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Nachrichten rund ums Wetter

März 2022 sonnigster März seit mindestens 1951

Laut ersten Berechnungen des Deutschen Wetterdienstes war der März 2022 der bisher sonnigste Märzmonat seit Beginn regelmäßiger Messungen der Sonnenscheindauer im Jahr 1951. Mehr als 230 Stunden wurden bisher im deutschlandweiten Durchschnitt registriert. Der bisherige Sonnenscheinrekord für den März von 195 Stunden aus dem Jahr 1953 wurde damit deutlich übertroffen, 2011 waren es 189 Stunden und 2014 noch 182 Stunden. (Quelle: DWD)

Sonnenscheindauer März 2022 an deutschen Wetterstationen

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Frühlingshaftes letztes März-Wochenende 2022

Hoch Peter bestimmt auch am Wochenende das Wetter südlich der Mainlinie. Dort bleibt es sonnig. In den Norden und die Mitte gelangt mit Tief Helmka etwas feuchtere Luft. So ist es hier zeitweise wolkiger, Regen fällt aber nur vereinzelt.

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Klimazonen der Erde

So wechselhaft das Wetter in unseren Breiten ist, so ruhig und beständig ist es in vielen anderen Regionen der Erde. Man unterscheidet auf der Erde verschiedene Klimaregionen. Dabei kann man verschiedene Kriterien zur Einteilung der Erde in Klimazonen, Klimatypen oder Klimaregionen wählen. Diese Kriterien bezeichnet man als Klimaklassifikationen. Die sogenannten "Effektive Klimaklassifikationen" basieren dabei auf Zusammenhängen zwischen Klimaelementen (zum Beispiel Niederschlag oder Temperatur). Dabei werden die Klimazonen mit Schwellenwerten voneinander abgegrenzt. Die bekannteste effektive Klimaklassifikation ist die nach Köppen. Grundlagen dieser Klimaklassifikation sind die mittleren monatlichen Werte von Lufttemperatur und Niederschlag. Der Westen Deutschlands hat nach Köppen zum Beispiel das Kürzel Cfb. Der Buchstabe "C" steht dabei für warmgemäßigte Regenklimate mit einer Mitteltemperatur des kältesten Monats zwischen plus 18 und minus 3 Grad. Das "f" steht für immerfeucht, d.h. eine ausgesprochene Trockenzeit fehlt. Das "b" hat die Bedeutung warme Sommer, die Mitteltemperatur des wärmsten Monats liegt dabei zwar unter 22 Grad, mehr als 4 Monate liegen aber über 10 Grad.

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Welttag der Meteorologie

Der Tag der Meteorologie findet jedes Jahr weltweit am 23. März statt. Er soll an die am 23. März 1950 erfolgte Gründung der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) erinnern, die ihren Sitz in Genf in der Schweiz hat. Die WMO gehört als Organisation seit 1951 zu den Vereinten Nationen (UN). Inzwischen sind 189 Staaten und Territorien Mitglied der WMO. Deutschland ist hinter den USA und Japan drittgrößter Beitragszahler. Die Ziele der WMO sind beispielsweise die Förderung der weltweiten Zusammenarbeit bei der Einrichtung von meteorologischen Stationsnetzen sowie die Unterstützung bei der Errichtung und dem Betrieb von meteorologischen Dienstleistungseinrichtungen.

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Todestag von John Canton

John Canton wurde am 31. Juli 1718 geboren und war ein englischer Physiker. Im Alter von 44 Jahren gelang es ihm nachzuweisen, dass Wasser kompressibel ist, man es also mit ausreichendem Kraftaufwand zusammendrücken kann, ohne die Menge zu verändern. Eine weitere Entdeckung, die er machte, war, dass sich die elektrische Ladung einiger Wolken positiv, die anderer Wolken negativ verhält. Dies bedingt das Überspringen von Blitzen von einer Wolke auf die andere bei Gewittern. John Canton verstarb am 22. März 1772 in London.

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Astronomischer Frühlingsanfang

Der astronomische Frühlingsbeginn ist dieses Jahr am 20. März, und zwar genau um 16:32 MEZ. Dann überschreitet die Sonne auf ihrer scheinbaren Bahn nach Norden den Äquator. Während am Südpol die Sonne langsam untergeht, geht sie am Nordpol wieder auf. Im Volksmund spricht man auch von der Tagundnachtgleichen. Bedingt durch den Effekt der sogenannten Refraktion, die Objekte in Horizontnähe um etwa einen Sonnendurchmesser scheinbar anhebt, dauert der Tag am 20. März aber bereits länger als 12 Stunden. Ende des Monats beträgt die astronomisch mögliche Sonnenscheindauer dann fast 13 Stunden. Die Refraktion führt zum Beispiel auch dazu, dass die Sonne, wenn sie mit ihrem unteren Rand den Horizont berührt, eigentlich schon untergegangen ist.

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Leicht wechselhafter Samstag, sonniger Sonntag, Wetter-Video für das Wochenende 19./20. März 22

Hoch Peter bestimmt das Wetter am Wochenende in Deutschland. Allerdings zieht am Samstag ein kleines Tiefdruckgebiet in höheren Schichten über die Mitte Deutschlands hinweg. Es sorgt noch für einige dichtere Wolkenfelder und vor allem von Sachsen über Franken bis nach Rheinland-Pfalz und zum Saarland für einige Schauer. Der Sonntag bringt dann aber fast überall viel Sonnenschein.Insgesamt ist das Wochenende sehr windig, dadurch fühlen sich die Temperaturen kühler an.

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Tri-State Tornado 1925

Der "Tri-State Tornado" vom 18. März 1925 war der tödlichste und längste Tornado in den USA. Er forderte in den Staaten Missouri, Illinois und Indiana 625 Tote. Er dauerte ca. 5 Stunden und durchmaß eine Strecke von 352 km. Über 15.000 Gebäude wurden zerstört. Vier Gemeinden wurden nicht wieder aufgebaut.

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Messung und Vorhersage des Pollenflugs

Ein vor allem für Allergiker wichtiger Teil der Biowettervorhersage beschäftigt sich mit dem Pollenflug. Bereits im Dezember und Januar können die ersten Hasel- und Erlenpollen fliegen. Dann beginnt die Messung und Vorhersage aktueller Pollenkonzentrationen in der Luft. Dazu betreibt die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) ein Messnetz von derzeit etwa 45 Stationen, die in ganz Deutschland verteilt sind. Die Pollen werden mit einer so genannten Burkard-Pollenfalle gesammelt. Dabei wird Umgebungsluft in eine Trommel gesaugt. Die Trommel ist im Inneren mit einer Klebefolie versehen, an der Bestandteile der eingesaugten Luft hängen bleiben. Die Klebefolie wird in der Regel einmal täglich unter dem Mikroskop ausgewertet. Dabei werden Art und Anzahl der Pollen bestimmt. Für die Pollenflugvorhersage wichtig sind die acht Hauptallergene Hasel, Erle, Esche, Birke, Gräser, Roggen, Ambrosia und Beifuß. Aus den Messergebnissen und dem aktuellen und zu erwartenden Wetter wird dann eine Pollenflugvorhersage erstellt. Heute erwartet uns ein schwacher bis mäßiger Flug von Haselpollen. Die Konzentration von Erlenpollen ist gebietsweise schon mäßig bis stark.

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Geburtstag von Albert Einstein

Am 14. März 1879 wurde Albert Einstein in Ulm geboren. Er gilt als einer der bedeutendsten Physiker aller Zeiten. Bekannt wurde Einstein durch seine Arbeiten zur Relativitätstheorie. Den Nobelpreis für Physik für das Jahr 1921 erhielt er allerdings nicht dafür, sondern für seine Erklärung des photoelektrischen Effekts. Albert Einstein veränderte das physikalische Weltbild maßgeblich. Somit gibt es wohl keinen Bereich der Naturwissenschaften, den er nicht zumindest indirekt beeinflusst hat. In der Meteorologie brachte seine Forschung vor allem die Entwicklung der Messinstrumente weiter. So geht zum Beispiel die Möglichkeit des Einsatzes von Satelliten, die den Meteorologen wichtige Messdaten liefern, unter anderem auf Erkenntnisse Einsteins zurück.

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Blizzard an der Ostküste der USA im Jahr 1888

Vom 11. bis 14. März 1888 tobte einer der heftigsten Blizzards in der Geschichte der USA. Der große Schneesturm legte das Leben an der Ostküste von der Chesapeake Bay bis nach Maine nahezu lahm. In Connecticut und Massachusetts war die Schneedecke bis zu 1,3 Meter dick, der stürmische Wind türmte zudem Schneeverwehungen von bis zu 15 Metern auf. Der Blizzard forderte etwa 400 Menschenleben. Auch im März 1993 fegte ein verheerender Blizzard über die Ostküste Nordamerikas und forderte 270 Todesopfer. Im Osten der USA und Kanadas verursachte der Blizzard Schäden von schätzungsweise 3 bis 6 Milliarden US-Dollar. Ein Blizzard ist ein starker Schneesturm infolge eines besonders kräftigen Kaltlufteinbruchs aus dem Norden. Von einem Blizzard spricht man, wenn tiefe Temperaturen unter minus 6 Grad, hohe Windgeschwindigkeiten und große Mengen an Schnee zusammenkommen.

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Wettersprüche im März

Einer der zahlreichen Wettersprüche für den März lautet: "Siehst du im März gelbe Blumen im Freien, magst du getrost schon Samen streuen." Im Moment ist man wirklich verleitet schon Samen zu streuen. So ist es die nächste Woche teils sonnig, teils auch mal wechselnd bewölkt und weiterhin sehr mild, auch wenn es vorübergehend auch noch mal wieder ein wenig kälter wird. Ab kommenden Wochenende scheint es dann wieder wechselhaft werden. Wie sich die Temperaturen entwickeln ist allerdings noch ungewiss. Ein weiterer Spruch treibt es noch weiter: "Wenn der März mait, märzt der Mai." Aber Spaß beiseite: Über solch lange Zeiträume lassen sich keine seriösen Prognosen machen.

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Neues Wetter-Video: Sonniger Osten, mehr Wolken im Westen, Wetter am Wochenende 12./13.03.22

Hoch Noe sorgt im Osten Deutschlands für ein sonniges und trockenes Wochenende. Im Westen ist es dagegen wolkiger, aber nur ganz im Westen kann es im Laufe des Wochenendes mal etwas regnen.

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Winter 2021/22 in Europa 0,9 Grad zu warm

Die Mitteltemperatur des vergangenen Winters (Dezember 2021 bis Februar 2022) lag in Europa um etwa 0,9 Grad Celsius über dem langjährigen Durchschnitt der Jahre 1991-2020. Nur sechs Winter fielen in den vergangenen 43 Jahren noch wärmer aus als der Winter 2021/22. Der Winter 2019/20 war mit einer positiven Abweichung von 2,8 Grad Celsius (im Vergleich zum 30jährigen Zeitraum 1991-2020) der wärmste in Europa der letzten 43 Jahre. (Quelle: Copernicus Climate Change Service).

Originalartikel bei Copernicus Climate Change Service (in englischer Sprache)

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Europa-Temperaturen im Februar 2022 etwa 2 Grad zu warm

Die Temperaturen lagen im Februar 2022 in fast ganz Europa über dem Durchschnitt der Jahre 1991-2020. Die Abweichung betrug in etwa 2 Grad Celsius. Die höchsten positiven Abweichungen gab es in Russland und dort in den Regionen westlich des Urals. Unterdurchschnittliche Temperaturen wurden nur auf Island und auf Spitzbergen registriert (Quelle: Copernicus Climate Change Service).

Originalartikel von Copernicus (in englischer Sprache)

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Winter 2021/22 zu mild und etwas zu nass - Gebietsmittel für Deutschland

Der vergangene Winter war in Deutschland 1,9 Grad wärmer als das Mittel der Jahre 1991-2020. Im Vergleich zum 30jährigen Mittel 1961-1990 war er sogar 3,0 Grad zu warm. Der Winter war etwas nasser als ein durchschnittlicher Winter, und die Sonne schien etwas weniger,

Winter 2021/22 in Deutschland - Gebietsmittel

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Wetterfühligkeit und Biowetter

Viele Deutsche leiden unter der Wetterfühligkeit. Wer kennt das nicht: Bei Sonnenschein fühlt man sich fit und vital, bei nasskaltem Wetter ist die Stimmung dagegen auf dem Nullpunkt. Seit langem ist den Medizin-Meteorologen bekannt, dass das Wetter einen großen Einfluss auf den menschlichen Organismus hat. Dabei ist kein meteorologisches Element alleine für die Wirkung auf den Menschen verantwortlich, sondern immer die Gesamtheit mehrerer Elemente. Die Art und Stärke der Wirkung auf den einzelnen Menschen hängt unter anderem sehr stark vom Alter, vom Gesundheitszustand aber auch von der Leistungsfähigkeit ab. Wissenschaftliche Untersuchungen und die Auswertung medizinischer Statistiken haben zu einigen sehr wichtigen Erkenntnissen geführt. Der stärkste Einfluss tritt immer bei Wetteränderungen auf, der geringste dagegen bei ruhigen Hochdruck-Wetterlagen. Ein sehr starker Einfluss auf das menschliche Wohlbefinden wird vor dem Eintreffen eines Tiefs beobachtet. In diesen Bereichen, den so genannten warmluftadvektiven Tiefvorderseiten, kann es zu Kopfschmerzen und Migräneanfällen, zu Herz- und Kreislaufproblemen oder auch zu einer Erniedrigung des Blutdrucks kommen. Im Bereich der Kaltluft auf der Rückseite eines Tiefs können sich zum Beispiel rheumatische oder asthmatische Beschwerden verschlimmern, aber auch Kopfschmerzen können ausgelöst werden.

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Jetstream - Antrieb für viele Wetterphänomene

Antrieb für viele Wetterphänomene in unseren Breiten sind die Strahlströme. Der Strahlstrom oder Jetstream ist ein in etwa 10 Kilometer Höhe auftretendes Starkwindband. Einen solchen Jetstream gibt es zum Beispiel an der Grenze zwischen subtropischer Warmluft und polarer Kaltluft (sogenannte Polarfront). Die Windgeschwindigkeit können in diesen Starkwindbändern bis zu 400 km/h erreichen. Der Luftstrom pendelt in Schlangenlinien von West nach Ost über die Nordhalbkugel hinweg. Dabei kann es zu starken Ausschlägen nach Süden oder Norden kommen. Der Jetstream bildet also Wellentäler und Wellenberge aus. In einem Wellental herrscht wechselhaftes Tiefdruckwetter-, in einem Wellenberg ruhiges, trockenes Hochdruckwetter. Die Strahlströmungen sind Ausdruck großräumiger Turbulenzen in der Troposphäre. Ein geübtes Auge kann sie manchmal an ausgefransten Cirruswolken (dünne Eiswolken) am Himmel erkennen. Bei der Wahl der Flugrouten nützt Piloten den Jetstream, denn man kann dadurch viel Treibstoff und bei der Reise von Europa nach Asien auch jede Menge Flugzeit einsparen.

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Joanne Malkus Simpson

Am 4.März 2010 starb die US-Amerikanerin Joanne Malkus Simpson. Sie war weltweit die erste Frau, die in der Meteorologie promovierte. Sie war auch die Erste, die wissenschaftliche Modelle über Wolken entwickelte. Bei mehreren Messflügen konnte sie diese dann auch bestätigen. 1979 wurde sie Chefmeteorologin am Goddard Space Flight Center der NASA.

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Wetter-Video: Recht kaltes erstes März-Wochenende 2022, noch kein Frühling in Sicht

Das erste März-Wochenende bringt uns für die Jahreszeit recht kalt Temperaturen. Nur am Rhein wird örtlich die 10-Grad-Marke erreicht, im Osten sind es häufig nur Höchstwerte um 5 Grad. Die Nächte sind frostig. Sonnenschein gibt es vor allem im Südwesten Deutschlands. Aber auch sonst kommt, neben dichteren Wolkenfeldern, zeitweise die Sonne durch. Dabei bleibt es weitgehend trocken.

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Winter 2021/22 in Deutschland deutlich zu mild

Der vergangene Winter war in Deutschland im Vergleich zum 30jährigen Mittel der Jahre 1991-2020 deutlich zu mild. Im Vergleich zu 1961-1990 fiel der Winter sogar in vielen Regionen mehr als drei Grad zu mild aus. Vor allem im Norden war es außerdem deutlich zu nass.

Klimawerte Winter 2021/22 für mehr als 100 deutsche Städte

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Orkan Wiebke 1990

Anfang 1990 zogen innerhalb weniger Wochen mehrere teils kräftige Stürme über Mitteleuropa hinweg. Die Namen DARIA, VIVIAN oder WIEBKE sind mit Sicherheit vielen älteren Menschen noch gut in Erinnerung geblieben. Vor allem WIEBKE richtete in den Wäldern im Westen und Süden Deutschlands verheerende Schäden an. In Düsseldorf musste wegen der heftigen Sturm- und Orkanböen (Böen bis zu 125 km/h) damals sogar der Rosenmontagszug abgesagt werden. Er wurde aber im Mai noch nachgeholt.

Daten von Düsseldorf für den März 1990

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