Nachrichten rund ums Wetter

Gründung der Fraunhofer Gesellschaft am 26.3.1949

Am 26. März 1949 wurde die Fraunhofer-Gesellschaft in München gegründet. Ihr Ziel ist u.a. die Forschung zum Vorteil der Gesellschaft. Mit heute über 24.000 Mitarbeitern ist sie die größte Organisation für angewandte Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen in Europa. Sie betreibt über 80 Forschungseinrichtungen.

Nach oben

Die Große Dayton Flut von 1913

Nachdem es vier Tage lang bei kräftigen Stürmen geregnet hatte (die Niederschlagsmenge betrug 200 bis 260 mm), trat am 25.3.1913 der Ohio über die Ufer und überschwemmte Dayton, Ohio. Über 360 Menschen starben. 65.000 Menschen wurden Obdachlos. 20.000 Häuser wurden zerstört.

Nach oben

Exxon-Valdez-Ölkatastrophe 1989

Am 24. März 1989 lief der Öltanker Exxon Valdez im Prince William Sound vor Alaska auf ein Riff. Dabei liefen 40.000 Tonnen Rohöl aus und verseuchten 2000 Kilometer Küste. Das empfindliche Ökosystem wurde schwer geschädigt. Verursacht wurde das Unglück nicht durch schlechte Wetter-Bedingungen sondern durch einen Manövrierfehler. Menschliches Versagen führte damit zu einer der größten Umweltkatastrophen der Seefahrt. Als Folge des Unfalls wurde in den USA ein Gesetz erlassen, nach dem alle Tankerneubauten über eine Doppelhülle verfügen müssen. Die Exxon Valdez wurde repariert und unter anderem Namen wieder in Betrieb genommen.

Nach oben

Heute: Welttag der Meteorologie

Der Internationale Tag der Meteorologie, Welttag der Meteorologie oder auch Weltwettertag wird jährlich am 23. März gefeiert. Er soll an den Beginn einer friedlichen Zusammenarbeit zwischen den Wetterdiensten verschiedenster Nationen erinnern. Am 23. März 1950 trat die Konvention der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) in Kraft, die eine weltumspannende, politisch unabhängige Forschung und Wettervorhersage möglich macht. Deutschland ist seit 1954 Mitglied der WMO und wird durch den Deutschen Wetterdienst (DWD) vertreten. Die WMO vergibt in jedem Jahr eine spezielles Motto für diesen Tag. In diesem Jahr lautet es "Weather-ready, climate-smart".

Nach oben

Todestag von John Canton

John Canton wurde am 31. Juli 1718 geboren und war ein englischer Physiker. Im Alter von 44 Jahren gelang es ihm nachzuweisen, dass Wasser kompressibel ist, man es also mit ausreichendem Kraftaufwand zusammendrücken kann, ohne die Menge zu verändern. Eine weitere Entdeckung, die er machte, war, dass sich die elektrische Ladung einiger Wolken positiv, die anderer Wolken negativ verhält. Dies bedingt das Überspringen von Blitzen von einer Wolke auf die andere bei Gewittern. John Canton verstarb am 22. März 1772 in London.

Nach oben

Flugwettervorhersage

Ein wichtiges Teilgebiet der Meteorologie ist die Flugmeteorologie. Neben den lokalen Vorhersagen für die Flughäfen sind dabei auch die Wetterinformationen für den eigentlichen Flug sehr wichtig. Vereisung, Turbulenzen aber auch die Lage der Starkwindbänder sind hier als einige Beispiele zu nennen. Aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten ist die Wahl der schnellsten Strecke ein entscheidendes Kriterium. Je schneller das Flugzeug an seinem Zielflughafen ist, desto weniger Kerosin wird benötigt und desto geringer sind entsprechend auch die Kosten. Deswegen wird bei der Routenwahl insbesondere darauf geachtet, die Rückenwinde der auf der Nordhalbkugel von West nach Ost verlaufenden Starkwindbänder auszunutzen. Aber nicht immer ist der schnellste auch der sicherste und komfortabelste Weg für den Fluggast. Turbulenzen, mögliche Vereisung aber auch hochreichende Gewitterwolken können zur Wahl einer anderen Flugroute führen. An den Flughäfen selbst ist das Wetter für Starts und Landungen entscheidend. Schlechte Sicht, Niederschläge aber auch starke Winde können zu Verzögerungen oder Flugausfällen führen. Diese Parameter werden daher bei den halbstündlichen Wetterbeobachtungen am Flughafen und bei den Vorhersagen besonders betrachtet.

Nach oben

Heute: Astronomischer Frühlingsanfang

Der astronomische Frühlingsbeginn ist dieses Jahr am 20. März, und zwar genau um 22:58 MEZ. Dann überschreitet die Sonne auf ihrer scheinbaren Bahn nach Norden den Äquator. Während am Südpol die Sonne langsam untergeht, geht sie am Nordpol wieder auf. Im Volksmund spricht man auch von der Tagundnachtgleichen. Bedingt durch den Effekt der sogenannten Refraktion, die Objekte in Horizontnähe um etwa einen Sonnendurchmesser scheinbar anhebt, dauert der Tag am 20. März aber bereits länger als 12 Stunden. Ende des Monats beträgt die astronomisch mögliche Sonnenscheindauer dann fast 13 Stunden. Die Refraktion führt zum Beispiel auch dazu, dass die Sonne, wenn sie mit ihrem unteren Rand den Horizont berührt, eigentlich schon untergegangen ist.

Nach oben

Vor 50 Jahren: Rundfunksendemast Emley Moor bricht im Sturm zusammen

Am 19. März 1969 brach während eines heftigen Sturms der 385 Meter hohe Radio- und Fernsehsendemast von Emley Moor in Großbritannien zusammen. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden, allerdings mussten mehrere Millionen Briten zunächst auf Radio und Fernsehen verzichten. Als Ursache wird die zu dem Zeitpunkt starke Vereisung des Turmes genannt. Er war übrigens zum Zeitpunkt seiner Fertigstellung im Jahre 1964 das höchste Bauwerk in Europa gewesen. 2 Jahre später wurde ein neuer, 330 Meter hoher Fernsehturm in Stahlbetonweise fertiggestellt.

Nach oben

18. März 1925: Tri-State Tornado wütet in den USA

Um die Mittagszeit des 18. März 1925 wurde der Tornado im südöstlichen Missouri zum ersten Mal gesichtet. In knapp dreieinhalb Stunden zog er auf seiner rund 350 km langen Zugbahn weiter durch das südliche Illinois und schließlich in den Südwesten Indianas, wo er sich langsam auflöste. Die Stärke des Tornados wurde mit F5 auf der Fujita-Skala bewertet, was der höchsten Intensität für einen Tornado entspricht. Insgesamt gilt der Tri-State Tornado als einer der bisher verheerendsten Wirbelstürme in der Geschichte der USA. Er forderte 695 Menschenleben, hinterließ über 2000 Verletzte und richtete einen Sachschaden von umgerechnet 1,65 Milliarden US-Dollar an.

Nach oben

Februar 2014 im Osten der USA kalt und schneereich, im Westen mild und trocken

Der Februar 2014 hätte in den USA gegensätzlicher wohl kaum sein können. Während im Westen nur knapp ein neuer Wärmerekord verfehlt wurde, war es im Osten der USA laut dem amerikanischen Wetterdienst NOAA deutlich zu kalt. Detroit hatte zum Beispiel den schneereichsten Winter seit Beginn regelmäßiger Aufzeichnungen. Die Kälte führte dazu, dass am Monatsende 91 Prozent der Great Lakes zugefroren waren und damit die bisher zweitgrößte Eisbedeckung der Großen Seen registriert wurde. Besonders erwähnenswert ist auch noch der Schneesturm, der vom 11. bis 14. Februar vom Südosten bis in den Nordosten der USA mit Schnee und Eis wütete.

Nach oben

Zyklon Idai trifft Mosambik

Am Morgen des 15. März flog die ISS über Afrika hinweg. Über Mosambik war der Zyklon Idai zu sehen, der nur 6 Stunden zuvor in Beira, einer Stadt mit über 530.000 Einwohnern, auf das Festland traf. Auch wenn das Auge bereits mit Wolken angefüllt ist, so lässt sich dennoch die spiralförmige Wolkenstruktur von tropischen Wirbelstürmen ausmachen. Durch den Zyklon kamen tragischerweise bereits 120 Menschen ums Leben und 17.000 wurden obdachlos, als er gegen 01:00 Uhr (MEZ) mit mittleren Windgeschwindigkeiten von knapp 200 km/h auf Mosambik traf. Auch wenn sich der Sturm rasch abschwächt, ist das Schlimmste noch nicht vorbei, denn bis Sonntagabend fallen verbreitet 200-600 l/m² Regen. Somit drohen Überschwemmungen und Erdrutsche auch im Landesinneren.

Originalartikel auf www.wetterkontor.de

Nach oben

Niederschlagsrekorde auf La Réunion

Die französische Insel La Réunion liegt im indischen Ozean, östlich von Madagaskar und etwas westlich von Mauritius. Normalerweise wird ihr nicht allzu viel Beachtung geschenkt. Wer sich allerdings fragt, wo es auf der Welt eigentlich am stärksten regnet, der wird früher oder später über den Namen "Réunion" stolpern. Vom 15. auf den 16. März 1952 wurden insgesamt 1870 Liter Niederschlag pro Quadratmeter innerhalb von 24 Stunden gemessen. Fast 40 Jahre später, im Jahr 2007, waren es 3929 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb von drei Tagen. Beide Werte stellten neue Weltrekorde dar, die bis heute Gültigkeit haben. Um sich die Regenmengen etwas besser vorstellen zu können, hier ein Vergleich: In Deutschland regnet und schneit es pro Jahr durchschnittlich nur 700 Liter pro Quadratmeter.

Nach oben

Geburtstag von Albert Einstein

Am 14. März 1879 wurde Albert Einstein in Ulm geboren. Er gilt als einer der bedeutendsten Physiker aller Zeiten. Bekannt wurde Einstein durch seine Arbeiten zur Relativitätstheorie. Den Nobelpreis in Physik für das Jahr 1921 erhielt er allerdings nicht dafür, sondern für seine Erklärung des photoelektrischen Effekts. Albert Einstein veränderte das physikalische Weltbild maßgeblich. Somit gibt es wohl keinen Bereich der Naturwissenschaften, den er nicht zumindest indirekt beeinflusst hat. In der Meteorologie brachte seine Forschung vor allem die Entwicklung der Messinstrumente weiter. So geht zum Beispiel die Möglichkeit des Einsatzes von Satelliten, die den Meteorologen wichtige Messdaten liefern, unter anderem auf Erkenntnisse Einsteins zurück.

Nach oben

März bislang mild und oft nass

Die Märztemperaturen zeigten sich bislang deutschlandweit sehr mild. Die Durchschnittstemperaturen lagen meist zwischen 1 und 3 Grad über dem langjährigen Mittel der Jahre 1981 bis 2010. Die Sonnenscheindauer blieb dabei aber oft hinter ihrem Sollwert zurück. Die Niederschlagsmengen übertrafen im ersten Monatsdrittel hingegen oft den Durchschnitt. Prozentualer Spitzenreiter ist bislang die Ostfriesische Insel Norderney in der Nordsee. Dort fiel bis zum 11. März schon 19 Prozent mehr Niederschlag als sonst im gesamten März. Auch heute und vor allem in den nächsten Tagen erwarten uns milde Tageshöchstwerte. Dabei fällt aber bis zum Wochenende immer wieder Regen. Es weht meist ein mäßiger bis frischer, teilweise auch ein starker Wind. Es muss weiterhin örtlich mit Sturmböen gerechnet werden.

Nach oben

Verheerende Blizzards in der Geschichte der USA

Vom 11. bis 14. März 1888 tobte einer der heftigsten Blizzards in der Geschichte der USA. Der große Schneesturm legte das Leben an der Ostküste von der Chesapeake Bay bis nach Maine nahezu lahm. In Connecticut und Massachusetts war die Schneedecke bis zu 1,3 Meter dick, der stürmische Wind türmte zudem Schneeverwehungen von bis zu 15 Metern auf. Der Blizzard forderte etwa 400 Menschenleben. Auch im März 1993 fegte ein verheerender Blizzard über die Ostküste Nordamerikas und forderte 270 Todesopfer. Im Osten der USA und Kanadas verursachte der Blizzard Schäden von schätzungsweise 3 bis 6 Milliarden US-Dollar. Ein Blizzard ist ein starker Schneesturm infolge eines besonders kräftigen Kaltlufteinbruchs aus dem Norden. Von einem Blizzard spricht man, wenn tiefe Temperaturen unter minus 6 Grad, hohe Windgeschwindigkeiten und große Mengen an Schnee zusammenkommen.

Nach oben

Fritz Philipp Loewe

Am 11.3.1895 wurde der Meteorologe und Glaziologe (Gletscherforscher) Fritz Philipp Loewe in Schöneberg (heute Berlin) geboren. Er wanderte 1934 nach England aus. Schließlich ging er 1937 nach Australien, wo er 1939 an der Universität Melbourne das erste Meteorologische Institut Australiens gründete.

Nach oben

Wahrscheinlichkeitsvorhersagen

Während Prognosen für die ersten Tage immer zuverlässiger werden, nimmt die Vorhersagegüte ab dem vierten Tag langsam ab. Prognosen für die folgenden Monate oder Jahreszeiten werden zwar bereits gerechnet, sind aber weiterhin mit vielen Unsicherheiten behaftet und nur bedingt nutzbar. Das Wetter ist und bleibt ein chaotisches System, und kleine Änderungen im Ablauf können für die kommenden Tage große Auswirkungen haben. Für Vorhersagen bis zu 15 Tage im Voraus nutzen Meteorologen daher Wahrscheinlichkeitsvorhersagen. Das Ziel von Wahrscheinlichkeitsvorhersagen ist es, die Unsicherheit über den aktuellen Zustand zu berücksichtigen, indem viele Vorhersagen mit leicht unterschiedlichen Anfangsbedingungen gerechnet werden. Aus dem Pool von Vorhersagen kann eine Eintreffwahrscheinlichkeit für ein bestimmtes Ereignis berechnet werden. Zudem liefern die Wahrscheinlichkeitsvorhersagen ein Maß für die Vorhersagbarkeit der aktuellen Wetterlage und somit auch ein Maß für die Vertrauenswürdigkeit der Prognose.

Nach oben

Todestag von Johannes Diderik van der Waals

Am 8. März 1923 starb Johannes Diderik van der Waals in Amsterdam. Er war ein niederländischer Physiker, der 1910 im Bereich Thermodynamik den Nobelpreis für Physik erhielt. Er stellte die Van-der-Waals-Gleichung auf, die die Berechnungen rund um Gase deutlich näher an die Realität brachte. Die Thermodynamik ist ein wichtiger Bestandteil der Meteorologie, der letzten Endes auch für die Wettervorhersage eine große Rolle spielt.

Nach oben

Februar 2019 global gesehen dritt wärmster Februar seit Beginn regelmäßiger Messungen

Laut Copernicus ECMWF lag der Februar 2019 global gesehen 0,47 Grad über dem Mittel der Jahre 1981 bis 2010. Er war damit der dritt wärmste Februar seit Beginn regelmäßiger Messungen. Wärmer waren nur die Februarmonate 2016 und 2017, wobei der Februar 2016 der bisher wärmste war.

Originalartikel von Copernicus ECMWF (in englischer Sprache)

Nach oben

Das Wetter im März

Die Sonne wird nun immer kräftiger und die Tage immer länger. Ende des Monats beträgt die astronomisch mögliche Sonnenscheindauer immerhin schon fast 13 Stunden. Der Winter ist aber noch lange nicht vorbei, er macht sich immer wieder mal bemerkbar, sei es durch Nachtfröste oder durch Schnee. Die Schneedecke im März ist aber meist nur von kurzer Dauer, wie die Bauernregeln zu berichten wissen: „Märzenschnee und Jungfernpracht, dauern oft kaum über Nacht“. Die Pflanzen- und Tierwelt erwacht immer mehr durch die starke Wirkung der Sonnenstrahlen. Auch die Zugvögel kehren nun langsam wieder zurück. Die Kraniche ziehen über uns hinweg, Ende März kommt auch der Weißstorch zu seinen Nistplätzen zurück.

Nach oben

Insel Réunion - bekannt für extreme Niederschlagsmengen

Die zu Frankreich gehörende Insel Réunion liegt im indischen Ozean, östlich von Madagaskar und etwas westlich von Mauritius. Normalerweise wird ihr nicht allzu viel Beachtung geschenkt. Wer sich allerdings fragt, wo auf der Welt es eigentlich mit am stärksten regnet, der wird früher oder später über den Namen "Réunion" stolpern. Vom 7. auf den 8. Januar 1966 wurden insgesamt 1825 Liter Niederschlag pro Quadratmeter innerhalb von 24 Stunden gemessen. Fast 30 Jahre später, im Februar 2007, waren es beim Vorbeizug des Zyklon Gamede 3929 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb von drei Tagen. Beide Werte stellten neue Weltrekorde dar, die bis heute Gültigkeit haben. Um sich die Regenmengen etwas besser vorstellen zu können, hier ein Vergleich: In Deutschland regnet und schneit es in den Niederungen pro Jahr durchschnittlich nur 700 Liter pro Quadratmeter.

Archiv der Wetter-Weltrekorde bei der WMO

Nach oben

Geburtstag von Jacques Babinet 1794

Am 5.3.1794 wurde Jacques Babinet geboren. Er war unter anderem Professor der Physik in Poitiers und Paris. Als einer der ersten Wissenschaftler beschäftigte er sich mit der Optik des Regenbogens.

Nach oben

Joanne Malkus Simpson

Am 4.3.2010 starb die US-Amerikanerin Joanne Malkus Simpson. Sie war weltweit die erste Frau, die in der Meteorologie promovierte. Sie war auch die erste die wissenschaftliche Modelle über Wolken entwickelte. Bei mehreren Messflügen konnte sie dann diese auch bestätigen. 1979 wurde sie Chefmeteorologin am Goddard Space Flight Center der NASA.

Nach oben

Der 3. März ist der Namenstag der Heiligen Kunigunde

Bauernregeln basieren auf Wetterbeobachtungen von Bauern, welche über Generationen weitergegeben wurden. Mit Hilfe von Regeln und Reimen wurde versucht aus bestimmten Wetterlagen Rückschlüsse auf kommende Ereignisse zu schließen. Statistisch gesehen sind Bauernregeln, entgegen dem allgemeinen Glauben, relativ häufig zutreffend und können meist wissenschaftlich erklärt werden. Jedoch treffen diese oftmals nur regional zu. Am 3. März ist der Namenstag der Heiligen Kunigunde. Regen an diesem Tag ist nach einer Bauernregel kein gutes Zeichen, denn "War Kunigunde regenschwer, so bleibt die Scheuer leer." Scheint die Sonne dagegen, kann man sich freuen, denn "Lachende Kunigunde, bringt frohe Kunde".

Nach oben

Orkan Emma zieht Anfang März 2008 über Mitteleuropa

Anfang März 2008 zog der Orkan EMMA über Mitteleuropa hinweg. Die Meteorologen hatten frühzeitig vor dem Orkan gewarnt. Auf dem Wendelstein in Bayern wurden am 1. März Böen knapp über 220 Kilometer pro Stunde gemessen. Vor allem die Bilder eines Airbus der Lufthansa, der auf dem Hamburger Flughafen mit der linken Tragfläche die Landebahn berührte, sind im Gedächtnis geblieben. Zum Glück konnte die Maschine durchstarten und schließlich auf einer anderen Landebahn landen. Das Orkantief hinterließ auf seinem Weg rund 1 Milliarde Euro Schaden. Leider forderte der Orkan auch 14 Menschenleben, darunter auch 6 deutsche Todesopfer.

Nach oben

Wärmster Sommer in Australien seit Beginn regelmäßiger Temperatur-Messungen

Der Sommer 2018-2019 war laut Informationen des Australischen Wetterdienstes der wärmste in Australien seit Beginn regelmäßiger Temperatur-Messungen vor 109 Jahren. Die langjährige Mitteltemperatur wurde dabei um deutliche 2,14 Grad überschritten. Die höchste positive Temperatur-Abweichung gab es mit 3,41 Grad in New South Wales.

Bericht das Australischen Wetterdienst (Englische Sprache)

Nach oben

Sehr sonniger Februar 2019

Der Februar 2019 war einer der sonnigsten Februarmonate in Deutschland seit 1951. Im Süden schien die Sonne örtlich mehr als 150 Stunden. Der bisher sonnigste Februar war der im Jahre 2003. Damals gab es deutschlandweit im Mittel 128,6 Sonnenstunden, was einem Sonnenstunden-Überschuss von 71 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel entspricht. Auch von den Temperaturen her war der Februar 2019 derutlich zu mild. Meist lagen die positiven Abweichungen zwischen 2 und 4 Grad. Der Februar 2019 war in vielen Regionen wieder ein deutlich zu trockener Monat. Überdurchschnittlich viel Niederschlag gab es aber zum Beispiel in Teilen von Sachsen und auf Rügen.

Sonnenscheindauer im Februar 2019 an deutschen Wetterstationen

Nach oben

Bleiben Sie jederzeit auf dem aktuellen Stand. Unsere Wetter-Nachrichten können Sie kostenlos als RSS-Feed empfangen.

  • Niederschlagsradar
    Niederschlagsradar Deutschland
  • Wetterwarnungen
    Wetterwarnungen Deutschland

Blitze in Deutschland

©WetterKontor GmbH. Alle Rechte vorbehalten.