Anzeige

Nachrichten rund ums Wetter

Hurrikan Rita 2005

Am 24. September 2005 erreichte der Hurrikan RITA mit einer sechs Meter hohen Flutwelle das Festland zwischen Louisiana und Texas. Dabei kamen mindestens 100 Menschen ums Leben. Der Sachschaden lag in den Milliarden. Entwickelt hatte sich der Hurrikan am 18. September 2005 westlich der Bahamas. Rita erreichte zeitweise Windgeschwindigkeiten von über 250 km/h, und wurde damit in die Kategorie 5 der Saffir-Simpson-Skala eingestuft. Glücklicherweise zog der Hurrikan an der schon von Hurrikan Katrina wenige Wochen zuvor schwer getroffenen Region um New Orleans vorbei.

Nach oben

Minus 69,6 Grad in Grönland am 22.12.1991 - Bisher kälteste Temperatur der Nordhemisphäre

Die Weltorganisation für Meteorologie hat eine Temperatur von minus 69,6 Grad Celsius (minus 93,3 Grad Fahrenheit) an einer automatischen Wetterstation in Grönland am 22. Dezember 1991 als die niedrigste jemals in der nördlichen Hemisphäre gemessene Temperatur anerkannt. Die Temperaturaufzeichnung wurde nach fast 30 Jahren in einem WMO-Archiv der Wetter- und Klimaextreme entdeckt. Sie ersetzt damit den bisherigen Tiefstwert von minus 67,8 Grad Celsius, der an den russischen Stationen in Werchojanksk (Februar 1892) und Oimjakon (Januar 1933) gemessen wurde. Den weltweiten Temperaturrekord von minus 89,2 Grad Celsius (minus 128,6 Grad Fahrenheit), gemessen am 21. Juli 1983, hält die Wostok-Wetterstation in der Antarktis.

Originalartikel der WMO (in englischer Sprache)

Nach oben

Klimaklassifikation nach Köppen

So wechselhaft das Wetter in unseren Breiten sein kann, so ruhig und beständig ist es in vielen anderen Regionen der Erde. Man unterscheidet auf der Erde verschiedene Klimaregionen. Dabei kann man verschiedene Kriterien zur Einteilung der Erde in Klimazonen, Klimatypen oder Klimaregionen wählen. Diese Kriterien bezeichnet man als Klimaklassifikationen. Die sogenannten "Effektive Klimaklassifikationen" basieren dabei auf Zusammenhängen zwischen Klimaelementen (zum Beispiel Niederschlag oder Temperatur). Dabei werden die Klimazonen mit Schwellenwerten voneinander abgegrenzt. Die bekannteste effektive Klimaklassifikation ist die nach KÖPPEN. Grundlagen dieser Klimaklassifikation sind die mittleren monatlichen Werte von Lufttemperatur und Niederschlag. Der Westen Deutschlands hat nach KÖPPEN zum Beispiel das Kürzel Cfb. Der Buchstabe "C" steht dabei für warmgemäßigte Regenklimate mit einer Mitteltemperatur des kältesten Monats zwischen plus 18 und minus 3 Grad. Das "f" steht für immerfeucht, d.h. eine ausgesprochene Trockenzeit fehlt. Das "b" hat die Bedeutung warme Sommer, die Mitteltemperatur des wärmsten Monats liegt dabei zwar unter 22 Grad, mehr als 4 Monate liegen aber über 10 Grad.

Nach oben

Heute kalendarischer Herbstanfang

Heute um 15:30 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit ist auch aus kalendarischer Sicht Herbst. Die Sonne überquert zu diesem Zeitpunkt den Himmelsäquator südwärts. Auf der gesamten Erde dauert der Tag und die Nacht heute theoretisch gleich lang, was wissenschaftlich als Äquinoktium beziehungsweise Tag-Nacht-Gleiche bezeichnet wird. Am Südpol geht die Sonne nun wieder auf, am Nordpol verschwindet die Sonne dagegen für die nächsten Monate. Bedingt durch den Effekt der sogenannten Refraktion, welche Objekte in Horizontnähe um etwa einen Sonnendurchmesser scheinbar anhebt, dauert der Tag am 22. September jedoch noch etwas länger als 12 Stunden. Aus Sicht der Meteorologen ist der Herbst schon länger da. Der meteorologische Herbstanfang wird aus statistischen Gründen stets auf den ersten September datiert und dauert bis zum 30. November.

Nach oben

Vor 82 Jahren: Neuengland-Hurrikan

Am 21. September 1938 wurde Neuengland von einem starken Hurrikan getroffen. Der Sturm, der sich am 10. September nahe der westafrikanischen Küste bildete war der stärkste Hurrikan der atlantischen Saison 1938. Er erreicht zwischenzeitlich Kategorie 5, die höchste auf der Saffir-Simpson-Hurrikan-Skala, und fegte 11 Tage nach seiner Entstehung als Sturm der Kategorie 3 über Long Island hinweg. Dabei kamen bis zu 800 Menschen ums Leben, mehr als 57.000 Häuser wurden beschädigt oder vollkommen verwüstet. Die Schadenshöhe wurde auf über 300 Millionen US-Dollar beziffert. Bis heute ist es der stärkste und schadensreichste Hurrikan, der Neuengland getroffen hat.

Nach oben

Profi-Wetterkarten

Wer sich ein eigenes Bild vom Wetter machen möchte, findet auf unsere Homepage neben den normalen Vorhersagekarten auch Profi-Wetterkarten. Sie enthalten nicht wie eine übliche Vorhersagekarte bereits das Tagessymbol sowie die Höchst-und Tiefstwerte, sondern bieten für viele einzelne Parameter eine Vorhersage. So kann man sich beispielsweise verschiedene Bewölkungs-, Niederschlags-, Temperatur- oder Windkarten anschauen. Im Winter besonders interessant sind auch die Vorhersagen der Nullgradgrenze und der zu erwartenden Schneedecke. Die auf der Webseite dargestellten Karten stammen aus Berechnungen des globalen Vorhersagemodells GFS (Global Forecast System). Dieses wird vom amerikanischen Wetterdienst NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) betrieben. Das Modell erstellt eine Vorhersage für zahlreiche Parameter in 3-Stunden-Intervallen.

Aktuelle Profi-Wetterkarten

Nach oben

Starke Winde und deren Entstehung

Damit ein Wind wehen kann müssen räumliche Unterschiede in der Verteilung des Luftdrucks vorliegen. Winde sind immer dazu bestrebt, diese Luftdruckunterschiede auszugleichen. Weht ein Wind, wird Luftmasse von hohem Luftdruck zum tiefen Luftdruck transportiert, um Unterschiede auszugleichen. Je größer die Differenz zwischen den Druckgebieten ist, desto stärker weht der Wind. Da kräftige Tiefdruckgebiete einen sehr niedrigen Luftdruck besitzen, verursachen sie oft starke Winde, im Herbst auch nicht selten Stürme. Die Windgeschwindigkeit wird übrigens je nach Verwendungszweck in verschiedenen Einheiten angegeben. Meist erfolgt die Angabe in Kilometern pro Stunde (km/h) oder Metern pro Sekunde (m/s). Bei der Seefahrt sowie in der Luftfahrt wird die Geschwindigkeit jedoch in Knoten (kn) gemessen. Oft wird die Windstärke auch in der Einheit Beaufort verwendet. Dafür liegt eine Skala zugrunde, die den Wind anhand seiner Geschwindigkeiten oder dessen Auswirkungen (z.B. Blätterrascheln, Bäume schwanken) in verschiedene Bereiche unterteilt.

Nach oben

Das Biowetter

Die Wetterkapriolen mit Schauern sowie Gewittern auf der einen Seite, als auch recht freundliche Abschnitte auf der anderen Seite hinterlassen bei dem ein oder anderen von uns unterschiedliche "Spuren". Auf relativ starke Temperaturschwankungen reagiert der Mensch mit seinem Wärmehaushalt im Extremfall mit z.B. starkem Schwitzen ( oder Frieren) und Herz- bzw. Kreislaufstörungen. Durch die Luftdruckschwankungen treten mehr oder weniger starke Kopfschmerzen (auch Migräneanfälle) auf, und viele klagen über erhöhte Müdig- oder Abgeschlagenheit. Die Konzentrationsfähigkeit läßt bei einigen stark nach, und man ist eventuell schneller gereizt. Zum Glück lindert dann der Sonnenschein diese "Symptome" oft schnell wieder und macht uns motivierter und besser gelaunt.

Aktuelles Biowetter für Deutschland

Nach oben

Das WetterKontor Wochenend-Wetter mit Dr. Martin Gudd

Hoch Manfred bringt uns sonniges, aber vor allem im Osten und Norden Deutschlands auch relativ kühles Herbstwetter.

Link zum Wettervideo bei YouTube

Nach oben

Tagundnachtgleiche und Refraktion

Die mögliche Sonnenscheindauer beträgt derzeit noch etwas mehr als 12 Stunden. Eigentlich sollten Tag und Nacht aber zum astronomischen Herbstanfang am kommenden Dienstag, 22. September gleich lang sein. Bedingt durch den Effekt der sogenannten Refraktion, die - als Folge der Lichtbrechung in der Atmosphäre - Objekte in Horizontnähe um etwa einen Sonnendurchmesser scheinbar anhebt, dauert der Tag am 23. September jedoch noch länger als 12 Stunden. Mitte Oktober beträgt die astronomisch mögliche Sonnenscheindauer dann nur noch 11, Ende Oktober sogar nur noch 10 Stunden. Trotzdem reicht die Kraft der Sonne bis Ende Oktober noch aus, um uns den einen oder anderen angenehm warmen Tag zu verschaffen.

Nach oben

Todestag von Daniel Gabriel Fahrenheit

Am 16. September 1736 starb der deutsche Physiker Daniel Gabriel Fahrenheit. Er befasste sich intensiv mit der Weiterentwicklung meteorologischer Messinstrumente und erfand ein verbessertes Quecksilberthermometer, welches er ab etwa 1717 gewerblich herstellte. Die nach ihm benannte Fahrenheit-Temperaturskala basiert auf drei Fixpunkten. Als Nullpunkt wählte Fahrenheit die Temperatur in einer Mischung aus Eis, Seesalz und Wasser (minus 17,8 Grad Celsius). Als weitere Fixpunkte legte er den Gefrierpunkt des reinen Wassers als 32 Grad und die Körpertemperatur eines gesunden Menschen als 96 Grad Fahrenheit fest. Diese Skala war auch in Europa lange in Gebrauch, wurde dann aber von der Celsius-Skala abgelöst. In den USA ist die Fahrenheit-Skala allerdings immer noch gebräuchlich.

Nach oben

Global gesehen zweit wärmster August seit 1880

Nach Berechnungen des Amerikanischen Wetterdienstes NOAA war der August 2020 global gesehen der zweit wärmste seit Beginn regelmäßiger Messungen im Jahre 1880. Die Temperaturen lagen 0,94 Grad über dem Mittelwert des 20. Jahrhunderts. Nur der August 2016 war noch ein wenig wärmer. Die 10 wärmsten Augustmonate wurden alle in der Zeit nach 1998 registriert.

Besondere Klimaereignisse im August 2020 (Quelle: NOAA)

Nach oben

Hitze kommt noch einmal kurz zurück

Mit Hoch Leiki kommt noch einmal der Sommer zu uns zurück nach Deutschland. Dabei steigen die Temperaturen vor allem im Westen und Südwesten auf für Mitte September rekordverdächtige Höchstwerte bis zu örtlich 33 oder 34 Grad. Ab Donnerstag wird es dann aber von Norden her spürbar kühler.

September-Rekordwerte für deutsche Wetterstationen

Nach oben

Okeechobee-Hurrikan von 1928

Am 12.9.1928 traf ein schwerer Hurrikan Guadeloupe und forderte dort über 1200 Menschenleben. Einen Tag später traf er Puerto Rico. Dort wurden Windspitzen von über 200 km/h registriert. Dies wäre heute ein Kategorie 5 Hurrikan nach der 1972 eingeführten Saffir-Simpson-Hurrikan-Skala. Am 17.9. traf der Hurrikan Florida. Die schwersten Schäden gab es am Lake Okeechobee. Insgesamt gab es in Florida über 2500 Tote. Der Okeechobee-Hurrikan war der schwerste Wirbelsturm des Atlantiks in der Saison 1928.

Nach oben

Der September

Früher wurde der September Scheiding genannt, der Abschiedsmonat. Sommer und Hitze gehen, der Herbst kommt. Viele Tiere und Pflanzen bereiten sich allmählich auf den Winter vor. Der Name September selber stammt aber aus dem Römischen, er war der siebte Monat des altrömischen Kalenders, der mit dem März begann. Der September ist für viele Menschen einer der schönsten Monate des Jahres. Die ganz große Hitze ist vorbei, die Sonne ist aber immer noch stark genug, die Luft tagsüber kräftig zu erwärmen. In den klaren, schon merklich längeren Nächten kühlt es sich aber auch schon stark ab. Erste morgentliche Nebelfelder machen den Autofahrern zu schaffen.

Nach oben

Der Galveston Hurrikan

Am 8.9.1900 zog ein Hurrikan über die US-amerikanische Stadt Galveston. Die Stadt wurde dabei fast vollständig zerstört. Ein Fünftel der Bewohner (damals 8000 Menschen) kamen ums Leben. Die Stadt wurde etwas höher wieder aufgebaut. Es wird gesagt, dass durch die Folgen des Hurrikans Galveston seine wirtschaftliche Bedeutung einbüßte.

Nach oben

Vor 91 Jahren: Untergang der Kuru bei schwerem Sturm

Am 7. September 1929 sank auf dem finnischen See Näsijärvi bei schwerem Sturm das Passagierschiff Kuru. Bei einer Windstärke von 8 Beaufort wurde das Dampfschiff von hohen Wellen getroffen, die es zum kentern brachten. Von 162 Menschen an Bord verloren 136 ihr Leben. Der Untergang der Kuru gilt bis heute als schwerstes Schiffsunglück auf finnischen Gewässern. Das Wrack des Schiffes wurde noch im selben Jahr mit nur geringen Schäden geborgen. Nach Reparaturen und Umbauten war das Schiff noch weitere 10 Jahre auf See unterwegs.

Nach oben

Martinique und Guadeloupe Hurrikan 1776

Am 5./6. September 1776 fegte ein verheerender Hurrikan über Martinique und Guadeloupe hinweg und kostete dort über 6000 Menschenleben.

Nach oben

Ballonaufstiege von James Glaisher und Henry Coxwell

Zwischen 1862 und 1866 unternahm der Meteorologe James Glaisher gemeinsam mit dem Ballonfahrer Henry Coxwell insgesamt 28 Ballonaufstiege, um die höhere Atmosphäre zu untersuchen. Am 5. September 1862 stiegen sie dabei auf eine bis dahin noch von keinem Menschen erreichte Höhe von etwa 8800 Metern. Dieser Aufstieg im offenen Korb hätte die beiden Ballonfahrer beinahe das Leben gekostet. Glaisher wurde aufgrund der dünnen Luft ohnmächtig, und Coxwell konnte nur noch mit größter Mühe mit den Zähnen ein Ventil öffnen, das den Abstieg einleitete. Erst 32 Jahre später wurde die Höhe vom Meteorologen Arthur Berson unter Zuhilfenahme eines Sauerstoffgerätes übertroffen.

Nach oben

Pollenflug im Herbst

Im September sind jahreszeitlich bedingt kaum noch Pollen in der Luft unterwegs. Die Pollenkonzentrationen schwanken je nach Uhrzeit und Umgebung sowie der jeweiligen Witterung. Im September und Oktober belasten nur noch wenige Gräser- und Beifusspollen die Allergiker. Örtlich treten noch schwache Konzentrationen von Wegerich- und Ambrosiapollen auf. Bald können gefährdete Personen also kräftig durchatmen. Mit den ersten Hasel- und Erlenpollen muss aber schon im Januar wieder gerechnet werden.

Nach oben

Herbstzeit ist Nebelzeit

Mit dem Herbst beginnt bei uns auch wieder die Nebelzeit. Der Nebel macht vor allem den Autofahrern zu schaffen, und sorgt leider häufig für schwere Unfälle. Nicht selten tauchen Nebelschaden mit sehr geringen Sichtweiten unverhofft auf. Wie entsteht nun Nebel? Nebel ist prinzipiell nichts anderes als eine Wolke in Bodennähe, d.h. die Luftfeuchtigkeit muss dort für die Nebelentstehung bei 100 Prozent liegen. Grundlage für die Entstehung des Nebels ist die physikalische Gesetzmäßigkeit, dass kalte Luft weniger Wasser aufnehmen kann als warme. Kühlt die Luftmasse also unter einen bestimmten Wert ab, so erreicht die Luftfeuchtigkeit eben die nötigen 100 % und es entsteht das Nebelgrau. Im Hinblick auf die Entstehung unterscheidet man verschiedenen Nebelarten. Am Häufigsten tritt bei uns der Strahlungsnebel auf. Die feuchte Luft (häufig hat es tagsüber noch geregnet) kühlt sich in den schon langen wolkenlosen Nächten stark ab. Ist der Wind schwach, so entwickeln sich vor allem in Tälern und Senken Nebelfelder. Der Strahlungsnebel tritt daher überwiegend in den Morgenstunden auf. Meist kann die Sonne den Strahlungsnebel im Herbst aber tagsüber noch vertreiben. Eine weitere Nebelform ist der Advektionsnebel. Er entsteht zum Beispiel, wenn feucht-warme Luft über einer kalten Unterlage abgekühlt wird. Er kann zu jeder Tageszeit auftreten und sich teilweise über einige Tage lang an Ort und Stelle halten. Über Gewässern beobachtet man im Herbst außerdem noch den sogenannten Seerauch. Über dem noch warmen Wasser steigen Rauchfahnen in die kalte Luft auf, die sich rasch wieder auflösen.

Nach oben

Sommer 2020 in Deutschland: Zu warm, recht sonnig und in vielen Regionen zu trocken

Die Temperaturen lagen im vergangenen Sommer in Deutschland meist etwa 1 bis 2 Grad über den langjährigen Mittelwerten. Es war damit bereits der sechste zu warme Sommer in Folge. Dabei brachte der August, durch die lange Hitzeperiode, die höchsten positiven Temperaturabweichungen. Der Juni war im Norden zu warm, der Juli im Süden. Einen zu nassen Sommer gab es an der Küste, südlich der Donau und auch örtlich in Thüringen und in Oberfranken. In vielen Regionen war es aber auch wieder deutlich zu trocken. So zum Beispiel an Mosel und Saar, im Münsterland oder auch in Berlin. Die Sonnenscheindauer überstieg in fast allen Regionen die 30jährigen Mittelwerte. Die meisten Sonnenstunden wurden auf der Insel Rügen registriert.

Der Sommer 2020 an deutschen Wetterstationen

Nach oben

Herbst und Nebel

Mit dem Herbst beginnt bei uns wieder die Nebelzeit. Der Nebel macht vor allem den Autofahrern zu schaffen, und sorgt leider häufig für schwere Unfälle. Nicht selten tauchen Nebelschwaden unverhofft auf. Nebel ist prinzipiell nichts anderes als eine Wolke in Bodennähe. Grundlage für die Entstehung des Nebels ist die physikalische Gesetzmäßigkeit, dass kalte Luft weniger Wasser aufnehmen kann als warme. Kühlt die Luftmasse also unter einen bestimmten Wert ab, so erreicht die Luftfeuchtigkeit eben die nötigen 100 % und es entsteht das Nebelgrau. Im Hinblick auf die Entstehung unterscheidet man verschiedenen Nebelarten. Am Häufigsten tritt bei uns der Strahlungsnebel auf. Die feuchte Luft kühlt sich in den schon langen Nächten stark ab. Ist der Wind schwach, so entwickeln sich vor allem in Tälern und Senken Nebelfelder. Der Strahlungsnebel tritt daher überwiegend in den Morgenstunden auf. Meist kann die Sonne den Strahlungsnebel im Herbst aber tagsüber noch vertreiben.

Nach oben

Meteorologische Herbstbeginn

Der meteorologische Herbstbeginn ist bereits am 1. September. Das hat klimatologische Gründe. Zur Berechnung von klimatologischen Mittelwerten wie Mitteltemperaturen eignet sich die komplette Monatsspanne am besten. Der meteorologische Herbst umfasst die Monate September, Oktober und November. Der astronomische Herbstbeginn ist in diesem Jahr dagegen erst am 22. September um genau 15:31 Mitteleuropäischer Sommerzeit.

Nach oben

Bleiben Sie jederzeit auf dem aktuellen Stand. Unsere Wetter-Nachrichten können Sie kostenlos als RSS-Feed empfangen.

  • Niederschlagsradar
    Niederschlagsradar Deutschland
  • Wetterwarnungen
    Wetterwarnungen Deutschland

Blitze in Deutschland

©WetterKontor GmbH. Alle Rechte vorbehalten.