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Nachrichten rund ums Wetter

Vor 3 Jahren: Zyklon Debbie trifft Australien

Am 28. März 2017 erreichte Wirbelsturm Debbie mit voller Wucht die Nordostküste Australiens. Als Wirbelsturm der Kategorie 4 von 5 traf Debbie mit Windspitzen um 260 km/h im Bundesstaat Queensland auf Land und sorgte dort für Chaos und Zerstörung. Rund 25.000 Menschen wurden bereits vorsorglich evakuiert. Der Zyklon entwurzelte Bäume, deckte Dächer ab und sorgte mit seinen großen Regenmengen und Brandungswellen für Überschwemmungen. Zehntausende Haushalte waren ohne Strom.

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Vor 14 Jahren: Tornados in Noddeutschland

Am 27. März 2006 kam es in Niedersachsen und Hamburg zu einzelnen Tornados. Einer traf dabei genau Hamburg-Harburg, dabei kamen zwei Menschen ums Leben. Tornados treten bei uns im Vergleich zum mittleren Westen der USA nur selten auf. Etwa 30 werden jedes Jahr in Deutschland beobachtet. 300 sind es in ganz Europa. Zu Tornados kommt es nur im Zusammenhang mit kräftigen Gewitterwolken. Ihre Lebensdauer ist auf wenige Minuten bis zu einigen Stunden begrenzt. Der Durchmesser von Tornados beträgt meist nur wenige hundert Meter, sodass die Schäden auf einen engen Raum begrenzt sind.

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Gründung der Fraunhofer Gesellschaft 1949

Am 26. März 1949 wurde die Fraunhofer-Gesellschaft in München gegründet. Ihr Ziel ist u.a. die Forschung zum Vorteil der Gesellschaft. Mit heute über 28.000 Mitarbeitern ist sie die größte Organisation für angewandte Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen in Europa. Sie betreibt über 80 Forschungseinrichtungen.

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Die Große Dayton Flut von 1913

Nachdem es vier Tage lang bei kräftigen Stürmen geregnet hatte (die Niederschlagsmengen betrugen 200 bis 260 mm), trat am 25. März 1913 der Ohio über die Ufer und überschwemmte die Stadt Dayton, Ohio. Über 360 Menschen starben. 65.000 Menschen wurden obdachlos. Rund 20.000 Häuser wurden zerstört.

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Sonnenbrandgefahr steigt

Die Sonnenbrandgefahr steigt bei dem sonnigen Wetter immer mehr an! Die Sonne ist schon sehr kräftig, daher sollte man unbedingt auf einen ausreichenden Sonnenschutz achten. Bereits nach 20 bis 30 Minuten kann es auf ungeschützter Haut zu einem Sonnenbrand kommen. Das Risiko, einen Sonnenbrand zu erleiden, hängt dabei wesentlich vom Hauttyp des Menschen und vom gewählten Sonnenschutz ab. Außerdem spielen die Aufenthaltsdauer im Freien oder die im Frühjahr noch geringe Lichtgewöhnung der Haut eine Rolle. Der international gültige UV-Index hilft, das Risiko für einen Sonnenbrand abzuschätzen. Je höher der UV-Index, desto größer ist das Sonnenbrandrisiko.

UV-Index-Vorhersage

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Welttag der Meteorologie

Der internationale Tag der Meteorologie bzw. Weltwettertag findet jährlich weltweit am 23. März statt und soll an die 1950 in Kraft getretene Konvention der Weltorganisation für Meteorologie (WMO), die ihren Sitz in Genf hat, erinnern. Damals begann eine friedliche Zusammenarbeit zwischen den verschiedensten Nationen, die ohne Beispiel war. Deutschland wird in dieser Organisation seit 1954 durch den Deutschen Wetterdienst (DWD) vertreten, Österreich trat 1957 bei. Man hatte erkannt, dass sich aus weltumspannenden aktuellen Wettermeldungen verlässlichere Wetterprognosen erstellen ließen. So konnten selbst Kriege oder andere Ideologien den Datenaustausch nicht verhindern.

Informationsseite der WMO (in Englischer Sprache)

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Frühling kommt im März nicht mehr zurück - es bleibt bis Monatsende kalt

Die Vorhersage-Modelle sind sich ziemlich sicher: Nach der recht warmen ersten Märzhälfte kommt der Frühling bis zum Monatsende nicht mehr nach Deutschland zurück. Nach der aktuell kalten Ostlage mit Nachtfrösten werden die Nächte zwar zum Ende der Woche wieder etwas milder. Tagsüber steigen die Temperaturen aber weiterhin nur wenig über die 10 Grad-Marke. Und ab Sonntag kommt dann von Norden sogar neue Kaltluft von Skandinavien heran.

Vorhersage für Deutschland

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Astronomischer Frühlingsanfang

Der astronomische Frühlingsbeginn ist dieses Jahr am 20. März, und zwar genau um 04:50 MEZ. Dann überschreitet die Sonne auf ihrer scheinbaren Bahn nach Norden den Äquator. Während am Südpol die Sonne langsam untergeht, geht sie am Nordpol wieder auf. Im Volksmund spricht man auch von der Tagundnachtgleichen. Bedingt durch den Effekt der sogenannten Refraktion, die Objekte in Horizontnähe um etwa einen Sonnendurchmesser scheinbar anhebt, dauert der Tag am 20. März aber bereits länger als 12 Stunden. Ende des Monats beträgt die astronomisch mögliche Sonnenscheindauer dann fast 13 Stunden. Die Refraktion führt zum Beispiel auch dazu, dass die Sonne, wenn sie mit ihrem unteren Rand den Horizont berührt, eigentlich schon untergegangen ist.

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Einsturz des Fernsehturms Emley Moor 1969

Am 19. März 1969 brach während eines heftigen Sturms der 385 Meter hohe Radio- und Fernsehsendemast von Emley Moor in Großbritannien zusammen. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden, allerdings mussten mehrere Millionen Briten zunächst auf Radio und Fernsehen verzichten. Als Ursache wird die zu dem Zeitpunkt starke Vereisung des Turmes genannt. Er war übrigens zum Zeitpunkt seiner Fertigstellung im Jahre 1964 das höchste Bauwerk in Europa gewesen. 2 Jahre später wurde ein neuer, 330 Meter hoher Fernsehturm in Stahlbetonweise fertiggestellt.

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Nach Frühlingserwachen ab dem Wochenende Kälterückfall von Osten

Nach dem in den meisten Regionen Deutschlands schon recht frühlingshaften Wetter der letzten Tage, mit örtlich mehr als 20 Grad im Süden, wird es ab dem Wochenende von Nordosten/Osten her noch einmal deutlich kälter. So werden am Wochenende nur noch einstellige Höchstwerte erreicht. Nur am Rhein und seinen Nebenflüssen ist es mit Werten um 10 Grad noch etwas wärmer. Die Nächte sind kalt mit häufig leichtem Frost. Örtlich geht es aber auch auf Tiefstwerte um minus 5 Grad runter. Unangenehm ist auch der böige und eiskalte Ostwind. Zu Beginn der kommenden Woche bleibt es noch spätwinterlich kalt mit Nachtfrösten. Ab Wochenmitte wird es dann aber langsam wieder wärmer. Der Wetter-Charakter ist ingesamt freundlich, am Wochenende kann es aber vor allem Süden noch etwas regnen oder schneien.

Temperaturen in 1500 Metern Höhe über Europa

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Tri-State Tornado 1925

Der "Tri-State Tornado" vom 18. März 1925 war der tödlichste und längste Tornado in den USA. Er forderte in den Staaten Missouri, Illinois und Indiana 625 Tote. Er dauerte ca. 5 Stunden und durchmaß eine Strecke von 352 km. Über 15.000 Gebäude wurden zerstört. Vier Gemeinden wurden nicht wieder aufgebaut.

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Winter 2019/20 global gesehen zweit wärmster Winter der letzten 141 Jahre

Nach Berechungen des Amerikanischen Wetterdienstes NOAA (Originalartikel in Englisch: https://www.ncdc.noaa.gov/sotc/global/202002) war der vergangene Winter globale gesehen der bisher zweit wärmste Winter seit Beginn regelmäßiger Messungen vor 141 Jahren. Nur der Winter 2015/16 war noch ein wenig wärmer. Die größten positiven Temperaturabweichungen gab es in Teilen Europas sowie im westlichen und zentralen Russland, wo der Winter in vielen Regionen mindestens 4 Grad zu warm war gegenüber den langjährigen Mittelwerten. In Europa und Asien war es der wärmste Winter seit 1910.

Globale Temperaturabweichung im Winter 2019/20 (Quelle: NOAA)

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Geburtstag von J. van Eimern

Am 16.3.1921 wurde Josef van Eimern in der Nähe von Krefeld geboren. Er studierte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Meteorologie. Im Jahre 1956 baute er die Agrarmeteorologische Versuchs- und Beratungsstelle in Weihenstephan auf. Später wurde er u.a. Direktor des Instituts für Bioklimatologie an der Uni Göttingen. Professor van Eimern war 1979 bis 1981 Vorsitzender der DMG (Deutschen Meteorologischen Gesellschaft). Am 10.1.2008 verstarb er in Freising bei München.

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Niederschlagsrekorde auf La Réunion

Die französische Insel La Réunion liegt im indischen Ozean, östlich von Madagaskar und etwas westlich von Mauritius. Normalerweise wird ihr nicht allzu viel Beachtung geschenkt. Wer sich allerdings fragt, wo es auf der Welt eigentlich am stärksten regnet, der wird früher oder später über den Namen "Réunion" stolpern. Vom 15. auf den 16. März 1952 wurden insgesamt 1870 Liter Niederschlag pro Quadratmeter innerhalb von 24 Stunden gemessen. Fast 40 Jahre später, im Jahr 2007, waren es 3929 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb von drei Tagen. Beide Werte stellten neue Weltrekorde dar, die bis heute Gültigkeit haben. Um sich die Regenmengen etwas besser vorstellen zu können, hier ein Vergleich: In Deutschland regnet und schneit es pro Jahr durchschnittlich nur 700 Liter pro Quadratmeter.

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Geburtstag von Albert Einstein

Am 14. März 1879 wurde Albert Einstein in Ulm geboren. Er gilt als einer der bedeutendsten Physiker aller Zeiten. Bekannt wurde Einstein durch seine Arbeiten zur Relativitätstheorie. Den Nobelpreis für Physik im Jahr 1921 erhielt er allerdings nicht dafür, sondern für seine Erklärung des photoelektrischen Effekts. Albert Einstein veränderte das physikalische Weltbild maßgeblich. Somit gibt es wohl keinen Bereich der Naturwissenschaften, den er nicht zumindest indirekt beeinflusst hat. In der Meteorologie brachte seine Forschung vor allem die Entwicklung der Messinstrumente weiter. So geht zum Beispiel die Möglichkeit des Einsatzes von Satelliten, die den Meteorologen wichtige Messdaten liefern, unter anderem auf Erkenntnisse Einsteins zurück.

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Harz und Schwarzwald in 2020 bisher nasseste Regionen Deutschlands

Der Harz und der Schwarzwald sind die bisher nasseste Regionen im Jahr 2020. Auf dem Brocken im Harz fielen bis zum 10. März 676 Liter Schnee und Regen pro Quadratmeter. In Baiersbronn und in Todtmoos, beide im Schwarzwald, war es mit 656 bis 675 Liter pro Quadratmeter ähnlich nass. Aber auch im Sauerland und an der Saar fielen schon örtlich mehr als 450 Liter Niederschlag.

Jahreswerte Deutscher Wetterstationen

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Verheerende Blizzards in der Geschichte der USA

Vom 11. bis 14. März 1888 tobte einer der heftigsten Blizzards in der Geschichte der USA. Der große Schneesturm legte das Leben an der Ostküste von der Chesapeake Bay bis nach Maine nahezu lahm. In Connecticut und Massachusetts war die Schneedecke bis zu 1,3 Meter dick, der stürmische Wind türmte zudem Schneeverwehungen von bis zu 15 Metern auf. Der Blizzard forderte etwa 400 Menschenleben. Auch im März 1993 fegte ein verheerender Blizzard über die Ostküste Nordamerikas und forderte 270 Todesopfer. Im Osten der USA und Kanadas verursachte der Blizzard Schäden von schätzungsweise 3 bis 6 Milliarden US-Dollar. Ein Blizzard ist ein starker Schneesturm infolge eines besonders kräftigen Kaltlufteinbruchs aus dem Norden. Von einem Blizzard spricht man, wenn tiefe Temperaturen unter minus 6 Grad, hohe Windgeschwindigkeiten und große Mengen an Schnee zusammenkommen.

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Wahrscheinlichkeitsvorhersagen

Während Prognosen für die ersten Tage immer zuverlässiger werden, nimmt die Vorhersagegüte ab dem vierten Tag langsam ab. Prognosen für die folgenden Monate oder Jahreszeiten werden zwar bereits gerechnet, sind aber weiterhin mit vielen Unsicherheiten behaftet und nur bedingt nutzbar. Das Wetter ist und bleibt ein chaotisches System, und kleine Änderungen im Ablauf können für die kommenden Tage große Auswirkungen haben. Für Vorhersagen bis zu 15 Tage im Voraus nutzen Meteorologen daher Wahrscheinlichkeitsvorhersagen. Das Ziel von Wahrscheinlichkeitsvorhersagen ist es, die Unsicherheit über den aktuellen Zustand zu berücksichtigen, indem viele Vorhersagen mit leicht unterschiedlichen Anfangsbedingungen gerechnet werden. Aus dem Pool von Vorhersagen kann eine Eintreffwahrscheinlichkeit für ein bestimmtes Ereignis berechnet werden. Zudem liefern die Wahrscheinlichkeitsvorhersagen ein Maß für die Vorhersagbarkeit der aktuellen Wetterlage und somit auch ein Maß für die Vertrauenswürdigkeit der Prognose.

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Umstellung der Wetterlage ab dem Wochenende?

Zunächst bleibt uns die wechselhafte Westwetterlage noch erhalten. Dabei zieht am Dienstag mit Tief Gisela schon Tief Nummer 33 seit Jahresbeginn nach Deutschland. Doch ab dem kommenden Wochenende scheint sich die Wetterlage langsam umzustellen, zumindest deuten dies einige der Wettermodelle an. Dann besteht Hoffnung auf mehr Sonne, weniger Niederschlag und auch frühlingshaftere Temperaturen.

Wetterlage für Deutschland an den kommenden Tagen

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Wettersprüche im März

Einer der zahlreichen Wettersprüche für den März lautet: "Siehst du im März gelbe Blumen im Freien, magst du getrost schon Samen streuen." Im Moment ist man wirklich verleitet schon Samen zu streuen. So ist es die nächste Woche teils sonnig, teils auch mal wechselnd bewölkt und weiterhin sehr mild, auch wenn es vorübergehend auch noch mal wieder ein wenig kälter wird. Ab kommenden Wochenende scheint es dann wieder wechselhaft werden. Wie sich die Temperaturen entwickeln ist allerdings noch ungewiss. Ein weiterer Spruch treibt es noch weiter: "Wenn der März mait, märzt der Mai." Aber Spaß beiseite: Über solch lange Zeiträume lassen sich keine seriösen Prognosen machen.

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Todestag von Johannes Diderik van der Waals

Am 8. März 1923 starb Johannes Diderik van der Waals in Amsterdam. Er war ein niederländischer Physiker, der 1910 im Bereich Thermodynamik den Nobelpreis für Physik erhielt. Er stellte die Van-der-Waals-Gleichung auf, die die Berechnungen rund um Gase deutlich näher an die Realität brachte. Die Thermodynamik ist ein wichtiger Bestandteil der Meteorologie, der letzten Endes auch für die Wettervorhersage eine große Rolle spielt.

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2010: Schneechaos am Mittelmeer

Heute vor 10 Jahren verursachte das Adriatief "Andrea" einen außergewöhnlichen nordöstlichen Kälteeinbruch. Zwischen dem 7. und 9. März 2010 kam es zu Schneechaos im Mittelmeerraum. Aufgrund des heftigen Schneefalls und des starken Windes waren in den Gebirgen Mallorcas Schneeketten notwendig, in und um Barcelona waren 85 Straßen nur eingeschränkt bis gar nicht nutzbar, 145.000 Schüler hatten schulfrei und rund 220.000 Haushalte waren fast einen Tag lang ohne Strom. Auch in weiten Teilen Kroatiens kam es bei bis zu 70 cm Schnee zu Verkehrsbehinderungen. In Norditalien wurde zeitweise der Flughafen Marconi geschlossen. Die hohen Windgeschwindigkeiten von über 150 km/h beschädigten zahlreiche Häuser und Boote entlang der Adria.

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Winter 2019/20 bis wärmster Winter in Europa seit mindestens 1850

Der Winter 2019-2020 war der wärmste Winter in Europa seit mindestens dem Jahr 1850. Die Mitteltemperatur lag 3,4 Grad über dem 30jährigen Mittelwert der Jahre 1981-2010. Damit war die positive Temperaturabweichung laut dem Copernicus Climate Change Service noch um 1,4 Grad höher als im bisher wärmsten Winter 2015/16. Der Winter 2019/20 war außerdem 2 Grad wärmer als jeder Winter im Zeitraum zwischen 1850 und 1975.

Original-Artikel von Copernicus Climate Change Service/ECMWF (in Englischer Sprache)

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Wettersatelliten

Wie die Wolken- und Temperaturverteilung auf der Erde aussieht, lässt sich aus dem All mit den Wettersatelliten beobachten. Es gibt mehrere sogenannte geostationäre Wetter-Satelliten im All, die die Erde komplett abdecken, so dass man ein fast vollständiges Bild der Erdoberfläche erhält. Geostationär deshalb, weil sie sich in 36000 Kilometer Höhe mit der Erde mitdrehen und daher praktisch über einem Punkt der Erde fest verankert scheinen. Der Vorteil bei diesem Satellitentyp ist, das man ständig Bilder der selben Region aufnehmen kann. Für Europa und für Afrika hat die ESA (European Space Agency) den Satelliten Meteosat entwickelt. Der Satellit rotiert ständig, und tastet die Erde Streifen für Streifen ab, bis ein komplettes Bild erstellt ist. Dieses wird dann zur Erde gefunkt, dort bearbeitet und anschließend wieder über den Satelliten zu den Nutzern weitergeleitet. Der Meteorologe kann dann die Bilder für Kurzzeitvorhersagen nutzen.

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Februar 2020 zweit wärmster Februar in Europa und weltweit

Laut Copernicus Climate Change Service legen die Temperaturen in einer Region, die einen Großteil von Europa, Sibirien, Zentralasien und die westlichen Antarktis umfasst, weit über den langjährigen Mittelwerten. Deutlich zu kalt war es dagegen im Norden von Alaska. Besonders hohe Temperaturen für die Jahreszeit wurden im Süden Finnlands, in der nördlichen Ukraine und in westlichen Russland gemessen. Der Februar 2020 war in Europa 3,9 Grad wärmer als im 30jährigen Mittel der Jahre 1981 bis 2010. Wärmer war bisher nur der Februar 1990, der eine positive Abweichung von 4,5 Grad brachte. Global gesehen war der Februar 0,8 Grad wärmer als die Referenzperiode 1981-2010.

Original-Artikel vom Copernicus Climate Change Service (in englischer Sprache)

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Todestag Joanne Malkus Simpson

Am 4.März 2010 starb die US-Amerikanerin Joanne Malkus Simpson. Sie war weltweit die erste Frau, die in der Meteorologie promovierte. Sie war auch die Erste, die wissenschaftliche Modelle über Wolken entwickelte. Bei mehreren Messflügen konnte sie diese dann auch bestätigen. 1979 wurde sie Chefmeteorologin am Goddard Space Flight Center der NASA.

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Zweitwärmster Winter in Deutschland seit 1881

Der vergangene Winter war der zweitwärmste Winter in Deutschland seit Beginn regelmäßiger Messungen im Jahre 1881. Die Temperaturen lagen in Deutschland im Mittel 4,2 Grad über den Mittelwerten des Vergleichszeitraums 1981-2010. Nur der Winter 2006/2007 war mit einer positiven Abweichung von 4,2 Grad noch etwas wärmer. Die Niederschlagsmengen lagen etwas über dem 30jährigen Mittelwerten, aber auch die Sonne schein etwas häufiger.

Wetterwerte für den Winter 2019/2020 an deutschen Wetterstationen

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Februar 2020 deutlich zu mild und in vielen Regionen deutlich zu nass

Der Februar 2020 war mit einer positiven Abweichung von 3 bis 5 Grad über dem 30jährigen Mittelwerten einer der wärmsten seit Beginn regelmäßiger Aufzeichnungen im Jahr 1881. Außerdem fiel sehr viel Niederschlag. In vielen Regionen wurde mehr als doppelt soviel Niederschlag wie in einem durchschnittlichen Februarmonat gemessen. Die Sonne machte sich dagegen rar. Nur im Süden und örtlich an der Ostsee wurden überdurchschnittlich viele Sonnenstunden registriert.

Februar-Daten deutscher Wetterstationen

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Meteorologischer Frühlingsbeginn

Mit dem März beginnt bei uns der sogenannte meteorologische Frühling, der die Monate März, April und Mai umfasst. Diese Aufteilung hat rein datentechnische Gründe. Daten für die kompletten Monate lassen sich einfacher berechnen und vergleichen. Die Sonne wird nun im März immer kräftiger und die Tage immer länger. Ende des Monats beträgt die astronomisch mögliche Sonnenscheindauer immerhin schon fast 13 Stunden. Der astronomische Frühlingsbeginn ist dieses Jahr am 20. März, und zwar genau um 4:49 MEZ.

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Orkan Wiebke zieht über die Mitte und den Süden Deutschlands

Anfang 1990 zogen innerhalb weniger Wochen mehrere teils kräftige Stürme über Mitteleuropa hinweg. Die Namen DARIA, VIVIAN oder WIEBKE sind mit Sicherheit vielen älteren Menschen noch gut in Erinnerung geblieben. Vor allem WIEBKE richtete in den Wäldern im Westen und Süden Deutschlands verheerende Schäden an. In Düsseldorf musste wegen der heftigen Sturm- und Orkanböen damals sogar der Rosenmontagszug abgesagt werden. Er wurde aber im Mai noch nachgeholt.

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