Taifun Talim vor Japan

Über dem Ostchinesischen Meer war gerade die Sonne aufgegangen, als die ISS am 15. September um 00:51 Uhr MESZ von China kommend auf den Ozean hinaus flog. Dabei überquerte sie Taifun Talim, der gerade auf Japan zusteuerte. Bei dem Überflug fallen die feinen Strukturen an der Wolkenoberseite auf, dort strömt Luft nach außen, die zuvor in nahe des Zentrums aufgestiegen ist und nun nur noch zur Seite kann, da immer weiter Luft von unten nachströmt. Um das nahezu Windstille Auge herum befindet sich der Bereich mit den stärksten Winden, die sogenannte Eyewall. Hier erreichte der Sturm mittlere Windgeschwindigkeiten bis zu 220 km/h und erreichte damit Kategorie 4. Zum Zeitpunkt des Überflugs schwächte sich der Sturm aber bereits ab und war, als er am 17. September auf den Süden Japans traf, glücklicherweise nur noch ein tropischer Sturm. Dennoch brachte er kräftigen Wind und starke Regenfälle in Japan, wobei zwei Menschen starben. Auf seinem weiteren Weg nach Norden hat sich Talim zu einem außertropischen Tief entwickelt, das sich nun nördlich von Japan weiter abschwächt.

Das Video läuft mit dreifacher Geschwindigkeit.

Copyright: NASA / Columbus Eye

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