Wetterwarnungen Deutschland
Entwicklung der Wetter- und Warnlage in den nächsten 24 Stunden
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Thüringen
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Warnlagebericht für Deutschland
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst am Sonntag, 28.06.2026, 20:00 Uhr
Gebietsweise erhöhte Unwettergefahr durch schwere Gewitter mit heftigem, lokal auch extremem Starkregen, Hagel und teils schweren Sturmböen. Im Südosten hohe Wärmebelastung.
Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden bis Montag, 29.06.2026, 21:00 Uhr:
Der Hitzeschwerpunkt verlagert sich allmählich gen Osten. Dabei verdrängt eine Tiefdruckrinne das bisherige Hoch und sorgt erst vereinzelt, in der Folge dann auch überregional für teils schwere Unwetter.
GEWITTER(UNWETTER):
Heute Abend und in der Nacht vor allem im Süden und Osten lokal schwere Gewitter mit UNWETTERPOTENTIAL durch heftigen Starkregen bis 40 l/qm in kurzer Zeit, Sturmböen bis 80 km/h (Bft 9) und Hagel um 3 cm, nordostwärts verlagernd. In der zweiten Nachthälfte auch im Westen und Südwesten erneut teils schwere Gewitter, rasch nordostwärts ausweitend und teils mit heftigem Starkregen, Sturmböen (bis 85 km/h) und Hagel einhergehend. Mit geringer Wahrscheinlichkeit mehrstündiger Starkregen zwischen 30 und 50 binnen weniger Stunden möglich.
Ab Montagvormittag rasch ostwärts verlagernde UNWETTERGEFAHR, vor allem durch teils extrem heftigen Starkregen über 60 l/qm binnen weniger Stunden, Sturmböen und Hagel. Später am Tag auch im Süden aus den Alpen heraus nordostwärts ausweitend teils heftige Gewitter mit Starkregen, lokal bis in den EXTREMEN UNWETTERbereich (über 40 l/qm/h), aber auch mit Hagel und teils schweren Sturmböen. Im Verlauf der Nacht zum Dienstag im Süden und Osten abschwächende UNWETTERgefahr.
HITZE:
Im Südosten bis Montagabend eine hohe Wärmebelastung.
Aktuelle Informationen zur Unwetterlage und zu den herausgegebenen Unwetterwarnungen präsentiert Dipl.-Met. Marcus Beyer in einem Video aus dem DWD TV-Studio (Stand: 28.06.2026 16:30) https://youtu.be/tyLaXgQHV00 Nächste Aktualisierung: spätestens Montag, 29.06.2026, 05:00 Uhr
Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl. Met. Jacqueline Kernn
In den 80er-Jahren verzeichneten Gebäudeversicherer noch durchschnittliche Sturmschäden im Wert von etwa 500 Euro. Im letzten Jahrzehnt waren es bereits um die 1000 Euro und 2021 kostete ein durchschnittlicher Schaden durch Hagel oder Sturm sogar 2151 Euro. "Die jährliche Versicherungsprämie für einen adäquaten Schutz des materiellen Schadens kostet dagegen deutlich weniger und der deckt sogar noch vielfach größere Schäden bis zum Totalverlust eines Gebäudes ab, wissen erfahrene Versicherungsmakler. "Wer sich richtig versichert, nimmt die nächste Unwetterwarnung viel gelassener auf.", weiß Versicherungsexperte Ferdinand Steiner von der FinanzSchneiderei.
Von ihnen erhalten Sie nicht nur die Angebote einer Versicherungsgesellschaft, sondern einen Marktüberblick zu den besten Tarifen für alle Versicherungsarten. Bei Beitragshöhe oder Versicherungsleistungen gibt es vielfach große Unterschiede zwischen den Versicherern. Nach einer Analyse des persönlichen Bedarfs suchen Makler für Sie hier nach optimal passenden Versicherungsangeboten. So erhalten Sie für sich, Ihre Familie oder Ihr Eigentum ebenso guten, umfangreichen wie bezahlbaren Schutz mit den wichtigsten Versicherungen. Für eine Immobilie gehört die Wohngebäudeversicherung unbedingt dazu.
In einem guten Wetterlexikon finden Sie detaillierte Erläuterungen zu den Umwelt- oder Wetterereignissen, die Ihnen und Ihrer Immobilie zustoßen können. Die meisten davon sind mit einer Wohngebäudeversicherung abgesichert: Sturm und Hagel oder auch Blitzschlag. Dazu übernimmt diese Versicherung weitere Schäden durch
• Explosion oder Implosion • Feuer • Leitungswasser oder • Überspannung.Ein Versicherungsmakler wird Sie ebenfalls darauf hinweisen: Manchmal kommt es nicht nur zu einem Teil-, sondern zu einem Totalschaden. Die Versicherungssumme sollte deshalb immer den gesamten Immobilienwert abdecken und zum gleitenden Neuwert vereinbart werden. Durch diese Tarifgestaltung steigt die Versicherungsprämie zwar jährlich um ein paar Prozentpunkte, aber Sie haben stets die Gewissheit, dass Sie bei einem Komplettverlust eine gleichwertige neue Immobilie erhalten. Bei immer weiter steigenden Baukosten schützt die Neuwertklausel gegenüber einer fixen Versicherungssumme vor einer kontinuierlich wachsenden Unterversicherung. Bestimmte Umweltschäden sind jedoch nicht automatisch in der Wohngebäudeversicherung eingeschlossen.
Wenn Sie aktuelle Wetter- und Unwetterwarnungen verfolgen, erhalten Sie rechtzeitig Informationen zu Ereignissen wie Starkregen und der Gefahr von Überschwemmungen. Die Schäden in Folge solcher Extremwetterereignisse sollten immer mit einem Versicherungsschutz abgesichert sein. Diesen sogenannten Elementarschutz gibt es als Erweiterung der Wohngebäudeversicherung oder als separate Elementarschutzversicherung.
Die Bezeichnung Wohngebäudeversicherung deutet es bereits an: Der Versicherungsschutz umfasst hier nur Objektschäden. Gleiches gilt für den Elementarschutz. Alles, was Sie an Einrichtung und Möbeln, Elektronik und weiteren Wertgegenständen im Gebäude haben, ist dadurch nicht versichert. Hier kommen nach einem Schaden jedoch ebenfalls schnell Neubeschaffungskosten im fünf- oder sogar sechsstelligen Bereich zusammen – erneut Beträge, die wohl nur wenige durch Erspartes leicht und schnell aufbringen können. Eine Hausratversicherung springt jetzt ein und übernimmt die Kosten für die Wiederbeschaffung und eine neue Einrichtung. Mit einer passenden Versicherungssumme gehört auch diese Police deswegen unbedingt zur Versicherungsgrundausstattung – nicht nur für Eigentümer, sondern auch für Mieterinnen und Mieter. Dabei wird für alle zusätzlich Schaden durch Einbruch oder Vandalismus mitversichert.



