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* Die Minimum-Temperaturen beziehen sich auf die jeweils folgende Nacht.

Satellitenbild der Region

Satellitenbild der Region

Quelle: EUMETSAT/Deutscher Wetterdienst


Reisewetter Japan

Japan ist ein langgezogener Inselstaat, der sich vom 45. bis zum 20. Breitengrad erstreckt. Auf Grund dieser Länge ist auch das Wetter im Land sehr unterschiedlich. Die Jahresdurchschnittstemperatur in Japan beträgt 15,6 Grad Celsius, im Vergleich zu 9,6 Grad in Berlin. Dieser Wert hat aber nur wenig Aussagekraft, da das Wetter je nach Landesteil stark variiert. Insgesamt ist Japan in sechs Klimaregionen aufgeteilt.

Im Norden bei Hokkaido herrscht ein kühl-gemäßigtes Wetter. Die Region ist im Vergleich zum Rest des Landes relativ trocken. Die Winter sind hier lang und kalt mit viel Schnee, wohingegen die Sommer kurz und warm sind. Aus dieser Region stammt auch der gleichnamige Hokkaido-Kürbis, der sich vor allem in Europa immer größerer Beliebtheit erfreut.

Die zweite Klimaregion ist die Westküste, auch als Japanisches Meer bezeichnet. Sie ist im Winter von starken Schneefällen gekennzeichnet. Der Sommer ist zwar kühler als auf der Pazifikseite, trotzdem gibt es hier mehr Sonnenstunden als an der Ostküste.

Im Zentralen Hochland, der dritten Klimaregion, gibt es nur geringe Niederschläge. Die Temperaturen in den drei Präfekturen Gifu, Nagano und Yamanashi variieren sehr stark zwischen Tag und Nacht sowie zwischen Sommer und Winter. Das größtenteils gemäßigte Klima erreicht seinen wärmsten Monat im Mai, im Winter fallen die Temperaturen schnell unter den Gefrierpunkt. Die Skisaison in Nagano, wo die olympischen Winterspiele 1998 stattfanden, geht von Januar bis März.

Der Seko-Inlandsee ist die vierte Klimaregion in Japan und wird „Das Land des schönen Wetters“ genannt. Rund um den See befinden sich viele Berge, die für ein ganzjährig mildes Klima sorgen. Das Seko-Binnenmeer ist Teil des Setonaikai-Nationalparks, der 1934 gegründet wurde. Entsprechend leben auch die Bewohner hier in Einklang und Harmonie mit der Natur. Wer im Urlaub Entspannung sucht, der ist hier genau richtig aufgehoben. Vor allem, wenn man die Tage vorher in Tokio zugebracht hat.

Tokio liegt in der fünften Klimaregion, den Nansei-Inseln, auch wenn die Stadt nicht auf einer dieser Inseln liegt. In diesen Breitengraden herrscht ein subtropisches Klima. Dieses kennzeichnet sich durch warme Winter und heiße, schwüle Sommer. Der Regen fällt in der Regenzeit Monsunartig, zudem treten häufig Taifune auf.

Trotz dieser nicht immer idealen Bedingungen ist die Stadt einen Besuch wert. Tokio ist nicht nur für seine hohe Einwohnerzahl von 9,5 Millionen und die technisch weit fortgeschrittene Infrastruktur bekannt. Die Stadt ist auch immer wieder Schauplatz für besondere Veranstaltungen. So fand hier eines der kuriosesten Sportevents unserer Zeit statt, der Show-Kampf zwischen Mohammed Ali und Antonuo Inoki. Aber auch im Alltag von Tokio gibt es viel zu entdecken. Mitten durch das Tokio Dome Einkaufszentrum fährt eine Achterbahn, die ein Einkaufserlebnis der besonderen Art garantiert. Wer nach der Aufregung erstmal eine Stärkung benötigt, kann zwischen vielen außergewöhnlichen Restaurants wählen. Einen Besuch wert ist auf jeden Fall das Robot Restaurant, auch wenn das Essen hier zweitrangig wird. Es gibt eine riesige Show mit Robotern, die tanzen, Explosionen auslösen und Laserstrahlen schießen. Diese Essenserfahrung vergisst man nicht so schnell. 

Die letzte und sechste Klimaregion von Japan ist die Pazifikregion. Auch sie bietet heiße und feuchte Sommer. Im Gegensatz zu der Klimaregion rund um Tokio sind die Winter aber kühl und halten sogar Schneefall bereit.

Je nach Interesse ergeben sich unterschiedliche Zeiträume für eine Japanreise. Wer vor Ort Schnee genießen und Skifahren möchte, der sollte zwischen Dezember und März in die Region rund um Nagano reisen. Wen es nach Hokkaido zieht, der wird zwischen Mai und Mitte September gute Bedingungen vorfinden. Für die zentralen Inseln und vor allem Tokio sind April/Mai und September/November empfehlenswert, da die Temperaturen hier angenehm sind. Der Mai bietet als besondere Attraktivität zudem die Kirschblüte, die 14 Tage dauert und landesweit zu Blütenmeeren führt.

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