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Nachrichten rund ums Wetter

Trockener Santa Ana Wind in Kalifornien begünstigt die Waldbrände

Der Santa Ana Wind ist ein trockener und warmer Nordostwind aus den Rocky Mountains, der jedes Jahr im Spätherbst und Winter die Waldbrandgefahr in Kalifornien stark ansteigen lässt. Auf dem Weg durch Wüstengebiete zum Pazifik erwärmt sich die Luft stark und trocknet dabei aus. Die Kombination aus Wind, Trockenheit und Hitze bietet für Waldbrände optimale Bedingungen. So erreichten die Temperaturen in Los Angeles zum Beispiel am 24. Oktober Werte bis zu 37 Grad bei nur geringer Luftfeuchtigkeit.

Aktuelle Vorhersage Los Angeles

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Cleveland Abbe - erste Wettervorhersagen in den USA

Am 28. Oktober 1916 starb Cleveland Abbe. Im Jahre 1869 veröffentlichte er in Cincinnati die ersten Wettervorhersagen in den USA. Als 1870 der US-Kongress den amerikanischen Wetterdienst aus der Taufe hebt, wird ihm eine leitende Stellung dort angeboten, da er bis zu diesem Zeitpunkt der einzige in den USA war, der bereits Erfahrungen auf dem Gebiet der Erstellung von Wetterkarten hatte. Von ihm wird gesagt, er sei der erste Meteorologe und der eigentliche Vater des US Weather Bureaus gewesen.

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Oktober 2019 deutlich zu warm, zu nass und mit wenig Sonnenschein

Der Oktober war mit einer positiven Abweichung von 1 bis 2 Grad über den langjährigen Mittelwerten in Deutschland recht warm. Gebietsweise gab es noch Sommertage mit Höchsttemperaturen über 25 Grad. Aber die Sonne schien nicht so häufig wie in einem durchschittlichen Oktobermonat. Dafür fiel endlich der lange erwartete Regen, der auch die Pegelstände der Flüsse wieder ansteigen ließ.

Monatswerte deutscher Wetterstationen

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Hurrikan Mitch tötet Tausende in Mittelamerika, 1998

Ende Oktober 1998 entwickelte sich über der Karibik der für diese Jahreszeit ungewöhnlich starke Hurrikan MITCH. Er zog über Honduras und Nicaragua hinweg und sorgte dort für verheerende Schäden und mehr als 9000 Tote. Damit war MITCH einer der tödlichsten Hurrikans der Geschichte. Die größten Schäden entstanden aber nicht etwa durch den starken Orkan, sondern die extremen Regengüsse. So fiel in manchen Regionen von Honduras mehr als 500 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb von 24 Stunden, so viel wie bei uns in Deutschland mancherorts innerhalb eines Jahres.

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Der Oktober

Die alten Namen des Oktobers sind Gilbhart oder Weinmond. Weinmond deshalb, weil der Wein im Oktober noch einmal die letzten Sonnenstrahlen tankt: "Oktober Sonnenschein, schüttet Zucker in den Wein." Gilbhart hat seine Herkunft in der gelblichen Verfärbung (gilb) des Laubes. Der Name Oktober stammt noch von den Römern, die ihren achten Monat des Jahres "october" (octo = acht) nannten. Die Bezeichnung blieb nach der julianischen Kalenderreform erhalten, obwolh der Oktober an die zehnte Stelle rückte. Viele Wetterregeln beschäftigen sich mit dem Wetter im Oktober. Insbesondere lässt sich aus dem Wetterverlauf im Oktober schon häufig auf das Wetter der nächsten Monate und des Winters schließen. Ein zu warmer und zu trockener Oktober führt zum Beispiel mit einer Wahrscheinlichkeit von 90 % zu einem strengen Januar und mit 70 % zu einem kalten Februar. Ein kalter Oktober deutet dagegen eher auf einen zu milden Winter hin. "Warmer Oktober bringt führwahr, stets einen kalten Januar" oder "Ist der Oktober warm und fein, kommt ein scharfer Winter drein, ist er aber nass und kühl, mild der Winter werden will" sind zwei passende Bauernregeln.

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Hurrikan Wilma 2005

Am 17.10.2005 wurde der Sturm WILMA in der Karibik das erste mal erwähnt. Einen Tag später hatte er bereits die Kategorie 1 und nach weiteren 24 h schon die Kategorie 5 (mittlere Windgeschwindigkeit von 295 km/h) erreicht. Am 21.10. erreichte er unter leichter Abschwächung dann die mexikanische Halbinsel Yucatán und die vorgelagerte Insel Cozumel. Anschließend nahm er Kurs auf Florida. WILMA war mit einem Kerndruck von 882 hPa der intensivste atlantische Hurrikan. Der angerichtete Schaden lag bei fast 29 Milliarden US-Dollar.

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Wettersprüche zum 18. Oktober

Eine Bauernregel für den heutigen Tag versucht, wie auch viele andere Wettersprüche in diesem Montag auf den kommenden Winter zu schließen: "Ist St. Lukas (18.10.) mild und warm, folgt ein Winter, dass Gott erbarm". Andere, in die gleiche Richtung gehenden Sprüche für diesen Monat lauten: "Ist der Oktober warm bestallt, so ist der Februar recht kalt." oder "Ist Oktober warm und fein, kommt ein scharfer Winter hinterdrein". Ein direkter allgemeiner Zusammenhang scheint nicht zu bestehen. Ist es aber gleichzeitig zu trocken steigt die Wahrscheinlichkeit für längere zu kalte Perioden im folgenden Winter an.

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Der Große Hurrikan von 1780

Vom 10. bis 16. Oktober 1780 zog ein gewaltiger Hurrikan über die Inseln Martinique, St. Eustatius und Barbados hinweg. Dabei verloren über 22.000 Menschen ihr Leben. Hinzu kamen noch ungezählte Seeleute. Der Hurrikan traf die Karibik in der Zeit des Amerikanischen Bürgerkrieges, so dass sich unter den gesunkenen Schiffen zahlreiche Kriegschiffe befanden. Dieser bisher tödlichste Hurrikan ging unter dem Namen „Großer Hurrikan von 1780“ oder auch „Hurricane San Calixto II." in die Geschichte ein.

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Expedition MOSAIC der Polarstern

Laut dem Alfred-Wegern Institut ist es die größte Arktisexpedition aller Zeiten: Ab Herbst 2019 driftet der deutsche Forschungseisbrecher Polarstern eingefroren durch das Nordpolarmeer. Auf der MOSAiC-Expedition erforschen Wissenschaftler aus 19 Nationen die Arktis im Jahresverlauf. Sie überwintern in einer Region, die in der Polarnacht nahezu unerreichbar ist. Allein die Naturgewalt der Eisdrift bietet ihnen diese einmalige Chance. Auf einer Eisscholle schlagen sie ihr Forschungscamp auf und verbinden es mit einem kilometerweiten Netz von Messstationen. Der Deutsche Wettrdienst bietet auf seiner Homepage aktuelle Wetterdaten von der Polarstern an.

Aktuelle Wetterdaten des Deutschen Wetterdienstes von der Polarstern

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September im Norden zu nass, im Süden mit viel Sonnenschein

Der erste Monat des meteorologischen Herbstes brachte vor allem im Norden überdurchschnittlich viel Regen. Aber auch im Süden gab es durch starke Gewitter örtlich mehr Regen als im 30jährigen Mittel für einen September zu erwarten wäre. Im Süden und in der Mitte wurden die Sollwerte für die Sonnenscheindauer teilweise deutlich übertroffen. Vor allem an der Ostsee blieb die Zahl der Sonnenstunden dagegen hinter den langjährigen Mittelwerten zurück. Die Temperaturen waren im September häufig durchschnittlich oder lagen auch etwas über den 30jährigen Mittelwerten.

Septemberwerte für deutsche Wetterstationen

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