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Nachrichten rund ums Wetter

2006: Tornados in Niedersachsen und Hamburg

Am 27. März 2006 kam es in Niedersachsen und Hamburg zu einzelnen Tornados. Einer traf dabei genau Hamburg-Harburg, und es wurden zwei Menschen getötet. Tornados treten bei uns im Vergleich zum mittleren Westen der USA nur selten auf. Etwa 30 werden jedes Jahr in Deutschland beobachtet. 300 sind es in ganz Europa. Zu Tornados kommt es immer nur im Zusammenhang mit kräftigen Gewitterwolken. Ihr Lebensdauer ist auf wenige Minuten bis zu einigen Stunden begrenzt. Der Durchmesser von Tornados beträgt meist nur wenige hundert Meter, so dass die Schäden auf einen engen Raum begrenzt sind.

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Das Deutschlandwetter für das letzte März-Wochenende 2021

Nach einem recht ruhigen Freitag sorgt Tief Quasimodo am Samstag für wechselhaftes Wetter. Eine kräftiger Westwind mit Sturmböen vor allem in den Mittelgebirgen lenkt Regen- und Graupelschauer heran, örtlich gibt es kurze Gewitter. In den Mittelgebirgen fällt auch Schnee. Es wird spürbar kälter. Am Sonntag dann vor allem im Norden noch Regen, nach Süden zu immer freundlicher. Zu Beginn der Karwoche kommt denn der Frühling so richtig in Schwung.

Link zum aktuellen Deutschlandwetter-Video

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Welttag der Meteorologie

Der Welttag der Meteorologie, Internationaler Tag der Meteorologie bzw. Weltwettertag findet jährlich weltweit am 23. März statt und soll an die 1950 in Kraft getretene Konvention der Weltorganisation für Meteorologie (WMO), die ihren Sitz in Genf hat, erinnern. Damals begann eine friedliche Zusammenarbeit zwischen den verschiedensten Nationen, die ohne Beispiel war. Deutschland wird in dieser Organisation seit 1954 durch den Deutschen Wetterdienst (DWD) vertreten, Österreich trat 1957 bei. Man hatte erkannt, dass sich aus weltumspannenden aktuellen Wettermeldungen verlässlichere Wetterprognosen erstellen ließen. So konnten selbst Kriege oder andere Ideologien den Datenaustausch nicht verhindern. Selbst Krisengebiete kooperierten ohne Rücksicht auf politische Großwetterlagen.

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Das Deutschlandwetter am Wochenende 20./21. März 2021

Mit nördlichen Winden kommt auch am Wochenende kalte Luft aus Skandinavien zu uns. So gibt es am Samstag mit nur noch maximal 8 Grad einen kalten aber in vielen Regionen nicht unfreundlichen Start in den kalendarischen Frühling. Auch am Sonntag bleibt es ungemütlich kalt. Dabei fällt gebietsweise etwas Schnee oder Regen. Erst ab Dienstag/Mittwoch kommender Woche zieht das Hoch Margarethe von Westen nach Deutschland rein, und dann wird es auch wieder spürbar wärmer.

Link zum aktuellen Video

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Kalter Frühlingsbeginn am 20.03.

Der Frühlingsanfang am Samstag wird mit maximal noch 7 oder 8 Grad der kälteste Tag der Woche in Deutschland. Dresden, Leipzig und München erreichen sogar nur noch höchstens 2 Grad. Ab Sonntag wird es dann aber ganz allmählich wieder wärmer.

Aktuelle Vorhersage für Deutschland

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1925: Tri-State Tornado wütet in den USA

Um die Mittagszeit des 18. März 1925 wurde der Tornado im südöstlichen Missouri zum ersten Mal gesichtet. In knapp dreieinhalb Stunden zog er auf seiner rund 350 km langen Zugbahn weiter durch das südliche Illinois und schließlich in den Südwesten Indianas, wo er sich langsam auflöste. Die Stärke des Tornados wurde mit F5 auf der Fujita-Skala bewertet, was der höchsten Intensität für einen Tornado entspricht. Insgesamt gilt der Tri-State Tornado als einer der bisher verheerendsten Wirbelstürme in der Geschichte der USA. Er forderte 695 Menschenleben, hinterließ über 2000 Verletzte und richtete einen Sachschaden von umgerechnet 1,65 Milliarden US-Dollar an.

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Winter 2020/21 in Europa um 2,3 Grad kälter als der Winter 2019/20

Die durchschnittliche Wintertemperatur 2020/2021 in Europa lag 0,6 Grad über dem 30jähirgen Durchschnitt der Jahre 1991-2020. Allerdings war er auch 2,3 Grad kälter als der Winter 2019/2020, dem bisher wärmsten Winter in Europa seit Beginn regelmäßiger Aufzeichnung. Der Winter 2020/21 war von der europäischen Durchschnittstemperatur ähnlich wie die Winter 2017/18 und 2018/19. (Quelle: Copernius Climate Change Service)

Link zum Originalbericht von Copernius Climate Change Service

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Insel Réunion - Niederschlags-Weltrekord-Inhaber

Die französische Insel Réunion liegt im indischen Ozean, östlich von Madagaskar und etwas westlich von Mauritius. Normalerweise wird ihr nicht allzu viel Beachtung geschenkt. Wer sich allerdings fragt, wo auf der Welt es eigentlich am stärksten regnet, der wird früher oder später über den Namen Réunion stolpern. Vom 15. auf den 16. März 1952 wurden insgesamt 1870 Liter Niederschlag pro Quadratmeter innerhalb von 24 Stunden gemessen. Fast 40 Jahre später, im Jahr 2007, waren es 3929 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb von drei Tagen. Beide Werte stellten neue Weltrekorde dar, die bis heute Gültigkeit haben. Um sich die Regenmengen etwas besser vorstellen zu können, hier ein Vergleich: In Deutschland regnet und schneit es pro Jahr durchschnittlich nur 700 Liter pro Quadratmeter.

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Geburtstag Albert Einstein

Am 14. März 1879 wurde Albert Einstein in Ulm geboren. Er gilt als einer der bedeutendsten Physiker aller Zeiten. Bekannt wurde Einstein durch seine Arbeiten zur Relativitätstheorie. Den Nobelpreis für Physik für das Jahr 1921 erhielt er allerdings nicht dafür, sondern für seine Erklärung des photoelektrischen Effekts. Albert Einstein veränderte das physikalische Weltbild maßgeblich. Somit gibt es wohl keinen Bereich der Naturwissenschaften, den er nicht zumindest indirekt beeinflusst hat. In der Meteorologie brachte seine Forschung vor allem die Entwicklung der Messinstrumente weiter. So geht zum Beispiel die Möglichkeit des Einsatzes von Satelliten, die den Meteorologen wichtige Messdaten liefern, unter anderem auf Erkenntnisse Einsteins zurück.

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Todestag von Johannes Diderik van der Waals

Am 8. März 1923 starb Johannes Diderik van der Waals in Amsterdam. Er war ein niederländischer Physiker, der 1910 im Bereich Thermodynamik den Nobelpreis für Physik erhielt. Er stellte die Van-der-Waals-Gleichung auf, die die Berechnungen rund um Gase deutlich näher an die Realität brachte. Die Thermodynamik ist ein wichtiger Bestandteil der Meteorologie, der letzten Endes auch für die Wettervorhersage eine große Rolle spielt.

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2010: Schneechaos am Mittelmeer

Heute vor 11 Jahren verursachte das Adriatief Andrea einen außergewöhnlichen nordöstlichen Kälteeinbruch. Zwischen dem 7. und 9. März 2010 kam es zu Schneechaos im Mittelmeerraum. Aufgrund des heftigen Schneefalls und des starken Windes waren in den Gebirgen Mallorcas Schneeketten notwendig, in und um Barcelona waren 85 Straßen nur eingeschränkt bis gar nicht nutzbar, 145.000 Schüler hatten schulfrei und rund 220.000 Haushalte waren fast einen Tag lang ohne Strom. Auch in weiten Teilen Kroatiens kam es bei bis zu 70 cm Schnee zu Verkehrsbehinderungen. In Norditalien wurde zeitweise der Flughafen Marconi geschlossen. Die hohen Windgeschwindigkeiten von über 150 km/h beschädigten zahlreiche Häuser und Boote entlang der Adria.

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Wettersatelliten

Wie die Wolken- und Temperaturverteilung auf der Erde aussieht, lässt sich aus dem All mit den Wettersatelliten beobachten. Es gibt mehrere sogenannte geostationäre Wetter-Satelliten im All, die die Erde komplett abdecken, so dass man ein fast vollständiges Bild der Erdoberfläche erhält. Geostationär deshalb, weil sie sich in 36000 Kilometer Höhe mit der Erde mitdrehen und daher praktisch über einem Punkt der Erde fest verankert scheinen. Der Vorteil bei diesem Satellitentyp ist, das man ständig Bilder der selben Region aufnehmen kann. Für Europa und für Afrika hat die ESA (European Space Agency) den Satelliten Meteosat entwickelt. Der Satellit rotiert ständig, und tastet die Erde Streifen für Streifen ab, bis ein komplettes Bild erstellt ist. Dieses wird dann zur Erde gefunkt, dort bearbeitet und anschließend wieder über den Satelliten zu den Nutzern weitergeleitet. Der Meteorologe kann dann die Bilder für Kurzzeitvorhersagen nutzen.

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Neuer Klima-Bezugszeitraum 1991-2020 verfügbar

Vor kurzem hat der Deutsche Wetterdienst die neuen Klimadaten für den Zeitraum 1991-2020 berechnet und bereitgestellt. WetterKontor bietet ihnen nun für mehr als 100 Wetterstationen in Deutschland drei Vergleichszeiträume für die Daten zu Temperatur, Niederschlag und Sonnenscheindauer an: 1961-1990, 1981-2010 und 1991-2020.

Monats- und Jahreswerte von mehr als 100 deutschen Wetterstationen

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Das Video zum Deutschlandwetter am ersten März-Wochenende 2021

Die Temperaturen am ersten März-Wochenende sind in Deutschland spürbar kälter als noch zuletzt. Die Höchsttemperaturen liegen meistens im einstelligen Bereich, die Nächte sind frostig. Der Frühling macht also erst einmal Pause. Dafür ist es vor allem im Süden und in der Mitte recht freundlich. Im Norden sind die Wolken auch mal zahlreicher.

Link zum Video

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Joanne Malkus Simpson

Am 4.März 2010 starb die US-Amerikanerin Joanne Malkus Simpson. Sie war weltweit die erste Frau, die in der Meteorologie promovierte. Sie war auch die Erste, die wissenschaftliche Modelle über Wolken entwickelte. Bei mehreren Messflügen konnte sie diese auch bestätigen. 1979 wurde sie Chefmeteorologin am Goddard Space Flight Center der NASA.

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Winter 2020/21 erneut zu mild

Der Winter 2020-2021 war der achte durchschnittliche oder zu milde Winter in Deutschland in Folge. Der letzte etwas zu kalte Winter war der Winter 2012-2013. Vor allem im Westen und Südwesten war es außerdem teilweise deutlich zu nass. Zu trocken fielen die Wintermonate vor allem rund um die Nordsee sowie in vielen Regionen im Osten und im Südosten Deutschlands aus. Bei der Sonnenscheindauer war die Verteilung recht unterschiedlich. Vor allem in Sachsen, in Südbayern und in Teilen von Baden-Württemberg lag die Zahl der Sonnenstunden über den 30jährigen Mittelwerten der Jahre 1981-2010.

Der Winter 2020/21 an deutschen Wetterstationen

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Bauernregeln

Bauernregeln basieren auf Wetterbeobachtungen von Bauern, welche über Generationen weitergegeben wurden. Mit Hilfe von Regeln und Reimen wurde versucht aus bestimmten Wetterlagen Rückschlüsse auf kommende Ereignisse zu schließen. Statistisch gesehen sind Bauernregeln, entgegen dem allgemeinen Glauben, relativ häufig zutreffend und können meist wissenschaftlich erklärt werden. Jedoch treffen diese oftmals nur regional zu. Am 3. März ist der Namenstag der Heiligen Kunigunde. Regen an diesem Tag ist nach einer Bauernregel kein gutes Zeichen, denn "War Kunigunde regenschwer, so bleibt die Scheuer leer." Scheint die Sonne dagegen, kann man sich freuen, denn "Lachende Kunigunde, bringt frohe Kunde".

Link zum Wetterlexikon

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Februar 2021 mit viel Sonnenschein, im Süden und Südwesten zu mild

Im letzten Monat Februar schien die Sonne überdurchschnittlich häufig. Im Süden wurden meist mehr als 100 Sonnenstunden registriert. Die Temperaturen lagen im Süden und Südwesten über den 30jährigen Mittelwerten. Im Allgäu und im Saarland betrugen die positiven Abweichungen sogar fast 3 Grad. Durchschnittlich oder etwas zu kalt war es durch die extreme Kälteperiode zur Monatsmitte dagegen im Nordwesten, im Norden und im Osten. Die Niederschlagsverteilung war recht unterschiedlich. Ungewöhnlich trocken war es vor allem in Schleswig-Holstein sowie an der Nordsee. Viel Niederschlag wurde dagegen zum Beispiel in Hessen und Thüringen gemessen.

Wetter im Februar 2021 an deutschen Wetterstationen

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März 1990, Orkan Wiebke zieht über die Mitte und den Süden Deutschlands

Anfang 1990 zogen innerhalb weniger Wochen mehrere teils kräftige Stürme über Mitteleuropa hinweg. Die Namen DARIA, VIVIAN oder WIEBKE sind mit Sicherheit vielen älteren Menschen noch gut in Erinnerung geblieben. Vor allem WIEBKE richtete in den Wäldern im Westen und Süden Deutschlands verheerende Schäden an. In Düsseldorf musste wegen der heftigen Sturm- und Orkanböen damals sogar der Rosenmontagszug abgesagt werden. Er wurde aber im Mai (!) noch nachgeholt.

Wetterwerte Düsseldorf März 1990

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Meteorologischer Frühlingsbeginn

Mit dem März beginnt bei uns der sogenannte meteorologische Frühling, der die Monate März, April und Mai umfasst. Diese Aufteilung hat rein datentechnische Gründe. Daten für die kompletten Monate lassen sich einfacher berechnen und vergleichen. Die Sonne wird nun im März immer kräftiger und die Tage immer länger. Ende des Monats beträgt die astronomisch mögliche Sonnenscheindauer immerhin schon fast 13 Stunden. Der astronomische Frühlingsbeginn ist dieses Jahr am 20. März, und zwar genau um 10:37 MEZ.

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