Nachrichten rund ums Wetter

Wetter-Bilanz des ersten Frühlingsmonats März!

Der März 2017 brachte in ganz Deutschland deutlich übernormale Temperaturen. Im Süden betragen die positiven Abweichungen örtlich sogar mehr als 3 Grad. Dazu schien häufig die Sonne. Vor allem im Südwesten lag die Zahl der Sonnenstunden deutlich über den langjährigen Mittelwerten. Mit etwas weniger Sonnenschein musste man örtlich an der Küste und in Odernähe vorlieb nehmen. In vielen Regionen im Westen und Süden hielt die Trockenheit auch im März an. Zu nass war der erste Frühlingsmonat dagegen zum Beispiel in Sachsen und in Brandenburg.

Wetterwerte März 2017 an deutschen Wetterstationen

Nach oben

Am Dienstag 28. März bisher wärmste Temperatur des Jahres in Deutschland!

Dank Hoch Ludwiga zeigte sich die Woche schon in vielen Regionen recht frühlingshaft. So stiegen die Temperaturen, abgesehen von der Küste und den Hochlagen der Mittelgebirge, am Dienstag schon häufig über die 20 Grad-Marke. In Andernach, in der Nähe von Koblenz gelegen, wurde dabei am Dienstag mit 23 Grad die bisher wärmste Temperatur des Jahre 2017 in Deutschland gemessen. Nach den aktuellen Vorhersagen wird dieser Wert aber nicht lange an der Spitze der Temperaturliste stehen. Denn schon am Freitag kann es in der Mitte und im Süden örtlich 25 Grad und mehr geben.

Jahreswerte 2017 von Wetterstationen in Deutschland

Nach oben

Zyklon Debbie trifft Australien

Gestern erreichte Wirbelsturm Debbie mit voller Wucht die Nordostküste Australiens. Als Wirbelsturm der Kategorie 4 von 5 traf Debbie mit Windspitzen um 260 km/h im Bundesstaat Queensland auf Land und sorgte dort für Chaos und Zerstörung. Rund 25.000 Menschen wurden bereits vorsorglich evakuiert. Der Zyklon entwurzelte Bäume, deckte Dächer ab und sorgte mit seinen großen Regenmengen und Brandungswellen für Überschwemmungen. Zehntausende Haushalte waren oder sind noch immer ohne Strom. Es ist der stärkste Wirbelsturm in der Region seit Yasi im Jahr 2011.

Nach oben

Frühlingswetter lässt Pollen fliegen!

Das trockene und warme Wetter der vergangenen und nächsten Tage sorgt für immer mehr Pollenarten in der Luft. Während sich die Haselblüte vielerorts dem Ende zuneigt, und auch die Erlenpollen weniger werden, hat im Westen und Südwesten bereits der Flug der Birkenpollen begonnen. Dabei werden vor allem am Rhein schon mäßige bis starke Belastungen erreicht. Auch Pollen von Eschen, Weiden, Ulmen und Pappeln sind bereits in der Luft und machen Allergikern zu schaffen.

Aktuelle Pollenflug-Informationen

Nach oben

Schon jetzt hohe Sonnenbrandgefahr!

Die Sonnenbrandgefahr steigt bei dem sonnigen Wetter immer mehr an! Die Sonne ist schon sehr kräftig, daher sollte man unbedingt auf einen ausreichenden Sonnenschutz achten. Bereits nach 20 bis 30 Minuten kann es auf ungeschützter Haut zu einem Sonnenbrand kommen. Das Risiko, einen Sonnenbrand zu erleiden, hängt dabei wesentlich vom Hauttyp des Menschen und vom gewählten Sonnenschutz ab. Außerdem spielen die Aufenthaltsdauer im Freien oder die im Frühjahr noch geringe Lichtgewöhnung der Haut eine Rolle. Der international gültige UV-Index hilft, das Risiko für einen Sonnenbrand abzuschätzen. Je höher der UV-Index, desto größer ist das Sonnenbrandrisiko.

Aktuelle Vorhersage UV-Index für Deutschland

Nach oben

Gründung der Fraunhofer Gesellschaft am 26.3.1949

Am 26. März 1949 wurde die Fraunhofer-Gesellschaft in München gegründet. Ihr Ziel ist u.a. die Forschung zum Vorteil der Gesellschaft. Mit heute über 24.000 Mitarbeitern ist sie die größte Organisation für angewandte Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen in Europa. Sie betreibt über 80 Forschungseinrichtungen.

Nach oben

Die Große Dayton Flut von 1913

Nachdem es vier Tage lang bei kräftigen Stürmen geregnet hatte (die Niederschlagsmenge betrug 200 bis 260 mm), trat am 25.3.1913 der Ohio über die Ufer und überschwemmte Dayton, Ohio. Über 360 Menschen starben. 65.000 Menschen wurden Obdachlos. 20.000 Häuser wurden zerstört.

Nach oben

Exxon-Valdez-Ölkatastrophe 1989

Am 24. März 1989 lief der Öltanker Exxon Valdez im Prince William Sound vor Alaska auf ein Riff. Dabei liefen 40.000 Tonnen Rohöl aus und verseuchten 2000 Kilometer Küste. Das empfindliche Ökosystem wurde schwer geschädigt. Verursacht wurde das Unglück nicht durch schlechte Wetter-Bedingungen sondern durch einen Manövrierfehler. Menschliches Versagen führte damit zu einer der größten Umweltkatastrophen der Seefahrt. Als Folge des Unfalls wurde in den USA ein Gesetz erlassen, nach dem alle Tankerneubauten über eine Doppelhülle verfügen müssen. Die Exxon Valdez wurde repariert und unter anderem Namen wieder in Betrieb genommen.

Nach oben

Februar 2017 global zweitwärmster Februar seit Messbeginn

Der Februar 2017 war laut des amerikanischen Wetterdienstes NOAA global gesehen der zweitwärmste Februar seit Messbeginn 1880. Gemittelt über alle Land- und Meeresflächen lag die Temperatur 0,98 Grad über dem Mittel des 20. Jahrhunderts. Nur der Februar 2016 war mit einer Abweichung von plus 1,2 Grad noch wärmer. Auf allen Kontinenten wurden im vergangenen Monat zu warme Temperaturen gemessen. In der Folge ging die Ausdehnung der Eisflächen in der Arktis und Antarktis stark zurück. An beiden Polen wurde die geringste Februar-Ausdehnung seit Beginn der Messaufzeichnungen registriert. Auch der gesamte Winter 2016/2017 (Dezember bis Februar) war global der zweitwärmste hinter dem Vorjahreswinter 2015/2016.

Globale Klimahighlights im Februar 2017 (Quelle: NOAA)

Nach oben

Heute: Todestag von John Canton

John Canton wurde am 31. Juli 1718 geboren und war ein englischer Physiker. Im Alter von 44 Jahren gelang es ihm nachzuweisen, dass Wasser kompressibel ist, und man es also mit ausreichendem Kraftaufwand zusammendrücken kann, ohne die Menge zu verändern. Eine weitere Entdeckung von ihm war, dass sich die elektrische Ladung einiger Wolken positiv, die anderer Wolken negativ verhält. Dies ermöglicht das Überspringen von Blitzen von einer Wolke auf die andere bei Gewittern. John Canton verstarb am 22. März 1772 in London.

Nach oben

Klimabilanz 2016: Anstieg von Emissionen in Deutschland

Nach einem Bericht des Umweltbundesamtes sind im vergangenen Jahr in Deutschland wieder mehr Treibhausgase freigesetzt worden als 2015. Damit wird es immer schwieriger, die Reduzierung der Emissionen bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent, die sich Deutschland zum Ziel gesetzt hat, zu erreichen. 2016 wurden etwa vier Millionen Tonnen mehr Treibhausgase produziert. Der größte Anstieg wurde dabei im Verkehrssektor verzeichnet. Es wurde mehr Diesel getankt als in den Vorjahren, und der Güterverkehr auf den Straßen ist um 2,8 Prozent gestiegen. Auch der Luftverkehr und der private Heizenergiebedarf haben 2016 zugenommen und trugen zu einer vermehrten Freisetzung von Treibhausgasen bei.

Originalartikel zur Klimabilanz 2016 des Umweltbundesamtes

Nach oben

Astronomischer Frühlingsanfang

Der astronomische Frühlingsbeginn ist dieses Jahr am 20. März, und zwar genau um 11:28 MEZ. Dann überschreitet die Sonne auf ihrer scheinbaren Bahn nach Norden den Äquator. Während am Südpol die Sonne langsam untergeht, geht sie am Nordpol wieder auf. Im Volksmund spricht man auch von der Tagundnachtgleichen. Bedingt durch den Effekt der sogenannten Refraktion, die Objekte in Horizontnähe um etwa einen Sonnendurchmesser scheinbar anhebt, dauert der Tag am 20. März aber bereits länger als 12 Stunden. Ende des Monats beträgt die astronomisch mögliche Sonnenscheindauer dann fast 13 Stunden. Die Refraktion führt zum Beispiel auch dazu, dass die Sonne, wenn sie mit ihrem unteren Rand den Horizont berührt, eigentlich schon untergegangen ist.

Nach oben

Einsturz des Fernsehturms Emley Moor 1969

Am 19. März 1969 brach während eines heftigen Sturms der 385 Meter hohe Radio- und Fernsehsendemast von Emley Moor in Großbritannien zusammen. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden, allerdings mussten mehrere Millionen Briten zunächst auf Radio und Fernsehen verzichten. Als Ursache wird die zu dem Zeitpunkt starke Vereisung des Turmes genannt. Er war übrigens zum Zeitpunkt seiner Fertigstellung im Jahre 1964 das höchste Bauwerk in Europa gewesen. 2 Jahre später wurde ein neuer, 330 Meter hoher Fernsehturm in Stahlbetonweise fertiggestellt.

Nach oben

Tri-State Tornado 1925

Der "Tri-State Tornado" vom 18. März 1925 war der tödlichste und längste Tornado in den USA. Er forderte in den Staaten Missouri, Illinois und Indiana 625 Tote. Er dauerte ca. 5 Stunden und durchmaß eine Strecke von 352 km. Über 15.000 Gebäude wurden zerstört. Vier Gemeinden wurden nicht wieder aufgebaut.

Nach oben

Regnerisches Wochenende, wechselhafte erste Wochenhälfte

Nachdem schon am Freitag erste Regenwolken vorüberziehen, präsentiert sich das Wochenende verbreitet regnerisch und auch sehr windig. Gebietsweise kommen starke bis stürmische Böen hinzu. In höheren Lagen sind schwere Sturmböen und Orkanböen möglich. Die Schneefallgrenze schwankt zwischen 1200 und 1600 Metern. Samstag werden 6 bis 12, Sonntag 9 bis 15 Grad erreicht. Weitere Schauerwolken folgen bis zum Donnerstag, dabei steigen die Temperaturen noch etwas an. Ob es dann zu einer Wetterbesserung kommt ist noch nicht ganz sicher.

Das Wetter der nächsten Tage

Nach oben

Letzter geostationärer Wettersatellit der ersten Generation (Meteosat-7) geht in Ruhestand!

Im April 2017 wird EUMETSAT seinen letzten geostationären Wettersatelliten der ersten Generation (Meteosat-7) in den Ruhestand schicken. Er war seit 1997 im All. Seine Aufgaben über dem Indischen Ozean übernimmt der zur zweiten Generation der Meteosat-Satelliten gehörende Meteosat-8, der bisher über Europa positioniert war. Meteosat-8 übermittelt im Gegensatz zu Meteosat-7 Bilder von zwölf anstatt vorher nur drei Spektralkanälen. Seine Aufnahmen haben dazu noch eine deutlich höhere räumliche Auflösung, und die Bilder werden alle 15 Minuten statt vorher alle 30 Minuten zur Erde gesendet. Die Meteosat-Satelliten umkreisen die Erde in einem Abstand von ca. 36.000 km Höhe, und sie stehen an einen quasi festen Punkt, da sie sich mit einer der Erddrehung identischen Geschwindigkeit im All bewegen. Ihre Längengradposition bestimmt, für welches Gebiet sie jeweils Informationen senden. Die Wettersatelliten liefern verschiedenste Wetterinformationen, die die Vorhersagequalität deutlich verbessern. Wichtig sind u. a. aus den Aufnahmen abgeleitete Windinformationen (AMV: atmospheric motion vector), die ein wichtiger Bestandteil des globalen Wetterbeobachtungssystems der WMO (Weltorganisation für Meteorologie) darstellen.

Nach oben

Vor 65 Jahren: 24-stündiger Niederschlagsrekord auf Réunion

Die französische Insel Réunion liegt im indischen Ozean, östlich von Madagaskar und etwas westlich von Mauritius. Normalerweise wird ihr nicht allzu viel Beachtung geschenkt. Wer sich allerdings fragt, wo auf der Welt es eigentlich am stärksten regnet, der wird früher oder später über den Namen "Réunion" stolpern. Vom 15. auf den 16. März 1952 wurden insgesamt 1870 Liter Niederschlag pro Quadratmeter innerhalb von 24 Stunden gemessen. Fast 40 Jahre später, im Jahr 2007, waren es 3929 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb von drei Tagen. Beide Werte stellten neue Weltrekorde dar, die bis heute Gültigkeit haben. Um sich die Regenmengen etwas besser vorstellen zu können, hier ein Vergleich: In Deutschland regnet und schneit es pro Jahr durchschnittlich nur 700 Liter pro Quadratmeter.

Nach oben

Geburtstag von Albert Einstein

Am 14. März 1879 wurde Albert Einstein in Ulm geboren. Er gilt als einer der bedeutendsten Physiker aller Zeiten. Bekannt wurde Einstein durch seine Arbeiten zur Relativitätstheorie. Den Nobelpreis für Physik für das Jahr 1921 erhielt er allerdings nicht dafür, sondern für seine Erklärung des photoelektrischen Effekts. Albert Einstein veränderte das physikalische Weltbild maßgeblich. Somit gibt es wohl keinen Bereich der Naturwissenschaften, den er nicht zumindest indirekt beeinflusst hat. In der Meteorologie brachte seine Forschung vor allem die Entwicklung der Messinstrumente weiter. So geht zum Beispiel die Möglichkeit des Einsatzes von Satelliten, die den Meteorologen wichtige Messdaten liefern, unter anderem auf Erkenntnisse Einsteins zurück.

Nach oben

März bislang mild und nass

Die Märztemperaturen zeigten sich bislang deutschlandweit sehr mild. Die Durchschnittstemperaturen lagen meist zwischen 0,8 und 1,7 Grad über dem langjährigen Mittel der Jahre 1981 bis 2010. Die Sonne schien dabei aber oft nur durchschnittlich viel. Die Niederschlagsmengen übertrafen im ersten Monatsdrittel oft den Durchschnitt. Prozentualer Spitzenreiter ist bislang der Feldberg im Schwarzwald. Dort fiel bis zum 11. März schon etwas mehr Niederschlag als sonst im gesamten März. Auch heute und in den nächsten Tagen erwarten uns sehr milde Tageshöchstwerte. In den Nächten besteht aber gebietsweise noch Frostgefahr.

Nach oben

Frostige Nachttemperaturen mindern Freude der Hobbygärtner

Der Frühling hält mit spürbar milderen Tagestemperaturen und einem Mix aus Sonne und Wolken bei uns Einzug. Die Hobbygärtner stehen in den Startlöchern, und können es nicht abwarten neue Blumen zu pflanzen. Allerdings werden besonders in Ost- und Süddeutschland in den kommenden Tagen noch frostige Nächte erwartet. Bodenfrost mögen die Primeln, Tulpen oder Hyazinthen gar nicht. Mit Abdeckungen oder durch das abendliche Umstellen der Pflanzschalen und Töpfe an frostgeschützte Orte kann man Frostschäden vorbeugen.

Wetter Deutschland

Nach oben

Viel Regen und Schnee in den letzten Tagen in den Alpen und den Mittelgebirgen!

Tiefdruckgebiete brachten am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche in Deutschland viel Regen, in höheren Lagen auch Schnee. Dabei fielen in den Alpen in 48 Stunden örtlich mehr als 100 Liter Niederschlag auf den Quadratmeter. Auf der Zugspitze liegt nun mehr als 4 Meter Schnee. Im Schwarzwald waren es stellenweise mehr als 60, auf der Schwäbischen Alb mehr als 40 Liter pro Quadratmeter. Dadurch stiegen die Pegel an vielen Flüssen auf die bisher höchsten Stände des Jahres. In den Alpen herrscht durch den Neuschnee zurzeit eine hohe Lawinengefahr.

Niederschlagssumme deutscher Wetterstationen der letzten 5 Tage

Nach oben

Wahrscheinlichkeitsvorhersagen

Während Prognosen für die ersten Tage immer zuverlässiger werden, nimmt die Vorhersagegüte ab dem vierten Tag langsam ab. Prognosen für die folgenden Monate oder Jahreszeiten werden zwar bereits gerechnet, sind aber weiterhin mit vielen Unsicherheiten behaftet und nur bedingt nutzbar. Das Wetter ist und bleibt ein chaotisches System, und kleine Änderungen im Ablauf können für die kommenden Tage große Auswirkungen haben. Für Vorhersagen bis zu 15 Tage im Voraus nutzen Meteorologen daher Wahrscheinlichkeitsvorhersagen. Das Ziel von Wahrscheinlichkeitsvorhersagen ist es, die Unsicherheit über den aktuellen Zustand zu berücksichtigen, indem viele Vorhersagen mit leicht unterschiedlichen Anfangsbedingungen gerechnet werden. Aus dem Pool von Vorhersagen kann eine Eintreffwahrscheinlichkeit für ein bestimmtes Ereignis berechnet werden. Zudem liefern die Wahrscheinlichkeitsvorhersagen ein Maß für die Vorhersagbarkeit der aktuellen Wetterlage und somit auch ein Maß für die Vertrauenswürdigkeit der Prognose.

Nach oben

Hochwassergefahr im Süden und Südwesten steigt!

Im Schwarzwald, im Westen und Süden Baden-Württembergs sowie in Südbayern muss mit ergiebigen und lang anhaltenden Regenfällen gerechnet werden. Zusammen mit den gestrigen Regenmengen und dem Tauwetter bis in höhere Lagen können bis Freitagmorgen zwischen 90 und 150 Liter pro Quadratmeter zusammen kommen. In der Folge muss mit Hochwasser an Bächen und kleineren Flüssen gerechnet werden. Auch Überflutungen von Straßen und Erdrutsche sind möglich.

Wetterwarnungen für Deutschland

Nach oben

Hohe Lawinengefahr in den Alpen!

Mit den zum Teil großen Neuschneemengen der letzten Tage ist die Lawinengefahr in den Alpen deutlich angestiegen. Erst gestern ist in Tigne in den französischen Alpen eine Lawine niedergegangen und riss Skifahrer mit sich, die das Unglück aber überlebten. Besonders in höheren Berglagen können sich Triebschneeablagerungen ansammeln und schon durch geringe Impulse, beispielsweise einen Skifahrer abseits der Pisten ausgelöst werden. Man sollte die Gefahr nicht unterschätzen und sich nur auf den ausgeschilderten Pisten bewegen sowie die Augen offen halten. Einmal unter den Schneemassen begraben, wird man von der enormen Kraft meist stark verletzt und schafft es nicht, sich aus eigener Kraft zu befreien.

Aktuelle Wintersport- und Lawinenhinweise

Nach oben

Orkantief fegte über Frankreich hinweg

Gestern zog das Orkantief Yannick über weite Teile Frankreichs hinweg und hinterließ etliche Schäden. An der Küste der Bretagne wurden auf der kleinen vorgelagerten Insel Ouessant Spitzenböen von bis zu 191 km/h gemessen. Auch weiter im Landesinneren sowie später auch im Süden des Landes wurden kräftige Orkanböen über 100 km/h verzeichnet. Durch die starken Böen wurden zahlreiche Dächer abgedeckt und Bäume entwurzelt. Rund 180.000 Haushalte hatten vorübergehend keinen Strom. Neben Orkanböen sorgte Tief Yannick auch für Regen und in den Westalpen für kräftigen Schneefall.

Nach oben

Tropenzyklon Enawo nimmt Kurs auf Madagaskar

Über dem Indischen Ozean hat sich in den vergangenen Tagen Tropensturm Enawo gebildet. Er soll im Laufe des Tages zu einem Wirbelsturm der Kategorie 3 von 5 anwachsen. Dabei werden Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 km/h erwartet. Mit seiner Zugbahn Richtung Südwesten wird er voraussichtlich im Laufe des Dienstags die Nordostküste Madagaskars erreichen. Dort könnten nicht nur Starkregen und Sturm, sondern auch sehr hohe Wellen für Zerstörungen sorgen.

Nach oben

Geburtstag von Jacques Babinet

Am 5.3.1794 wurde Jacques Babinet geboren. Er war unter anderem Professor der Physik in Poitiers und Paris. Als einer der ersten Wissenschaftler beschäftigte er sich mit der Optik des Regenbogens.

Nach oben

Pollen von Hasel und Erle

Viele Menschen leiden an einer Pollenallergie, die sich durch Niesanfälle, Schnupfen, tränende Augen oder Atemnot äußert. Mit dem Frühling beginnt für Pollenallergiker die Leidenszeit. Die ersten Hasel- und Erlenpollen sind in diesem Jahr zwar bereits im Januar registriert worden, zurzeit steigt die Konzentration der Pollen von Hasel und Erle bei überwiegend trockenem Wetter aber deutlich an. So ist die allergene Belastung überwiegend mäßig, regional auch bereits stark. In den nächsten Tagen wird die Pollenkonzentration bei häufigeren Niederschlägen zwar insgesamt leicht zurückgehen, regional sind aber weiterhin mittlere bis hohe Werte möglich.

Nach oben

Sehr trockener Winter 2016/17

Der Winter 2016/17 war gepragt durch häufige Hochdrucklagen. So fiel der vergangene Winter in vielen Regionen zum Teil deutlich zu trocken aus. Vor allem im Süden und Südwesten wurde teilweise weniger als die Hälfte der sonst üblichen Niederschlagsmenge erreicht. Im Norden und Nordosten gab es insgesamt mehr Niederschlag, aber auch dort wurden die Sollwerte meist nicht erreicht. Lediglich in Hamburg und Schwerin wurde das Klimamittel leicht überschritten. Während der Januar überall zu kalt war, gingen der Dezember und der Februar als zu mild in die Statistik ein. Insgesamt ergab sich im Norden ein leichtes Plus im Vergleich zum langjährigen Mittel der Jahre 1981 bis 2010, während der Winter im Süden eher etwas zu kalt ausfiel. Vergleicht man die Temperaturen mit der Referenzperiode 1961 bis 1990 fiel der Winter bei nur wenigen Ausnahmen fast überall zu mild aus.

Rückblick Winter 2016/17

Nach oben

Rücklick auf das Wetter im Februar 2017 - im Süden und Westen deutlich zu mild!

Der Februar war im Vergleich zum 30jährigen Mittel der Jahre 1981-2010 vor allem im Süden und Westen Deutschlands deutlich zu mild. Im Norden und Osten lag das Temperaturmittel dagegen nur wenig über dem langjährigen Mittelwert. In den meisten Regionen war der Februar recht trüb mit wenig Sonnenschein. Überdurchschnittlich viel Sonnenschein gab es in Teilen von Bayern und Baden-Württemberg. Trocken war der Februar besonders in Bayern aber auch von Brandenburg über Thüringen und Hessen bis nach Rheinland-Pfalz. Einen recht nassen Februar gab es an der Küste und im Nordwesten.

Das Wetter im Februar 2017 an deutschen Wetterstationen

Nach oben

Vor 9 Jahren: Orkantief Emma trifft Mitteleuropa

Vor neun Jahren fegte das Orkantief Emma über Mitteleuropa hinweg. Zwischen dem 29. Februar und 2. März 2008 hinterließ es auf seinem Weg rund eine Milliarde Euro Schaden. Lokal wurden in Deutschland Windgeschwindigkeiten von mehr als 220 km/h erreicht (auf dem Wendelstein in den Bayerischen Alpen). Leider forderte der Orkan 14 Menschenleben, darunter auch 6 deutsche Todesopfer. Die hohen Windgeschwindigkeiten hatten ebenfalls zur Folge, dass ein Bundesligaspiel in Cottbus und die Stadtwette der Sendung "Wetten, dass?" in Halle abgesagt werden mussten.

Nach oben

Teilen

Bleiben Sie jederzeit auf dem aktuellen Stand. Unsere Wetter-Nachrichten können Sie kostenlos als RSS-Feed empfangen.

  • Niederschlagsradar
    Niederschlagsradar Deutschland
  • Wetterwarnungen
    Wetterwarnungen Deutschland

Blitze in Deutschland

©WetterKontor GmbH. Alle Rechte vorbehalten.