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Nachrichten rund ums Wetter

27. November 1983, tiefster je in Deutschland gemessener Luftdruck

Am 27. November 1983 wurde der tiefste Luftdruck in Deutschland seit Beginn der Erfassung meteorologischer Daten gemessen. Und zwar sank der Wert in Emden an diesem Tag bis auf 954,4 Hektopascal. Die stärksten Tiefs auf dem Nordatlantik erreichen Luftdruckwerte bis zu 920 hPa. Noch tiefere Druckwerte findet man in tropischen Wirbelstürmen. Dort wurden schon Werte unter 900 hPa registriert.

Aktuelle Luftdruckwerte

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Nasskalter und winterlicher 1. Advent 2021

Am Samstag ist es von der Lausitz über das östliche Brandenburg bis nach Vorpommern am freundlichsten. Sonst überwiegen die Wolken und es fällt gebietsweise Regen oder auch Schnee. In den höheren Lagen der Mittelgebirge und in den Alpen gibt es Neuschnee. Am Sonntag gibt es dann immer mal wieder Regen-, Schnee- oder Graupelschauer. In den Mittelgebirgen schneit es auch mal längere Zeit. Am Wochenende muss vor allem in den Morgen- und Nachtstunden stellenweise mit Glätte durch Eis und Schnee gerechnet werden. In der kommenden Woche wird es dann richtig ungemütlich. Ein zum Teil kräftiger Wind treibt immer wieder Regen- und Schneewolken vorüber. In den Hochlagen der Mittelgebirge und in den Alpen wächst die Schneedecke weiter.

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November 2005 - Schneekatastrophe im Münsterland

Am 24. November 2005 entwickelte sich über dem Nordmeer ein Tief, welches südwärts über die Nordsee zog. Am 25. November verstärkte sich das Tief zu einem Sturmtief und blieb über den Niederlanden nahezu ortsfest liegen. Kalte und sehr feuchte Luft sorgte dabei für ergiebige Schneefälle, die immer wieder über die gleichen Gebiete zogen. Besonders betroffen war dabei Nordrhein-Westfalen. Verbreitet kam der Verkehr vollständig zum Erliegen. Im Münsterland waren in der Folge Tausende von Haushalten bis zu 3 Tage ohne Strom, nachdem einige Dutzend Hochspannungsmasten durch die Schneelast umknickten.

Wetterdaten von Münster November 2005

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Wintereinbruch am Wochenende - nasskalter 1. Advent

Der erste richtige Wintereinbruch steht bevor. Fast überall in Deutschland sollten zumindest mal Schneeflocken zu sehen sein. Neuschnee gibt es in den höhern Lagen der Mittelgebirge und vor allem in den Alpen. In den höheren Lagen der Deutschen Alpen können durchaus mehr als 1 Meter Schnee zusammenkommen. Aber auch in den Niederungen kann es vorübergehend mal weiß werden. Winterreifen sind also jetzt Pflicht. Am Wochenende und am Montag sollte man vor allem morgens, abends und nachts auf Schnee- und Eisglätte vorbereitet sein.

Link zur aktuellen Wetetrvorhersage

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Graues Novemberwochenende am 20./21.11.2021 mit nur wenigen Lichtblicken

Am Samstag häufig graues Novemberwetter und örtlich auch mal etwas Nieselregen. Nur im äußersten Süden und dort vor allem im Hochschwarzwald und in den Alpen freundlicher mit Sonnenschein. Dazu mild und in der Nacht zu Sonntag meist frostfrei. Am Sonntag südlich der Mainlinie sowie in Sachsen und Thüringen teils neblig-trüb, teils freundlich und meist trocken. Im Norden, im Westen und im Nordosten ab und zu Regen, später im Nordwesten wieder freundlicher mit etwas Sonne und noch einzelnen Schauern. Kommende Woche dann langsam kälter und zum Ende der Woche auch winterlicher.

Link zum aktuellen Wochenendwetter-Video

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Klimazonen der Erde

So wechselhaft das Wetter in unseren Breiten ist, so ruhig und beständig ist es in vielen anderen Regionen der Erde. Man unterscheidet auf der Erde verschiedene Klimaregionen. Dabei kann man verschiedene Kriterien zur Einteilung der Erde in Klimazonen, Klimatypen oder Klimaregionen wählen. Diese Kriterien bezeichnet man als Klimaklassifikationen. Die sogenannten "Effektive Klimaklassifikationen" basieren dabei auf Zusammenhängen zwischen Klimaelementen (zum Beispiel Niederschlag oder Temperatur). Dabei werden die Klimazonen mit Schwellenwerten voneinander abgegrenzt. Die bekannteste effektive Klimaklassifikation ist die nach KÖPPEN. Grundlagen dieser Klimaklassifikation sind die mittleren monatlichen Werte von Lufttemperatur und Niederschlag. Der Westen Deutschlands hat nach KÖPPEN zum Beispiel das Kürzel Cfb. Der Buchstabe "C" steht dabei für warmgemäßigte Regenklimate mit einer Mitteltemperatur des kältesten Monats zwischen plus 18 und minus 3 Grad. Das "f" steht für immerfeucht, d.h. eine ausgesprochene Trockenzeit fehlt. Das "b" hat die Bedeutung warme Sommer, die Mitteltemperatur des wärmsten Monats liegt dabei zwar unter 22 Grad, mehr als 4 Monate liegen aber über 10 Grad.

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1972 Niedersachsen-Orkan

Der sogenannte Niedersachsen Orkan war einer der schlimmsten Orkane des 20. Jahrhunderts. Er zog am 13.11.1972 über Mitteleuropa hinweg. Die Zugbahn verlief dabei direkt über die Küste und Hamburg nach Osten. Am stärksten betroffen waren die Länder Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin. Insgesamt kamen in Deutschland fast 50 Menschen ums Leben. Auch die Wälder wurden stark in Mitleidenschaft gezogen. So verlor zum Beispiel Niedersachsen an einem Tag fast 10 Prozent des gesamten Waldbestandes.

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Wochenende-Video: Samstag gebietsweise Regen, Sonntag in den meisten Regionen trocken

Am Samstag ziehen viele Wolken und vor allem im Süden und Westen fällt zeitweise Regen. Am Sonntag regnet es dann nur noch im äußersten Südwesten gebietsweise etwas. Sonst bleibt es weitgehend trocken, aber erst im Laufe des Tages kommt örtlich die Sonne zum Vorschein. Der Ostwind nimmt am Sonntag langsam zu. Ein Wintereinbruch mit Schnee auch in den Niederungen ist auch in der kommenden Woche noch nicht in Sicht. 7 bis 13 Grad werden erreicht. Die Nächte sind am Wochenende milder als zuletzt und meist frostfrei

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Great Lakes Storm 1913

Vom 7. bis 9. November 1913 wurde der Mittlere Westen der USA von einem schweren Schneesturm heimgesucht. Der Blizzard, der später die Bezeichnung "Great Lakes Storm" erhielt, zog mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 145 km/h über die Großen Seen und erreichte am 9. November sein Maximum. Dabei türmten sich Wellen mit mehr als 11 Metern Höhe auf, die zahlreiche Schiffe zum Kentern brachten. Auch Sichtbehinderungen durch starke Schneeböen beeinträchtigten die Seefahrt und sorgten dafür, dass Schiffe auf Grund liefen. Mehr als 250 Menschen verloren ihr Leben. In Folge des Sturms wurden Sturm-Vorhersagen, die Reaktionszeit auf Wetter-Meldungen sowie die Konstruktionsweise von Seeschiffen verbessert.

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Geburtstag des Meteorologen Edmond Halley

Am 8. November 1656 wurde in England der spätere Astronom, Geophysiker und Meteorologe Edmond Halley geboren. Er studierte in Oxford Mathematik und Astronomie. Berühmt wurde er vor allem durch die Beobachtung und Berechnung von Kometenbahnen. Er beschäftigte sich aber auch mit dem Auftreten des Monsuns und der Passatwinde. Ferner legte er die Grundlagen zur Aufstellung der Barometrischen Höhenformel. Diese beschreibt die Abhängigkeit des Luftdrucks von der Höhe.

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Am ersten November-Wochenende 2021 recht mild, Sonnenschein vor allem in Alpennähe.

Am Samstag scheint im Süden nach Auflösung von Nebel und Hochnebel zum Teil längere Zeit die Sonne. Nördlich der Mainlinie sind die Wolken zahlreicher und an der Küste fällt auch etwas Regen. Garantiert sonnig ist es in den Alpen. In der Nacht zu Sonntag ist es an der Küste stürmisch. Auch am Sonntag herrscht bei Neuschnee und Sonnenschein in den Hochlagen der Alpen schon tolles Wintersportwetter. Südlich der Donau ist es recht freundlich und bis zum Abend weitgehend trocken. Sonst herrscht wechselhaftes und windiges Schauerwetter. 8 bis 13 Grad werden am Wochenende erreicht. Nachts gibt es im Süden stellenweise Frost oder Bodenfrost. Bis Mitte November geht es insgesamt mild weiter. Ein Wintereinbruch mit Schnee bis in die Niederungen ist bis dahin nicht in Sicht.

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Todestag des Physikers James C. Maxwell

Am 5. November 1897 starb der schottische Physiker James C. Maxwell. Er beschäftigte sich u.a. mit der kinetischen Gastheorie. In ihr formulierte er die Abhängigkeit der Bewegung der Moleküle von Temperatur und Druck. Er versuchte damit die damals bekannten Gesetze der Thermodynamik (Wärmelehre) zu verallgemeinern. Außerdem fand er Gleichungen, welche später zu den Grundlagen der Elektrizitätslehre wurden.

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Oktober 2021 zu trocken, sehr sonnig und mit durchschnittlichen Temperaturen

Der Oktober 2021 war im Mittel auf ganz Deutschland gesehen deutlich zu trocken. Dafür schien die Sonne deutlich häufiger als in einem durchschnittlichen Oktobermonat. Die Temperaturen lagen mit einer Abweichung von plus 0,2 Grad in etwa im Bereich des 30jährigen Mittelwerts der Jahr 1991-2020.

Gebietsmittelwerte Deutschland und deutsche Bundesländer

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Faszinierende Polarlicht Zeitraffer

Am 14. Oktober flog die ISS mehrfach zwischen Südafrika, Australien und der Antarktis entlang. Bei diesen Flügen überquerte die Raumstation mehrfach ein Gebiet mit ausgeprägten Polarlichtern, wobei die Astronauten Zeitraffervideos der aufnahmen. Der erste Überflug fand im Indischen Ozean zwischen Australien und der Antarktis statt. Das Video zeigt die Polarlichtvorhänge, die sich rasch verändern, während die ISS genau über eines der grün leuchtenden Bänder hinweg fliegt. Das grüne Leuchten stammt von Sauerstoffionen, die vom Sonnenwind angeregt werden und so in rund 100 km Höhe in dem typischen Grünton Leuchten. Die zweite Aufnahme zeigt einen Überflug, der südlich von Madagaskar begann und nach Südosten führte. Bevor die Raumstation jedoch die Antarktis erreichte, führte sie ihr Weg in einem Bogen nach Nordosten bis nach Tasmanien. Zunächst befindet sich das Polarlicht noch am Horizont, allerdings nähert sich die Raumstation schnell, wobei ihre Flugbahn sie erneut genau über die leuchtenden Vorhänge führt. Über dem grünen Polarlicht zeigt sich etwas schwächer rötliches Polarlicht. Auch dieses Polarlicht entsteht durch ionisierten Sauerstoff, allerdings wird das rote Licht in einer Höhe von rund 200 km abgestrahlt. In dieser Aufnahme sind auch Teile der ISS selbst zu sehen. In das Bild ragt der "Canadarm2" ein Roboterarm, der für verschiedenste Einsätze benutzt werden kann und beim Andocken von Versorgungsraumschiffen hilft. Das dritte Video zeigt den selben Überflug, allerdings aus einer anderen Perspektive. Auch hier sind die roten und grünen Polarlichter deutlich zu sehen. Am Ende bietet diese Aufnahme jedoch einen tollen Blick auf die flackernden Blitze von Gewittern vor der australischen Küste. Das vierte Video zeigt den nächsten Überflug von einer neuen Perspektive. Hier sind die beiden Sojus-Raumschiffe zu sehen, die an der Raumstation angedockt sind. Die Sojus-Raumsonden bringen Astronauten und Versorgungsgüter auf die ISS, wobei sie im Notfall auch als Rettungskapseln für die Astronauten dienen.(Copyright: NASA / Columbus Eye)

Link zum Video von der ISS

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Wettersatellit Meteosat

Im November 1977 startete der erste europäische Wettersatellit Meteosat-1. Er wurde auf der geostationären Position von 0 Grad geographischer Länge über dem Äquator im Abstand von ca. 36.000 km zur Erde positioniert. Er lieferte Wetterbeobachtung für Europa, Afrika und den östlichen Atlantik. Aktuell steht an der gleichen Position Meteosat 11, der bereits zur zweiten Generation der Meteosat-Satelliten gehört. Der neueste Satellit Meteosat 11 liefert alle 15 Minuten neue Bilder der Erde in verschiedenen Spektralbereichen. Außerdem sind an Wettersatelliten aus Europa zurzeit noch Meteosat 10 auf 9,5 Grad Ost und Meteosat 9 auf 3,5 Grad Ost sowie Meteosat 8 auf 41,5 Grad Ost (für die Wetterbeobachtung von Ostafrika, Mittelasien und des westlichen Indischen Ozeans sowie zur Datenübermittlung des Tsunamiwarnsystems) im Orbit.

Aktuelle Satellitenbilder

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Der Monat November und das Wetter

Nach alter römischer Zählung war der November der neunte Monat (novem). Die Wettersituation im November wird maßgeblich von zwei Faktoren bestimmt: Das noch warme Wasser der Ozeane bringt uns bei Winden aus westlichen Richtungen milde Luft nach Deutschland. Der Kontinent kühlt dagegen rasch aus, Winde aus Nord und Ost können es daher schon empfindlich kalt werden lassen.

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