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Hurrikan Delta im Golf von Mexiko

Am 8. und 9. Oktober nahmen die Astronauten der ISS Bilder von Hurrikan Delta auf und zeigen damit die drastische Veränderung, die innerhalb eines Tages stattfand. Erst einen Tag zuvor (7. Oktober) traf der Tropische Wirbelsturm nahe der mexikanischen Stadt Cancún auf die Halbinsel Yucatán. Nachdem sich der Sturm an Land deutlich abschwächte, verstärkte er sich am 8. Oktober erneut über dem Ozean. In den Aufnahmen ist deutlich das ausgebildete Auge zu erkennen. An diesem Tag verstärkte sich der Sturm noch bis zur Kategorie 3 und erreichte am Morgen des 9. Oktober sogar Windgeschwindigkeiten bis etwa 195 km/h. Am Nachmittag zeigte sich den Astronauten jedoch ein völlig anderes Bild. Nur noch einige überschießende Spitzen der höchsten Gewitterwolken sind zu sehen, das Auge hingegen ist völlig verschwunden. Das lag daran, dass Delta sich im Laufe des Tages in einen Bereich mit kühlerem Wasser, trockenerer Luft und erhöhter Windscherung bewegte, weshalb sich der Sturm vor dem Überflug der ISS rasch abschwächte. Gut 7 Stunden später erreichte Delta die Küste Louisianas als Tropischer Wirbelsturm der Kategorie 2 mit mittleren Windgeschwindigkeiten von rund 155 km/h.

Copyright: NASA / Columbus Eye

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