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Nachrichten rund ums Wetter

Arktisches Meereis erreichte am 12. September sein jährliches Minimum

Laut Berechnungen der NASA (National Aeronautics and Space Administration) erreichte das Meereis der Arktis am 12. September sein Minimum für das Jahr 2026. Seitdem nimmt die Eisfläche wieder zu. Die am 12. September 2026 gemessen Eisfläche hatte die zehntniedrigste Ausdehnung seit Beginn regelmäßiger Satellitenmessungen im Jahr 1978. In den letzten 20 Jahren von 2007 bis 2026 wurden in der Arktis auch die zwanzig niedrigsten Eisausdehnungen gemessen.

Originalartikel der NASA

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Zweite Cosmas- und Damianflut 1509

Am 25. und 26. September 1509 wurde die deutsche und niederländische Nordseeküste von einer schweren Sturmflut getroffen. Sie verursachte große Schäden an den Dämmen Ostfrieslands und der Niederlande. Mehrere Ortschaften sowie ein Kloster mussten nach Überflutung komplett aufgegeben werden. Der Dollart, eine Bucht im Mündungsbereich der Ems, erreichte durch die Flut seine größte Ausdehnung. Die Flut ist übrigens nach den heiligen Zwillingsbrüdern Cosmas und Damian benannt, deren Gedenktag der 26. September ist.

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Hurrikan Rita 2005

Am 24. September 2005 erreichte der Hurrikan RITA mit einer sechs Meter hohen Flutwelle das Festland zwischen Louisiana und Texas. Dabei kamen mindestens 100 Menschen ums Leben. Der Sachschaden lag in den Milliarden. Entwickelt hatte sich der Hurrikan am 18. September 2005 westlich der Bahamas. Rita erreichte zeitweise Windgeschwindigkeiten von über 250 km/h, und wurde damit in die Kategorie 5 der Saffir-Simpson-Skala eingestuft. Glücklicherweise zog der Hurrikan an der schon von Hurrikan Katrina wenige Wochen zuvor schwer getroffenen Region um New Orleans vorbei.

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Morgen astronomischer Herbstanfang

Ab morgen 23. September um 02:05 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit ist auch aus astronomischer Sicht Herbst. Die Sonne überquerte zu diesem Zeitpunkt den Himmelsäquator südwärts. Auf der gesamten Erde dauert der Tag und die Nacht heute gleich lang. Am Südpol geht die Sonne nun wieder auf, am Nordpol verschwindet die Sonne dagegen für die nächsten Monate. Der meteorologische Herbstbeginn war dagegen schon am ersten September.

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Starke Winde und deren Entstehung

Damit ein Wind wehen kann müssen räumliche Unterschiede in der Verteilung des Luftdrucks vorliegen. Winde sind immer dazu bestrebt, diese Luftdruckunterschiede auszugleichen. Weht ein Wind, wird Luftmasse von hohem Luftdruck zum tiefen Luftdruck transportiert, um Unterschiede auszugleichen. Je größer die Differenz zwischen den Druckgebieten ist, desto stärker weht der Wind. Da kräftige Tiefdruckgebiete einen sehr niedrigen Luftdruck besitzen, verursachen sie oft starke Winde, im Herbst auch nicht selten Stürme. Die Windgeschwindigkeit wird übrigens je nach Verwendungszweck in verschiedenen Einheiten angegeben. Meist erfolgt die Angabe in Kilometern pro Stunde (km/h) oder Metern pro Sekunde (m/s). Bei der Seefahrt sowie in der Luftfahrt wird die Geschwindigkeit jedoch in Knoten (kn) gemessen. Oft wird die Windstärke auch in der Einheit Beaufort verwendet. Dafür liegt eine Skala zugrunde, die den Wind anhand seiner Geschwindigkeiten oder dessen Auswirkungen (z.B. Blätterrascheln, Bäume schwanken) in verschiedene Bereiche unterteilt.

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Meereisflächen der Arktis und Antarktis im August 2026

Die Ausdehnung des Meereises der Antarktis lag nach Berechnungen des Copernicus Erdbeobachtungsprogramms im August 2026 um 6,5 Prozent unter dem 30jährigen Mittelwert für den Monat August. Dies ist die viertniedrigste Ausdehnung für einen Augustmonat seit 1979. Die Fläche des Meereises der Arktis hatte laut dem Copernicus Erdbeobachtungsprogramm im vergangenen August 2026 die bisher zwölftniedrigste Ausdehnung in einem Augustmonat seit Beginn der Satellitenmessungen vor 48 Jahren. Die bisher niedrigste Ausdehnung der Eisfläche der Arktis in einem August wurde 2012 erreicht.

Originalartikel des Copernicus Erdbeobachtungsprogramms

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Globale Ozeantemperaturen im August weiterhin auf Rekord-Niveau

Die globale Ozeantemperatur erreichte im August 2026 laut dem Copernicus Erdbeobachtungsprogramms mit einer Mitteltemperatur von 21,07 Grad Celsius den bisher höchsten Wert für einen Augustmonat. Seit dem 19. Juni stieg die globale Ozenatemperatur an jedem Tag auf einen neuen Rekordwert. Ein Grund für die rekordwarmen Ozeane ist die rasche Entwicklung von El Niño. Am 24. und 25. August erreichte die Ozeantemperaturen mit 21,11 Grad Celisus den bisher höchsten gemessenen Werte seit 1979 überhaupt.

Originalartikel des Copernicus Erdbeobachtungsprogramms

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Sommer 2026 in Europa bisher drittwärmster Sommer

Nach aktuellen Auswertungen des Copernicus Erdbeobachtungsprogramms war der Sommer 2026 in Europa der bisher drittwärmste Sommer. Die Mitteltemperatur lag um 1,17 Grad Celsius über dem 30jährigen Mittelwert der Jahre 1991-2020. Der bisher wärmste Sommer in Europa war der des Jahres 2024. Die Temperaturunterschiede innerhalb Europas waren in diesem Sommer sehr groß. In Westeuropa gab es den bisher wärmsten Sommer seit Messbeginn. Etwas kühler als im Mittel war es dagegen in vielen Regionen Nordeuropas, in der Ukraine, in der Türkei oder auf Island.

Der Sommer 2026 an deutschen Wetterstationen

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Nordhemisphärischer Sommer global gesehen wärmster Sommer seit 1979

Nach Daten des Copernicus Erdbeobachtungsprogramms war der nordhemisphärische Sommer 2026 weltweit gesehen um 0,69 Grad Celsius wärmer als das 30jährige Mittel der Jahre 1991-2020 und damit, zusammen mit dem Sommer 2024, der bisher wärmste Sommer seit mindestens 1979.

Originalartikel des Copernicus Erdbeobachtungsprogramms

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August 2026 in Europa bisher viertwärmster Augustmonat

Nach aktuellen Auswertungen des Copernicus Erdbeobachtungsprogramms lag die Temperatur in Europa im August 2026 um 1,10 Grad Celsius über dem 30jährigen August-Temperaturmittel der Jahre 1991-2020. Es war der bisher viertwärmste Augustmonat seit 1979. Der bisher wärmste August war der des Jahres 2022. Deutlich überdurchschnittliche Temperaturen wurden in Frankreich, Italien, Süddeutschland, Kroatien, Ungarn oder auf dem Balkan gemessen. Etwas kühler als im Mittel war es dagegen in vielen Regionen Nordeuropas.

Originalartikel des Copernicus Erdbeobachtungsprogramms

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August 2026 global gesehen wärmster August seit 1979

Laut Berechnungen des Copernicus Erdbeobachtungsprogramms war der August 2026 weltweit gesehen der bisher wärmste Augustmonat seit Messbeginn 1979. Die Mitteltemperatur lag um 0,85 Grad Celsius über dem 30jährigen Augustmittel der Jahre 1991-2020. Der bisher dahin wärmste August weltweit war der des Jahres 2024. Außerdem war der vergangene August, zusammen mit dem Juli 2023, der bisher wärmste Monat seit Messbeginn 1979 überhaupt. Die Temperaturen im August 2026 lagen 1,65 Grad Celsius über dem vorindustriellen Temperatur-Niveau der Jahre 1850-1900.

Originalartikel des Copernicus Erdbeobachtungsprogramms

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Wassertemperaturen von Nordsee und Ostsee im Sommer 2026 deutlich über den langjährigen Mittelwerten

Die Wassertemperatur der Nordsee erreichte laut Berechnungen des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie im Sommer 2026 den bisher fünfthöchsten Wert, die der Ostsee den siebthöchsten Wert seit Messbeginn im Jahr 1997. Die Temperaturen von Nordsee und Ostsee lagen jeweils etwa 1 Grad über dem Mittelwert der Jahre 1917-2021.

Pressemitteilung des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie

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Rekord-Sommer in Österreich

Der Sommer 2026 war in Österreich laut Angaben von GeoSphere Austria der bisher wärmsten Sommer seit Beginn der Messungen vor 260 Jahre. Die Temperaturen lagen 2,6 Grad über dem Mittel der Jahre 1991-2020. Erstmals überhaupt wurde an einer Messstation in Österreich die 41-Grad-Marke übertroffen (41,2 Grad Celsius am 5. August 2026 in Bad Deutsch-Altenburg in Niederösterreich). An über 100 Wetterstationen wurden im Laufe der drei Sommermonate neue Hitzerekorde aufgestellt. Die zehn wärmsten Sommer in Österreich traten alle im 21. Jahrhundert auf.

Originalartikel von GeoSphere Austria

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Wärmster Sommer im Vereinigten Königreich seit mindestens 1884

Nach Berechnungen des Britischen Wetterdienstes Met Office war der Sommer 2026 im Vereinigten Königreich mit einer Mitteltemperatur von 16,5 Grad Celsius der wärmste Sommer seit 1884. Schon der Sommer 2025 war der bisher wärmste seit Messbeginn, vor einem Jahr lag die Mitteltemperatur bei 16,1 Grad Celsius. Auch in England, Wales und Nordirland brachte der Sommer 2026 neue Rekordwerte.

Originalartikel des Britischen Wetterdienstes Met Office

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Das Wetter im ersten Herbstmonat Septemper in Deutschland

Für Deutschland beträgt die 30-jährige Mitteltemperatur der Jahre 1991-2020 für den September 13,8 Grad. Der September 2025 war mit 14,6 Grad etwas wärmer. Der bisher wärmste September seit Messbeginn 1881 war mit einem Mittel von 17,3 Grad der September 2023, der kälteste mit 9,1 Grad der September 1912. Seit 1881 ist die Septembertemperatur um 2,2 Grad gestiegen.

Monatsmittelwerte für Deutschland

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Sommer 2026 in Deutschland zweitwärmster Sommer seit 1881

Nach aktuellen Angaben des deutschen Wetterdienstes ist der Sommer 2026 mit einem deutschlandweitem Temperaturmittel von 19,6 Grad Celsius einer der beiden wärmsten Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen. Nur der Sommer 2003 war mit einem Mittelwert von 19,7 Grad Celsius etwas wärmer. Damit liegt die Mitteltemperatur des Sommers 2026 2,0 Grad Celsius über dem 30jährigem Mittelwert der Jahre 1991-2020. Die extremen Temperaturen im Juni sorgten in Deutschland mit 41,8 Grad Celsius, gemessen am 27.6. in Möckern-Drewitz in Sachsen-Anhalt, für einen neuen Hitzerekord. Juli und August verliefen im Norden Deutschlands vergleichsweise gemäßigt, während im Süden und Südwesten die Hitze weiterhin anhielt. Zudem war der Sommer 2026 mit l71 Liter pro Quadratmeter überwiegend trocken, jedoch gab es lokale Unterschiede. So wurden am Alpenrand in den letzten 3 Monaten in Summe mehr als 400 Liter pro Quadratmeter gemessen, am nördlichen Oberrhein hingegen stellenweise nur 70 Liter pro Quadratmeter. Mit auf ganz Deutschland gemittelten 779 Sonnenstunden zählt der Sommer 2026 zu den fünf sonnigsten seit 1951, dies entspricht einem Plus von 19 Prozent bei den Sonnenstunden im Vergleich zum Mittel der Vergleichsperiode von 1991-2020. In Teilen Süddeutschlands summierten sich die Sonnenstunden sogar auf 900 Stunden.

Der Sommer 2026 an deutschen Wetterstationen

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Deutlich zu warmer, trockener und ungewöhnlich sonniger August 2026 in Deutschland

Nach Berechnungen des Deutschen Wetterdienstes war der August 2026 im Vergleich zum Mittel der Jahre 1991-2020 um 1,9 Grad Celsius zu warm. Vor allem im Süden und Südwesten herrschte in der ersten Monatshälfte tagelange Hitze. Regen fiel vor allem in der zweiten Monatshälfte. Insgesamt war der Monat aber, auf ganz Deutschland gesehen, wieder zu trocken. Außerdem war die Sonnenscheindauer außergewöhnlich hoch. In Bayern, in Baden-Württemberg und in Sachsen wurden örtlich mehr als 280 Sonnenstunden gemessen.

Der August an deutschen Wetterstationen

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Heute ist meteorologischer Herbstbeginn

Der meteorologische Herbstbeginn ist am 1. September. Das hat klimatologische Gründe. Zur Berechnung der klimatologischen Mittelwerte eignet sich die komplette Monatsspanne am besten. Der meteorologische Herbst umfasst die Monate September, Oktober und November. Der astronomische Herbstbeginn ist dieses Jahr dagegen erst am 23. September.

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