Nachrichten rund ums Wetter

Morgen meteorologischer Frühlingsanfang

Mit dem März beginnt bei uns der sogenannte meteorologische Frühling, der die Monate März, April und Mai umfasst. Diese Aufteilung hat rein datentechnische Gründe. Daten für komplette Monate lassen sich einfacher berechnen und vergleichen. Die Sonne wird nun im März immer kräftiger und die Tage immer länger. Ende des Monats beträgt die astronomisch mögliche Sonnenscheindauer immerhin schon fast 13 Stunden. Der astronomische Frühlingsbeginn ist dieses Jahr am 20. März, und zwar genau um 11:29 MEZ.

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Die Phänologie

Die Phänologie befasst sich mit den im Jahresablauf wiederkehrenden Entwicklungserscheinungen der Pflanzen. Die Eintrittszeiten spezieller Erscheinungen werden im phänologischen Kalender dokumentiert. Er unterteilt das phänologische Jahr in zehn Jahreszeiten und orientiert sich an Entwicklungsstadien bestimmter Pflanzen in Mitteleuropa. In den nächsten Wochen wird die Blüte der Forsytie beginnen. Sie markiert den Beginn des sogennanten Erstfrühlings, während mit der Apfelblüte dann der Vollfrühling Einzug hält.

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Die kommende Woche bringt wechselhaftes Wetter

Der Rosenmontag startet verbreitet trocken, dann ziehen Regenwolken in den Norden und Westen. Wechselhaft mit einigen Regengüssen und Gewittern ist es am Dienstag. In höheren Lagen kann es auch Schnee geben. Weitere Regenwolken sind am Mittwoch unterwegs. Die zweite Wochenhälfte bringt immer wieder mal Regen. Es wird dabei wieder milder.

Das Wetter der kommenden Woche

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Nach langer Trockenheit in den letzten Tagen viel Niederschlag!

Nach dem trockenen Januar und dem trockenen Februarbeginn fiel in den letzten 72 Stunden vor allem in den Mittelgebirgen sehr viel Niederschlag. So wurden im Harz 82, im Sauerland bis zu 77 und im Schwarzwald bis zu 49 Liter Niederschlag pro Quadratmeter gemessen. Am Wochenende regnet es vor allem im Norden noch ab und zu etwas. Größere Regenmengen kommen aber nicht vom Himmel. So wird auch der letzte Wintermonat Februar in vielen Regionen wieder zu trocken ausfallen.

Niederschlagssummen der letzten bis zu 5 Tage aus Deutschland

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Das Wetter an den Karnevalstagen

Am Samstag zieht Regen zunächst in den Nordwesten und Norden, bis zum Abend erreichen die Regenwolken eine Linie Westfalen bis zum nördlichen Brandenburg. Es weht ein mäßiger bis frischer, an der Küste starker, in Böen stürmischer Südwestwind. Sonst bleibt es meist freundlich. Am Sonntag ist es im Norden und Osten bewölkt mit etwas Regen bei einem mäßigen bis frischen, in Böen auch starkem Südwestwind. In der Mitte besteht nur eine leicht erhöhte Schauerneigung, sonst kommt zeitweise die Sonne durch und es bleibt trocken und es gibt nur einen schwachen bis mäßigen Wind. Der Rosenmontag startet trocken, dann gibt es erst im Nordwesten, später im Norden und Westen Regen. Dort weht dann ein mäßiger bis frischer, in Böen auch starker Süd- bis Südwestwind.

Wetterkarte Deutschland

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Vor 18 Jahren: Lawinenunglück in Galtür

Im Januar und Februar 1999 fiel in den Nordalpen und in Tirol überdurchschnittlich viel Schnee. Grund dafür waren kräftige Tiefdruckgebiete über dem Nordatlantik, die immer wieder Niederschlagsfronten zu den Alpen schickten. In der Region um Galtür hatte sich vor dem Unglück eine Schneehöhe von etwa vier Metern aufgetürmt. Damit fiel fast sechsmal so viel Schnee wie üblich. Am späten Nachmittag des 23. Februar 1999 löste sich dann oberhalb des Ortes Galtür eine Lawine mit etwa 400 Metern Breite. Die Lawine zerstörte zahlreich Häuser und verschüttete über 50 Menschen. 31 davon konnten nur noch tot geborgen werden. Zum Zeitpunkt des Lawinenabgangs herrschte die höchste Lawinenwarnstufe. Auch aktuell ist in vielen Regionen der Alpen die Lawinengefahr wieder erhöht.

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Gestern Todestag des Meteorologen Gustav Hellmann

Gestern vor 78 Jahren, am 21.02.1939, starb der Meteorologe und Klimatologe Gustav Johannes Georg Hellmann. Er war von 1907 bis 1922 Direktor des Preußischen Meteorologischen Instituts in Berlin, in das er 1879 als Assistent eintrat. 1886 wurde er Professor an der Universität Berlin. Im selben Jahr entwickelte er ein Niederschlagsmessgerät, das bis heute in der Meteorologie Verwendung findet. Das Messgerät besteht aus Edelstahl oder Zinkblech und hat eine Auffangfläche von 200 cm², die von einem Messingring begrenzt wird. Durch einen Trichter gelangt der aufgefangene Niederschlag in einen Behälter, in dem er weitestgehend vor Verdunstung geschützt ist. Um die Niederschlagsmenge zu bestimmen, wird das gesammelte Niederschlagswasser in einen Messzylinder gefüllt. Das Messen der gefallenen Niederschlagsmenge ist so bis auf 0,05 mm genau möglich.

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Wetterfühligkeit

Viele Menschen leiden unter der Wetterfühligkeit. Wer kennt das nicht: Bei Sonnenschein fühlt man sich fit und vital, bei nasskaltem Wetter ist die Stimmung dagegen auf dem Nullpunkt. Seit langem ist den Medizin-Meteorologen bekannt, dass das Wetter einen großen Einfluss auf den menschlichen Organismus hat. Dabei ist kein meteorologisches Element alleine für die Wirkung auf den Menschen verantwortlich, sondern immer die Gesamtheit mehrerer Elemente. Die Art und Stärke der Wirkung auf den einzelnen Menschen hängt unter anderem sehr stark vom Alter, vom Gesundheitszustand aber auch von der Leistungsfähigkeit ab. Wissenschaftliche Untersuchungen und die Auswertung medizinischer Statistiken haben zu einigen sehr wichtigen Erkenntnissen geführt. Der stärkste Einfluss tritt immer bei Wetteränderungen auf, der geringste dagegen bei ruhigen Hochdruck-Wetterlagen. Ein sehr starker Einfluss auf das menschliche Wohlbefinden wird vor dem Eintreffen eines Tiefs beobachtet. In diesen Bereichen, den so genannten warmluftadvektiven Tiefvorderseiten, kann es zu Kopfschmerzen und Migräneanfällen, zu Herz- und Kreislaufproblemen oder auch zu einer Erniedrigung des Blutdrucks kommen. Im Bereich der Kaltluft auf der Rückseite eines Tiefs können sich zum Beispiel rheumatische oder asthmatische Beschwerden verschlimmern, aber auch Kopfschmerzen können ausgelöst werden.

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Ludwig Boltzmann

Am 20.2.1844 wurde Ludwig Boltzmann geboren. Berühmt wurde seine Neufassung der Thermodynamik. Einer seiner Gegner war auch zunächst Max Planck, er griff aber bei der Aufstellung des später bekannten Planckschen Strahlungsgesetzes auf Boltzmanns Theorien zurück. Das von den Physikern Josef Stefan und Ludwig Boltzmann gefundene Stefan-Boltzmann-Gesetz ist ein Sonderfall des Planckschen Strahlungsgesetzes. Planck ließ übrigens die von Boltzmann gefundene Formel zur Entropie (fundamentale Zustandsgröße in der Thermodynamik) in dessen Grabstein einmeißeln.

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Der Januar 2017 - Rekordmonat in vielen Regionen der Welt!

Der Januar 2017 war laut des amerikanischen Wetterdienstes NOAA global gesehen der drittwärmste Januar seit 1880. Die Temperaturen lagen 0,88 Grad über dem Mittel des 20. Jahrhunderts. Besonders hohe positive Abweichungen gab es im Osten der USA, in Ostasien sowie in Kanada. Deutlich zu kalt war beispielsweise es in vielen Regionen Europas und auch im Nordwesten der USA. In Hong Kong war es der bisher wärmste Januar seit Beginn regelmäßiger Aufzeichnungen. In Österreich war es dagegen der kälteste Januar seit 1987.

Globale Klimahighlights aus dem Januar 2017 (Quelle NOAA)

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Wetterstationen

Um das Wetter richtig vorhersagen zu können, muss man den aktuellen Zustand unserer Atmosphäre zunächst einmal exakt erfassen. Dazu nutzen die Meteorologen neben Satellitendaten und Radarbildern auch die an weltweit etwa 10000 Wetterstation registrierten Daten. Diese Wetterstationen sind alle mit einer Vielzahl von meteorologischen Messgeräten ausgestattet, die unter anderem Daten zur Temperatur, zur Luftfeuchte, zum Luftdruck, zum Wind oder zum Niederschlag erfassen. Dabei wird sehr viel Wert auf die Genauigkeit und die Vergleichbarkeit der Instrumente gelegt, denn ein falsch bestimmter Ausgangszustand kann im Endeffekt zu fehlerhaften Wettervorhersagen führen.

Aktuelle Wetterdaten für Deutschland

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Januar 2017 global gesehen dritt wärmster Januar der letzten 137 Jahre!

Laut der NASA war der Januar 2017 global gesehen der dritt wärmste seit Beginn regelmäßiger Messungen vor 137 Jahren. Der bisher wärmste Januar seit 1880 war der Januar vor einem Jahr, den zweiten Platz hält noch der Januar 2007. Deutlich übernormale Temperaturen wurden dabei vor allem in Nordamerika und in weiten Teilen Sibiriens registriert. Etwas zu kalt war es dagegen in Mitteleuropa, in vielen Regionen rund um das Mittelmeer und in Teilen von Nordafrika.

Originalartikel der NASA

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Sturmflut in Hamburg 1962

Heute jährt sich zum 55. Mal die katastrophale Sturmflut in Hamburg aus dem Jahre 1962. Damals starben dort mehr als 300 Menschen und viele Tausende wurden obdachlos, als die Deiche rund um die Hansestadt brachen. Ein starkes Orkantief, das über Südskandinavien nach Osten zog, ließ die Fluten auf Höhen steigen, die damals nicht erwartet und falsch eingeschätzt wurden. Doch nicht nur in Hamburg richtete die Sturmflut große Schäden an. Auch an der Nordseeküste und an den gesamten Unterläufen von Elbe und Weser sowie deren Nebenflüssen kam es zu schweren Überschwemmungen. Nach der Katastrophe wurden die meisten Deiche erhöht und verstärkt. So führte eine noch höhere Sturmflut im Jahr 1976 zu weit weniger Schäden.

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Geburtstag von Galileo Galilei

Am 15.2.1564 wurde der italienische Mathematiker, Physiker und Astronom Galileo Galilei in Pisa geboren. Neben seinen zahlreichen wissenschaftlichen Leistungen und Entdeckungen gehörte unter anderem die Erkenntnis, dass die Dichte von Flüssigkeiten abhängig von der jeweiligen Temperatur ist. Nach ihm wurde das Galileo-Thermometer benannt. Das Galileo-Thermometer besteht aus einem Glasrohr, das mit einer Flüssigkeit gefüllt ist, in der sich Glaskugeln befinden, die zum Beispiel mit Alkohol gefüllt sind. Diese besitzen eine ähnliche Dichte wie die Flüssigkeit. Wird das Wasser des Glasrohrs nun erwärmt oder abgekühlt, dann bewegen sich die Glaskugeln je nach ihrer Dichte unterschiedlich hinauf oder hinab.

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Februar bislang zu trocken

Bei den Temperaturen zeigt sich der Februar bislang zweigeteilt. Während es im Norden und Nordosten im Vergleich zum 30-jährigen Mittel der Jahre 1981 bis 2010 des Gesamtmonats bislang fast überall kälter ist, liegen die Mittelwerte im Südwesten und Süden über dem Soll. Die Niederschlagsbilanz fällt bislang überwiegend unterdurchschnittlich aus, lediglich im Westen und Südwesten ist etwas mehr Niederschlag gefallen. Allerdings waren auch die beiden Vormonate schon insgesamt sehr trocken, wir bräuchten also dringend Niederschläge, um die Reserven wieder aufzufüllen. Die Sonnenscheinausbeute fällt bislang vielerorts dürftig aus, lediglich örtlich - vor allem im Süden konnte sich die Sonne schon häufig zeigen. In den kommenden Tagen wird sich dies aber noch deutlich ändern, da wir mit viel Sonnenschein rechnen dürfen.

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Kälteste Temperaturen des Winters häufig erst im Februar!

Die kältesten Temperaturen im Winter werden bei uns häufig erst im Februar beobachtet. So wurde auch die bisher tiefste je in Deutschland gemessene Temperatur in einem Februar erreicht, und zwar am 12. Februar 1929 in Hüll (Kreis Pfaffenhofen/Ilm) in Niederbayern. Das Quecksilber ging damals auf bisher nicht wieder erreichte minus 37,8 Grad zurück. Der Februar 1929 war der eisigste Februar-Monat des 20. Jahrhunderts und der Winter insgesamt war so kalt, dass sogar der Rhein an vielen Stellen gefror.

Aktuelle Tiefstwerte in Deutschland

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Geburtstag George Hadley

Am 12.2.1685 wurde George Hadley geboren. Er war eigentlich Rechtsanwalt von Beruf, interessierte sich aber auch für die Physik und Meteorologie. Er formulierte schon vor Coriolis als erster die Theorie der Passatzirkulation. Nach ihm wurde die Hadleyzelle benannt, welche die Ursache der Passatwinde ist.

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Februar 1951: Erneut extreme Schneefälle und Lawinen

Bereits im Januar 1951 kam es in den Alpen zu ungewöhnlich starken Schneefällen, in deren Folge bei zahlreichen Lawinenabgängen über 200 Menschen starben. Ab 4. Februar 1951 gab es erneut extreme Schneefälle. Mit einem kräftigen Südwind stellte sich auf der Alpennordseite Föhn ein, in der Südschweiz fielen dagegen bis zum 6. Februar über 2 Meter Schnee. Dann schneite es erneut vom 8. bis 11. Februar im Süden fast ununterbrochen. Insgesamt fielen südlich des Alpenhauptkamms gebietsweise über 4 Meter Schnee. Aber auch der Norden bekam bis Mitte Februar noch über 2 Meter Neuschnee ab. Anschließend gab es wieder ungezählte spontane Lawinenabgänge. In der Schweiz und Italien waren dabei mindestens 30 Menschenleben zu beklagen.

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Der Winter 1962/63

Der Winter 1962/63 war einer der strengsten Winter in Mitteleuropa. Nicht nur Deutschland war von der Kälte betroffen, auch der Alpenraum, Frankreich und sogar die Britischen Inseln. In Benelux war es zum Beispiel der kälteste Winter seit 1789. Damals froren zum letzten Mal Rhein und Bodensee zu. Insgesamt war der Bodensee seit Beginn der Aufzeichnung 875 nur 37 Mal zugefroren, vor 1962/1963 zuletzt im Jahre 1880.

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Die Omega-Wetterlage

Eine Omega-Wetterlage besteht aus einem ausgedehnten Hochdruckgebiet, welches von einem westlichen und einem östlichen Höhentief umgeben ist. Dieses Druckgebilde erinnert an den griechischen Großbuchstaben Omega, der dieser Wetterlage ihren Namen gibt. Eine solche Wetterkonstellation ist über einen relativ langen Zeitraum stabil. Die Ursache der Stabilität liegt am Drehsinn der Druckgebiete. Das Hoch rotiert im Uhrzeigersinn und die beiden Tiefdruckgebiete gegen den Uhrzeigersinn. Somit stabilisieren sie sich gegenseitig, und verlangsamen zusätzlich ihren Westdrift. Im Bereich des Hochs bringt die Omegalage im Sommer trockenes und warmes Wetter, im Winter sehr tiefe Nachttemperaturen. Im Bereich der Tiefdruckgebiete kann es zu ergiebigen Niederschlägen mit Unwetterpotential kommen.

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Große Temperaturgegensätze in Deutschland

Während gestern im Westen und Südwesten Deutschlands vor allem entlang des Rheins noch einmal bis zu plus 8 Grad erreicht wurden, herrschte im Osten in vielen Regionen bereits Dauerfrost mit Höchstwerten zwischen minus 4 und 0 Grad. Grund für die großen Gegensätze sind zwei unterschiedliche Luftmassen, die zurzeit über Deutschland aufeinandertreffen. Da ist zum einen Hoch Erika über dem Nordosten Europas, das kalte Polarluft in den Osten und Norden Deutschlands schickt und zum anderen ziehen über Westeuropa immer wieder Tiefdruckgebiete, die mit Atlantikluft für mildere Temperaturen im Westen und Südwesten Deutschlands sorgen.

Höchsttemperaturen in Deutschland am 7.02.2017

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Schweres Lawinenunglück in Afghanistan

Nach tagelangen kräftigen Schneefällen in der vergangenen Woche sind in Afghanistan am Wochenende zahlreiche Lawinen niedergegangen. Dabei wurden mehr als 100 Menschen getötet. Ganze Dörfer wurden unter Lawinen begraben. Viele Straßen waren nicht mehr passierbar, was die Bergung von Verschütteten schwierig machte. Auch in den Alpen herrscht zurzeit vierlerorts eine erhöhte Lawinengefahr.

Aktuelle Wintersportinfos mit Lawinengefahrenindex

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Pollenflugsaison hat begonnen

Mit der Blüte der Hasel und Erle hat in einigen Regionen Deutschlands in den letzten Tagen die Pollenflugsaison begonnen. Vor allem im Westen und Südwesten sind bereits Hasel- und Erlenpollen in der Luft. Aber auch in den östlichen Landesteilen hat man erste Blütenpollen verzeichnet. Die Konzentrationen sind zurzeit noch schwach, sie können bei Allergikern aber bereits Symptome hervorrufen.

Aktueller Pollenflugindex und Informationen zum Pollenflug

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Wetterlage in Europa

Auch in den kommenden Tagen tummeln sich über der Mittel Europas immer wieder Tiefdruckgebiete. Über Deutschland ziehen dabei relativ feuchte Luftmassen, dabei ziehen anfang der Woche gebietsweise Regenfälle vorüber. Gleichzeitig gelangen aus dem Osten Europas kältere Luftmassen zu uns. So kommen nicht nur über den Höhen der Mittelgebirge sondern bis zum Ende der Woche auch immer häufiger im Flachland von Nord-, Ostdeutschland sowie in Bayern Schneefälle hinzu. Auf den Straßen steigt die Gefahr von Eis- und Schneeglätte.

Wetterlage Vorhersage

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Geburtstag von Robert Boyle

Am 4. Februar 1627 wurde Robert Boyle geboren. Er machte zahlreiche physikalische und chemische Experimente und war damit ein Mitbegründer der modernen Naturwissenschaften. Er entdeckte u.a. das nach ihm benannte Grundgesetz, welches den Zusammenhang zwischen Druck und Volumen eines Gases beschreibt (Gesetz von Boyle und Mariotte).

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Die Große Halligflut von 1825

Die Februarflut von 1825 (in Deutschland als Große Hallig Flut bekannt) war eine schwere Sturmflut zwischen dem 3. und 5.2.1825 von der niederländischen bis zur dänischen Nordseeküste. Auch die untere Weser und Elbe waren betroffen. Auf Grund der politischen Ereignisse und wirtschaftlichen Lage waren die Deiche schlecht erhalten. Außerdem waren die Deiche durch vorangegangene Stürme verbreitet durchweicht, so dass es an vielen Stellen zu Deichbrüchen und Überflutungen kam. Bei dieser Sturmflut wurde u.a. der nördlichste Teil Jütlands zur Insel (Vendsyssel-Thy). Insgesamt waren 800 Menschenleben zu beklagen.

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Im Süden Deutschlands kältester Januar seit fast 30 Jahren!

Im Januar 2017 lagen die Temperaturen vor allem in der Mitte und im Süden deutlich unter den 30jährigen Mittelwerten. Im Süden war es sogar örtlich der kälteste Januar seit 30 Jahren. Nicht ganz so hoch waren die negativen Abweichungen im Norden Deutschlands. An der Nordsee war es sogar wenige Zehntel Grad zu mild. Die tiefste Temperatur des Monats (abgesehen von der Zugspitze) wurde am 7. Januar mit minus 26,3 Grad in Reit im Winkl gemessen. Die wärmste Temperatur gab es am 28. Januar mit 12,4 Grad in Balingen. Der erste Monat des neuen Jahres war insgesamt sehr sonnig. Nur in wenigen Regionen, zum Beispiel am Bodensee, lag die Zahl der Sonnenstunden unter dem Monatssoll.

Der Januar 2017 an deutschen Wetterstationen

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Der Februar

Im Februar, dem letzten Monat des meteorologischen Winters, der die Monate Dezember, Januar und Februar umfasst, zeigen zunehmende Tageslänge und größer werdende Kraft der Sonne immer mehr Wirkung. Zurzeit verlängert sich die Zeit zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang bei uns in Deutschland schon wieder jeden Tag um 3 bis 4 Minuten. So beträgt die astronomisch mögliche Sonnenscheindauer Mitte Februar bereits täglich 10 Stunden. Zum Frühlingsanfang Ende März sind es dann sogar wieder mehr als 12 Stunden. Allerdings kann sich der Winter noch immer mit Macht bemerkbar machen. Auch längere Kälteeinbrüche von Norden und Osten sind keine Seltenheit. Der Februar ist der Monat der Hochdruckgebiete. Häufig bestimmen sie in dieser Zeit das Wetter in unserer Region. Deshalb ist der Februar im langjährigen Mittel auch einer der trockensten Monate des Jahres.

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