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Wintersport-Hinweise

Im Winterhalbjahr finden Sie hier vom 1. Dezember bis zum 30. April täglich aktuelle Informationen zu Ihrem Skigebiet. WetterKontor liegen Daten zu etwa 300 Destinationen in Deutschland, Europa und Nordamerika vor. Für die Alpenländer bieten wir als zusätzlichen Service Hinweise zur aktuellen Lawinenlage an.

Aufgrund der aktuellen Lage aktualisieren wir nicht alle Skigebiete und die Lawineninformationen. Bitte achten Sie auf das Aktualisierungsdatum.

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Wichtiger Hinweis

Die Lawinengefahr wird nach der 5-stufigen Europäischen Lawinengefahrenskala beurteilt. Wir bemühen uns, Ihnen stets aktuelle Informationen zur Schnee- und Lawinenlage zur Verfügung zu stellen.

Bitte informieren Sie sich vor Ort über die aktuelle Situation.

Aktuelle Schneehöhen an Wetterstationen in Deutschland

Internationale Lawinen-Gefahrenskala

  • Die Schneedecke ist allgemein gut verfestigt und stabil.
  • Lawinenauslösung ist allgemein nur bei großer Zusatzbelastung an vereinzelten Stellen im extremen Steilgelände* möglich. Spontan sind nur Rutsche und kleine Lawinen möglich.
  • Die Schneedecke ist an einigen Steilhängen nur mäßig verfestigt, ansonsten allgemein gut verfestigt.
  • Lawinenauslösung ist insbesondere bei großer Zusatzbelastung vor allem an den angegebenen Steilhängen möglich. Große spontane Lawinen sind nicht zu erwarten.
  • Die Schneedecke ist an vielen Steilhängen nur mäßig bis schwach verfestigt.
  • Lawinenauslösung ist bereits bei geringer Zusatzbelastung vor allem an den angegebenen Steilhängen möglich. Fallweise sind spontan einige mittlere, vereinzelt aber auch große Lawinen möglich.
  • Die Schneedecke ist an den meisten Steilhängen schwach verfestigt.
  • Lawinenauslösung ist bereits bei geringer Zusatzbelastung an zahlreichen Steilhängen wahrscheinlich. Fallweise sind spontan viele mittlere, mehrfach auch große Lawinen zu erwarten.
  • Die Schneedecke ist allgemein schwach verfestigt und weitgehend instabil.
  • Spontan sind viele große Lawinen, auch in mäßig steilem Gelände, zu erwarten.

Bedeutet der jüngste Schneeeinbruch in einigen Teilen Deutschlands, dass dieser Winter extremer ist als in den Vorjahren?

In diesem Winter wurden und werden sowohl die mittleren als auch die nördlichen Gebiete Deutschlands von heftigen Schneefällen sowie von Gewitterstürmen heimgesucht. Dies führte zu einer Beeinträchtigung des Straßenverkehrs und Veranstaltungen wie Fußballspiele wurden abgesagt. Außerdem nahmen die Temperaturen im Laufe der Wintermonate immer weiter ab. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gibt dieser Tage tägliche Wetterwarnung heraus und unterstützt damit die Einsatzkräfte bei ihrer Arbeit. Vor allem behindert der extreme Schneefall die Sicht, sodass es bereits zu vielen Verkehrsunfällen und Verletzungen kam.

Es wird auch angemerkt, dass viele Bundesländer in Deutschland mit mehr als 20 Zentimetern Schnee bedeckt waren bzw. sind. Teilweise werden sogar mit 40 Zentimetern gerechnet – so viel wie zuletzt vor 40 Jahren. Außerdem herrschten extrem starke Winde von 80 Kilometern pro Stunde.

Schneebedingte Reiseeinschränkungen

Viele Strecken und Zugverbindungen wurden von der Deutschen Bahn wegen des starken Schneefalls gestrichen. Für Passagiere war es somit ziemlich schwer, aus z. B. Berlin und Hamburg herauszukommen. Nicht zu vergessen, dass auch Fernreisen mit der Bahn wegen des starken Schnees nicht möglich waren. Als Entschädigung bot die Deutsche Bahn in den betroffenen Regionen Rückerstattungen an.

So war beispielsweise ein Zug mit 25 Fahrgästen in der niedersächsischen Stadt Uelzen gestrandet. Rettungskräfte versorgten die Insassen mit Decken sowie heißen Getränken. Die Passagiere konnten ihre Reise für 2 bis 3 Tage nicht fortsetzen. Bei diesen unvorhersehbaren Wetterverhältnissen ist es also besser, zu Hause zu bleiben, ein heißes Getränk zu trinken und sich mit Spielen in einer Online Spielothek oder mit Serien auf Netflix zu unterhalten. Vor allem wurden verschiedene Zugverbindungen zwischen Hamburg und Hannover, Hamburg und Nordrhein-Westfalen sowie schnelle Intercity-Züge von Bremen nach Norddeich Mole gestrichen. Auch diverse Autobahnen wurden von der Polizei aufgrund der Glätte gesperrt. Dennoch kam es zu zahlreichen Unfällen und somit Staus. Außerdem steckten Autos in verschiedenen Schneeverwehungen fest. Mehr als 222 Unfälle ereigneten sich in dieser Zeit allein im Westen Nordrhein-Westfalens.

Die Sportbranche wurde durch das schlechte Wetter ebenfalls beeinträchtigt

Neben dem Verkehrschaos wurden auch verschiedene Spiele abgesagt. Dazu gehörte das Bundesligaspiel zwischen Arminia Bielefeld und Werder Bremen. Auch das Zweitligaspiel zwischen Paderborn und Heidenheim musste wetterbedingt ausfallen. Gewarnt wurde vor allem vor Unwetter in verschiedenen Teilen Nordrhein-Westfalens, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.

Chaos in Nord- und Mitteldeutschland

In Berlin öffneten die Behörden aufgrund der starken Regenfälle zusätzliche Obdachlosenunterkünfte, um die betroffenen Personen zu schützen. Zudem blieben viele Lastwagen und Autos wegen Schnee und Glatteis im Verkehr stecken. Dies war vor allem der Fall im Norden sowie im Osten von Hessen. Einige Lkw steckten mehr als sechs Stunden lang im Stau.

Außerdem wurde berichtet, dass eine dreiköpfige Familie mit ihrem Auto im Schnee stecken blieb. Die Familie versuchte stundenlang, es selbst herauszubekommen, musste aber am Ende um Mitternacht die Behörden rufen. Die Eltern mit ihrer siebenjährigen Tochter wurden dann von der Feuerwehr gerettet. Sie wurden später in eine Notunterkunft gebracht.

Starker Schneefall in Deutschland

In den vergangenen Wochen herrschten in einigen Teilen des Landes ungewöhnlich milde Temperaturen, während in anderen extrem tiefe Temperaturen den Ton angaben. Der starke Schneefall will jedoch nicht aufhören und arbeitet sich zunehmend nach Süddeutschland vor. Es wird angenommen, dass dieses Winterwetter im Vergleich zu den Vorjahren tatsächlich extremer sein wird.

Auch Strandurlaube sind nach wie vor sehr gefragt in Deutschland. Sich einfach gemütlich an den Strand zu legen und ein Sonnenbad zu genießen ist für viele Urlauber das Nonplusultra. Dabei sind es vor allem Reisen in den Mittelmeerraum, die zum ausgedehnten Sonnenbaden einladen. Doch gibt es in verschiedenen Urlaubsregionen häufig eine unruhige Wetterlage, die sich kalendarisch einordnen lassen. Um nicht genau dann seinen Urlaub zu buchen, wenn in einer Urlaubsregion häufig starke Regenschauer den Strandausflug ins Wasser fallen lassen, gilt es sich über das Reisewetter in der Mittelmeerregion zu informieren.

Wassersport im Urlaub - die richtige Windstärke ist oftmals entscheidend!

Auch der Wassersport ist eine beliebte Freizeitbeschäftigung im Urlaub. Dabei kommt es vielen Urlauber vor allem auf die richtige Windstärke an. Denn um mit Surfboard auf den Wellen zu reiten oder das Windsurfen zu einem gelungenen Abenteuer zu machen, braucht es den richtigen Wind. Auch hier gibt es in fast allen Urlaubsregionen besonders geeignete Tage und Wochen, die sich jährlich wiederholen. So gilt es bei geplanten Aktivitäten im Wassersport auf die richtige Saison zu achten.

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