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Mittwoch, 12.06.2024 um 22:00 Uhr

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Mit Hörgerät bei Wind und Wetter: Darauf sollte man achten

Das Seh- und das Hörvermögen sind zwei unserer besonders wichtigen Sinne. Im Laufe des Alters oder durch Erkrankungen kann das Hörvermögen im Laufe eines Lebens nachlassen oder akut beeinträchtigt werden. Bis zu einem gewissen Grad kann der Körper selbst eine Hörminderung ausgleichen, aber irgendwann geht eben auch das nicht mehr. Wenn es technische Unterstützung braucht, muss das richtige Hörgerät gefunden werden - eine Entscheidung, die das Leben umfangreich verändert. Wichtig ist, dass das Hörgerät in allen Lebenslagen optimal unterstützt und auch bei Wind und Wetter einwandfrei funktioniert. Was Betroffene beachten sollten, haben wir in diesem Artikel zusammengefasst.

Wetterlagen können sich heutzutage schnell verändern. Es ist daher sinnvoll, immer vorbereitet zu sein. Bildquelle: Gabriela Palai / pexels.com
Zu Beginn: Alle Situationen austesten

Hörgeräte sind für einen Teil der Bevölkerung im Alltag unerlässlich. Durch Krankheiten oder Unfälle besteht immer die Gefahr, dass sich unser Hörvermögen deutlich reduziert. Der Deutsche Schwerhörigenbund e. V. geht in seinen Statistiken davon aus, dass aktuell in Deutschland knapp 20 Prozent der Bevölkerung von einer spürbaren Beeinträchtigung betroffen sind.

Wer auf ein Hörgerät angewiesen ist, braucht Hardware für alle Alltagssituationen, die es im Vorfeld zu ermitteln gilt. Jeder Schwerhörige ist im Alltag mit unterschiedlichen Situationen konfrontiert, denn schon beruflich ergeben sich verschiedene Herausforderungen. Ein Lehrer braucht Hörgeräte, die das Unterrichten vor Klassen mit einem phasenweise doch deutlichen Hintergrund-Geräuschpegel erlauben.

Der Controller im Einzelbüro oder Homeoffice hingegen hat schon eine deutlich entspanntere Geräuschkulisse. Wichtig ist, dass Hörgeräte nicht nur anatomisch passen, sondern sich auch in den jeweiligen Alltag integrieren müssen. Ohne einen vorherigen Testlauf wird sich kein Patient auf ein Hörgerät festlegen können. Daher ist es wichtig, dass der Hörgeräteakustiker die Möglichkeit einräumt, für einen Zeitraum von ein bis zwei Wochen das neue Gerät mit nach Hause zu nehmen. Bekannte Anbieter ermöglichen entsprechende kostenfreie Tests, um sich am Ende ganz sicher zu sein, dass das Hörgerät für die eigenen Anforderungen geeignet ist.

Dabei sollten folgende Aspekte berücksichtigt werden:

  • Passform
  • Handhabung im Alltag (Batteriewechsel und Einsetzen)
  • Sprachverstehen
  • Klang

Bei einem solchen Test sollten Nutzer das Gerät auch bei unterschiedlichen Bedingungen einer Prüfung unterziehen. Mögliche Ansätze können sein:

  • Verschiedene Entfernungen ausprobieren
  • Leises und lautes Sprechen
  • Hobbys nachgehen
  • Im Arbeitsalltag testen
  • Längeres Tragen für den Komforttest (guter Sitz, keine Druckstellen)
Hörgerät bei Wind und Regen: Tipps für den Umgang

Hörgeräte sind empfindliche elektrische Geräte. Es versteht sich eigentlich von selbst, dass diese mit einer gewissen Sorgfalt zu behandeln sind. Gerade bei schlechtem Wetter machen sich viele Patienten Gedanken, ob das Hörgerät standhalten kann. Die Auswahl des passenden Modells ist ein erster Schritt – so sind beispielsweise In-Ear-Modelle baubedingt besser vor den Elementen geschützt. Regen kommt sehr viel schwieriger ins Ohr als an Geräte, die außerhalb des Ohres getragen werden.

Zusätzlich bietet auch noch das Tragen einer Mütze Schutz, um den Regen abzuhalten und den Einfluss von Wind auf die Funktion zu minimieren. Wichtig: Beim Absetzen der Mütze darauf achten, dass die Hörgeräte nicht verrutschen.

Offenkundig sind die meisten Hörgeräte nicht wasserdicht. Landet ein Gerät in Pfützen, sollte es umgehend von einem Hörgeräteakustiker auf den technischen Zustand überprüft werden. Daher müssen die Geräte beim Besuch im Schwimmbad auch abgelegt werden. Wasserresistente Hörgeräte-Technik hat allgemein eine Zertifizierung bis IP68 – ist also für 30 Minuten bis 1,5 Meter Wassertiefe zugelassen.

Hörgerät bei Extremtemperaturen

Temperaturschwankungen im normalen Spektrum werden durch Hörgeräte in der Regel gut vertragen. Es wird hier davon ausgegangen, dass im Laufe eines Jahres die Wetterverhältnisse zwischen 35°C und – 10°C variieren können. Sehr starke Temperaturunterschiede können das Gerät aber schädigen - besonders, wenn die Differenzen plötzlich auftreten und sich Kondenswasser bildet. Auch sollte ein Hörgerät nicht in praller Sonne liegen gelassen werden, etwa auf dem Armaturenbrett im Auto.

Durch sehr niedrige Temperaturen kann wiederum die Leistung der Batterie negativ beeinflusst werden. Natürlich lässt sich beispielsweise im Winterurlaub nicht vermeiden, dass es mal etwas kälter auf der Piste wird. Wichtig ist allerdings, sich mit dem Hörgerät nicht außerhalb der vom Hersteller vorgeschriebenen Grenzen zu bewegen, um sicherzugehen, dass das Hörgerät keinen Schaden davonträgt.

Fazit: Mit dem richtigen Hörgerät den Alltag meistern

Leider ist das Hörvermögen manchmal so stark reduziert, dass ein Hörgerät unabdingbar ist. Betroffene stehen dann vor einer wichtigen Entscheidung. Es geht nicht nur um einen guten Klang und eine starke Wiedergabe der Sprache. Es kommt aber auch noch darauf an, dass die Hörgeräte auf den Alltag und die verschiedenen Situationen wirklich zugeschnitten sind.

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