällen, zu Herz- und Kreislaufproblemen oder auch zu einer Erniedrigung des Blutdrucks kommen. Im Bereich der Kaltluft auf der Rückseite eines Tiefs können sich zum Beispiel rheumatische oder asthmatische Beschwerden verschlimmern, aber auch Kopfschmerzen können ausgelöst werden.

Aktuelle Biowettervorhersage

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Wetterstationen

Um das Wetter richtig vorhersagen zu können, muss man den aktuellen Zustand unserer Atmosphäre zunächst einmal exakt erfassen. Dazu nutzen die Meteorologen neben Satellitendaten und Radarbildern auch die an weltweit etwa 10000 Wetterstation registrierten Daten. Diese Wetterstationen sind alle mit einer Vielzahl von meteorologischen Messgeräten ausgestattet, die unter anderem Daten zur Temperatur, zur Luftfeuchte, zum Luftdruck, zum Wind oder zum Niederschlag erfassen. Dabei wird sehr viel Wert auf die Genauigkeit und die Vergleichbarkeit der Instrumente gelegt, denn ein falsch bestimmter Ausgangszustand kann im Endeffekt zu fehlerhaften Wettervorhersagen führen.

Aktuelle Messwerte an vielen Wetterstationen in Deutschland

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Julianenflut im Jahr 1164

Am 17. Februar 1164 kam es an der Nordseeküste zur sogenannten Julianenflut. Vor allem Ostfriesland, sowie das Gebiet zwischen Elbe- und Wesermündung waren betroffen. Dabei bildete sich in ersten Ansätzen der heutige Jadebusen. Ungefähr 20.000 Menschen kamen dabei ums Leben. Es handelt sich hierbei um die erste konkret aufgezeichnete Sturmflut in Deutschland.

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Zwischenbilanz des Wetters im Februar 2018 - Zu kalt, recht sonnig und zu trocken!

Nach dem deutlich zu milden und nassen Januar verlief das Wetter bei uns in den ersten 14 Tagen des Februars 2018 völlig anders. So lagen die Temperaturen im letzten Monat des meteorologischen Winters 2017/18 bisher deutlich unter den 30jährigen Mittelwerten. Die Niederschlagsmengen erreichten nur an der Küste örtlich die Sollwerte. Besonders trocken war es in der ersten Februarhälfte von Franken über Sachsen bis nach Brandenburg und Berlin. Positiv hervorzuheben sind die vielen Sonnenstunden, die bereits an den Wetterstationen registriert wurden. Im Norden und Osten Deutschlands konnte man schon verbreitet mehr als 50, örtlich sogar schon mehr als 70 Stunden Sonnenschein genießen.

Wetterdaten deutscher Wetterstationen

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Geburtstag Galileo Galilei

Am 15. Februar 1564 wurde der italienische Mathematiker, Physiker und Astronom Galileo Galilei in Pisa geboren. Zu seinen zahlreichen wissenschaftlichen Leistungen und Entdeckungen gehörte unter anderem die Erkenntnis, dass die Dichte von Flüssigkeiten von der jeweiligen Temperatur abhängt. Nach ihm wurde das Galileo-Thermometer benannt. Dieses besteht aus einem Glasrohr, das mit einer Flüssigkeit gefüllt ist, in der sich wiederum Glaskugeln befinden, die beispielsweise Alkohol enthalten. Sie besitzen eine ähnliche Dichte wie die Flüssigkeit um sie herum. Wird das Wasser des Glasrohrs nun erwärmt oder abgekühlt, dann bewegen sich die Glaskugeln je nach ihrer Dichte und der Temperatur entsprechend unterschiedlich hinauf oder hinab.

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Die Naturkatastrophe von Holstein 1648

Am 14. Februar 1648 kam es in den Holsteinischen Elbmarschen zu einer verheerenden Naturkatastrophe. Ein Orkan zog begleitet von Gewittern mit starken Regen- und Hagelschauern über das Gebiet hinweg. Auf der Elbe sanken zahlreiche Schiffe oder wurden gegen Ufer gedrückt. Zahlreiche Kirchtürme, Häuserdächer und Bäume fielen dem Sturm zum Opfer. Zudem wurde eine Sturmflut, die Fastelabendsflut (Fastnachtsflut) ausgelöst. Diese überschwemmte die niedrig gelegenen Elbmarschen zum Teil meterhoch. Dabei kamen unzählige Menschen und Tiere ums Leben. Das Gebiet war wochenlang überflutet und verwüstet.

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Wirbelsturm "Gita" wütet im Südpazifik

In den vergangenen Tagen hat sich über dem Südpazifik ein überaus starker Wirbelsturm gebildet. Zyklon "Gita" fegte gestern als Sturm der Kategorie 4 von 5 auf der Saffir-Simpson-Skala über Tonga hinweg und hinterließ große Zerstörungen. Zuvor wurde dort schon vorsorglich der Strom abgestellt und teilweise wurden Ausgangssperren verhängt. Es wird befürchtet, dass sich "Gita" heute zu einem Kategorie-5-Sturm weiter verstärkt. Dabei werden seine Ausläufer morgen auch auf den Fidschi-Inseln deutlich zu spüren sein.

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Vor 89 Jahren: Kälterekord in Deutschland

Die kältesten Temperaturen im Winter werden bei uns häufig erst im Februar beobachtet. So wurde auch die bisher tiefste je in Deutschland gemessene Temperatur in einem Februar erreicht, und zwar am 12. Februar 1929 in Hüll (Kreis Pfaffenhofen/Ilm) in Niederbayern. Das Quecksilber ging damals auf bisher nicht wieder erreichte minus 37,8 Grad zurück. Der Februar 1929 war der eisigste Februar-Monat des 20. Jahrhunderts und der Winter insgesamt war so kalt, dass sogar der Rhein an vielen Stellen gefror.

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Extreme Schneemengen 1951

Bereits im Januar 1951 kam es in den Alpen zu ungewöhnlich starken Schneefällen, in deren Folge bei zahlreichen Lawinenabgängen über 200 Menschen starben. Ab 4. Februar 1951 gab es erneut extreme Schneefälle. Mit einem kräftigen Südwind stellte sich auf der Alpennordseite Föhn ein, in der Südschweiz fielen dagegen bis zum 6. Februar über 2 Meter Schnee. Dann schneite es erneut vom 8. bis 11. Februar im Süden fast ununterbrochen. Insgesamt fielen südlich des Alpenhauptkamms gebietsweise über 4 Meter Schnee. Aber auch der Norden bekam bis Mitte Februar noch über 2 Meter Neuschnee ab. Anschließend gab es wieder ungezählte spontane Lawinenabgänge. In der Schweiz und Italien waren dabei mindestens 30 Menschenleben zu beklagen.

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Winter 1962/63

Der Winter 1962/63 war einer der strengsten Winter in Mitteleuropa. Nicht nur Deutschland war von der Kälte betroffen, auch der Alpenraum, Frankreich und sogar die Britischen Inseln. In Benelux war es zum Beispiel der kälteste Winter seit 1789. Damals froren zum letzten Mal Rhein und Bodensee zu. Insgesamt war der Bodensee seit Beginn der Aufzeichnung 875 nur 37 Mal zugefroren, vor 1962/1963 zuletzt im Jahre 1880

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Geburtstag Wilson Bentley

Am 9. Februar 1865 wurde in Jericho (Vermont, USA) der US-amerikanische Schneeforscher und Fotograf Wilson Bentley geboren. Von Hauptberuf eigentlich Farmer, widmete er einen Großteil seiner Zeit der Fotografie und dem Erforschen von Schneekristallen. So gelang es ihm als einem der ersten Menschen, Schneekristalle unter dem Mikroskop zu fotografieren. Das dazu benötigte Verfahren erarbeitete er selbst. Er fotografierte insgesamt mehr als 5000 Schneekristalle, im Jahre 1931 veröffentlichte er ein Buch dazu.

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Der Februar - der Monat der Hochdruckgebiete

Der Februar ist der Monat der Hochdruckgebiete. Häufig bestimmen sie in dieser Zeit das Wetter in unserer Region. Deshalb ist der Februar auch einer der trockensten Monate des Jahres. Die winterlichen Hochdruckgebiete bringen aber nicht immer nur Sonnenschein. Die Sonne ist auch im Februar noch immer nicht kräftig genug, um Nebel und Hochnebel komplett zu vertreiben. So bleibt es dann an manchen Tagen trübe und grau. Der Grund ist, dass sich in den Wintermonaten in den Hochdruckgebieten Temperatur-Inversionen ausbilden können. Absinkende Luftbewegungen in den Hochdruckgebieten führen zwar erst einmal zur Wolkenauflösung, aber auch zu einer Erwärmung der Luft in höheren Schichten (oberhalb etwa 700 bis 900 Metern Höhe). Am Boden kühlt sich die Luft in den klaren Nächten jedoch stark aus. Durch die Erwärmung in höheren Schichten wird die eigentliche Temperaturschichtung der unteren Atmosphäre, nämlich eine stetige Temperaturabnahme mit der Höhe um etwa 1 Grad pro hundert Meter, umgekehrt. D.h. es kommt in einer Luftschicht von wenigen hundert Metern zu einem Temperaturanstieg. Diese relativ warme Luftschicht wirkt wie ein Deckel, und schließt die unteren Luftschichten ab. Es kann daher kein Austausch zwischen den oberen und unteren Luftschichten stattfinden und daher können sich unterhalb der Inversion immer mehr Schadstoffe ansammeln, je nach dem wie lange die Inversionswetterlage andauert. Häufig entsteht dann an der Inversionsschicht auch eine Wolkendecke, die sich teilweise über Tage hinweg zäh hält und für trübes Wetter sorgt. Die Meteorologen nennen Sie eine Hochnebeldecke.

Aktuelle Wetterlage über Europa

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Erdbeobachtungsdaten des europäischen Copernicus Programms für den Januar 2018

Der Januar 2018 war fast überall in Europa zu mild. Die höchsten Temperaturabweichungen gab es laut Copernicus in einem Streifen von Frankreich über Deutschland und Polen bis in den Nordwesten Russlands. Zu kalte Temperaturen wurden nur in wenigen Regionen registriert, so zum Beispiel in Schottland oder im Norden Norwegens. Deutlich übernormale Temperaturen wurden u. a. auch in Teilen der Arktis, im Westen der USA, im Mittleren Osten, in Tibet, im Osten Australiens und in Neuseeland gemessen. Deutlich zu kalt war der erste Monat des Jahres 2018 dagegen im Süden Russland, in Zentral-Asien oder im Osten der USA.

Temperaturen im Januar 2018 in Europa und weltweit - Daten des Europäischen Copernicus Programms

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Januar 2018 auch in Österreich viel zu warm und niederschlagsreich

Wie die österreichische Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) berichtet, fiel auch in Österreich der Januar viel zu warm aus. Nach ersten Berechnungen lag die Durchschnittstemperatur in tiefen Lagen 3,8 Grad über dem langjährigen Mittel. Damit war es dort der drittwärmste Januar seit Messbeginn. In den Bergen ging der Januar 1,9 Grad zu warm zu Ende. Dazu fiel in Österreich etwa 70 Prozent mehr Niederschlag zu Boden als in einem gewöhnlichen Januar. Dieser ging in Höhenlagen oberhalb von 500 bis 800 Metern überwiegend als Schnee nieder, sodass gebietsweise im Vergleich zum Durchschnitt die doppelte bis dreifache Menge an Schnee zusammen kam. In den tieferen Lagen war im Januar hingegen kaum Schnee zu verzeichnen.

Originalbericht zum Januar 2018 in Österreich (Quelle: ZAMG)

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Straßenkarnavel startet in dieser Woche - Schwerdonnerstag kalt aber trocken

Die Karnevals-Session 2018 steuert langsam auf ihren Höhepunkt zu. Die Karnevalisten hoffen natürlich wieder auf zumindest trockenes Wetter. Für den Start des Straßenkarnevals am Donnerstag sieht es auf jeden Fall nach trockenem Wetter aus. Aber es bleibt weiterhin kalt. So werden es auch in den Hochburgen am Rhein am Schwer-Donnerstag nur wenige Grad über 0 werden.

Deutschland-Vorhersage für den Donnerstag

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Die Große Halloig Flut von 1825

Vom 3. bis 5. Februar 1825 hielt eine sehr schwere Sturmflut, auch Große Halligflut genannt, die Bewohner der deutschen, dänischen und niederländischen Küste in Atem. Auch das untere Weser- und Elbegebiet war betroffen. Grund dafür war ein kräftiges Orkantief, das die Wassermassen der Nordsee Richtung Küste drückte. Dabei brachen zahlreiche Dämme, die zum Teil noch nicht von den vorherigen Sturmfluten instand gesetzt worden waren. Es wurden neue Rekordwasserstände gemeldet. Etwa 800 Menschen ertranken in den Fluten. Die Insel Pellworm wurde vollständig überflutet. Das nördliche Jütland wurde zu einer Insel.

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Nach dem trüben Januar - die mögliche Sonnenscheindauer steigt jetzt immer mehr an

Die Sonne wird in den nächsten Wochen immer kräftiger. Zurzeit verlängert sich die Zeit zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang bei uns in Deutschland schon wieder jeden Tag um 3 bis 4 Minuten. So beträgt die astronomisch mögliche Sonnenscheindauer Mitte Februar bereits täglich 10 Stunden. Zum Frühlingsanfang Ende März sind es dann sogar wieder mehr als 12 Stunden. Das 30jährige Gebietsmittel für die Sonnenscheindauer für Deutschland liegt im Februar bei 75 Sonnenstunden.

Sonnenaufgangs- und Sonnenuntergangszeiten der kommenden Tage für Berlin

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Januar 2018 viel zu nass und zu warm

Der erste Monat des Jahres geht viel zu nass, zu warm und mit wenig Sonnenschein zu Ende. Deutschlandweit wurden an allen Messstationen zum Teil deutlich zu warme Temperaturen gemessen. Im Norden beträgt das Temperaturplus meist 1 bis 2,5 Grad, in der Mitte und im Süden überwiegend zwischen 3 und 5 Grad. Spitzenreiter waren Reimlingen (Schwaben), Lahr (Schwarzwald), Bad Kreuznach an der Nahe und Mühlheim (Markgräflerland) mit einem Plus von 5,0 Grad. Fast an allen Wetterstationen wurden überdurchschnittliche Niederschläge registriert. Prozentual am meisten Niederschlag fiel dabei mit beinahe der dreifachen Durchschnittsmenge in Garmisch. Die hohen Regen- und Schneesummen sorgten gebietsweise für Hochwasser und Überschwemmungen sowie für zahlreiche Lawinenabgänge in den Alpen. Die Sonnenscheinausbeute fiel in den meisten Regionen Deutschlands im Januar eher gering aus. Nur selten wurde der Durchschnittswert oder mehr erreicht.

Rückblick Januar 2018

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Vor 65 Jahren: Schwere Sturmflut trifft die Niederlande

Am 1. Februar 1953 kam es in den Niederlanden zu einer verheerenden Sturmflut. Fast 2000 Menschen starben damals, mehr als 70000 mussten ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Auch eine Unmenge von Tieren fiel den Fluten zum Opfer. Als Folge der Katastrophe wurden an der Nordseeküste neue, große Dämme und Sperrwerke errichtet. Die Sperrwerke, zum Beispiel an Rhein, Maas und Schelde, werden dabei nur bei Sturmflutwarnung geschlossen, lassen aber ansonsten das Wasser ungehindert durchfließen.

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