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Nachrichten rund ums Wetter

31.12.1968, höchster weltweit je gemessener Luftdruck

Der höchste je in Deutschland gemessene Luftdruck wurde am 23. Januar 1907 in Berlin registriert und lag bei 1058 Hektopascal. Solch extrem hohe Luftdruckwerte sind in Deutschland sehr selten und nur in den Wintermonaten möglich. Deutlich stärkere Hochdruckgebiete gibt es jedoch noch über Russland. Der Rekordluftdruck weltweit wurde am 31.12.1968 über Nordwest-Sibirien registiert. Damals zeigten die Barometer in der Stadt Agata ein Luftdruck von 1084 Hektopascal an.

Aktuelle Luftdruckwerte in Deutschland

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Aktuelles Wettervideo - Extrem milder Jahreswechsel in Deutschland

An Silvester ist es im Süden und Südwesten am freundlichsten. Hoch Christine sorgt hier auch mal für längere sonnige Phasen. Über den Norden und Osten ziehen dagegen immer mal wieder Regenwolken von Tief Tobias hinweg. Auch um Mitternacht fällt im Osten noch gebietsweise Regen. Sonst ist die Nacht zu Neujahr trocken und mild. An Neujahr selber bleibt es im Osten und Nordosten leicht wechselhaft mit noch örtlich etwas Regen, abends ziehen auch an der Nordsee neue Regenwolken auf. Sonst ist es trocken und ganz im Süden am freundlichsten. Der erste Sonntag des neuen Jahres bringt viele Wolken und in vielen Regionen auch Regen. Nur südlich der Donau bleibt es weitgehend trocken. So wie das alte Jahr endet, so beginnt das neue Jahr: Sehr mild.

Link zum Wettervideo bei YouTube

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2022 - Tiefs mit weiblichen Vornamen, Hochs mit männlichen Vornamen

Seit 1954 vergibt das Institut für Meteorologie der Freien Universität Berlin Namen für Hoch- und Tiefdruckgebiete, die das Wetter in Mitteleuropa beeinflussen. Im Jahr 2022 werden die Hochdruckgebiete mit männlichen, die Tiefdruckgebiete mit weiblichen Vornamen versehen. So wird das erste Hoch den Namen Alex, das erste Tief des Jahres den Namen Annette tragen.

Link zur Wetterpatenschaft bei der Uni Berlin

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Schneekatastrophe zum Jahreswechsel 1978/79

Vielen etwas Älteren ist noch der extreme Wintereinbruch zum Jahreswechsel 1978/79 in Erinnerung. Während an Silvester die Temperaturen im Süden noch verbreitet mehr als plus 10 Grad erreichten, war es im Norden mit Temperaturen teilweise unter minus 15 Grad bereits bitterkalt. Bis zum Neujahrsmorgen erreichte die eisige Frostluft mit Temperaturen unter minus 10 Grad dann aber auch die Alpen. Vor allem in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern kam es bei extremen Schneehöhen um 60 Zentimeter und starken Winden zu teils meterhohen Schneeverwehungen, die zu chaotischen Verhältnissen führten.

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Dezember 1978, höchste je am Südpol gemessene Temperatur

Am Südpol ist zurzeit Sommer. Die mittleren Temperaturen liegen an der Wetterstation am Südpol im Dezember bei minus 28 Grad, im Juli bei minus 60 Grad. Die tiefste bisher dort gemessene Temperatur liegt bei minus 82,8 Grad Celsius. Am wärmsten war es dort bisher mit einem Maximum von minus 13,6 Grad im Dezember 1978. In den letzten Tagen lagen die Höchsttemperaturen an der 2800 Meter hoch gelegenen Amundsen-Scott-Station bei minus 24 Grad. Noch kälter ist es normalerweise an der Station Wostok, die in 3400 Meter Höhe liegt und an einem Punkt in der Antarktis, der am weitesten von der Küste entfernt ist.

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2. Weihnachtsfeiertag 1999, Orkan Lothar fegt über den Süden Deutschlands

Am zweiten Weihnachtstag 1999 zog mit Orkan LOTHAR einer der verheerensten Stürme der letzten 100 Jahre über den Süden Deutschlands hinweg. Dabei wurden vielerorts neue Rekord-Windgeschindigkeiten registriert. In Karlsruhe wurden Windgeschwindigkeiten bis zu 150, auf dem Feldberg im Schwarzwald sogar bis zu 210 Km/h gemessen. Noch heftiger war der Wind auf dem Wendelstein, wo die Windmesser unglaubliche 260 Km/h anzeigten. Die starken Windböen führten zu extremen Verwüstungen in den Wäldern, 17 Menschen kamen durch den Sturm allein in Deutschland ums Leben. Die Schadensumme von LOTHAR in ganz Europa liegt bei fast 12 Milliarden Euro.

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Video - Das Wetter zu Weihnachten 2021 in Deutschland

Martin Gudd erklärt das Wetter über die Weihnachtstage und wo Weiße Weihnachten in diesem Jahr möglich sind.

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22. Dezember 1991, kälteste Temperatur der nördlichen Hemisphäre

Neuer Rekord für die kälteste Temperatur der nördlichen Hemisphäre. Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) hat eine Temperatur von minus 69,6°C am 22. Dezember 1991 an einer automatischen Wetterstation in Grönland als den niedrigsten jemals in der Nordhemisphäre gemessenen Wert anerkannt.Der Temperaturrekord wurde nach fast 30 Jahren im WMO-Archiv für Wetter- und Klimaextreme entdeckt. Er unterbietet damit den Wert von minus 67,8°C, der an den russischen Stationen Werchojansk (Februar 1892) und Oimjakon (Januar 1933) gemessen wurde.Der kälteste Temperatur weltweit wurde mit minus 89,2 Grad am 21. Juli 1983 an der hoch gelegenen Wetterstation Vostok in der Antarktis gemessen.

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1993, Jahrhundert-Hochwasser an Rhein und Mosel

Jahrhunderthochwasser zur Weihnachtszeit! 1993 gab es am Rhein und seinen Nebenflüssen ein extremes Hochwasser. Für viele Menschen an den Flüssen dort war es dass schlimmste Hochwasser des 20. Jahrhunderts. An vielen Pegeln wurden neue Rekordmarken erreicht. Das Wasser stieg sehr schnell, und viele Anwohner konnten ihr Hab und Gut nicht mehr rechtzeitig in Sicherheit bringen. Ausgelöst wurde das Hochwasser von Tauwetter und heftigen Regengüssen. Weihnachten 2006 droht uns zum Glück kein neues Hochwasser. Ein Hoch sorgt über die Weihnachtstage in ganz Deutschland für ruhiges und trockenes Wetter.

Aktuelle Flusspegel

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Weihnachtstauwetter

Das Weihnachtstauwetter ist eine typische meteorologische “Singularität", also ein Witterungsereignis, das mit einer großen statistischen Wahrscheinlichkeit aufzutreten pflegt. In durchschnittlich 4 von 5 Jahren beendet es frühwinterliche Frostperioden kurz vor oder während den Feiertagen, wobei häufig milde Südwestwinde wehen, die selbst in höheren Lagen der Alpen zur Schneeschmelze führen. In kalten Wintern kehren Frost und Schnee oft mit dem neuen Jahr zurück. Zum jetzigen Zeitpunkt sind noch keinerlei zuverlässige Vorhersagen für das diesjährige Weihnachtswetter möglich. Erst sieben Tage vor dem Fest kann ein erster Trend bestimmt werden. Je nach Wetterlage sind seriöse Vorhersagen für einen bestimmten Ort allerdings erst zwischen fünf und drei Tage vor dem Fest möglich. Eine Orientierung bieten jedoch die Eintreffwahrscheinlichkeiten.

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Wettervideo: Überwiegend trübes aber mildes 4. Adventswochenende 2021

Am Samstag durch Hoch Zafira überwiegend trüb und grau, gebietsweise etwas Nieselregen. Sonne wahrscheinlich nur in den Alpen und im Hochschwarzwald. Am 4. Advent im Nordosten und Norden nach etwas Regen freundlicher, sonst weiterhin meist trüb. In der Weihnachtswoche dann deutlich kälter und winterlicher, wahrscheinlich auch über die Weihnachtsfeiertage. Ob und wo es Schnee über Weihnachten gibt, dass ist derzeit aber noch unklar.

Link zum Video bei YouTube

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Neuer arktischer Temperaturrekord - 38 Grad im sibirischen Werchojansk im Juni 2020

Eine Höchsttemperatur von 38 Grad Celsius am 20. Juni 2020 in der russischen Stadt Werchojansk wurde von der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) als neuer Temperaturrekord für die Arktis anerkannt. Die Temperatur wurde dort während einer außergewöhnlichen und langanhaltenden sibirischen Hitzewelle gemessen. Die Mitteltemperaturen im arktischen Sibirien lagen im Sommer 2020 bis zu 10 Grad über dem Normalwert. Dadurch kam es zu verheerenden Bränden und einem massiven Verlust an Meereis. Es hatte auch zur Folge, dass das Jahr 2020 global gesehen eines der drei wärmsten Jahre aller Zeiten war.

Originalartikel der WMO (in englischer Sprache)

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Europatemperaturen im November 2021 durchschnittlich, aber große regionale Unterschiede

Die Mitteltemperatur in Europa lag laut Copernicus im November 2021 im Bereich der Durchschnittswerte für den Zeitraum 1991-2020. Allerdings gab es große regionale Unterschiede. Der letzte Herbstmonat war im Osten und Südosten Europas wärmer als im 30jährigen Mittet. Über dem westlichen Russland lagen die Temperaturen mehr als drei Grad über den Durchschnittswerten. Auf der Iberischen Halbinsel, in Frankreich und in Nordskandinavien war es dagegen zu kühl.

Originalartikel von Copernicus (in englischer Sprache)

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Luciaflut am 14. Dezember 1287

Nach alten Aufzeichnungen kam es durch die Luciaflut an der Nordseeküste zu schwersten Verwüstungen. 50.000 Menschen starben. Diese Überschwemmung war die Vorstufe zum Dollart (Bucht an der Emsmündung). In den Niederlanden entstand durch die Luciaflut die Zuidersee, welche Jahrhunderte später durch Eindeichung zum Ijsselmeer wurde.

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Zeitgleichung, frühester Sonnenuntergang und spätester Sonnenaufgang um die Wintersonnenwende

Jedes Jahr um die Wintersonnenwende tritt ein besonderer Effekt bei uns auf. Während der Tag des astronomischen Winterbeginns, in den meisten Jahren der 21. Dezember, wirklich der kürzeste Tag ist, findet der früheste Sonnenuntergang schon um den 10. Dezember statt. Dagegen tritt der späteste Sonnenaufgang erst um den 5. Januar auf. Eine Ursache für dieses Phänomen liegt in der Neigung der Erdachse, außerdem ist die Bahn der Erde um die Sonne kein exakter Kreis, sondern nur eine kreisähnlich Ellipse. Beide Effekte überlagern sich und verursachen diese Verschiebung.

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Wochenend-Wettervideo zum 3. Adventswochenende

Am Samstag ist es mit 0 bis 6 Grad nasskalt. Vor allem an der Küste und im Süden gibt es noch Schnee-, Regen- oder Graupelschauer. Chancen auf Sonnenschein bestehen vor allem in der Mitte und im Osten Deutschlands. Gebietsweise sind Straßen und Wege glatt. Am Sonntag lenkt dann Tief Kamillo von Westen her neue Wolken heran. Dabei fällt zeitweise Regen oder Nieselregen, im Osten und Süden sowie in höheren Lagen meist noch Schnee. Im Nordwesten steigen die Temperaturen dann schon wieder auf milde 6 bis 9 Grad. In der kommenden Woche kommt der Winter nicht nach Deutschland zurück.

Link zum Wettervideo

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Dezember 1952: Smog-Katastrophe in London

Am 5. Dezember 1952 begann die große Smog-Katastrophe in London. Über London hatte sich im Bereich einer Hochdruckzone eine Inversionswetterlage eingestellt. Zudem war es recht kalt, so dass die Londoner kräftig einheizten. Zu den Emissionen aus Fabriken und Kraftwerken kamen so große Mengen an Kohlenrauch. Die Schadstoffe konnten aber auf Grund der Inversionswetterlage nicht entweichen. Am Abend verdichtete sich der Nebel. Die Sichtweite betrug teilweise nur noch 30 Zentimeter, die Menschen konnten also noch nicht einmal mehr die eigenen Beine sehen. Viele Menschen litten unter Atemwegsproblemen. Erst am 9. Dezember entspannte sich die Lage wieder. Nach verschiedenen Schätzungen starben im Dezember 1952 zwischen 4000 und 12000 Menschen an den Folgen des extremen Smogs.

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Neues Wettervideo, auch am 2. Adventswochenende 2021 ungemütlich nasskalt

Am Samstag kommt die Sonne kaum zum Vorschein. Zeitweise fällt Regen oder Schnee. In den höheren Lagen der Mittelgebirge und in den Alpen gibt es Neuschnee. Nur im Nordosten bleibt es wahrscheinlich trocken. Im NOrden und Osten werden 2 bis 6, im Süden und Westen 4 bis 10 Grad erreicht. Der Sonntag wird allgemein kälter. Gebietsweise fällt Regen oder Schnee. Die besten Chancen auf zumindest etwas Sonnenschein gibt es noch im Süden. Am Wochenende muss vor allem in den Morgen- und Nachtstunden mit Glätte durch Eis und Schnee gerechnet werden. Die neue Woche beginnt winterlich kalt. Ab Wochenmitte wird es dann aber von Westen her milder.

Wettervideo bei YouTube

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1999 Orkan "Anatol" sorgt in Norddeutschland und in Dänemark für extreme Windgeschwindigkeiten

Vom 03. auf den 04.12.1999 zog der Orkan ANATOL über Dänemark und Norddeutschland hinweg. In Dänemark war er der schwerste Orkan des zwanzigsten Jahrhunderts. Im Norden Deutschlands und in Dänemark wurden dabei an vielen Stationen neue Rekordwerte für die Windgeschwindigkeiten aufgestellt. Auf Sylt wurde zum Beispiel eine Rekord-Windböe von 185 km/h registriert, auch auf Fehmarn gab es mit 145 km/h einen neuen Rekordwert. Fast 20 Menschen kamen während des Orkans ums Leben. An der dänischen und schleswig-holsteinischen Nordseeküste sorgte der starke Wind für Sturmfluten.

Wetterdaten List auf Sylt aus dem Dezember 1999

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Meteorologischer Winterbeginn

Der meteorologische Winterbeginn ist bereits am 1. Dezember. Dass hat klimatologische Gründe. Zur Berechnung von klimatologischen Mittelwerten wie Mitteltemperaturen eignet sich die komplette Monatsspanne am besten. Der meteorologische Winter umfasst die Monate Dezember, Januar und Februar. Astronomisch gesehen beginnt der Winter dieses Jahr aber erst am 21. Dezember um genau 16:59 Mitteleuropäischer Zeit (MEZ). Dann erreicht die Sonne den südlichen Wendekreis, auf der Südhalbkugel beginnt jetzt der Sommer. Der 21.12. ist bei uns mit weniger als 8 Stunden auch der kürzeste Tag des Jahres.

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Meteorologische Winterbeginn

Der meteorologische Winterbeginn ist bereits am 1. Dezember. Dass hat klimatologische Gründe. Zur Berechnung von klimatologischen Mittelwerten wie Mitteltemperaturen eignet sich die komplette Monatsspanne am besten. Der meteorologische Winter umfasst die Monate Dezember, Januar und Februar. Astronomisch gesehen beginnt der Winter dieses Jahr aber erst am 21. Dezember um genau 16:59 Mitteleuropäischer Zeit (MEZ). Dann erreicht die Sonne den südlichen Wendekreis, auf der Südhalbkugel beginnt jetzt der Sommer. Der 21.12. ist bei uns mit weniger als 8 Stunden auch der kürzeste Tag des Jahres.

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